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„Hör auf zu nerven!“

Was Du tun kannst, wenn Deine Stiefkinder anstrengend sind Verständnis zeigen ist ja schön und gut. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo es Dir reicht. Das Verhalten der Kinder nervt einfach nur. Zappeln am Esstisch, unordentliche Zimmer und geduscht wurde seit mehreren Tagen nicht. Ständig wird genörgelt. Egal wieviel Mühe Du Dir gibst, es gibt immer nur Beschwerden. Das Essen schmeckt nicht, im Schwimmbad ist es langweilig, überhaupt habt ihr angeblich schon lange nichts Spannendes mehr unternommen. Dafür sind die Hausaufgaben ein ständiges Streitthema, das Morgens-in-die-Gänge-kommen oder das Zähneputzen. Die Medienzeit ist zu kurz, bei Mama ist eh alles besser – und “Du hast mir überhaupt nichts zu sagen!” “Else” ist Schuld Ganz so weit geht es in den meisten Fällen hoffentlich nicht. Das Genervtsein setzt aber auch schon viel früher ein. Und dann? Was tust Du aktuell? Wahrscheinlich als erstes die Mutter verfluchen. Die hat ihre Kinder überhaupt nicht erzogen. Kein Wunder, dass die sich so aufführen, wenn sie dort alles dürfen. Das würde es bei Dir nicht geben. Aber jetzt hast Du den …

Scheidung schnell und unkompliziert – Vorteile einer einvernehmlichen Scheidung

Was ist eine einvernehmliche Scheidung? Eine einvernehmliche Scheidung bedeutet zunächst, dass sich beide Ehegatten über die Scheidung einig sind. Zusätzlich sollten sich beide Ehegatten bereits grundsätzlich über mögliche Scheidungsfolgen geeinigt haben, zum Beispiel über die Frage, ob, wie viel und wie lange wer von wem Unterhalt erhalten soll, wie evtl. Vermögen untereinander geteilt wird oder die Frage, wie der Umgang mit den gemeinsamen Kindern geregelt wird. Das Gegenteil ist eine streitige Scheidung und wie der Begriff es bereits vermuten lässt, besteht hier gerade keine Einigkeit über diese Punkte. Eine streitige Scheidung kann relativ schnell in einem lange Jahre dauernden Gerichtsprozess münden, der oft deutlich höhere Kosten und viel Streit mit sich bringt. Was sind die Vorteile einer einvernehmlichen Scheidung? Eine einvernehmliche Scheidung ist grundsätzlich die schnellste, einfachste und kostengünstigste Möglichkeit, sich scheiden zu lassen. Denn dabei reicht es aus, wenn nur ein Rechtsanwalt den Scheidungsantrag bei Gericht einreicht und der andere Ehegatte dem Scheidungsantrag zustimmt. Dabei besteht für den anderen Ehegatten kein Anwaltszwang. Der große Vorteil einer einvernehmlichen Scheidung ist also, dass die Kosten für …

Negative Folgen einer Scheidung für Kinder und wie du sie verhindern kannst

Fortsetzung des Artikels „Warum Scheidung einem Kriegsschauplatz gleicht“ Ich bin Mama von fünf Kindern, dazu gibt’s 3 Papas. Ich bin Familien- und Bindungstherapeutin, ich arbeite seit 15 Jahren in meiner eigenen Praxis. Ist die Ehe noch realistisch? „Bis dass der Tod uns scheidet“, galt zu der Zeit, in der dieses Gelübde zum ersten Mal auftrat, höchstens für 25 Jahre. Damals wurden die Menschen einfach nicht älter als 45. Das Jawort gab man sich demnach für einen relativ überschaubaren Zeitraum. In der heutigen Zeit ist es eine überaus herausragende Leistung, in einer glücklichen, erfüllten und gesund-intakten Ehe zu leben, die auch 60-70 Jahre andauern kann, zumal wir immer älter werden. Dafür ist es nicht nur notwendig, sondern auch entscheidend, dass sich jeder Partner um die Aufarbeitung der eigenen Kindheit kümmert,die Ehe glücklich hält. Ein Geschenk Meine beiden ersten Ehen betrachte ich als Eltern absolut nicht als gescheitert. Deshalb nicht, weil wir erkannten, dass die Form unserer Beziehung eine neue Ebene erreicht hat: die der Elternschaft. Wir hatten als Menschen einfach zu unterschiedliche Ideen über die Gestaltung …

Warum Scheidung einem Kriegsschauplatz gleicht und wie du diesen vermeiden kannst

Ich lebe in einer ziemlich bunten Patchwork Familie. Ich bin Mama von fünf Kindern, dazu gibt’s 3 Papas. Einer davon ist mein Lebensgefährte. Darüber hinaus bin ich Stiefmama eines dreijährigen Jungen. (Bedauerlich, dass dieses Stiefmutter-Image aus den Märchen so kümmerlich und befremdlich in aller Ohren sitzt.) Wir – die Kinder, die Männer und ich – haben ein sehr einzigartiges und schönes Verhältnis. Was sicherlich dem geschuldet ist, dass es sich bei den Erwachsenen um sehr bewusste und reflektierte erwachsene Menschen handelt. Ich schätze meine beiden Exmänner sehr und sie mich ebenso. Nicht nur als Vater oder Mutter, sondern auch als Menschen. Außerdem ist mein Lebensgefährte ein wunderbarer Mann, der den Vätern der Kinder ausreichend Raum gibt, um Teil ihres Lebens zu sein. Da gibt es keine Eifersucht und auch kein Machtgerangel. Allenfalls mal Themen, die mit einem angenehmen Gespräch augenblicklich geklärt werden können. Wir feiern gemeinsam ab und an Weihnachten, Ostern und die Geburtstage der Kinder sowieso immer gemeinsam, wir kochen gemeinsam hin und wieder an Sonntagen und fahren auch mal zusammen in den Urlaub …

Stiefmütter! Raus aus der Opferrolle!

Der erste Onlinekongress zu Patchworkfamilie fand vom 4.11. bis 11.11.2018 statt. Yvonne Woloschyn war die Gastgeberin und sie hat zahlreiche Experten interviewt. Patchworkeltern, Psychologen, Mediatoren, Anwälte– sie alle teilten sehr persönliche Erfahrungen und wertvolles Wissen. Vor allem kamen auch viele gestandene Stiefmütter zu Wort. Ihre Devise war eindeutig und einstimmig: Stiefmütter! Raus aus der Opferrolle! Wie das geht? Was du tun kannst? Lest den vorangegangenen Artikel von der Gastautorin und Stiefmutter Marita Strubel. Sie war beim Kongress mit dabei sowie auch Katharina Pommer, erfolgreiche Autorin und  Therapeutin. Von ihr kommt der nächste Artikel. Diese Form der Familie ist eine Chance: deine große Herausforderung und dein Garant für Wachstum. Liebe Frauen, lasst uns voneinander profitieren und uns gegenseitig inspirieren! Alles Liebe, Juliane

Hallo, hier bin ich!

Ich möchte mich heute zum ersten Mal persönlich zu Wort melden. Ich bin Juliane. Gemeinsam mit meinem Partner Marcus habe ich zum August diesen Jahres den Stiefmutterblog von Susanne übernommen. So kann diese wertvolle Plattform für Austausch und Unterstützung für uns alle weiter bestehen. Im Moment bin vollzeitbeschäftigt als Mutter eines einjährigen Jungen. Kurz zuvor habe ich es genossen, wieder Musikerin zu sein und Konzerte für Familien und Kinder zu spielen. Bis nach Griechenland sind wir gereist und ich habe tatsächlich auf griechisch gesungen! Meine zwei Töchter sind 11 und 9 Jahre. Mit Marcus und seinen drei Kindern leben wir in einer großen Patchwork-Familie mit Wechselmodell als auch Wochenendumgängen. Als Kind getrennter Eltern bin ich mit Stiefmutter, Stiefvater, Stiefgeschwistern und Halbbruder aufgewachsen. Als Erwachsene wiederhole ich die gleiche Konstellation in der Rolle der getrennten Mutter und der der Stiefmutter. Den Blog nun in meinen Händen fordert es mich heraus, endlich Stellung zu beziehen und die lange, im Stillen gehegte Vision für die Stiefmutterrolle in die Öffentlichkeit zu tragen: ein endgültiges Aussteigen aus jeder Feindseligkeit und ein Hin zu …

Das sind die Neuen beim Stiefmutterblog

Ich hatte vor einiger Zeit bereits angekündigt, dass ich mich vom Stiefmutterblog zurückziehen werde und einen Nachfolger suche. Das war keine einfache Entscheidung. Der Stiefmutterblog ist mein Baby, ich habe viel Herzblut, Liebe und Arbeit hineingesteckt und über die Jahre einiges erreicht. Es gibt mittlerweile Selbsthilfegruppen, viele Frauen fanden durch das Mitlesen auf dem Blog Unterstützung, andere schrieben – endlich ohne Schuldgefühle – ihre Sorgen und Nöte von der Seele. Für sehr viele Frauen waren der Blog und die unterschiedlichenen Geschichten eine Offenbarung. Sie fühlten sich hier das erste Mal verstanden. Aber so wie ein Baby irgendwann groß und flügge wird und sein eigenes Leben lebt, so wird es auch Zeit für den Stiefmutterblog, in neue Ebenen einzutauchen. Ich freue mich, dass ich euch heute die Neuen beim Stiefmutterblog vorstellen kann: Juliane und Marcus. Die Neuen beim Stiefmutterblog: Juliane „Dankbar für Susannes Initiative freue ich mich sehr, ihren Blog zusammen mit Marcus zu übernehmen und mit euch gemeinsam die Themen rund um Stiefmutterschaft weiter zu beleuchten und zu bewegen. Ich selbst bin seit elf Jahren Mutter, …

Sommerferien – Überlebenstipps für Patchworkfamilien

Sommerferien – eine Zeit voller Abenteuer, Erlebnisse, Sonne, Eis und Spaß. Allerdings auch eine Zeit voller Stress, Absprachen und Erwartungen, die mehr oder weniger gut erfüllt werden. Je nachdem, in welchem Bundesland ihr wohnt, habt ihr einen Teil der Ferien vielleicht schon hinter euch, steckt mitten in den Urlaubsvorbereitungen oder freut euch, dass es in ein paar Wochen so weit ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, neben dem Packen des Koffers und der Reiseapotheke auch auf die möglichen zwischenmenschlichen Probleme vorbereitet zu sein, meint Marita. Sie ist Mutter, Stiefmutter und Bloggerin. Eine gute Mischung, um einen Gastartikel für den Stiefmutterblog zu schreiben.

Still und leise sag ich Servus

Ihr Lieben, Ich werde den Stiefmutterblog schließen. Zu viel Verwaltung, zu viel DSGVO, zu allein auf weiter Flur und zu viele Kosten. Lange habe ich darüber nachgedacht, nun habe ich mich endgültig entschlossen. Falls Eine von euch den Blog weiter betreiben möchte, kann sie sich gerne unter Stiefmutterblog@gmail.com bei mir melden.

Stiefmutter, Mutter, Patchwork – Unsere Familie heute

Marita ist Mutter, Stiefmutter und Bloggerin. Eine gute Mischung, um sie zu bitten, einen Gastartikel für den Stiefmutterblog zu schreiben. Was ist für sie der größte Unterschied zwischen Mutter – und Stiefmuttersein? Ist es ein Spagat? Was klappt gut und warum? Was sind die Herausforderungen? Was ist anders als sie es sich vorgestellt hat? Unsere Familie – was ist das für sie?