Alle Artikel in: Die Stiefmütter

Hallo, hier bin ich!

Ich möchte mich heute zum ersten Mal persönlich zu Wort melden. Ich bin Juliane. Gemeinsam mit meinem Partner Marcus habe ich zum August diesen Jahres den Stiefmutterblog von Susanne übernommen. So kann diese wertvolle Plattform für Austausch und Unterstützung für uns alle weiter bestehen. Im Moment bin vollzeitbeschäftigt als Mutter eines einjährigen Jungen. Kurz zuvor habe ich es genossen, wieder Musikerin zu sein und Konzerte für Familien und Kinder zu spielen. Bis nach Griechenland sind wir gereist und ich habe tatsächlich auf griechisch gesungen! Meine zwei Töchter sind 11 und 9 Jahre. Mit Marcus und seinen drei Kindern leben wir in einer großen Patchwork-Familie mit Wechselmodell als auch Wochenendumgängen. Als Kind getrennter Eltern bin ich mit Stiefmutter, Stiefvater, Stiefgeschwistern und Halbbruder aufgewachsen. Als Erwachsene wiederhole ich die gleiche Konstellation in der Rolle der getrennten Mutter und der der Stiefmutter. Den Blog nun in meinen Händen fordert es mich heraus, endlich Stellung zu beziehen und die lange, im Stillen gehegte Vision für die Stiefmutterrolle in die Öffentlichkeit zu tragen: ein endgültiges Aussteigen aus jeder Feindseligkeit und ein Hin zu …

Wie geht man als Stiefmutter 2.0 damit um, wenn der eigene Mann nur ausgenutzt wird?

Wie geht man als Stiefmutter 2.0 damit um, wenn der eigene Mann nur ausgenutzt wird?

Seit 4,5 Jahren bin ich mit meinem Partner und inzwischen Ehemann zusammen. Nach einem Jahr waren wir das ständige Pendeln zwischen Norwegen und Süddeutschland leid, haben geheiratet und ich bin mit Sack und Pack, Hund und Pferd nach Schweden gezogen. Mein Mann hat Kinder und wir sind beide der Meinung, dass Kinder ihre Väter brauchen. Seine Kinder sind inzwischen 20 und fast 17 Jahre alt. Ich bin eine internationale Stiefmutter 2.0.

Nie wieder Stiefmutter. Foto: Stocksnap

Nie wieder Stiefmutter!

Seit Freitag bin ich keine Vollzeit-Stiefmutter mehr. Der Sohn zog in seine erste eigene Wohnung. Mein Job ist getan. Das Nest ist leer. Und ich fühle mich noch leerer, geradezu ausgesaugt. Jede Nacht liege ich schlaflos und denke über Vergangenheit und Zukunft nach. Das eine kann ich nicht mehr ändern und das andere ist noch nicht da. Die Erlebnisse der vergangenen Jahre haben tiefe Spuren hinterlassen. Heute sage ich: Nie wieder Stiefmutter!

Urlaub in den Ferien

Urlaub in den Ferien – nicht für die Stiefmutter?

Das Thema „Urlaub“ ist für Stiefmütter oft hochsensibel. Leben die Kinder bei ihr und waren drei Wochen bei der Mama, fahren ihre Gefühle vor deren Rückkehr Achterbahn. Was wird sie nach der Rückkehr erwarten. Leben die Kinder bei der Mama, wird ihr der Urlaub manchmal vorgeschrieben – sie und ihr Mann bekommen die Zeit mit den Kindern, die Mama übrig läßt. Es gibt viele Aspekte, unter denen Stiefmütter die „schönste Zeit des Jahres“ erleben. Was aber, wenn sie gar keinen Urlaub bekommen? Was, wenn ihr Arbeitgeber nur Müttern in den Ferien Urlaub gibt? Gastautorin Marja Krings hat sich Gedanken gemacht.

Die Stiefmutter hat nichts zu sagen?!?

Warum dürfen Kinder sagen, dass sie nicht zum anderen Elternteil möchten, aber die Elternteile oder auch der Stiefelternpartner darf so etwas nicht äußern? Wieso wird bei einem Erwachsenen immer erwartet, das Kind zu nehmen? Egal, wie es dem Erwachsenen geht. Und überhaupt: Mir wird signalisiert, die Stiefmutter hat nichts zu sagen, sie darf nur zusehen! Stimmt das überhaupt?

Muttertag foto stocksnap

Muttertag – So geht es heute auch der Stiefmutter gut

Jetzt mal Butter bei die Fische. Für viele Stiefmütter ist der Muttertag ein verflixt harter Tag. Während für die Mutter des Bonuskindes im Kindergarten gebastelt und gemalt wurde, passierte für sie … ähm … ja … also … oft nichts. Die Bestätigung, die Müttern heute entgegengebracht wird, ist für sie dann insgeheim ein regelrechter Schlag ins Gesicht. Das muss nicht sein.