Alle Artikel in: Die Kinder

Unbekannt (v)erzogen – warum sich das Kind für Stiefmütter oft fremd anfühlt.

Liebe Community, heute möchte ich einmal den Finger in die Wunde legen und über Erziehung sprechen. Bei nichts erhitzen sich die Gemüter mehr. Die Bandbreite geht da von der hysterischen Helikopter-Mutter, die die ahnungslose Supermarktverkäuferin am liebsten ins Gefängnis werfen lassen will, weil diese den armen Malm-Sören mit dem puren Gift eines Lollies ganz offensichtlich in Jenseits befördern möchte. Sonst hätte sie ja selbstverständlich einen glutenfreien Biodinkel-Keks angeboten! Auf der anderen Seite dann die kleine Schakkeline-Schantall, die gerade den anderen Kindern mit der Sandschaufel eins überzieht, während Mutti nur kurz eine Zigarette raucht. Extrembeispiele. Gewiss! Und was hat das eigentlich mit Stiefmüttern und Patchwork zu tun? Eine ganze Menge, wie ich finde. Denn als Partnerin eines Mannes mit Kindern ist man plötzlich mit „fremder“ Erziehung konfrontiert. Man bekommt ein Kind präsentiert, das in den häufigsten Fällen den Grossteil der Zeit bei der Mutter lebt und dort natürlich auch massgeblich geprägt und erzogen wird. An sich ja gar nichts Schlimmes. Aber es kann sich fremd anfühlen. Bis zu einem gewissen Grad kann man natürlich in seinem …

Kindermund Stiefmutterblog Foto Stocksnap

Kindermund – darf er alles?

Wie geht man mit verletzenden Äußerungen um? Was macht eine Stiefmutter, wenn die Kinder ihres Mannes sie beleidigen oder mit höhnischen Worten bedenken? Ruhig, gelassen und erwachsen bleiben? Ist manchmal leichter gesagt als getan, vor allem, wenn der Kindermund eine wunde Stelle trifft. Paula leidet.

so geht es nicht weiter-Foto Stocksnap

So geht es nicht weiter

Liebe Susanne, ich bin nun mit einem Mann zusammen, der bereits eine Tochter aus einem One-Night Stand hat. Sie ist vier Jahre alt. Ich habe von ihr erfahren, als wir bereits zusammen waren. Unsere gemeinsame Tochter ist 9 Monate alt, darüber hinaus habe ich noch einen fast siebenjährigen Sohn aus erster Ehe. Das Besucherkind war bis Ende April alle zwei Wochen bei uns, der Kontakt wurde mittels mehrerer Gerichtsverfahren erstritten. Ende April hat’s geknallt. Und zwar heftig. So geht es nicht weiter!

Hilfe für ein Trennungskind. Jeffrey Betts, Stocksnap

Wie helfe ich dem Trennungskind?

Seit rund einem halben Jahr bin ich frisch verliebt. Der Mann meiner Träume hat bereits eine Tochter, die er auch sehr regelmäßig sieht. Die Fünfjährige lebt bei ihrer Mutter und besucht einen Kindergarten. Ihre Eltern sind immer für sie da, nichts desto trotz hat sie die Trennung verständlicherweise komplett aus der Bahn geworfen. Nun frage ich mich, wie kann ich dem Trennungskind helfen und es unterstützen?

Mamas Spitzel. Foto: Albumarium, Ray Wilmot

Sein Sohn ist Mamas kleiner Spitzel

Ich bin seit eineinhalb Jahren mit meinem Freund zusammen, der seit sieben Jahren geschieden ist und zwei Söhne hat (acht & zehn Jahre). Am Anfang unserer Beziehung lief alles gut mit den Kindern. Sie haben mich als „Neue“ angenommen, waren nicht sonderlich frech, sondern umgänglich. Ab und an kam zwar mal die eine oder andere Stichelei von dem Achtjährigen bezüglich der „Vorgängerin“ von mir, aber das war‘s. Doch mittlerweile hat sich dies geändert. Die Kinder ignorieren mich nach Kräften und der Kleine wird immer mehr zu Mamas Spitzel.