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Juliane und Marcus beim Patchworkfamilien Onlinekongress

Liebe Frauen und Männer. Du bist auf der Suche, du probierst dich aus, du machst es gut, doch Fragen bleiben und das Gefühl des Isoliertseins. Wenn du Antworten, Inspiration und Denkanstöße suchst, dann können wir dir diesen Online-Kongress von Yvonne Woloschyn ans Herz legen: https://diepatchworkfamilie.de/onlinekongress Wenn du dich hier anmeldest – das Ganze ist kostenfrei! –, bekommst du Yvonnes E-Book geschenkt. Schon das gibt dir eine Menge Inspiration für den Alltag mit. Vom 4. bis 11. November findet ihr Online-Kongress zum Thema Patchworkfamilie statt. In zahlreichen Interviews mit Patchworkeltern, Coachs, Rechtsanwälten und Psychologen kannst du von den gesammelten Erfahrungen, Tipps und Hilfestellungen zu allen Themen rund um die zweite Familie profitieren. Schau dir den Trailer an und du bekommst einen guten ersten Eindruck! Yvonne war mit ihrem Kameramann in ganz Deutschland unterwegs und hat auch Marcus und mich zu Hause besucht. Wir haben unter anderem darüber gesprochen: Wie kann ich in Harmonie mit den Kindern meines Partners leben? Wie halte ich die liebende Verbindung zu meinem Partner? Wie verwandle ich das Familiendrama in Frieden und Harmonie? …

Ist das Liebe – oder kann das weg?

Habe ich bereits erwähnt, dass ich das Forum auf meinem Blog liebe? Vor eineinhalb Jahren habe ich es eingerichtet und heute sind bereits 1.200 (ja, genau, eintausendzweihundert!!!) Teilnehmer dort registriert. Sie teilen ihre Sorgen aber auch ihre Lösungsansätze bei Problemen als Stiefmutter oder allgemein in zweiten Familien dort mit. Besonders freue ich mich darüber, dass ich noch nie einschreiten musste. Weder wurde der Ton unhöflich oder hetzerisch, noch kamen jemals Hasskommentare oder -postings. Ich bin richtig stolz auf unsere kleine Community! Ab und an machen mich Postings allerdings traurig. So vor einiger Zeit, als eine Teilnehmerin ihre Situation schilderte und ziemlich schnell allen Außenstehenden klar war: Der Typ ist noch nicht mit seiner Ex fertig und nutzt die neue Frau nur aus. Sprich, sie investierte enorm viel in die Beziehung, er dagegen besaß eher Nehmerqualitäten. Ich stellte mir die Frage: ist das Liebe oder kann das weg?

Tochter will zur Mutter

Die verlassene Stiefmutter – Seine Tochter will zur Mutter

Mein Mann (43) und ich (38) leben seit acht Jahren mit dessen großer Tochter (14) zusammen in einem Haushalt. Viel gelernt habe ich in dieser Zeit über das Leben im Patchwork- genauso wie viele der anderen Stiefmütter. Aber jetzt habe ich einen Schlag in die Magengrube bekommen, von dem ich mich kaum erhole. Seine Tochter will zur Mutter ziehen.

Was steht mir zu? Das neue digitale Tool des Familienministeriums

Ich hatte ja schon über das Zukunftsgespräch „gemeinsam getrennt erziehen“ geschrieben, was im Juli in Berlin stattfand. Im Beisein der Familienministerin Dr. Katarina Barley haben erstmals auch Vertreter der Väterverbände – und eine Stiefmutter :)- über die Bedürfnisse getrennter Eltern diskutiert. Jetzt gibt es ein digitales Tool mit dem Leistungen und Unterstützungsangebote für Familien digital abgefragt werden können.

Schluß mit der Diskriminierung!

Im November 2015 schrieb mir eine Stiefmutter aus München. Sie war fassungslos über die Diskriminierung, die sie als Stiefmutter gerade erlebt hatte. Worum ging es? Um einen Besuch im Tierpark Hellabrunn in München. Dort gibt es eine ganz besondere Preisgestaltung. Leibliche Eltern und Regenbogenfamilien bekommen hier einen Rabatt, Stiefmütter müssen mehr bezahlen. Ich nenne das Diskriminierung im Alltag!

Zweitfrau Zweitbesetzung

Zweitbesetzung und Zweitfrau – Im Leben funktioniert das nicht

Heute stelle ich einmal eine provokative Frage. Seid Ihr seine Zweitfrau oder seine große Liebe? Beginnt Euer Partner mit Euch eine ernsthafte neue Beziehung mit neuen Mustern? Oder will er seine gescheiterte Beziehung nur mit neuer Besetzung weiter leben? Viele Stiefmütter nehmen sich zurück, empfinden sich als Zweitfrau oder Zweitbesetzung. Dadurch machen sie es den Kindern und auch den Männern aber überhaupt erst möglich, sie zur „Zweitfrau“ zur „Ersatzbesetzung“ der Rolle zu machen, die vorher eine andere Frau inne hatte.