Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familie

Verwöhnprogramm für die Stiefmutter – Leckere Zimtröllchen

Was macht man, wenn das Kind statt der verabredeten Pizza abends doch lieber Nudeln essen möchte? Ganz einfach. Papa verarbeitet den bereits gekauften Fertig-Pizzateig am nächsten Morgen gemeinsam mit seinem Nachwuchs zu leckeren Zimtröllchen. Alle haben Spaß, sie sind lecker und außerdem die perfekte Verwöhn-Überraschung für die Vizemutter. Selbst Vätern und Kindern die keine Ahnung vom Backen haben gelingen diese leckeren Zimtröllchen. Das Feine am Rezept: Die Zutaten sind eigentlich immer im Haus. Etwas Schlagsahne, Zimt und Zucker und eben der Fertig-Pizzateig. Fertig. Dazu eine Form, in der die Röllchen gebacken werden können. Da eignet sich z.b. der Deckel einer Kasserolle gut. Eigentlich ist die Form aber egal, Hauptsache sie ist ofenfest und nicht komplett flach. Sonst würde die Sahne herauslaufen. Also, los geht es.

Schoene Momente. Stiefmutterblog

Von den schönen Momenten im Leben einer Stiefmutter

Wir alle wissen, dass es oft nicht leicht ist, eine Stiefmutter zu sein. Aber mal ganz ehrlich – es gibt auch richtig schöne Momente. Über die möchte ich heute mehr erfahren. Was mögen Sie an Ihren Stiefkindern? Wann hatten Sie das letzte Mal das Gefühl, dass es tolle Kinder sind? Auch wenn es momentan gerade stressig ist; da gibt es bestimmt Erinnerungen, die Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wetten dass…??

Der heimliche Vater

Wie fühlt es sich für ein Kind an, wenn der Vater verschwinden muss, totgeschwiegen wird, und dann plötzlich an ganz unvermuteter Stelle wieder ins Leben eintritt? Woher weiß dieses Kind, dass der heimliche Vater besser geheim bleibt und es besser ist, Mama nichts von dem Wiedersehen zu erzählen? Und wie wirkt sich dieser fehlende Vater auf die eigene Familie aus? Nicole, eine Leserin des Stiefmutterblogs, hatte mir kurz nach Weihnachten vom „heimlichen Vater“ ihrer Ex-Schwiegermutter erzählt. Ich konnte kaum glauben was ich hörte, bis ich selbst mit der rüstigen Dame sprach. Ihre Geschichte, die während des Krieges begann, hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.

Das Bild der Stiefmutter in der Öffentlichkeit

Großes Kino! Gestern habe ich bei unserer lokalen Volkshochschule angerufen und gefragt, an wen ich mich wenden muss, wenn ich ein Seminar zum Thema „Stiefmutter“ anbieten möchte. Antwort: „Wenden Sie sich an Herrn XY. Der ist für alles was den Garten betrifft zuständig…“. Ein kurzer Moment der Sprachlosigkeit, dann musste ich lachen. Das Bild der Stiefmutter in der Öffentlichkeit hat mit der Realität in der sie lebt meist nicht viel zu tun. Mal abgesehen vom Stiefmütterchen – wie sieht die öffentliche Wahrnehmung eigentlich aus?

Stiefmutter in den Rücken fallen

Väter, die der Stiefmutter in den Rücken fallen

Wie nennt man eigentlich Väter, die die Autorität der Vizemutter regelmäßig untergraben? Väter, die der Stiefmutter in den Rücken fallen, gemeinsam besprochene Regeln oder Abmachungen sofort „vergessen“? Die nicht eingreifen, wenn ihre Frau vom Kind beleidigt oder angegriffen wird, sondern das kindliche Fehlverhalten womöglich noch verteidigen und die Vizemutter als Schuldige darstellen? Im Büro würde man so jemanden „Kollegenschwein“ nennen.

2015 – Das Jahr der Stiefmütter

Haben Sie schon einmal erlebt, dass einer Mutter verständislos gesagt wird: „Du hättest doch die Pille nehmen können“, wenn sie über ein Problem mit ihrem Kind berichtet? Wahrscheinlich nicht. Und das ist auch gut so. Jeder sollte sein Herz ausschütten können, ohne Vorhaltungen zu bekommen. Stiefmütter werden anders behandelt. Der Standardkommentar, unter dem sie leiden, lautet: „Du wusstest doch, dass er Kinder hat! Jetzt beschwer Dich nicht“. Ob es um ein Problem mit der Ex, dem Mann oder den Kindern geht. Dieser Satz bringt Stiefmütter regelmäßig auf die Palme.

Weihnachten und die Geschenkeflut

Geschafft. Endlich sind Weihnachten und die Geschenkeflut vorbei. Viele Stiefmütter atmen heute tief durch und freuen sich. Wie war es bei Ihnen? Sind Sie auch erleichtert und machen drei Kreuze, dass Sie die Tage hinter sich haben oder freuen Sie sich jetzt schon auf nächstes Jahr? Gerade an den Festtagen kochen bei vielen Ex-Partnern die Konflikte besonders heiß hoch. Das beginnt oft schon im Vorfeld, bei der Schlacht um das schönste, beziehungsweise teuerste Geschenk. Natürlich möchten alle Kinder Geschenke vom Weihnachtsmann bekommen. Und natürlich möchten Eltern ihren Kindern so viele Wünsche wie es nur geht (und wie es sinnvoll ist) erfüllen. Bei Familie Patchwork kommt es allerdings bei genau dieser Frage oft zu heftigen Streits. Nicht selten enden die mit Tränen unter dem Weihnachtsbaum.

Patchwork krieg

Den Patchwork-Krieg beenden – Wie geht das?

Alle Zeichen waren auf Sturm gesetzt. Der Klassiker: Prozesse um Unterhalt und Umgang, Jugendamt und Beistandschaft waren eingeschaltet. Das Kind zeigte bereits starke Zeichen eines Loyalitätskonfliktes. Eine komplett verfahrene Situation, möchte man meinen. Aber die beiden beteiligten Frauen, Mutter und Stiefmutter, haben die Kurve bekommen und es geschafft, dass heute alle eine glückliche Familie sind. Sie konnten den Patchwork-Krieg beenden. Meine Hochachtung, ich denke, sie haben das toll gemacht.

Der Krieg der Frauen

Tobt der Krieg zwischen Ex und Next erst einmal in vollen Zügen, ist es irgendwann völlig egal, was der Auslöser für die Kriegserklärung war oder wer den Krieg initiiert hat. Dann geht es nur noch darum, den Anderen, beziehungsweise die Andere, zu treffen und zu diskreditieren. Erlaubt ist dabei alles – sogar Gesetze oder Richtersprüche werden getreten und ignoriert. Und die beste Waffe ist immer noch das Kind. An zwei Punkten entfachen sich, erfahrungsgemäß, immer wieder große Konflikte. Am Geld und an unterschiedlichen Vorstellungen von Erziehung. Es gibt kaum eine Stiefmutter, die Unterhalt für ein Kind generell in Frage stellt. Jedes Kind kostet Geld, das ist klar. Aber damit erschöpft sich der Konsens oft bereits. Um das „wieviel zahlt wer“, „wofür“ und vor allem über Extrazahlungen bestehen sehr unterschiedliche Vorstellungen. Hat ein Vater nach der Trennung von der Mutter gelernt, dass Geld der Schlüssel zum Kontakt mit seinen Kindern ist, wird er diesen Schlüssel –so er denn kann –  einsetzen. Er wird Extrakosten übernehmen, angeblich leere Kühlschränke auffüllen, den Kindern, die mit viel zu kleinen …