Schoene Momente. Stiefmutterblog

Wir alle wissen, dass es oft nicht leicht ist, eine Stiefmutter zu sein. Aber mal ganz ehrlich – es gibt auch richtig schöne Momente. Über die möchte ich heute mehr erfahren. Was mögen Sie an Ihren Stiefkindern? Wann hatten Sie das letzte Mal das Gefühl, dass es tolle Kinder sind? Auch wenn es momentan gerade stressig ist; da gibt es bestimmt Erinnerungen, die Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wetten dass…??

Die schönen Momente

Die schönen Momente. Foto: Stiefmutterblog.com

Ich versuche einmal Ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen. Vielleicht war es ein Ausflug, der die ganze Familie zusammen geschweißt hat. Oder die Freude über die Ankunft eines neuen Mini-Familienmitglieds, die von den Kindern des Partners herzerwärmend gefeiert wurde. Herzchen und Küsschen zum Geburtstag? Ein Bild, was im Kindergarten für die Vizemutter gemalt wurde? Gemeinsame Rituale, die alle lieben? Ein Missgeschick, über das alle gemeinsam Tränen gelacht haben?

Hat der Partner kleine Kinder, geht der Vizemama vielleicht das Herz auf, wenn sie zum kuscheln kommen. Hat er größere Kinder, ist es eventuell eine Bereicherung mit ihnen zu diskutieren und ihre Meinung zu erfahren, oder mit den großen Mädels shoppen zu gehen und sich über neue Trends beraten zu lassen. Sind die Kinder richtig groß und bekommen eigene Kinder, wird die Stiefmutter bestimmt zur stolzesten Vize-Oma der Welt.

Ein Punkt fällt mir persönlich immer wieder positiv auf: Die Kinder des Partners zeigen einer Stiefmutter deutlich, dass sie einen Mann hat, der Verantwortung übernimmt, der sich kümmert und Pflichten wahr nimmt. Frauen mögen das, auch wenn sie nicht immer alles mögen, was der Partner macht.

Mich würde interessieren, was Ihre schönen Momente mit den „Beutekindern“ sind. Was gefällt Ihnen gut? Was lieben Sie an Ihren Stiefkindern? Wie bereichern sie Ihr Leben? Woran erinnern Sie sich gerne? Das können Alltagserlebnisse sein oder Erinnerungen an ganz besondere Anlässe.

Wie immer gilt: Ich freue mich über Input und es darf gerne geteilt werden. Jetzt bin ich gespannt auf Ihre schönen Momente als Stiefmutter!

14 Kommentare
  1. Nadine Riexinger
    Nadine Riexinger sagte:

    Ich lebe seit 3 Jahren mit meinem Partner zusammen und kenne seinen Sohn von Anfang an. Der Kleine ist jetzt 5,5 Jahre alt. Am meisten erinnern kann ich mich an eine Situation, bei der ich dem Kleinen nach einer Meinungsverschiedenheit einmal gesagt habe, dass ich ihn lieb habe, das hatte ich anfangs immer vermieden, da ich mich nicht zwischen seine Eltern stellen wollte. Er hat mich dann mit ganz großen Augen angeschaut und gefragt ob ich das schon immer tue, weil er es wohl nie richtig gespürt hat, da ich es auch nie wirklich gezeigt habe. Als ich ihm bestätigte dass ich ihn ganz doll lieb habe, ist er auf mich zugesprungen und hat mich ganz fest in den Arm genommen. Da sind mir die Tränen gekommen, da es mich emotional total überwältigt hat. Seitdem zeige ich dem Kleinen, dass ich ihn gern habe und unser Verhältnis ist noch sehr viel herzlicher geworden…

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    • Susanne Petermann
      Susanne Petermann sagte:

      Vielen Dank! Dein Beitrag war das Erste, was ich heute morgen gelesen habe. So schön! Das wird ein guter Tag! Liebe Grüße, Susanne

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  2. Eileen
    Eileen sagte:

    Ich erinnere mich ganz besonders gern an die Taufe unserer gemeinsamen Tochter. Da haben beide Stiefkinder einen aktiven Part übernommen. Genauso bei unserer Hochzeit. Das waren 2 wundervolle Tage.

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  3. M.
    M. sagte:

    Meine Stieftochter sagt jetzt immer öfter, sie wünschte, dass ich ihre richtige Mutter wäre. Sie ist bald 15 Jahre und lebt seit Anfang an bei uns, also fast 5 Jahre. Im Sommer ist so viel mit ihrer Mutter vorgefallen, dass sie den Kontakt zu ihr abgebrochen hat. Sie möchte ihre Mutter nicht mehr sehen. Die Schmach sitzt zu tief. Das kann die auch nie wieder gut machen.

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  4. Claudia
    Claudia sagte:

    Ich bin seit fast 5 Jahren Vollzeit Stiefmama einer fast 10 jährigen Zicke. Die schönen Seiten sind die wie sie mich nennt:

    – Ich bin Mama und zwar Mama Nummer 1
    – Sie mag es nicht wenn ich bei Ärzten und Co. angeben muss nur die Stiefmutter zu sein
    – Sie wünschte sie wäre in meinem Bauch gewachsen genau wie ihre kleine (1) Halbschwester.

    🙂

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  5. Elaria
    Elaria sagte:

    Wir leben noch nicht zusammen, verbingen aber mehr und mehr Zeit mit den Kindern die beim Vater leben. Sie übernachten ab und zu auch bei mir und wir machen Ausflüge. Gestern haben wir gemeinsam den Muttertag verbracht, (die leibliche Mutter ist im Urlaub) und ich bekam Muttertagsgeschenke/ Basteleien von der Tochter ( 5) . Das hat mich sehr gerührt. Beeindruckend wie schnell frau als eine weitere Bezugsperson aufgenommen und wahrgenommen werden kann. Bis jetzt läuft alles gut. Ich drängel mich nicht auf, will aber auch nicht eine gute Freundin sein sondern eine Erwachsene die den Vater und die beiden Steppkes lieb hat.

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  6. Tanja
    Tanja sagte:

    Ich würde sehr gerne über die schöne Momente in meienm Leben als Stiefmutter schreiben aber es gibt leider keine. Wir sind nun vor kurzem zusammen gezogen und stehen noch ganz am Anganfg unseres Weges als Patchworkfamilile. Mir bleibt es nur hoffen, dass ich es nicht aufgebe…

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    • Rüdine
      Rüdine sagte:

      Dem kann ich zustimmen, mir fällt auch nichts Positives ein. Vieles ist nur Wunschdenken oder man bildet sich ein, dass man als Stiefmutter irgendeine Rolle spielt. Das ist aber nicht so. Für das Kind gibt es nur die Eltern. Egal, wie gut man mit dem Kind klar kommt oder wie man sich verhält. Die Stiefmutter ist Dekoration, wenn das Kind am WE da ist. Und die Dekoration muss ruhig bleiben, Platz machen und scheinheilig grinsen. Am Besten keine Emotionen investieren, sonst kann man nur verlieren. Hab schon alles ausprobiert. Es hat keinen Sinn. Als Stiefmutter wird man es nie schaffen, eine gleichwertige Position wie der Mann oder das Stiefkind einzunehmen. Zurückstecken und alles Hinnehmen, wenn das nicht geht, muss man sich vom Mann trennen. Egal wie viel Liebe im Spiel ist…ich empfehle jeder Frau, niemals einen Mann mit Kind zu nehmen.

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  7. Nicole
    Nicole sagte:

    Ich liebe es meinem angeheirateten Sohn (12 Jahre) und unserer Tochter (9 Monate) beim spielen zu zusehen und es geht mir das Herz auf wie sie sich freut, wenn der große Bruder kommt. Unnötig zu erwähnen, dass jede andere Person nebensächlich wird.

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  8. Sissi
    Sissi sagte:

    Als mein sohn noch ganz klein war und meine Stieftochter 8 fragte sie mich warum babys morgens ein bisschen Sonne abbekommen dürfen aber sonst nicht. Da hab ich ihr von den vigantolletten erzählt und das der Körper Vitamin D braucht. Das der Körper dieses Vitamin durch die Sonne produziert aber kleine Babys doch so zarte Haut haben und er deswegen die Tabletten bekommt. Da schaut sie mich an und fragt “ ist da Sonne in den Tabletten? “

    Da erinnere ich mich gerne dran.

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