RTL Stiefmuttervideo bei Punkt 12

RTL „Punkt 12“ berichtet über Stiefmütter. Wie ich finde, ein toller Beitrag. Es wurde sogar auf den Stiefmuttertag hingewiesen.

Am 15. Mai 2015  lief der Beitrag bei PUNKT12  über die Stiefmütter. Zwei Vizemoms, Eileen und Ilona wurden porträtiert. Dazu gab es ein Interview mit mir – und Ihr könnt sehen, wie ich auf der Brücke in Berlin auf und ab laufe. Darüber hatte ich ja in meinem Beitrag nach dem Besuch im SAT 1 Frühstücksfernsehen schon geschrieben 🙂 Weiterlesen

Zeitschriften

Ich habe gestern auf meiner Facebook Seite „Susanne Petermann“ eine Frage zum Thema Stiefmütter und Alleinerziehende gestellt. Ich war wirklich überrascht und überwältigt von den vielen, vielen Antworten.  Ich schrieb:

Helft mir bitte zu verstehen. Es gibt gefühlte 10.000 Mamablogs. Darunter etliche wirklich tolle Blogs von Alleinerziehenden. Viele davon lese ich. Nie, wirklich nie, habe ich bei einem dieser Blogs bemängelt, dass dort nicht auf die Situation der Stiefmütter eingegangen wird. Es gibt genau einen Stiefmutterblog (jedenfalls kenne ich keinen anderen). Warum werde ausgerechnet ich immer und immer wieder aufgefordert, die Probleme der alleinerziehenden Mütter zu thematisieren? Ich bin nicht weltfremd. Es ist doch nicht so, als ob es mir neu wäre, dass es viele Frauen gibt, die sehr große diesbezügliche Probleme haben. Nur ist das nicht das Thema des Stiefmutterblogs. Ich verlange doch auch nicht von einem Veganerblog, dass dort Steak-und Schnitzelrezepte vorgestellt werden.

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Inca Trail

Verliebt, verlobt, Stiefmutter! Läuft es tatsächlich so, wie viele Menschen es sich vorstellen? Nach dem Motto: Ich heirate eine Familie? Mütter haben erfahrungsgemäß rund 40 Wochen Zeit, sich auf die die Ankunft eines neuen Familienmitgliedes vorzubereiten und einzustellen. Bei Stiefmüttern kann das deutlich schneller aber auch deutlich langsamer gehen. Wie immer im Leben sind die Unterschiede enorm. Aber es gibt eben auch Gemeinsamkeiten. Oft verläuft die Entwicklung zur Vizemutter in folgenden Stufen oder Phasen. Weiterlesen

Stiefmutterblog goes international – Heute geht es nach Japan. Sprechen Sie Japanisch? Ich nicht. Aber Mayumi Murota, die selbst Stiefmutter und Mutter ist, ursprünglich aus Japan kommt und heute in Hongkong lebt, spricht deutsch und hatte mich vor einiger Zeit gebeten, ihr Informationen über die Situation der Vizemütter in Deutschland zu geben. Sie wollte einen Vortrag über Stiefmütter in Europa halten.

Mayumi, Mayumi und Sohnhier mit ihrem Sohn Yuito, ist in der japanischen NPO (Non Profit Organisation) M-Step für Stiefmütter engagiert, die ihre Freundin  Terue Shinkawa gegründet hat.Terue

 

 

 

 

Terue ist Familienberaterin und hat viele Bücher zu dem Thema geschrieben.

 

Aus diesem Kontakt entstand ein reger Austausch und als ich feststellte, dass die Situation in Japan gänzlich anders ist als in Deutschland, war meine Neugier geweckt. Nachdem aus meinen Informationen nicht nur ein Vortrag, sondern auch ein japanischer Blogbeitrag entstand, bat ich Mayumi und Terue Shinkawa, die Gründerin der japanischen Stiefmutterbewegung M-Step, um einen Gastbeitrag für das Stiefmutterblog. Für Leser, die bessere Japanischkenntnisse haben als ich, gibt es hier das japanische Original. Alle anderen können gerne die deutsche Übersetzung lesen 😉 Weiterlesen

Schoene Momente. Stiefmutterblog

Wir alle wissen, dass es oft nicht leicht ist, eine Stiefmutter zu sein. Aber mal ganz ehrlich – es gibt auch richtig schöne Momente. Über die möchte ich heute mehr erfahren. Was mögen Sie an Ihren Stiefkindern? Wann hatten Sie das letzte Mal das Gefühl, dass es tolle Kinder sind? Auch wenn es momentan gerade stressig ist; da gibt es bestimmt Erinnerungen, die Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wetten dass…?? Weiterlesen

Farbenfrohes-Stiefmütterchen-Trio

Großes Kino! Gestern habe ich bei unserer lokalen Volkshochschule angerufen und gefragt, an wen ich mich wenden muss, wenn ich ein Seminar zum Thema „Stiefmutter“ anbieten möchte. Antwort: „Wenden Sie sich an Herrn XY. Der ist für alles was den Garten betrifft zuständig…“.

Ein kurzer Moment der Sprachlosigkeit, dann musste ich lachen. Das Bild der Stiefmutter in der Öffentlichkeit hat mit der Realität in der sie lebt meist nicht viel zu tun. Mal abgesehen vom Stiefmütterchen – wie sieht die öffentliche Wahrnehmung eigentlich aus? Weiterlesen

[Entfremdung]

„Wie schaffen manche Mütter es, ein Kind vom Vater zu entfremden?“. Diese Frage stellen sich viele Stiefmütter. Geradezu fassungslos verfolgen sie mit, wie Kinder, die eben noch mit Papa gekuschelt haben, schreiend davon rennen oder ihm eiskalt sagen, dass sie ihn und die Vizemutter nie wieder sehen wollen. „Was ist passiert?“, werden sie von Außenstehenden dann gefragt. Meist mit dem unterschwelligen Vorwurf: `Rück schon raus, was hast Du den Kindern angetan?´ Kaum jemand kommt auf die Idee, dass die Vizemom bei einer Vater-Kind- Entfremdung gar nichts getan haben muss. Ich sage nicht, dass es keinen Grund für den Kontaktabbruch gibt, nur sucht man ihn manchmal an der falschen Stelle. Weiterlesen

Was klingt besser: Stiefmutter oder Vizemutter? Das Wort „Stiefmutter“ an sich scheint genauso negativ behaftet zu sein, wie das Image allgemein. Woran liegt das?

Unabhängig von jedem Klischee ist es zunächst einmal eine rechtliche Definition. Im deutschen Familienrecht wird als „Stiefmutter“ die nicht leibliche Mutter der Kinder des Ehepartners bezeichnet. Eine Ehe ist Voraussetzung, um vor dem Gesetz Stiefmutter zu sein.

Übrigens ist die allgemein vorherrschende Meinung falsch, dass Stiefeltern und Stiefkinder nicht familiär verbunden wären. Das Bürgerliche Gesetzbuch bestimmt nämlich in § 1590: „Die Verwandten eines Ehegatten sind mit dem anderen Ehegatten verschwägert. Die Linie und der Grad der Schwägerschaft bestimmen sich nach der Linie und dem Grade der sie vermittelnden Verwandtschaft.“

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Das Wechselmodell ist die neueste Form des Patchwork. Ich habe mit zwei Frauen gesprochen, die es als Kind gelebt haben. Lina (52), warf nach einem Jahr Wechselmodell das Handtuch und lebte anschließend ganz bei ihrem Vater. Sissa (fast 19) kennt es nicht anders, als in zwei Wohnungen zu wohnen. Weiterlesen

Für Stiefmütter stellt sich die Ausgangssituation ihrer Beziehung völlig anders dar als für Stiefväter. Da die Kinder zu neunzig Prozent bei der Mutter ihren Hauptwohnsitz haben, leben nur wenige Vizemütter mit den Kindern. Wenn ihr Partner, der Vater der Kinder, ein Umgangselternteil ist, sieht sie die Kinder in der Regel nur jedes zweite Wochenende.

Das bedeutet natürlich auch, dass sie die zwölf Tage zwischen den Umgangswochenenden als den normalen Alltag empfindet und die Besuchswochenenden als die Ausnahme. Hier liegt eigentlich der größte Unterschied zum Stiefvater. Dem ist absolut bewusst, dass seine neue Partnerin nur mit Kind zu haben ist und er dieses Kind im Alltag durchgehend erlebt. Daher wird er das Kind in seine Überlegungen – pro oder contra Beziehung – sehr aktiv einplanen.

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