Alle Artikel mit dem Schlagwort: Väter

Buddhistische Gelassenheit fehlt bei Trennungen fast immer

Wessen Wahrheit ist die Richtige?

Ein Paar hat sich getrennt. Nun folgen oft gegenseitige Vorwürfe, jeder meint, im Recht zu sein. Aber wessen Wahrheit ist die Richtige? Bereits in der Beziehung hat man Dinge unterschiedlich gehandhabt, gesehen, bewertet. Da hat die Liebe es noch geschafft, dass auch Verständnis für die andere Sicht vorhanden war. Ist die Liebe erst mal verschwunden, fehlt meist auch das Verständnis. Noch schlimmer – da man nun alleine ist, sucht man sich Verbündete für seine Position. Und das sind oft die Kinder.

Mittag und Petermann

Die Stiefmutterrevolution startet durch – Mein Treffen mit MdB Susanne Mittag

Was für eine Woche. Jetzt mal wirklich. Die Stiefmutterrevolution startet gerade so richtig durch. Wenn das so weitergeht, muss ich mein Schlafpensum reduzieren. Oder das Putzen und Bügeln einstellen 🙂 Ich habe Interviews zum Buch und zum Stiefmutterblog gegeben, TV Drehs und Auftritte koordiniert, mich in „Webinare“ (Seminare im Internet) eingearbeitet und mich mit Susanne Mittag getroffen. Sie erinnern sich? Susanne Mittag ist die SPD-Bundestagsabgeordnete, die für den Wahlkreis Delmenhorst, Oldenburg Land und Wesermarsch zuständig ist. Es war ein sehr gutes und interessantes Treffen. Fast drei Stunden saßen wir zusammen und haben uns ausgetauscht. Susanne Mittag war selbst alleinerziehend, sie kennt also die Problematik getrennter Familien aus eigener Anschauung. Allerdings, wenn ich das so sagen darf, aus einer komplett anderen Position als Stiefmütter und Trennungsväter. Auf den ersten Blick könnte man also meinen, hier traf sich eine Alleinerziehende mit einer Stiefmutter und zwei Fronten prallten aufeinander. Aber so war es nicht. Wir sprachen über nicht verarbeitete Verletzungen bei hochstrittigen Scheidungen und Emotionen, die oft nach Jahren noch unser Handeln beeinflussen. Als wir über den Schaden …

Zeitschriften

In eigener Sache – Stiefmutter vs. Alleinerziehende?

Ich habe gestern auf meiner Facebook Seite „Susanne Petermann“ eine Frage zum Thema Stiefmütter und Alleinerziehende gestellt. Ich war wirklich überrascht und überwältigt von den vielen, vielen Antworten.  Ich schrieb: Helft mir bitte zu verstehen. Es gibt gefühlte 10.000 Mamablogs. Darunter etliche wirklich tolle Blogs von Alleinerziehenden. Viele davon lese ich. Nie, wirklich nie, habe ich bei einem dieser Blogs bemängelt, dass dort nicht auf die Situation der Stiefmütter eingegangen wird. Es gibt genau einen Stiefmutterblog (jedenfalls kenne ich keinen anderen). Warum werde ausgerechnet ich immer und immer wieder aufgefordert, die Probleme der alleinerziehenden Mütter zu thematisieren? Ich bin nicht weltfremd. Es ist doch nicht so, als ob es mir neu wäre, dass es viele Frauen gibt, die sehr große diesbezügliche Probleme haben. Nur ist das nicht das Thema des Stiefmutterblogs. Ich verlange doch auch nicht von einem Veganerblog, dass dort Steak-und Schnitzelrezepte vorgestellt werden.

Susanne Mittag

Vom Umgang mit Bürgern und warum die SPD mich schwer enttäuscht hat

Kennen Sie das Gefühl, wenn aus Freude innerhalb weniger Tage Enttäuschung wird und Sie sich verschaukelt fühlen? Ich hatte Susanne Mittag, die SPD Bundestagsabgeordnete die für meinen Wahlkreis zuständig ist, angeschrieben, und um einen persönlichen Termin gebeten. Ich wollte mit ihr über die Problematik der zweiten Familien sprechen. Auf ihrer Internetseite hatte sie eigens dazu angeregt. „Um den Wahlkreis gut in Berlin vertreten zu können, ist es besonders wichtig Fragen und Anregungen für die parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag zu erhalten. Sprechen oder rufen Sie mich an, schreiben Sie mir einen Brief oder eine Email.“ Nun muss ich dazu sagen, dass Gespräche oder Treffen mit Politikern für mich kein großartiges Neuland sind. Ich habe mit Gerhard Schröder (SPD, während seiner Zeit als Bundeskanzler) und Dr. Angela Merkel (CDU, vor ihrer Zeit als Bundeskanzlerin) als Journalistin gesprochen. Mit Guido Westerwelle (FDP)  habe ich einen Abend gekocht (während der Veranstaltung meiner Firma T.R.I. Media zugunsten der Deutschen Aidshilfe), mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen (CDU)  war ich im Theater (bei meiner Arbeit für das Berliner Schillertheater) mit …

Bundesministerin Schwesig. Foto: Bundesregierung / Denzel

Liebe Bundesfamilienministerin Schwesig, hätten Sie auch den Mut zur Väterquote per Gesetz?

Liebe Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, ich blogge auf dem Stiefmutterblog und habe ein Buch über Stiefmütter geschrieben. Die Probleme zweiter Familien sind mir nach vielen hundert Gesprächen mit Vätern, Müttern und Stiefmüttern nur zu vertraut. Der Gedanke einer Väterquote, also eines Gesetzes zur gleichberechtigten Teilhabe von Vätern und Müttern an Familien, beschäftigt mich in diesem Zusammenhang seit geraumer Zeit.

Verena und ihre Geschwister

Der entsorgte Vater

Wie fühlt es sich für einen Mann an, als Vater entsorgt zu werden? Wie schafft er es, eine Beziehung zu einer neuen Frau aufzubauen? Soll er mit dieser zweiten Frau Kinder in die Welt setzen? Wie kann er verhindern, dass er eines Tages wieder ohne Familie da steht? Diese Fragen stelle ich mir seit geraumer Zeit. Und ich freue mich, dass mir Eric Benedict, ein entsorgter Vater mit zweiter Familie, seine Sicht der Dinge schildert.

Im Namen des Kindes? Offener Brief an Heiko Maas

Sehr geehrter Bundesminister der Justiz, Lieber Heiko Maas, mir ist natürlich klar, dass Sie schwer beschäftigt sind. Terror, Islamismus, Datenschutz, überall sind Baustellen, auf denen Sie gefordert sind. Trotzdem wende ich mich heute mit einem Anliegen an Sie, welches mir wichtig ist. Es geht um Kinder, Eltern und deren Streitigkeiten vor Gericht – also um unser aller Zukunft.

Stiefmutter in den Rücken fallen

Väter, die der Stiefmutter in den Rücken fallen

Wie nennt man eigentlich Väter, die die Autorität der Vizemutter regelmäßig untergraben? Väter, die der Stiefmutter in den Rücken fallen, gemeinsam besprochene Regeln oder Abmachungen sofort „vergessen“? Die nicht eingreifen, wenn ihre Frau vom Kind beleidigt oder angegriffen wird, sondern das kindliche Fehlverhalten womöglich noch verteidigen und die Vizemutter als Schuldige darstellen? Im Büro würde man so jemanden „Kollegenschwein“ nennen.