Alle Artikel in: Allgemein

Warum es sich lohnt Stiefmutter zu sein Stiefmutterblog

Warum es sich lohnt, Stiefmutter zu sein

Bei uns ist es natürlich auch oft kompliziert, nervenaufreibend und anstrengend. Es wird gestritten und die Mutter der Kinder ist wie man so oft liest, auch öfter schwierig als nett. Trotzdem lohnt es sich, Stiefmutter zu sein, trotzdem finde ich, dass die Momente des Lachens, der Freude und der Liebe immer überwiegen und es die Momente sind, die einen den Wahnsinn weitermachen lassen.

Kleines Update

Heute kam mir zu Ohren, ich sei in einer „Rehab“, also einer Entziehungskur. Keine Ahnung, was ich dort entziehen soll, Drogen oder Alkohol. Nachdem ich erst einmal laut lachen musste, war mein zweiter Gedanke: melde dich mal auf dem Blog, mache ein kurzes update  und stelle Dinge klar.

Bin ich wirklich die fiese Stiefmutter?

Ich habe das Buch Du hast mir gar nichts zu sagen! Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge“ verschlungen. Endlich habe ich wieder Hoffnung, das ich doch nicht nur die fiese Stiefmutter bin, da ich viele von den Situationen am eigenen Leib nur zu gut kennengelernt habe. Ich verzweifle langsam und weiß einfach keinen Rat mehr. Verstehen tut meine Situation niemand richtig, außer ein Bekannter der selbst zwei Stiefkinder hat und ähnliches erlebt.

wettstreit-des-leidens-stiefmutterblog

Wettstreit des Leidens

Letztes Wochenende klingelte mein Handy. Nummer unbekannt. Ich lag gemütlich lümmelnd auf dem Sofa, ging nichtsahnend ran. Eine Dame war am anderen Ende, nannte kurz ihren Namen (Eve, den Nachnamen habe ich leider nicht wirklich verstanden) und fragte, ob sie störe. Ich nahm an, sie sei eine Stiefmutter, die eine Frage hätte, und fragte, worum es denn ginge. War das ein Fehler? Es war ein sehr anstrengendes Gespräch und hat mich wieder einmal zum Nachdenken gebracht. Warum nur um alles in der Welt wiegen die unterschiedlichen Familienmodelle ihr Leid gegeneinander auf und kämpfen darum, das Benachteiligste zu sein. Ist denn Familie heute ein Wettstreit des Leidens?

Friss oder stirb stiefmutterblog

Friss oder stirb

Friss oder stirb – Den Spruch kennen wir alle. Gemeint ist damit, dass man etwas genau so akzeptieren muss, wie es einem angeboten wird. Ohne Einspruch erheben zu können, oder eine Änderung vorzuschlagen zu dürfen. Also: entweder isst du das Brot was dort liegt, oder du gehst ohne essen aus dem Haus/ins Bett  (aber etwas anderes als Brot gibt es nicht). Oder: Entweder du bist um 22.00 Uhr wieder zu Hause, oder du darfst gar nicht gehen. Friss oder stirb beinhaltet immer eine kompromisslose Anordnung ohne Interesse an den Bedürfnissen der anderen Seite. Das kann als Erziehungsmaßnahme manchmal funktionieren. In einer Beziehung ist es tödlich. Was bedeutet Friss oder stirb für eine Stiefmutter?

Forum Anmeldung

Einige Damen haben sich jetzt schon bei mir gemeldet, weil sie sich nicht im Forum anmelden könnten. Ich bin einigermaßen ratlos, woran das liegen könnte. Mein erster Tipp: Einmal im Spam Ordner nachschauen. Mein zweiter Vorschlag: Sagt mir doch, an welchem Punkt der Anleitung es hakt. Ich habe ja eine relativ genaue Anleitung geschrieben, aber vielleicht drücke ich mich an einer Stelle einfach dämlich aus. Und vielleicht können User, die sich erst auch nicht einloggen konnten, jetzt aber vollen Zugriff haben, verraten, wie sie es geschafft haben. Sorry, ich bin halt kein IT Fachmann, nur Stiefmutter. Aber alle zusammen bekommen wir das bestimmt hin. Eure Susanne Also entweder hier einen Kommentar hinterlassen oder mir eine EMail schreiben an Stiefmutterblog@gmail.com

Abschiedsbrief eines Stiefvaters Stiefmutterblog

Abschiedsbrief eines Stiefvaters

Auch Männer melden sich oft auf dem Stiefmutterblog. Meist sind es Trennungsväter, die hier mitlesen, um ihre neuen Partnerinnen besser zu verstehen. Jetzt bekam ich einen Anruf von Boris, der die Geschichte von Sabi gelesen hatte, die als Stiefmutter gescheitert war. Boris war Stiefvater ohne eigene Kinder und hat nach fast drei Jahren Beziehung nun aufgegeben. Er bat mich, seinen Abschiedsbrief hier auf dem Stiefmutterblog zu veröffentlichen. Als ich den Abschiedsbrief las, war mir klar – den hätte auch eine Stiefmutter schreiben können.