Blumen

Eine Frage stelle ich mir häufig: Sind Stiefmütter bessere Ex-Frauen für ihre eigene Next? Wird man verständnisvoller für die Probleme der Next, wenn man selbst eine ist? Haben also Mütter, die selbst Stiefmütter sind, mehr Verständnis für die neue Frau ihres Ex-Mannes?  Ich glaube, die Antwort ist Jein.

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Eine Frage beschäftigt mich seit geraumer Zeit. Kann eine Nicht-Stiefmutter die Situation der Stiefmutter jemals verstehen? So richtig verstehen, nicht nur oberflächlich. Oft steckt ja der Teufel im Detail. Außenstehende denken meist, es geht um Geld, um Kinder, die etwas zu laut sind, oder eine Ex, die einfach nur eine andere Erziehungsmethode hat, oder um zu nachgiebige Väter. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.  Die Abgründe sind feiner. Unauffälliger. Sie berühren oft das innere Ego. Zum Einen ist da die Fremdbestimmung, unter der fast alle Stiefmütter leiden.  Stiefmütter werden aber auch immer wieder mit Dingen konfrontiert, die in ihrer eigenen Erlebniswelt eigentlich nicht vorkommen würden, die aber – über die erste Familie – plötzlich importiert werden und als normal gesehen werden sollen. Weiterlesen

Foto: Stocksnap, Alisa Anton

Am dritten Sonntag im Mai, dem Sonntag nach Muttertag, wird in den USA der Stiefmutter-Tag gefeiert. Der Aktionstag entstand, weil Lizzie Capuzzi, ein kleines Mädchen aus Pennsylvania, eine grandiose Idee hatte. Lizzie liebt ihre Stiefmutter Joyce Capuzzi von Herzen, aber den Muttertag verbrachte sie natürlich mit ihrer leiblichen Mutter Patti Hutton und dem Stiefpapa Gerhard Hutton. Um Joyce ebenfalls ihre Zuneigung zu zeigen, erklärte Lizzie den Sonntag nach Muttertag kurzerhand zum „Stepmom-Day“ und feierte ihn fortan mit Joyce und ihrem Vater John Capuzzi. Weiterlesen

Hinter den Kulissen beim Frühstücksfernsehen

Bundestag und Boulevard vertragen sich nicht, wird oft behauptet. Das sehe ich anders. In dieser Woche war ich zu Gast im Frühstücksfernsehen bei SAT1, habe für RTL Punkt 12 und das Nachtjournal ein Interview gegeben, zwischendurch mit Susanne Mittag, SPD, Mitglied des Bundestages SMS geschrieben und mit Katarina Barley, ebenfalls Mitglied des Bundestages und in der SPD einen Termin ausgemacht. Wir treffen uns nächste Woche im Bundestag. Frau Barley wird mit mir über Trennungsfamilien und Stiefmütter sprechen. Für mich hat all das wunderbar zusammen gepasst.

Stau dank Bahnstreik

Stau dank Bahnstreik. Foto: Stiefmutterblog

Am Dienstag um 16.00 war ich mit der Redakteurin im RTL Hauptstadtstudio verabredet. Aus den vier Stunden, die ich normalerweise nach Berlin fahre, wurden dank des Bahnstreiks sieben Stunden. Pünktlich war ich trotzdem, Stiefmütter planen eben vorausschauend 🙂 Direkt vor dem RTL Studio bekam ich eine SMS von Frau Mittag. Sie hatte mir ja zugesagt, sich um die bei unserem Treffen vereinbarten Punkte zu kümmern und sich zu melden. Weiterlesen

By Photograph taken by User:Chamaeleon for Wikipedia. (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Gestern Abend bekam ich einen Hilferuf. Ellen schrieb mir: „Liebe Susanne, ich habe einen Frage an die Leser deines Blogs und würde mich freuen, wenn du sie dort einstellst. Vielen Dank für deine Arbeit und überhaupt für diese tolle Idee. Ellen“

Ehrlich gesagt, hatte ich mich mit dem Problem, was Ellen beschreibt, noch nie zuvor befasst. Wie geht eine Stiefmutter mit den Eltern der verstorbenen Mutter ihrer Stiefkinder um? Was macht sie, wenn die Stiefschwiegereltern so verbittert über den Tod der Tochter sind, dass deren Nachfolgerin in ihren Augen nie etwas richtig machen wird. Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Rat für Ellen und ihre „Stief-Schwiegermonster hat“. Sie braucht ihn wohl ziemlich dringend. Weiterlesen

Cover Stiefmutterbuch
Bisher kennen nur fünf Menschen die Geschichte hinter der Geschichte meines Buches. Sie hat mit meinem Vater zu tun, mit Tod, Mut und Lebensentscheidungen.
Was für eine Woche! Am Montag wurde mein Buch offiziell auf den Markt gebracht. Schon am Samstag zuvor bekam ich über Facebook etliche Nachrichten von Leserinnen des Stiefmutterblogs, die mir mitteilten, ihr bestelltes Exemplar sei eingetroffen und sie würden am Wochenende anfangen, zu lesen. OMG! Espenlaub ist ein Stahlgerüst gegen das, was in mir vorging. Ich war total aufgeregt.

Wenn du aufgebracht bist, tue oder sage nichts. Atme nur ein und aus, bis du ruhig genug bist.

Thich Nhat Hanh

Ich weiß nicht, wie es anderen Autoren geht. Für mich waren diese Tage eine ganz unsichere Phase. Ich konnte nichts mehr ändern, nur noch die Reaktionen abwarten. Werde ich zerfleischt? Bin ich egal? Oder berührt mein Buch die Leser? Vielleicht bin ich beim 10. Buch cooler, aber „Du hast mir gar nichts zu sagen! Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge“  ist nun mal mein erstes Buch. Mein Herzensbaby sozusagen. Und ich war bin echt nervös. Weiterlesen

Baby_holder_om_tommelfinger

Eine Studie über Mütter, die ihre Mutterschaft bereuen, wird derzeit unter dem Hashtag #regrettingmotherhood in allen sozialen Medien heiß diskutiert. Viele Mütter denken, die Studie sei schlimm. Warum eigentlich? Und was bedeutet Regretting Motherhood überhaupt?

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Ansgar Focke und Susanne Petermann

Ich bin diese Woche bei meinem Anliegen, Beratungs- und Anlaufstellen für Stiefmütter zu schaffen, einen großen Schritt weiter gekommen. Es tut sich was – jedenfalls in Niedersachen! Weiterlesen

Cover Stiefmutterbuch

Heute in zwei Wochen erscheint mein Buch Du hast mir gar nichts zu sagen!: Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge. Genauer gesagt am 20. April 2015. Ich bin MEGA aufgeregt! Ich schreibe zwar schon seit vielen Jahren beruflich, aber niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal ein Buch veröffentliche.

Cover Stiefmutterbuch

Cover meines Buches

Viele Kollegen und Freunde von mir haben Romane geschrieben, tolle Romane. Ich habe sie immer sehr dafür bewundert. Diese Phantasie, diese Vorstellungskraft, aus dem Nichts, quasi aus sich selbst heraus, Geschichten zu erfinden, ist nicht jedem Menschen gegeben. Mir eher nicht so.

Ich war immer die klassische Journalistin. Ich habe recherchiert, Interviews geführt, so lange hinterfragt, bis ich verstanden hatte, weiter recherchiert, weiter gefragt und dann geschrieben. Oft sagten mir Chefredakteure, ich wäre wie ein Spürhund. Hätte ich einmal ein Thema in der Nase, ließe ich mich nicht mehr ablenken und verfolge die Spur hartnäckig. Wahrscheinlich ist diese Einschätzung nicht falsch.

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Facebook. Foto: Stocksnap, Wilfred Iven

Ich gebe es zu: ich bin ein Medienjunkie. Schwerpunkt soziale Medien. Ich liebe es, bei Facebook herumzuscrollen, Blogs zu lesen und zwischendurch etwas zu twittern. Ich mag es, durch meine virtuellen Freunde informiert zu werden; zu sehen, was sie für lesenswert halten oder welche Meinung sie zu bestimmten Themen haben. Innerhalb der normalen Startseitenebene geht es -jedenfalls bei mir – zwar auch kontrovers, aber meist gesittet und einigermaßen höflich zu. Außerdem bleibt man (fast immer) beim Thema. Ganz anders sieht es in Gruppen aus, die per se „verfeindete Mitglieder“ haben.
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