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Die Mutter funkt dazwischen

die mutter funkt dazwischen. Foto: Stocksnap

Ich bin seit fast zwei Jahren mit einem Mann zusammen der zwei Kinder hat, neun und sechs. Die Mama der Kinder ist (vor unserer Beziehung) mit einer neuen Partnerin zusammengekommen und wohnt auch mit ihr zusammen. Die Kinder sind sehr anstrengend und klammern ihren Papa, aber das ist zu verstehen. Ich achte darauf, dass wir uns als Pärchen nicht verlieren und mein Freund, der eine leitende Funktion im Job hat, und dort sehr eingespannt wird, auch mal zur Ruhe kommt. Ich tue und mache – aber die Mutter funkt dazwischen. Wie können wir mit der Situation, die emotional anstrengend ist, besser umgehen?

Die Mutter funkt dazwischen – egal worum es geht.

Ich verstehe mich von Anfang an gut mit den Kindern, sie mögen mich und ich mach alles im Sinne der Kinder. Ich sehe immer das Wohl der Kinder, auch wenn es sehr schwer ist, immer zurückzustecken und auf den Mann, den man liebt, zu verzichten. In unserem Fall bin ich mit 31 die Jüngste, habe aber oft das Gefühl ich bin die Reifeste. Die Mutter der Kinder macht ständig Theater und ist sehr fordernd, obwohl wir die Kinder schon ständig in den Vordergrund stellen.

Nur ein Beispiel: Die Kinder sind vom 2. Juli bis 17. Juli bei uns geplant. Mit der Option, dass wenn sie Heimweh bekommen, sie nach Hause dürfen. Wir haben die Taufe unserer gemeinsamen Tochter extra auf den Tag gelegt, an dem die beiden Großen auch da sind, haben einen kindgerechten Gottesdienst organisiert, das Essen nach den Kids geplant, einen Friseur für eine schöne Frisur bestellt und jetzt kommt die Mutter funkt dazwischen und beschwert sich, warum sie von der Taufe nix wisse und warum die Kinder dabei sein müssten.

Ich möchte uns als Familie sehen können

Uns ist es wichtig, dass wir hier als eine Familie aufwachsen. Das wird von ihr Null akzeptiert. Ich will die Kinder nicht der Mutter wegnehmen, das ist keineswegs mein Plan. Mir wär das viel zu anstrengend. Aber es muss doch einen guten Mittelweg geben, zu Gunsten der Kinder und des Papa???!!! Das ist jedenfalls mein Ansporn. Sie behauptet nun, es sei abgemacht, dass die Kinder am 10. und 11. Juli bei ihr das Wochenende verbringen und sie extra für den 11.  etwas geplant hätte, worauf sie jetzt verzichten müsste wegen der Taufe.

„Und überhaupt, warum müssen die Kinder dabei sein?“ fragte sie. Sie hätten keinen Bezug zur Kirche. Mein Freund meinte, weil wir uns als Familie sehen und es sich gehört. Schließlich kommen ja auch Oma und Opa. Das war ihr egal. Was sie aber vor hat mit den Kindern, darauf antwortete sie meinem Freund nicht. „Das muss ich dir nicht sagen!“, meinte sie.  Alles komisch, wir wissen nicht mehr wie wir uns verhalten sollen. Egal was, es ist alles falsch. Würden wir die Kinder nicht zur Taufe mitnehmen wollen, würde sie uns das sicher vorwerfen. Wie lange dauert diese Phase bei der Ex noch??? Für mich, für uns, ist das emotional sehr anstrengend.

Liebe Grüße, Ike

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In eigener Sache: Ich weise darauf hin, dass der Stiefmutterblog kein juristisches oder medizinisches Forum ist. Ratschläge, die hier gegeben werden, sollten ggf. von Ihrem Familienanwalt oder Arzt geprüft werden. Ich übernehme keine Haftung für die Ratschläge oder Links, auch nicht  in den Kommentaren, freue mich aber sehr über die vielen guten Tipps, die hier gegeben werden.

Foto: Stocksnap, Stefan Kunze

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