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Mein 4-jähriger Stiefsohn ist der Chef

Ich bin kurz vorm Nervenzusammenbruch. Das Thema „Stiefmutter“ belastet mich sehr. Mein Mann steht nicht hinter mir, wenn das Kind bei uns ist an den Wochenenden. Das Kind nutzt jede Gelegenheit aus und spuckt ihm regelrecht auf den Kopf. Es weiß, dass es bei Papi alles machen darf. Da gibt es keine Regeln und Grenzen, und ich bin immer die Böse, die nur Verbote austeilt und schimpft. Der Kleine, mit seinen fast vier Jahren gibt den Ton an bei uns. Mein 4-jähriger Stiefsohn ist der Chef. Er bestimmt den Alltag, was er sagt ist Gesetz. Selbst im Auto muss ich hinten sitzen, weil der Junge vorn sitzen möchte. Auch mein Bett ist keine Privatsphäre mehr, weil das Kind darin schlafen möchte. Es wird keinerlei Wert darauf gelegt, was ich mir wünsche oder sage, das wird immer negativ bewertet. Ich weiß nicht mehr weiter. Wer hat Rat?

Sylvia

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In eigener Sache: Ich weise darauf hin, dass der Stiefmutterblog kein juristisches oder medizinisches Forum ist. Ratschläge, die hier gegeben werden, sollten ggf. von Ihrem Familienanwalt oder Arzt geprüft werden. Ich übernehme keine Haftung für die Ratschläge oder Links, auch nicht  in den Kommentaren, freue mich aber sehr über die vielen guten Tipps, die hier gegeben werden.

19 Kommentare

  1. Mir geht es leider ähnlich. Grundsätzlich akzeptiert mich das Kind meines Freundes sehr gut und von Anfang an. Nur bin ich in der Konstellation die Dazugekommene, bisher war es eben ein Zweier-Team. So schläft das Kind, wenn ich nicht da bin, mit Papa im „großen Bett“ und sitzt grundsätzlich im Auto vorn (außerhalb des Kinds-WEs ist der Kindersitz dann weggeräumt, und ich sitze vorn). Meine Bitte, das Kind nun an sein Bett zu gewöhnen, schlugen beim Vater fehl (obwohl wir uns in vielen Dingen absprechen können). Ich werde da auch als Nörglerin hingestellt und oft endet es im Streit.
    Ich vermeide es mittlerweile, im Auto mitzufahren, fahre mit dem eigenen oder komme mit dem Rad oder verzichte auf den Programmpunkt. Ich bestehe auf den Wechsel der Bettwäsche nach Kind-WE. Aber ich komme mir einfach unwohl dabei vor, wie ich mir auch unwohl vorkomme, dass meine Bitten, das Kind wie ein Kind und nicht als Partnerersatz zu behandeln, nicht Ernst genommen werden.
    Als Dauerzustand kann ich mir das aber nicht vorstellen, eine diplomatische Lösung kenne ich aber leider nicht.

    • Hallo Liebe Ann,
      Ich kann dir sehr gut nachempfinden da wie du gelesen hast ich auch genau in so einer Lage bin,und ich weiß was du fühlst wenn das Kind kommt und was du denkst wenn es wieder geht,ja wir sind immer die zweite Geige und das hat nichts mit Eifersucht zu tun,aber man ist einfach abgestempelt wenn das Kind da ist… Und alles wird genauestens kommentiert wenn man mal was sagt,ich fahre auch schon nicht mehr mit im Auto weil es mir ehrlich gesagt zu blöd ist,ich ziehe mich dann immer zurück und bin so oder so immer die böse,egal wie wir es machen es ist falsch,ich hatte mit dem kleinen auch noch nie Probleme wenn wir alleine sind,dennoch hat er bösen Einfluss von der Mutter die dem Kind einredet das es falsch ist mich zu drücken etc… Der kleine zieht sich immer mehr zurück und ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll,mein Mann ist ebenfalls überfordert mit dem ganzen und kompensiert es vielen Gexchenken und fast keine Grenzen und Regeln,quasi der Kleine hat völlige Naarenfreiheit… Ich sage mittlerweile nichts mehr und lass es über mich ergehen,denn aufregen bringt nicht und egal wie wir was machen es ist falsch… Entweder du lebst damit oder man muss seine Konsequenzen ziehen und gehen….

  2. Sabrina sagt

    Hallo Sylvia,

    Du bist nicht allein!
    Ich bin Stiefmutter geworden als die Tochter meines Mannes knapp zwei Jahre alt war. Er ist Vater mit ganzem Herzen und wollte dem Kind seine Liebe zeigen indem er sie „so lange wie möglich Kind sein läßt“.
    Mein Problem war, dass dies hieß, das Kind darf machen was es möchte. Ich habe dann (wie du auch) oft mit ihm geredet, denn Regellosigkeit hat nichts mit Liebe oder Kind sein zu tun. Frauen scheint das klarer zu sein als Männern. Wir haben ja auch mehr Erfahrung im Umgang mit Kindern.
    Mir haben zwei Dinge geholfen. Ich habe meinem Mann aus dem Buch „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ vorgelesen und ihm andere regellose Kinder als schlechtes Beispiel gezeigt. Ich habe ihm klar machen können, dass er sich eine kleine Terroristin heranzieht. Zudem ich ein tolles Wort gelernt habe: Frustrationstoleranz. Kinder müssen lernen, dass die Welt nicht zusammenbricht, wenn sie ihren Willen nicht (bzw. nicht gleich) bekommen. Das ist wichtig für den Umgang mit der Welt, wenn Mama und Papa mal nicht mehr erste Ansprechpartner sind. Mach ihm klar, dass er seinem Kind mit dem momentanen Verhalten das Erwachsenwerden schwer macht.
    Vielleicht gibt es auch in eurem Umfeld Familien in denen die Kinder so sind, wie man sein eigenes nicht haben möchte. Zeig ihm die Dinge, die er jetzt noch nicht sieht, weil der Zwerg so süß ist.
    Dieses Jahr im Urlaub habe ich Susannes Buch gelesen. Es hat mich noch einmal in meinem Umgang mit diesem Thema bestärkt. Wir sind nicht die Aschenputtel für die Kinder. Und auch nicht zweite Wahl, wenn die Kleinen bei uns sind. So schwer es dir fällt, weil du deinen Mann liebst, sei konsequent!
    Auch bei uns gibt es immer noch Momente, in denen mein Mann mich zu streng findet. Und manchmal bin ich das sicher auch.
    Hinterfrage dich, ob deine Strenge manchmal vielleicht aus einer Wut auf das Kind kommt. Wut, weil dein Partner dich so behandelt – übertragen auf das Kind.
    Der Junge kann nichts dafür. Er nimmt nur alles was er bekommen kann. Kinder sind lustgesteuert. Das kann man ihm nicht vorwerfen.
    Ich muss mir das auch immer wieder sagen (lassen). Das Kind ist nicht schuld. Es verdient keine Wut. Ist nicht leicht. Klappt auch nicht immer.
    Ist aber wichtig!

    Ich wünsche dir alles alles Gute!

    • Hallo Sabrina,
      Vielen lieben Dank für deine lieben Zeilen,es tut gut zu wissen das man nicht alleine ist,ich muss zugeben das du recht hast mit der Wutdenn oft reagiere ich genau aus der Wut heraus,und das ist falsch das weiß ich ja,aber dann ist der Mund schneller als der Verstand.der Kleine ist zwar erst knapp vier aber weiß genau was er zu tun hat um bei uns einen Keil rein zubringen ,ich bin mir oft ratlos wie ich am besten reagieren kann in Situationen wie zum Beispiel mit dem Auto,denn mein Mann sieht es eben anders,oder mit Unseren Bett,der kleine nörgelt und weint solange bis er seinen Willen beim Papi durchgesetzt hat,und ich bin dann die dumme und habe Wut und schlafe meistens sehr unruhig weil ich frustriert bin und mich einfach überflüssig fühle…. Denn wie du schon sagtest das es nicht das Kind ist sondern mein Mann

      • Sabrina sagt

        Ich kann dir leider nicht sagen, wie du am besten reagieren kannst, weil die Situationen ja immer sehr individuell sind. Ich kann dir aber versichern, dass er nichts tut, um einen Keil zwischen euch zu treiben. Er tut nur alles , um für sich den größten Vorteil zu sichern. Der Keil kommt, weil ihr Erwachsenen euch nicht einig seid.
        Ich glaube auch zu lesen, dass du eifersüchtig/ neidisch auf den Kurzen bist. Das ist ein normales Gefühl, wenn man sich zurückversetzt fühlt. Die Frage ist, ob du dich so fühlen musst. Gibt es eine Möglichkeit, Kompromisse zu schließen?
        Kann dein Mann sehen/ verstehen warum dich manche Dinge stören?
        Versuch doch mal herauszufinden warum das Kind auf bestimmte Dinge besteht.
        Manche Kinder dürfen ja sehr lange im elterlichen Bett schlafen. Vielleicht schläft euer Kleiner auch bei der Mutter im Bett und ist es deshalb so gewohnt. Dann ist es natürlich schwer für ihn, bei euch allein schlafen zu sollen.
        Biete ihm doch mal eine Belohnung an, wenn er es schafft, in seinem Bett zu schlafen. Zum Beispiel einen Zoobesuch.

        Das Problem beim Autofahren haben wir so auch nicht, da ich zusammen mit der Kleinen hinten sitze. Das hat sich so ergeben, weil wir eine sehr weite Strecke für die Umgangstermine fahren müssen und die Maus ja unterwegs auch essen und trinken muss. Wenn die Mutter keinen neuen Partner hat, darf er dort vielleicht auch immer vorn sitzen. Probier doch mal, ihn nach hinten zu locken. Spiele etwas mit ihm während der Fahrt. So lernt er die Rückbank mal kennen und du kannst auf kurzen Strecken langsam nach vorn umziehen.

        Insgesamt kann ich sagen, bemühe dich um ein gutes Verhältnis, dann tut das Kind auch dir mal einen Gefallen, weil es auch dir gefallen möchte. Bei uns läuft es am besten, wenn wir zwar konsequent bleiben, aber schon sehr freundlich und positiv im Umgang miteinander sind.

        Es ist alles schwer und bei weitem nicht deine alleinige Aufgabe! Mein Mann sagt immer, in 10 Jahren ist die Tochter aus dem Haus. Mich möchte er dann aber noch behalten. Deshalb ist ihm wichtig, dass es auch mir in dem Patchworkgeflecht gut geht. Das ist sein Credo, welches ihm hilft, den Umgang mit der Maus zu normalisieren.

        Ich schreibe und schreibe. Ich hoffe, ich erschlag dich nicht 😉

        Rede mit deinem Mann. Sag ihm auch, dass du weißt, dass er sein Kind lieben möchte und dann erkläre ihm, dass Liebe bedeutet, das Kind auf’s Leben vorzubereiten.

        Liebe Grüße

  3. Stefanie sagt

    Ich würde euch raten Hilfe von Aussen anzunehmen. Und das heisst, zu einer Beratungsstelle oder einer Psychologin oder Heilpraktikerin für Psychotherapie o.ä. zu gehen die SYSTEMISCH arbeitet. Die wird sicher eine Familienaufstellung (auf einem Brett) machen und so sieht dein Mann wie die Sache für dich und auch für den Jungen ist. Denn mit ihm reden oder diskutieren ist das eine, aber es zu fühlen oder von aussen zu sehen was ganz anderes 🙂

    Kinder brauchen Regeln, Konsequenzen und müssen wissen woran sie sind. Und das erreicht man nicht mit endlosem verwöhnen und inkonsequent sein.

    Alles Gute für dich bzw. euch!

  4. Hallo ihr lieben ,ich danke euch für die lieben Zeilen von euch. Ich habe schon sehr oft versucht mit meinen Mann darüber zu sprechen,und er versprach mir sich Mühe zu geben,aber sobald der Kleine da ist,war es das mit seinen Versprechungen ,er wartet regelrecht darauf (zumindest hab ich das Gefühl)das ich ein Ton falsch angebe,schief schaue oder was falsches sage,dann schießt er direkt zurück vor dem Kind,um ihn wahrscheinlich zu schützen. Der kleine bekommt das sehr wohl mit das Unstimmigkeiten bei uns herrschen und kostet dies aus.ich muss allerdings dazu sagen das ich mich am Anfang sehr schwer getan habe damit umzugehen das jetzt alle zwei Wochen ein Kind da ist.habe mich anfangs zurück gezogen und habe es meinen Mann oft nicht leicht gemacht,dennoch habe ich mich bemüht das alles zu akzeptieren und habe mich versucht zu intrigieren … Aber alles was ich sage sei es eine Regel oder mal ein Nein wird überbewertet und genau das Gegenteil erfolgt ,bei uns gibt es so gut wie keine Regeln,da mein Mann sein Kind wirklich nur alle zwei Wochen sieht,da es mit der Ex an Kommunikation mangelt,es geht schon alles über die Anwälte und das belastet meinen Mann sehr,und macht es uns auch nicht gerade einfach. Er hängt sehr an den kleinen und packt die Drei Tage immer so voll das der kleine echt manchmal völlig überdreht ist und natürlich nicht mehr nach Hause möchte zur Mama,die dem Kind auch nur böses einredet,was meine Person betrifft ,obwohl ich noch niemals ein Wort mit ihr gewechselt habe… Ich kann keinen Mann in vielen verstehen,aber er versteht nicht das er mit seinen Verhalten dem Kind schadet und Vorfällen auch mir bzw.unserer Ehe. Sobald der kleine weg ist,ist mein Mann mir gegenüber so wie immer ohne Probleme liebevoll. Ich weiß das er ein schlechtes Gewissen hat mir gegenüber weil er weis das es falsch ist sein Verhalten… Aber er lässt mich nicht ran und macht absolut dicht wenn es um das Thema geht,ich solle das so hinnehmen wie er sein Kind erzieht,oder ich soll es lassen…

    • Stephan sagt

      Hallo Sylvia,

      ich kann Dich nur zu gut verstehen, da ich durch Dich ein bisschen mehr weis, wie es meiner Frau ergeht. Ich kann Dir nur empfehlen, mit Deinem Mann zu einer Erziehungsberatungsstelle zu gehen und euch anzuhören was die dazu zu sagen haben. Mir hat es sehr geholfen und ich würde es sofort wieder machen.

      LG,
      Stephan.

      • Hey Stephan,
        Ich werde es mal meinen Mann vorschlagen,mal sehen was er dazu sagt… Ich wünschte mir das er mal einsichtig ist und einlenkt,aber ich weiß das es noch ein harter Weg bis dahin ist…

  5. Stephan sagt

    Hallo,

    ich denke das Du den Kampf mit dem Kind mit Sicherheit verlieren würdest. Du musst Deinen Partner dazu bringen dem Ganzen Einhalt zu bieten. Mit den richtigen Argumenten wirst Du das auch bestimmt schaffen. Ich bin selbst in der gleichen Situation und versuche die Wünsche meiner jetzigen Frau in meiner Erziehung zu berücksichtigen … was nicht immer ganz einfach ist 😉

    Grüße,
    Stephan

    • Hallo Stephan, das finde ich toll das du die Wünsche deiner Frau berücksichtigst auch wenn es nicht einfach ist,das würde ich mir von meinen Mann auch wünschen,aber wie gesagt es scheitert sofort wenn der Kleine da ist,da gibt es wirklich nur die zwei ,und alles muss von mir kommen,das erwartet mein Mann …. Wie ich mich dabei fühle scheint ihn in diesen Moment nicht wirklich zu interessieren ,ich denke mal das er überfordert ist mit allen und gibt es aber nicht zu,er hat nur Ausreden parat das es bei anderen auch so abläuft… Mit graust es regelrecht davor wenn ich weiß das es bald Freitag ist und das Kind bis Sonntag da ist

  6. Tja, das ist sicherlich keine einfach Situation, gerade nach der Trennung will er vielleicht die Zeit genießen und sich bei seinem Sohn nicht durch Verbote unbeliebt machen. Sollte er aber, denn Kinder lieben einen nicht weil sie bei einem alles dürfen. geräde Väter sollten auch eine Richtung vorgeben. ausserdem ist es auch ein häufiges Problem von Ex-Partnern, wenn das Kind mit dem Größenwahn „Bei Papa darf ich aber alles wieder zur Mutter zurückkehrt. Allerdings wirst du vermutlich wenig erfolg haben, wenn du ihn direkt dazu abhältst sich hier zu ändern. Dann bist du ganz schnell ist der Ecke „Du verstehst nicht, wie schwer es ist eine Bindung zum Kind nach der Scheidung zu behalten.“ Am besten mit einem externen darüber reden. Denn wenn die Einsicht von ihm nicht kommt, und es jetzt dir zu liebe Grenzen setzt, dann wird er nicht authentisch gegenüber dem Kind sein, und dann wird sich beim Kind sehr schnell das Gefühl verstärken, dass du die Böse Stiefmutter bist, die ihn vom Thron schubst.

  7. Maren sagt

    Hallo, fühl dich erstmal ganz fest gedrückt. Ich kenne diese Problematik nur zu gut. Mein Stiefsohn ist auch 4 Jahre alt und die Kleinen merken in dem Alter schon wahnsinnig gut wie sie bekommen was sie wollen. Bei uns war das anfangs ganz genauso.
    Was mir geholfen hat: Ich habe zu jedem Thema was mich belastet hat Internetrecherche betrieben. Als Beispiel: Unser Stiefsohn ist nachts 6-7 mal wach geworden und hat weinend nach Papa gerufen. Für mich war klar, dass er sich nicht alleine beruhigen kann. Papa saß nämlich abends immer Händchenhaltend bei seinem Sohn, bis er eingeschlafen ist. Genauso hat er es nachts gemacht. Ich habe also im Internet entsprechende Artikel rausgesucht, dass Kinder lernen müssen selbst einzuschlafen. Die habe ich meinen Partner dann zum Lesen gegeben. Nach vielen Diskussionen hat er probiert nach der Gutenachtgeschichte das Zimmer zu verlassen. Und siehe da, keine Woche später hat der Kleine durchgeschlafen. (Oder ist von alleine wieder eingeschlafen) Das mache ich so mit jedem Thema. Das kostet unglaublich Energie und ist auch anstrengend, aber bei uns funktioniert es. Reden, argumentieren und Beweise von Erziehungsexperten ranschaffen. 🙂
    Denn ohne Belege hat auch mein Freund mich nicht für voll genommen. Such doch mal Artikel in denen steht wie gefährlich es ist, wenn Kinder vorne sitzen. Was da alles passieren kann. Glaub mir, sowas hilft. Das es Studien gibt, die keine Gefahr darin sehen muss dein Mann ja nicht wissen. 🙂 Und es heißt auch nicht umsonst Kinderzimmer und Ehebett. Liebe Grüße!

    • Hallo Maren
      Das Problem ist dabei das es mein Mann weiß ,sieht aber indem Moment nicht die Gefahr,sondern sieht nur seine. Sohn der solange quengelt und weint bis er seinen Kopf durch gesetzt hat,er sagt zu mir das ich nur Macht ausüben möchte dem Kind gegenüber ,und es nicht so schlimm ist wenn er zum Beispiel im Auto vorn sitzen möchte, ich Belese mich zu vielen Situationen und mir geben viele recht dennoch mein Mann ist blind,und bei ihm fängt Erziehung mit bedingungsloser Liebe an und nicht mit Regeln …. Am Anfang war alles noch entspannter,aber seitdem seine Ex ihm das Kind vorenthält ist es so schlimm geworden,unter dem Verhalten der Ex leiden wir alle,da sie ein sehr bösartiger Mensch ist und uns allen nur Schaden will…

      • Maren sagt

        Ah ja, das kenne ich auch. Man wird dann quasi so hingestellt, als ob man ein Problem mit dem Kind hat und nicht mit der Erziehung des Vaters. Glaube mir, wir haben auch so oft gestritten. So oft diskutiert, so oft wollte ich gehen und mein Freund wollte mindestens genauso oft gehen. Alle Vorschläge zur Erziehungsberatung wurden abgeschmettert. Hast du schon probiert genauso zickig zu reagieren wie das Kind? Wenn er im Auto vorne sitzen darf, dann fährst du eben überhaupt nicht mit. Ist in dem Moment auch blöd für dich, aber zieh es einmal durch, das dein Mann sieht es ist dir ernst. Und immer eine Baustelle nach der anderen angehen. Nicht alles auf einmal. Ich kann dir Geschichten von uns erzählen, da wirst du dich bestimmt wiedererkennen. Aber irgendwie funktioniert es irgendwann doch. Wie lange seid ihr denn schon zusammen?

      • Hey Maren,
        Glaube mir wenn ich das so machen würde dann heißt es du benimmst dich wie ein Kind,und mein Mann würde ganz klar alleine mit dem Kleinen wegfahren wenn ich sage ich fahre nicht mit,und damit bin ich wieder die böse die sich quer stellt und nicht tolerant ist und sich nicht anpasst…. Damit schneide ich mir nur ins eigene Fleisch…

  8. Janine sagt

    Liebe Sylvia!

    So schwer es ist, für dich gibt es nur 2 Möglichkeiten..
    Entweder dein Partner kapiert es, dass deine Bedürfnisse sehr wichtig sind oder du gehst deinen eigenen Weg!
    Sprich nochmal ausführlich mit deinen Partner, lege due Falkten auf den Tisch und sag ihm auch, dass du Konsequenzen ziehst wenn du nicht ernst genommen wirst!
    Das ist ein Horror was du durchlebst und hat nichts mit einer gleichwertigen Partnerschaft zu tun!! Sei nocheinmal stark und steh zu dir selbst!! Auf Dauer gehst du so vor die Hunde!

    • Hallo Janine,da es meine zweite Ehe ist und von meinen Mann ebenso möchte ich nicht so schnell aufgeben,dafür habe ich zuviel erlebt… Ich rede mit meinen Mann immer darüber aber er macht dicht wenn es um sein Sohn geht,ich kann nur noch hoffen wenn alles gerichtlich festgelegt ist und er seine feste Zeiten hat mit ihm das es entspannter wird,wenn nicht dann muss ich leider handeln um mich selber zu schützen,das ist mir schon bewusst… Mein Mann weiß genau das er vieles falsch macht,ich verstehe ihn ,aber er versteht mich nicht… Schwierige Situation

  9. Hallo Sylvia, dass ist sehr schade, dass dein Mann das mit sich machen lässt und nicht hinter dir steht. Als mein Stiefsohn damals noch als Besuchskind kam, war das genau umgekehrt zu deinem Fall. So wie es eigentlich sein soll. Der denkt bestimmt, das arme Trennungskind. Ich habe nur den Rat, rede mit deinem Mann darüber, wenn du es noch nicht getan hast und formuliere deine Wünsche. So kann das nicht weiter gehen.

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