Neues aus der KV-Welt

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    • #381122
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Also immer mal wieder frage ich mich, was bei KV eigentlich falsch verkabelt ist (bei KM aber auch) wenn es um BK geht. Ich meine, das ist ja ein kluger und vernünftiger Mann sonst! Ich hoffe, dass ich beim eigenen Kind nicht solche Kurzschlüsse im Hirn bekomme…
      Folgende Situation: Bei uns sind Anfang Februar 2 Tage schulfrei. Es ist KM-Woche. KV ist auf Dienstreise in Tschechien. So, KM hat irgendwelche Besprechungen und kann das Kind nicht nehmen. KV ist nicht da. Ich muss auch zum Lehrgang und würde das auch nicht machen. Der Stiefvater steht wie immer gar nicht zur Diskussion. Jetzt sollte KV-Mutter das Kind nehmen und KV hat sich furchtbar echauffiert, dass Oma nicht recht wollte, weil sie was anderes vor hat. Ich meine echt jetzt mal, geht es noch? Warum soll jetzt Oma alles absagen, wenn KM ihre Betreuung nicht sicher gestellt bekommt? Ich habe dann mal vorsichtig angemerkt, dass meiner Meinung nach Oma auch ein Recht auf ein eigenes Leben hat und daher durchaus mal nein sagen darf.
      KV war völlig empört! „Deine Eltern machen viel mehr!“ sagt er glatt zu mir. Ich meinte dann, dass das ja wohl nicht stimmt. Oma hat BK JAHRELANG jeden zweiten Tag aus dem Kindergarten abgeholt, da KV sonst das Wechselmodell gar nicht hätte machen können! Auch jetzt springt sie ständig ein. Und dass sie nicht in Begeisterungsstürme ausbricht, wenn sie ihre ganzen Termine absagen soll, die Eltern aber dazu nicht in der Lage sind, kann ich echt verstehen. Sie nimmt BK jetzt auch, hat sich aber halt beschwert.
      Ich finde wirklich, das ist ihr gutes Recht. Falls KM wirklich nichts absagen oder einen Vertreter schicken kann, hätte sie sich halt um eine Betreuung kümmern müssen! Es ist ja schulfrei, man hätte mal einen Freund fragen und seine Termine auf das nötigste beschränken können. Oder Oma mindestens anbieten, dass sie ihre Termine wahrnehmen kann und sich für diese Zeit was anderes überlegen können. Oder was weiß ich.
      Aber immer diese Annahme, dass BK für alle irgendwie Beteiligten der Nabel der Welt sein muss finde ich schon irgendwie schräg. Ich hoffe, ich werde anders.

    • #381126
      Minerva
      Teilnehmer

      Warum kümmert es dich? Ich meine, es ist nicht deine Mutter, nicht dein Kind. Ich habe auch 2 Kinder und bin froh, wenn jemand einspringt, sollte ich beruflich nicht können. Ich habe nämlich auch einen Beruf.

    • #381129
      Daniela75
      Teilnehmer

      Ich glaube Lafadiel regt sich eher darüber auf, das KV nicht verstehen konnte, das seine Mutter auch mal Termine hat und nicht immer sofort für das Kind springen kann. 😉 und das man das auch mal zu akzeptieren hat

    • #381132
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Ja genau, ich finde dieses Gemecker schwierig und diese Annahme, dass alle immer vor Begeisterung ins Dreieck springen und natürlich alles stehen und liegen lassen, wenn sie das BK betreuen sollen. Es ist doch toll, wenn jemand das macht. Da kann man sich doch mal freuen und auch Dankbarkeit zeigen, auch wenn es die Oma ist, und das nicht als Selbstverständlichkeit ansehen und noch beleidigt und sauer sein, wenn Oma mal eigene Termine hat. Es ist doch außer den Eltern niemand verpflichtet, das Kind zu betreuen – dann muss man sich halt mal was anderes überlegen, wenn Oma da nicht kann. Klar ist das dann schade, aber da kann man doch Oma nicht für angehen.
      Das deckt sich ja mit dem, was ich auch an Problemen habe – dass er eben nicht versteht, dass ich mich nicht darum reiße, sein Kind zu betreuen, auch wenn ich das durchaus mal übernehme.
      Im Februar bin ich aber auch auf Lehrgang und alleine über Nacht nehmen möchte ich BK nicht – und in der KM-Woche sehe ich es generell auch nicht ein.

      • #381134
        Donnaserpente
        Teilnehmer

        Es herrscht bei vielen Eltern die Annahme, dass Großeltern stets gerne die kostenlose Kinderbetreuung spielen. Und wundern sich dann, wenn diese mal nicht wollen oder können. Oma ist ja nicht das Synonym für Nanny.

    • #381137
      Mima
      Teilnehmer

      Arbeitet KV-Mutter denn nicht (mehr)? Oder warum hat sie so viel Zeit?

    • #381139
      picasso
      Teilnehmer

      Ich hatte früher in meinem Bekanntenkreis auch Großeltern, die obwohl sie in er Nähe wohnen, auch nicht ständig gesprungen sind. Das hat damals für sehr viel Verwunderung geführt, weil doch die Großeltern für die Enkel da sein sollten.. So die Denkweise damals

      Die Eltern sind zuständig und wenn die Großeltern einspringen ist das total nett, aber kein Muss. und wenn beide beruflich unterwegs sind muss eine Lösung her. so einfach.

      Da es nicht dein Kind ist und nicht deine Mutter würde ich das einfach überhören und mir keine Gedanken machen.

    • #381141
      Daniela75
      Teilnehmer

      Meine Ma hat uns damals immer eingetrichtert, das sie gerne ab und zu auf ihre Enkel aufpasst (wenn diese denn dann mal existieren), das wir aber nicht glauben sollen, das sie das regelmäßig und oft macht, denn sie hat dann ihre Kinder groß und möchte nicht mehr so eingeschränkt sein. Absolut legitim. Sie hat im Notfall immer aufgepasst, aber halt nicht ständig und regelmäßig.

    • #381143
      Minerva
      Teilnehmer

      Ich finde halt, als Stiefmutter sollte man sich zurückhalten bei diesen Belangen. Ich würde mich niemals einmischen in die Betreuung meines BK (die KV-Eltern sind regelmäßig bei KM zur Betreuung). Ich würde mich sehr ärgern, wenn die Partnerin meines EX sich hier einmischen würde. Der KV muss das selbst klären mit seinen Eltern oder KM.
      Außerdem bedeutet der eigene Ärger auch negative Energie für einen selbst. Auch wenn BK bei uns ist, ist es primär Angelegenheit des KV, ich bin null belastet. Klar helfe ich mal bei den Aufgaben, kochen etc. ist selbstverständlich, oder Ansprechpartnerin für BK wenn erwünscht. Alles andere ist nicht meine Angelegenheit.

    • #381151
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Ich habe mich doch nur gewundert und angemerkt, dass ich finde, dass Oma auch ein Recht hat, nein zu sagen. Ärgern tue ich mich über andere Dinge.
      Ich darf doch wohl als Stiefmutter und bald Mutter des nächsten Kindes mit dem selben Vater und der gleichen Oma meinem Partner sagen, was ich für eine Meinung habe? Ich möchte nämlich später nicht so auftreten mit meinem Kind. Ich möchte, dass die Leute, die zur Betreuung einspringen, sich auch wertgeschätzt fühlen und ich möchte das auch bei den Großeltern nicht als selbstverständlich ansehen. Und ich wünsche mir, dass sich der Vater ähnlich verhält. Ich würde mich schämen, würde er meine Eltern so anmeckern, wenn die unser Kind mal nicht nehmen wollen. Warum auch immer.

    • #381152
      Yogarettetmich
      Teilnehmer

      Auch wenn BK bei uns ist, ist es primär Angelegenheit des KV, ich bin null belastet

      Ernsthaft ? Hast du einen Tipp, wie du das hinkriegst ?!

      Lafadiel hält sich, glaube ich, zurück – es geht ihr wohl mehr um die generelle Annahme, dass erwartet wird, dass alle springen. Ich sehe es so, dass es KM Woche ist und sie muss sich um die Betreuung kümmern. Wenn die Oma nicht kann, muss sie jemand anderen finden. SV schafft es offenbar, dass es ihm zumindest nicht aufs Auge gedrückt wird. Finde ich gut und richtig so, nicht sein Problem.

    • #381156
      mello
      Teilnehmer

      Ich finde ja, dass man sich als BM prinzipiell raushalten sollte richtig und JA es ist letztlich KVs Sache.
      Ich sehe es nur so und ich denke daher hat Lafa sich zu dem Thema, dem KV überhaupt geäußert, dass die KVs, wenn sie mit der Meinung der Partnerin nicht konstruktiv umgehen können und diese nicht hören wollen, dann auch nicht ankommen sollten, sich beschweren, der BM das Problem ihrerseits schildern und sich erwarten, dass dann immer nur einer neben ihnen steht und ihnen zustimmt oder, was noch besser wäre, dass die BM in dem Fall dann sagen würde, lass nur, lass deine Mutter, ich übernehme das.

      Ich kenne solche Situationen auch, mein KV kommt geknickt daher, er will mehr lernen mit den BKs sie brauchen mehr unterstützung und auch mit der Frage an mich, wie er das hinbekommen könnte. Ich denke mir, ich bin die Partnerin, ich sage nicht, machs mit dir selbst aus, sondern spreche mit ihm, überlege gemeinsam und versuch beim nächsten Mal zu unterstützen nur um dann wieder zu hören, ich unterstütze zu wenig, falsch ich glaubte es besser zu wissen obwohl ich ja selbst keine Kinder habe.

      Ich denke mir dann auch. OK verstehe ich, du bist hier der Verantwortliche, mach es gerne wie du das möchtest, und mache dir den Rest mit KM aus, die es ja betrifft. Aber dann bitte zieh mich nicht erst rein, frage nach meiner Meinung.

      Darum gehts kommt mir vor eher.
      Lafas KV kommt an, jammert über seine Mutter, lässt seinen Ärger raus, und Lafa soll nicken und ihn bestätigen wo sies doch nunmal anders sieht.
      Wer nach einer anderen Meinung fragt, muss dann auch akzeptieren, dass die eventuell nicht der eigenen entspricht. Oder wenn er da keine Äußerung von Lafadiel will, sollte er es mit sich ausmachen und sie nicht mit belasten.

      Das Raushalten geht meiner Erfahrung nach schon von 2 Seiten aus. Ich würde meinem Partner die Erziehung komplett überlassen, aber er will dauernd meine Meinung wissen und wenn ich dann abblocken würde und sagen : „du mach das mit dir selbst aus, sind deine Kinder, ist deine Entscheidung“ dann würde das auch nicht passen.

      KVs, so erlebe ich es, wollen halt oft einen „Kummerkasten“ der zuhört und stumm nickt. Aber ich empfinde das als unfair uns schwierig.
      Ich will kein Wackeldackel sein, wenn sich mein KV mit Sachen an mich wendet, die ihn beschäftigen.
      Dauernd wird man reingezogen, weil das zu einer Beziehung dazugehört und soll dann aber trotzdem NULL Meinung haben und sich raushalten. Das ist nicht so leicht, finde ich.

      Und ich finde auch, dass Oma was anderes vorhaben darf und ein Recht drauf hat, lang genug vorher gefragt zu werden, wenn es um sowas wie Ferientage geht, die länger feststehen und dass natürlich der Elternteil, der grad betreut in dieser Zeit auch der ist, der sich dann, wenn Angehörige nicht können, um eine alternative Betreuung kümmern muss, ohne beleidigt auf die Anderen zu sein, die auch ein Leben leben und zwar autonom und nicht auf Standby.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 1 week, 3 days von mello.
    • #381158
      Minerva
      Teilnehmer

      Ernsthaft ? Hast du einen Tipp, wie du das hinkriegst ?!

      Das war bei uns von Anfang an so. Meine 2 Kinder sind auch meine Angelegenheit, mein Partner mischt sich null ein. Funktioniert super. Auch von der Partnerin meines Ex spüre ich keinerlei Einmischung.

      Ich sehe es so, dass es KM Woche ist und sie muss sich um die Betreuung kümmern.

      Das hat sie ja getan. Und es ist immerhin auch die Oma ihres Kindes. Wenn die Oma nicht will/kann, muss die Oma absagen, die ist immerhin erwachsen. Auch meine Mutter kann nicht immer und sagt es auch – da ist niemand beleidigt.

      Ich sehe mich bei diesem Thread nämlich in meiner eigenen Mutterrolle: wenn ich dringend Kinderbetreuung brauche, dann frage ich zuerst die nächsten Angehörigen des Kindes. Bei mir kommt es nicht oft vor, aber ein paar Mal im Jahr jedenfalls. Der Vater meiner Kinder kann des öfteren nicht, wegen seines Berufes. Dann ist es selbstverständlich, dass die Kinder dann bei mir bleiben. Eine Einmischung von Seiten seiner Partnerin ist undenkbar. Es führt nur zu Konflikten, die keiner braucht.

      Ich möchte, dass die Leute, die zur Betreuung einspringen, sich auch wertgeschätzt fühlen und ich möchte das auch bei den Großeltern nicht als selbstverständlich ansehen. Und ich wünsche mir, dass sich der Vater ähnlich verhält.

      Du kannst das bei deinem Kind eh so machen. Ich würde an deiner Stelle keine Energie hineinstecken in Angelegenheiten, die die Betreuung deines BK betreffen, das schürt nur den Frust in der ganzen Konstellation. Und natürlich: er darf deine Eltern nicht anblaffen, wird er auch nicht tun.

    • #381164
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Also irgendwie bin ich jetzt verwundert, was mein eigentlich recht harmlos gemeinter Thread so auslöst… aber gut. Ich wollte eigentlich nur mal los werden, dass ich die Ansichten von KV in Hinblick auf BK immer mal wieder etwas schräg finde.

      Mein Partner hat gar kein Problem damit, dass ich meine Meinung äußere – er hatte in dem Fall halt ne andere, aber wir haben uns keinesfalls gestritten oder auch nur diskutiert. Ich habe halt meine Anmerkung gemacht, weil mir das wichtig war, und er hat sich über Oma empört, weil er das so empfunden hat und gut war. Das fällt bei mir unter Unterhaltung. Trotzdem habe ich mich halt mal wieder gewundert, wie er so denkt. Ich habe mich weder geärgert noch Energie vergeudet.

      Was die „Einmischung“ angeht: Solange ich mit dem Kind zusammen wohnen muss, von mir erwartet wird, dass ich mit betreue und mich kümmere und noch von mir gewünscht wird, dass ich das Kind lieb habe mische ich mich auch ein. Ansonsten soll man(n) mich bitte komplett mit dem Kind in Ruhe lassen. Aber, das ist bei uns überhaupt kein Thema, KV ist für jede „Einmischung“ dankbar und wir überlegen viele Dinge gemeinsam. Die letzte Entscheidung liegt natürlich bei ihm, sofern sie nicht mich direkt betrifft.

      • #381171
        Donnaserpente
        Teilnehmer

        Manche haben vielleicht nichts anderes zu tun…

    • #381167
      Soulcolored
      Teilnehmer

      Lafadiel, ich kann dich verstehen.

      Manchmal wundert man sich eben. Vor allem wenn die KV den Frust an einem selber ablassen aber niemals selber dauerhaft auf ein Kind aufpassen würden wenn die dafür ihre Termine fallen lassen sollen. Da ist das Gemaule dann gross. Und klar ist Oma nicht selbstverständlich. Und wenn KM Zeit ist und niemand kann muss sies halt anders legen oder einen Babysitter organisieren.

      Ich selber würde es mir von der Oma mehr wünschen. Das sie uns die Kinder mehr abnimmt. Und sehe es iwie ein bisschen auch als ihre Pflicht an aber! Nur weil sie andauern ihre anderen Enkel und BK auch hütet und umsorgt. Nur bei unseren 2 hat sie keine Zeit.

      Die Lachnummer schlecht hin war, dass sie meinem Mann schrieb, dass sie Samstag die Kinder holen wollte und mit ihnen einen Omatag machen wollte. Erst freute ich mich, dann fragte ich : Aber nur mit B und J oder? Antwort meines Mannes: Ne sie will auch mit BK und unserem Neffen. Alle sollen zu ihr und sie will dann auf den Spielplatz.

      Seitdem ist meine Laune im Keller. Wäre auch zu schön gewesen das sie nur mal was mit unseren beiden macht.

      Für meinen Mann allerdings ist sie nun SuperOma und er sieht sie im goldenen Licht wie das BK. Als hätte es alle Vorkommnisse nicht gegeben.

    • #381169
      mello
      Teilnehmer

      @Lafadiel
      Mein Post hat sich eh nicht drauf bezogen, dass ich glaube bei euch wäre das ein Problem.
      Nur darauf, dass hier ja ganz häufig der Tip kommt, man solle sich nicht einmischen, dann hätte man das Problem nicht.
      Dass man es die anderen regeln lassen soll.
      Das finde ich prinzipiell auch richtig und in manchen Belangen geht das gut.
      Aber man ist ja nicht nur BM sondern auch Partnerin und die Grenzen verschwimmen, was geht einen da was an, wo kann/soll man mitreden und wo nicht.

      Ich bespreche in meiner Beziehung auch vieles mit dem Partner, will seine Meinung und auch umgekehrt, Und manchmal beschließe ich… in diesem Bereich gehts mich nichts an, wie zum Bsp beim Lernen.
      Aber die Mutter von KV ist deine Schwiegermutter und bald Oma deines Kindes.

      Habe es nämlich auch interessant gefunden, dass auf deinen Post ein häufiger Gedanke war, halte dich raus – weder gut noch schlecht aber interessant.

      Weiß nicht ob ichs richtig ausdrücken kann.

      • #381186
        Lafadiel
        Teilnehmer

        ja, so habe ich es auch verstanden :-). Wir sind uns da recht einig glaube ich…

    • #381177
      Mima
      Teilnehmer

      @soulcolored
      Hast du eine Idee, warum sie solche Unterschiede zwischen ihren Enkeln macht?
      Sind eure Kinder vielleicht jünger als die anderen?

      • #381181
        Soulcolored
        Teilnehmer

        Naja bei BK eben, weil es ja das goldene Kind ist. Das Arme Trennungskind das allein gegen die Welt steht. Und wo ich böse Stiefmutter natürlich nur Probleme sehe und versuche die zu beheben und eben nicht das perfekte Enkelkind sehe. Und dadurch das ich BK eben nicht Liebe und es nicht himmelhoch jubele, greife ich natürlich ihre Familie an.

        Und bei unseren Neffen ist es so, dass meine Schwägerin einfach dreist ist. Sie ist nur ein paar Häuser weiter zu ihrer Mutter gezogen und steht einfach vor der Tür mit:Mama mach mal. Also macht Mama.
        Sie fordert einfach selbstverständlich ein das Oma aufzupassen hat mit.

        Tja und wer kriegt Omas Frust ab weil die ihrer Tochter nicht mal Nein oder Ich kann nicht oder Mag nicht entgegen setzen kann? Richtig,ich und meine Kinder.

        Dazu muss ich mir dann immer anhören, dass ich das doch so super hinkrieg mit BK und meinen Kindern also bräuchte ich auch nicht wirklich Unterstützung.

        • #381187
          Lafadiel
          Teilnehmer

          Das ist echt schräg von der Oma, das hast du ja schon mehrfach geschrieben. Da wäre ich auch wirklich verletzt. Aber ändern kann frau es wohl leider nicht…

          Ich bin mega gespannt, wie das bei uns wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass KV-Mutter da auch Unterschiede macht, weil sie einfach auch keine Lust mehr hat so extrem eingespannt zu werden. Was ich wirklich verstehen kann, was aber trotzdem nicht schön wäre.
          Aber ich habe zum Glück noch meine Eltern….

        • #381190
          Mima
          Teilnehmer

          @soulcolored
          Da würde ich mich auch wirklich ärgern. Aber wie Lafafiel schon sagt, leider nicht zu ändern, auch nicht für deinen Mann. Ich würde an eurer Stelle jmd. anders suchen, evtl. eine Leihoma.

          @Lafadiel
          Verstehen könnte ich deine Schwiegermutter, dass sie nicht noch mal so eingespannt werden will und dann schon den Anfängen wehret. Sie war ja doch stark involviert und ist jetzt ja noch ein paar Jahre älter als zu der Zeit als BK Kleinkind war. Aber ich wäre auch traurig, wenn mein Kind dann benachteiligt wird.

    • #381182
      Pinocchio
      Teilnehmer

      @ Einmischung oder Abgrenzung bei Themen die uns nichts angehen.

      Ich sehe das so wie Mello. Die KVs sind genervt und wollen von uns einfach nur angehört werden. So wie wir mancgnal auch nach Hause kommen und genervt sind und keine Lösungen ertragen, sondern lieber einfach möchten, dass „er mir mal zuhört!“.

    • #381184
      Pinocchio
      Teilnehmer

      Man darf sich natürlich trotzdem wundern!

    • #381193
      Banelei
      Teilnehmer

      Also ich kann Lafadiel da schon sehr gut verstehen. Ich hätte das bei meinem Partner sicherlich auch mal angemerkt, dass hat mit einmischen, meines Erachtens, nicht zutun, wenn ich auf einen Umstand aufmerksam mache.

      Und auch ich denke, dass man die Großeltern nicht als selbstverständlich sehen kann, wenn diese die Betreuung übernehmen.

    • #381199
      Erein
      Teilnehmer

      Haut mich, aber ich sehe das ein bisschen anders. Ich finde nicht das man als Oma alle Enkel gleich behandeln muss oder alle Enkel gleich mögen muss. Auch wenn Kinder das nicht unbedingt verstehen und mir das auch leid für sie tut.
      Aber wenn ich irgendwo einen besonderen Liebling habe und dann jemand kommt und sagt das ich die anderen auch gleich behandeln muss, würde ich mich angegriffen fühlen.
      Zuneigung ist etwas, was man nicht erwarten und verlangen kann.

      Sonst stimme ich überein, dass die Betreuung von Großeltern nicht selbstverständlich sein sollte. ABER es liegt an den Großeltern da von Anfang an Grenzen zu setzen.
      Meine Mutter hat von Anfang an gesagt, dass jeder seine Kinder selbst betreut. Punkt. So würde ich das auch handhaben.

    • #381224
      Minerva
      Teilnehmer

      Ich finde wenn man sich nichts erwartet, kann man nicht enttäuscht werden. Meine Mutter hat 8 Enkelkinder, hat alle mal betreut, das jüngste ist nicht einmal ein Jahr. Sie ist jetzt, im Jahr 2020, ihren 2 jüngsten am meisten zugewandt, weil die eben am meisten Interesse an ihr haben. Meine betreute sie vor vielen Jahren mehr als jetzt, da sie von den Eltern der jüngsten sehr eingespannt wird. Aber das ist kein Problem. Die anderen 4 haben eine gute Abdeckung durch dritte Personen und brauchen sie am wenigsten. Gerne sagt meine Mutter auch mal „nein“.

      Lafa: Es kann durchaus sein, dass die Oma ihr älteres BK bevorzugt, vor allem weil es ein Trennungskind ist. Das wäre zwar nicht fein, aber erzwingen kann man, wie die Vorschreiberin auch meinte, nichts. Wie gehst du dann damit um?

      Klar, wenn der Partner fragt, tue ich auch meine Meinung kund (auch wenn wir nicht konform gehen).

      • Diese Antwort wurde geändert vor 1 week, 3 days von Minerva.
    • #381228
      Lacalma
      Teilnehmer

      Lafa, ich stimme dir zu – es ist doof von deinem KV das einfach zu erwarten, ich finde das etwas respektlos, vor allem wenn die Oma eh viel tut! Zumal sie es ja doch tut – nur eben etwas ungern, wegen anderen Terminen. Sich darüber aufzuregen ist nicht fein – das dem KV zu sagen ist doch kein Problem. Dass du dich da nicht einmischen sollst, zumal du ja selbst ein Kind bekommst, finde ich nicht – warum solltest du deinem KV nicht rückmelden, dass er da falsch liegt – ist für mich in einer Beziehung ganz normal, den anderen auf Fehleinschätzungen hinzuweisen!

      Zum Thema Liebling: Meine Mutter liebt meinen Großen mehr als meinen Kleinen, glaube ich – würde sie nicht zugeben. Sie lässt es die Kinder nicht spüren – da würde ich bei meinen Eltern die Grenze ziehen und auch bei Ungleichbehandlung etwas sagen. Bei meinen Schwiegereltern würde ich nichts sagen – warum auch, ist Sache meines Mannes – würde mich aber nicht davon abhalten, mal meinem Mann die Meinung zu sagen.

    • #381233
      Erein
      Teilnehmer

      Ach, was meine Tanten sich damals mit meiner Oma gestritten haben, weil sie auch der Meinung waren das dieses oder jenes Kind mehr bevorzugt worden ist. Meine Oma ist mittlerweile gestorben und eine Tante jammert immer noch, weil sie der Meinung ist das ihre Kinder benachteiligt worden sind.

      Dazu hätte ich keine Lust. Meine Eltern schaffen es noch nicht mal die eigenen Kinder gleich zu behandeln. Und da hat man die Wahl sich aufzuregen oder auf sich selber zu konzentrieren. Da hätte ich keinen Nerv mich zu streiten oder zu diskutieren.

      • #381239
        Lacalma
        Teilnehmer

        @Erein, stimmt auch wieder – Streit bringt auch nichts – ich habe mich, um ehrlich zu sein, in meinem ganzen Leben noch nicht mit meiner Mutter „gestritten“ – vielleicht mal kurz diskutiert, also nichts, was über den Tag hinaus ging. Sie ist aber auch ein Engel auf Erden. Ich meinte eher, ich würde es vielleicht mal ansprechen, dass sie darauf achten könnte oder so – keinen Streit vom Zaun brechen!

    • #381335
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Ich finde auch, man kann nichts verlangen. Ich fände es schade, wenn ein Kind bevorzugt wird, aber würde da nichts machen – was denn auch? Ist ja jedem selber überlassen…
      Ich bilde mir aber auch ein, die Betreuung im Fall der Fälle irgendwie geregelt zu bekommen. Es gibt ja Alternativen zu Oma. Ich bin allerdings in einer beruflichen Situation, in der ich im Notfall zu allen Terminen auch einen Vertreter schicken kann. Wenn dann niemand kann, muss ich halt einen Tag Urlaub oder Überstunden opfern. Fände ich jetzt auch nicht so schlimm.

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