Immer wieder Freitags

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    • #391899
      tricky90
      Teilnehmer

      Es ist Freitags und der Große geht ab heute für sieben Tage zu der KM…. Jedes Mal wenn er weggeht sind wir angespannt.. Was wird diese Woche für ein Gewitter kommen?
      Letztens hat sie den Großen tatsächlich gefragt, welches seiner Schwestern er lieber hat! Äh..da war ich Sprachlos…Als KV sie darauf angesprochen hat und deutlich gemacht hat, das er sowas nicht möchte, hat sie natürlich gesagt, dass sie sowas nie gesagt hat.

      Wie schaltet man davon nur ab?

    • #391904
      Daniela75
      Teilnehmer

      Das kommt mit der Zeit. Man kann nur versuchen sich nicht reinzusteigern und nicht immer über das Thema sprechen. Ich war auch eine Zeitlang bei allem, was KM abließ angepiekst. Aktuell ist sie mir ziemlich egal. KV reagiert in manchen Sachen meiner Meinung nach auch nicht richtig, aber ich versuche mich da rauszuhalten. Es ist seine Ex und sein Kind. Ich kann Rat geben und wenn der nicht befolgt wird, ist das seine Entscheidung.

    • #391907
      tricky90
      Teilnehmer

      KV und ich sind eigentlich immer einer Meinung und deswegen sind wir beide immer sehr frustriert, wenn hier wieder was kommt. Ich könnte nicht mal sagen, dass ist jetzt das Problem vom KV, weil ich weiß, dass es nicht an ihm liegt. Der ärgert sich genauso wie ich. Meistens beschwert sie, oder stichelt ja auch in meine Richtung und versucht mich als das PROBLEM darzustellen.

    • #391910
      Daniela75
      Teilnehmer

      Aber dann ist es doch an KV der Dame mal Kontra zu geben und sei einzunorden…
      Mein KV nervt sie auch und wir sind auch eigentlich immer einer Meinung, aber er ist derjenige, der der Dame einen Riegel vorschieben kann mit klaren Ansagen. Das macht er aber der Ruhe wegen eher selten. Er hört sich an, was sie zu sagen hat und ignoriert das meiste anstatt mal Kontra zu geben.
      Wenn Dein KV der Dame oft genug mal die Meinung geigt und ihr sagt, was halt nicht geht an ihrem Verhalten, wird sie vermutlich irgendwann aufhören.

    • #391919
      tricky90
      Teilnehmer

      Ich weis was du meinst. Kontra geben, ist an sich auch genau das, was ich immer für richtig gehalten habe. Nur eskaliert es dadurch immer über Tage. Momentan Frage ich mich halt, ob man sie nicht einfach unter „verrückt“ abstempelt und alles was kommt als Wahnsinn und eine haken macht. Im Verhalten ist sie nämlich so schwankend und unbeständig, das man auch nicht weis wie das am ende wieder ausarten kann. Mal läuft es super gut und man kann mal was sagen und manchmal werden da Streitereien über Tage und Wochen drauß.
      Der junge wollte den Verein wechseln, der damalige lag aber genau vor ihrer Tür, zum neuen muss er gefahren werden, oder kann bei passenden Wetter mit dem Rad fahren. Der Wunsch kam alleine von ihm. Was meint ihr was da hier los war und was daraus gemacht wurde, weil sie uns unterstellt hat „wir“ würden das ja wollen. Und er soll nicht vorgelebt bekommen bei jedem Problem davon zu laufen… er ist sein bestimm 6 Jahren in dem Verein und will einfach mal was anderes sehen, mein Gott, lass ihn doch.

      Genauso mit einem von uns vorgeschlagenen Schulwechsel. Das BK hat es in der Schule nicht leicht und muss viel lernen und hat eine leichte LRS. Wir werde in der jetzigen Schule aber leider kaum unterstützt ihn da zu Fördern. Hier steht noch eine Konferenz in der Schule aus, in die sie viel Hoffnung legt, um dieses Thema auch endgültig bei uns zu beenden. Es gibt Schulen die sind da einfach besser aufgestellt und sind ebenfalls nicht Weit weg. Aber die liegen nicht direkt bei ihr um die Ecke. Er muss eh in zwei Jahren wechseln, warum denn nicht vorziehen? Es gibt hier eine super Schule die von der 1-13 Klasse geht, das wäre optimal. NEIN, erstmal kommt der Vorschlag von uns und das einzige Argument, welches für sie ausschlaggebend ist „er fühlt sich doch so wohl auf der Schule“ aber nur darum geht es doch nicht, sondern um seine schulische Laufbahn und ihm es so einfach wie möglich zu machen und ihm das beste zu bieten. Davon mal abgesehen, ist er dem gar nicht so negativ gegenüber eingestellt. Wenn man ihm das vernünftig erklärt und ihm auch die Vorteile nennt würde er es machen. Natürlich ist ein Wechsel für ein und unbequem und unangenehm.
      Da kannst du Tausend super Argumente bringen und immer wieder bitten, dass sie darüber nachdenken. KEINE CHANCE. Da muss das Kind schon in den Brunnen fallen, damit sie das checkt.

    • #391930
      Bonusmum
      Teilnehmer

      Sobald BK wieder zurück zur KM geht, atme ich tief ein und aus – Thema erledigt. Wenn ich mir weiterhin Gedanken machen würde, was KM innerhalb der nächsten 14 Tage zu BK sagt, wäre ich des Lebens nicht mehr froh. Ich denke es kommt mit der Zeit, dass man da ein bisschen abstumpft.
      Man kann es wirklich nicht ändern, was die Frau tut oder sagt! Und es kommt sowieso wieder irgendein Gehirnfurz innerhalb dieser Tage, spätestens vor dem nächsten Papa-Wochenende. Ob du nun 100 Stunden gedanklich angespannt warst oder völlig locker damit umgehst.
      Die KM hinterfragen ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit geworden.
      Meistens beschwert sie, oder stichelt ja auch in meine Richtung und versucht mich als das PROBLEM darzustellen.

      Das ist bei mir seit Tag 1 Alltag liebe tricky. Ändere deine Sicht der Dinge. Dass sie dich als Problem darstellen will, zeigt, wie sehr du an ihrem Ego kratzt. Und noch peinlicher wird es, wenn sie an deinen Freund hin quatscht, wie schlimm du bist. Meine KM bittet KV z.B. regelmäßig darum, mit mir zu reden, weil ohne mich wäre alles ganz großes happy Patchwork, ist klar.
      Anscheinend bin ich bei der Frau ein großes Thema im Kopf und so solltest auch du denken. Ich weiß es ist manchmal schwierig, aber mach die KM nicht umgekehrt auch zu einem großen Thema im Kopf.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten, 1 Woche von Bonusmum.
    • #391935
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Es ist nicht dein Kind. Du kommst da nicht gegen die Mutter gegenan, lass es! Wirklich, halte dich raus. Eventuell nimmt das viel Konfliktpotential raus bei den Eltern, wenn deine Meinung da nicht mehr auftaucht. Ich weiß, man ist ein Paar und möchte als Einheit dastehen und auch nicht übergangen werden – aber das ist gemeinsame Elternschaft vom KM und KV. Halte dich raus.
      Du kannst natürlich Dinge mit KV besprechen, aber er täte vermutlich gut daran, wenn er sich in Gesprächen mit KM ausschließlich auf seine Rolle als Vater beruft und dich da raus hält. Um die Lage vielleicht zu vereinfachen.
      Ansonsten hilft es das unter „die Else hat halt einen Knall“ zu verbuchen und sich möglichst wenig aufzuregen.
      Ganz ehrlich, was die mit dem Verein machen, wäre mir sowasvon egal. Da ist dann letztendlich auch das Kind gefragt, seine Wünsche deutlich zu äußern. Und wenn nicht, ja nun. Ist auch kein echter Schaden entstanden, für niemanden.
      Und mit der Schule, du sagst es selber, keine Chance. Also lass es. Es ist nicht optimal für das Kind, aber es ist nicht dein Kind, nicht dein Problem und nicht deine Verantwortung. Wenn an der neuen Schule was nicht passt, ist es auch wieder deine Schuld. Wenn der Vater da was für sein Kind tun möchte, muss er das irgendwie selber hinbekommen. Und wenn er das nicht schafft, muss er damit leben. Mit der Verantwortung. Natürlich hast du dann auch irgendwie was davon, leider, aber das ist nicht deine Sache.

    • #391945
      tricky90
      Teilnehmer

      @lafadiel verstehe was du meinst, aber es geht hier ja nicht um meine Meinung die ich durchsetzen möchte sondern die des KV und auch die wird nicht akzeptiert. Ich spreche von uns, weil in einem Wechselmodell wie man es hier lebt, man sich als BM nicht einfach rausziehen kann. Klar sage auch ich oft, das wird mir jetzt zu blöd, macht was ihr wollt und Dreh mich um und lass sie diskutieren und da ist mir auch der Ausgang Wurst. Thema Verein hat sich dann das Kind durchgesetzt, ich wollte damit nur verdeutlichen, dass wir bei solchen Themen immer verteufelt werden.
      Und ich sehe das ehrlich gesagt auch manchmal nicht ein, für die km ist man gut genug, wenn es um das bekochend und betutteln des Kindes geht, aber seine Meinung darf man nicht sagen? Obwohl er genauso viel Zeit hier als auch dort verbringt? Das ist vielleicht auch nicht der richtige Weg

    • #391955
      LisaMarie
      Teilnehmer

      Da hast du ein großes Konfliktpotenzial richtig erkannt.

      Ja, wir sollen uns kümmern wenn BK bei uns ist, Essen machen, darauf achten dass er sich die Zähne putzt und seine HA macht, aber wir dürfen nicht erziehen!
      Und da ich das nicht darf, und mein BK so absolut und überhauptnicht meinen Vorstellungen von einem normalen netten Menschen entspricht und ich eh nichts ändern darf, mach ich den Rest auch nicht mehr.
      BK bekommt zu essen, und saubre Klamotten und Bettwäsche aber ob er seine Mathe Aufgaben gemacht hat oder lieber das ganze WE Fortenite ballert ist mir mittlerweile komplett egal.

      Du bist da noch sehr engagiert und das ehrt dich, aber es bringt wie Lafa es dir schon geschrieben hat nur Ärger. Die KM mag dich ganz offensichtlich nicht. Also ist alles was von dir kommt automatisch doof. Halt dich einfach raus, auch wenn du deinen KV nur unterstützen willst. Es ist im Endeffekt eher hinderlich.

      Ansonsten kann ich @Bonusmum nur zustimmen. Wenn die Tür hinter BK zufällt atme ich richtig auf und mache mir keine Gedanken welcher Blödsinn bei denen Zuhause wieder über mich oder uns oder sonst wen verzapft wird. Am Anfang hat mich das auch sehr geärgert. Ich habe sogar das Fitness Studio gewechselt weil KM in meine (in dem sie selbst nicht angemeldet war) erzählt hat ich hätte ihr KV ausgespannt. Da muss man sich mal vorstellen wieviel Platz ich in deren Kopf eingenommen habe, dass sie extra in einen Fitness Club fährt und da Storys über ein Mitglied erzählt und sie selbst kennt da keiner^^

      Mach dich da nicht fertig und versuch das einfach von dir wegzuschieben. Du kanst nichts ändern an der Tatsache und an ihrem Verhalten, nur ob du darauf reagierst^^ Und ich sage dir, was die Km angeht lautet das beste Mantra: „Am Arsch vorbei führt auch ein Weg!“

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten, 1 Woche von LisaMarie.
    • #391959
      Daniela75
      Teilnehmer

      Trotzdem darf man sich nicht zu sehr einmischen. Wir haben BK1 bei KV leben, also deutlich mehr als WM. Das Kind ist alle zwei Wochen bei der KM, wenn es gut läuft. Es gab Zeiten, da war er nur alle vier Wochen bei der KM. Ferien halbe – halbe … können wir nur von träumen. Wir haben BK2 IMMER die Hälfte der Ferien, KM Hat BK1 sehr selten die Hälfte der Ferien. Auf keinen Fall 3 Wochen im Sommer. Zumindest war es die letzten 3 Jahre so.
      Du fragst, wie es besser laufen könnte. Also: Fakt ist: die KM wirst Du nicht ändern und wenn Du einen Kopfstand machst. KV wird sie vermutlich auch nicht ändern. Also finde Dich ab mit dem was ist, versuche Dich nicht zu sehr aufzuregen und versuche Dich nicht zu sehr zu involvieren. Ansonsten wirst Du wahnsinnig dabei. Ich hatte das beim Schulwechsel. ICH lerne mit dem Kind und KV lernt mit dem Kind, es lebt ja bei ihm. Und wer sitzt in der ersten Reihe beim Schulgespräch ganz wichtig. Natürlich KM, die keine Ahnung vom aktuellen Leistungstand hat und sehr erstaunt war, welche Schulempfehlung das Kind bekommen hat. Sie ist und bleibt die Mutter und darf mit entscheiden, egal ob das Sinn macht oder nicht. Letztendlich denkt ihr ihre Meinung ist Schwachsinn und umgekehrt ist es genauso. Einigung, klare Worte und Regeln können vieles verhindern bei allem anderen muss man sich überlegen, ob es einen Streit wert ist oder ob man einfach die Klappe hält.

    • #391964
      Bonusmum
      Teilnehmer

      Mein KV hat war einen Teil des Sorgerechts aber genau 0,0 % Mitspracherecht. Manchmal wundere ich mich, weshalb KM ihn überhaupt immer bombardiert, sagt er seine Meinung dazu, wird die eh nicht umgesetzt. Eigentlich hält sie ihn für einen Idioten, der sich mittlerweile aber leider nicht mehr so einlullen lässt wie früher und jetzt eben der schlechte Vater ist.
      Seine Meinung zählt nicht, seine Regeln sind eh immer schlecht und am liebsten würde sie auch gerne komplett kontrollieren, was am Papa-Wochenende passiert. Ganz ehrlich, was willst du machen? Mein KV hat teilweise resigniert. Natürlich kann er dauerhaft diskutieren, zum Jugendamt oder Anwalt gehen, aber die Zeit, das Geld und die Nerven investieren wir lieber in unsere Zukunft – so hart es klingt.
      Erwarte keine Dankbarkeit von KM. Wenn ich persönlich dabei bin, wenn sie gegen mich stichelt, gebe ich natürlich meinen Senf dazu. Kann ja für mich selbst einstehen, aber ansonsten soll sie denken was sie will.
      Natürlich kannst auch du eine Meinung haben, aber letztendlich entscheiden die Eltern. Wichtig ist, dass ihr bei euch zuhause ein Team seid, wenn es um die Erziehung geht.

    • #391965
      Daniela75
      Teilnehmer

      Lisa hat absolut Recht. Manchmal grinse ich hämisch, wenn ich merke, wie viel Platz ich im Leben der KM habe. Sie hat aktuell nicht mehr viel Platz in meinen Gedanken. Ich bin selber erstaunt, wie plötzlich vieles egal war. Es gibt zwar immer wieder Situationen in denen ich mich aufrege, aber die sind sehr selten und ich reg mich sehr schnell wieder ab. KM kontaktiert BK1 eher selten, sie scheint das Kind ein wenig aufgegeben zu haben. BK2 dagegen schon eher, wenn es alle zwei Wochen bei uns ist. Aber da das Kind das Handy gerne in der Ecke liegen hat und wir das Gerät auch gerne mal in eine Ecke legen ;-))) liest das Kind die Nachrichten von der Mutter eher super verspätet. Es kam schon vor, das KM BK1 angetextet hat, das BK2 mal aufs Handy gucken soll. KV kriegt immer mal wieder komische Nachrichten, ist aber auch ruhiger geworden. Er reagiert auch gar nicht darauf, wenn es nicht Organisation mit den Kids ist.

    • #391966
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Ich habe auch WM, wochenweise. Und ich verstehe auch, was du meinst. Dennoch ist meine Meinung, dass du dich zu wenig abgrenzt. Ja, die Meinung des KV wird nicht gehört – blöd für ihn und irgendwas klappt da ganz offensichtlich nicht optimal. Und sehr wahrscheinlich liegt der Hase im Pfeffer der KM begraben. Dennoch, WM hin oder her, es ist nicht dein Kind. Das ist Problem des KV. Er bekommt es mit KM nicht geregelt.
      Natürlich ist das alles total bekloppt, du hast vollkommen recht! Aber, du kannst einfach nichts machen.
      Inwieweit du das Kind bekochst und betuttelst, auch im WM, ist alleine deine Entscheidung. Ich mache das auch, für den KV und im Sinne eines reibungslosen Zusammenlebens (ich bin ja auch daran interessiert, dass sich hier alle wohl fühlen, gut miteinander umgehen und es alles funktioniert), und weil das Kind nichts dafür kann. Wie KM das findet oder ob ich aus ihrer Sicht gut genug bin oder nicht, interessiert mich nicht die Bohne. Das ist auch mein Haushalt, also gelten hier auch meine Regeln, aber außerhalb des Bereiches, der mich direkt berührt ist mir das, was Kind und Eltern tun, herzlich egal.
      Ich unterstütze auch mal bei den Hausaufgaben – aber ganz ehrlich, auf welche Schule der geht und ob die Eltern sich da einigen oder ob KV seine (berechtigten!) Meinungen und Einwände da übergangen werden, ist mir herzlich egal. Ich mische mich da nicht ein und habe da auch gar keine Lust zu, mich mit zu beschäftigen. Wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde vom KV, teile ich ihm diese mit. Ob und wie er mit KM klar kommt, mir egal – solange es nicht um mich geht! Er hat sich sowohl die Frau, als auch das Kind sowie das Wechselmodell mal ausgesucht also bitte, er muss sehen, wie er damit klar kommt. Ich brauche das alles nicht. Bei gemeinsamen Gesprächen mit der KM bin ich nie dabei, warum auch – geht mich nichts an und ich will den Quatsch auch gar nicht hören. Die müssen sich einigen, ich habe damit nichts zu tun. Auch deren Absprachen zum BK interessieren mich nur soweit, wie sich mich betreffen – also wann das Kind wo ist usw.. Da erwarte ich, dass KV mich informiert bzw. fragt bei Regelungen außer der Reihe. Wenn das Kind hier ist, mache ich das, was ich für nötig halte. Wenn es bei KM ist, freue ich mich.

    • #391967
      tricky90
      Teilnehmer

      @bonudmum da hast du recht. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zum BK un das könnte Ego Probleme bei KM Auslösen un deswegen bin ich vielleicht sogar noch krasser ein rotes Tuch für sie. Sie muss beimKV auch immer betonen was KM und BK nicht für ein tolles Verhältnis miteinander haben… das sollte ja eigentlich der Fall sein zwischen Mutter und Kind 😉
      Ich tendiere immer mehr dazu mich da komplett rauszuziehen und zwar dem KV meine meinung zu sagen und den Austausch hier auch nicht zu verweigern, aber den Kontakt zur KM unterbinde ich komplett und lasse ich auch nicht mehr zu. Wenn sie was will soll sie sich an BK oder KV wenden. Ansonsten gelten in meinem Haus meine Regeln und da lasse ich mir auch nicht mehr rein reden oder mit mir diskutieren, wenn ihr wieder was nicht passt .
      Kv unterstützt mich hier auch. Da muss man dann nur noch die Sticheleien und den Terror ausblenden, der da auf jeden Fall in den nächsten Monaten kommen wird, ausblenden

    • #391969
      Daniela75
      Teilnehmer

      Das ist etwas, was man mit PW bucht: Man kann machen tun und viele Jobs der Mutter übernehmen, aber man ist halt nicht die Mutter und wird es nie sein. Entweder man findet sich damit ab und erledigt die Arbeiten oder man findet sich nicht ab und stellt den Arbeitsdienst weitestgehend ein. Diese Konstrukte in verschiedenen Abwandlungen gibt es hier im Forum ja genug.
      Soweit die Theorie: die richtige Dosis für einen selber muss man in jahrelangem ausprobieren rausfinden und es wird sich auch immer wieder etwas verschieben. Und es hat auch viel damit zu tun, inwieweit der jeweilige KV Engagement erwartet oder das „ich halt mit raus“ akzeptieren kann.

    • #391973
      Daniela75
      Teilnehmer

      Ich spreche so gut wie nie direkt mit KM oder sie mit mir. Sie ignoriert gerne, das es mich überhaupt gibt. Sie redet mit KV und wenn es etwas Wichtiges ist, berichtet KV mir darüber. Sie schreibt mit KV. Ich habe mir für den absoluten Notfall mittlerweile Ihre Handynummer ins Telefon eingespeichert und hoffe, das ich diese nie gebrauchen werde, aber man weiß ja nie. Ich betreue schließlich auch Ihre Kinder mit. Sie hat meine Nummer nicht. Muss sie auch gar nicht haben. Wenn ich sie mal an der Tür treffe gibt es ein Hallo und ich bin verschwunden. Die seltenen Kinderevents bei denen ich dabei bin werden auch immer etwas besser. Manchmal kann sie mir mit reden, manchmal nicht. Egal, irgendwie gehen die Stunden rum und dann ist wieder normales Leben.
      Und wie Lafa schreibt, in unserem Haus gelten unsere Regeln und in KM´s Haus gelten ihre Regeln.

    • #391979
      tricky90
      Teilnehmer

      Versuche es in Zukunft mehr auszublenden und sie auf deutsch „ labbern“ zu lassen. Mal sehen was passiert

    • #391982
      Daniela75
      Teilnehmer

      Und wenn Du duschen gehst, wenn Kinderübergabe ist. Man weiß ja meistens ziemlich genau, wann die Kids kommen oder spätestens, wenn es klingelt kannst Du Dich verkrümeln… Ich weiß nicht, wie die Übergabe bei Euch statt findet. Aber bei uns gibt die KM das Kind ab, eventuell kurzer Austausch mit KV, je nachdem wie die Laune der Dame ist, und dann ist die wieder weg. Und alles an der Haustür.
      Ich habe eine Zeitlang am Anfang bewusst Präsenz gezeigt um quasi mein Revier zu markieren. Ich geb zu, ich hab so einen Kinderkram gemacht und habe dann aber gemerkt, das ich Ihre diese Wichtigkeit in meinem Leben nicht geben möchte. Sie nervt es ja schon, wenn mein Auto auf dem Hof steht oder demnächst mein Name am Klingelschild hängt.

    • #391987
      Sommerregen
      Teilnehmer

      Hi tricky90,

      Mensch, du bist wie ich vor 5 Jahren – zu Beginn meines Patchworks. Auch ich wollte Dinge reißen, was erreichen, alle einschließlich BK davon überzeugen, wie viel besser ich doch für sie bin als KM.
      Auch ich habe viel mit dem Kind gelernt. Als ich zwischen zwei Arbeitsstellen 1,2 Monate zu Hause war, habe ich jeden Nachmittag mit BK Hausaufgaben gemacht und gelernt. Es war sehr anstrengend, da BK davor bei KM lebte, für die die Schule nie wichtig war. Aber irgendwann lief es echt sehr gut und auch die Lehrer waren schwer beeindruckt, was „die Neue“ beim Kind auf einmal alles erreicht. Zu KV hieß es „Super Herr XY, was ihre Freundin da macht, hilft! Weiter so!“
      Als ich dann wieder einen Vollzeitjob mit Events und Messen hatte, hat meine Energie für diese Art des Aufwands nicht mehr gereicht. Und selbstständig hat das Kind leider null mitgearbeitet. Leider hat auch KV mir nicht die Unterstützung zuteil werden lassen, sie nötig gewesen wäre.
      Auf Elternabende, Lehrergespräche wurde ich nie mitgenommen. KM würde toben, hieß es von KV. Das ginge nicht. KM kam aber selbst nie zugegen bei den Gesprächen.
      Irgendwann habe ich den Lerndienst völlig eingestellt, als ich mir vorwerfen lassen musste, dass ich eh viel zu streng wäre. Wohlgemerkt von meinem Partner. Diese Aussage bereut er heute zutiefst, weil er gemerkt hat, dass nur diese eiserne Strenge bei BKs nicht vorhandener Disziplin geholfen hat.
      Ansonsten war es auch so, dass ich trotz mehrmaliger Bitten an KVs Mutter, die an der Schule arbeitet, nie Schulaufgabentermine bekommen habe und mir wissentlich schlechte Zensuren vom Kind verschwiegen wurden. Sonst würde das Kind ja geschimpft werden. Unnötig zu sagen, dass KM natürlich schon gleich gar nicht mitgearbeitet hat. Da durfte das Kind dann ganze WEs durchzocken, hat nichts gelernt.

      Kurzum: Ich hab mich da echt reingehangen und wurde damals von allen, beteiligten Erwachsenen boykottiert – so empfinde ich es im Nachhinein. Deshalb hab ich es sein lassen. Ist ja nicht mein Kind.

      Auch was Freizeitaktivitäten anging. Kind wollte mal in den Schwimmverein gehen. Ich hätte das völlig unterstützt. Aber dann wollte sie doch nicht mehr, weil „das Bewegung ist“ (O-Ton Kind). Auch Fußball fiel raus, denn „da muss ich mich ja richtig viel bewegen. das ist anstrengend“ (O-Ton Kind) Auch das hab ich dann gelassen.

      Wollte ich mit BK ins Spielwarengeschäft, Schwimmen gehen an den WEs hieß es „Nein, ich mag lieber bei Mama bleiben“/“Nein, ich gehe zu Mama“.. Da saß sie dann eh nur rum, denn man will am WE chillen und sich nicht bewegen müssen. Als ich sie zum Nikolaus mitnahm, war man auch nur minder begeistert („Wann gehen wir wieder heim?“)

      Fazit: Gegen Ende habe ich nur zugesehen, dass das Kind nicht bei uns verhungert und ihr saubere Wäsche gebracht. Ich habe mich eher gefühlt wie eine Hotelangestellte, die für frische Bettwäsche, Kleidung und Essen sorgt. Ich habe mich nicht mehr groß mit dem Kind beschäftigt oder befasst.

      Klar, hat auch KM viel gegen uns gehetzt und tut es noch. Aber mir ist das über die Jahre echt egal geworden. Ich habe auch kein Bedürfnis mehr – wie früher – dass beim Kind klar zustellen. Soll BK auch denken, was sie will. Solange es keine richtig heftigen Anschuldigungen sind, ist mir das wurscht.
      OB KM jetzt zu BK sagt, wir hätten so viel Geld oder wir sind spießig was weiß ich. BliBlaBlubb. I don’t give a damn.
      KM sagte wohl mal über mich zu BK, ich wäre eine doofe Kuh. Haja. Soll sie. Ich fang lieber gar nicht erst an, der Dame zu verklickern, was ich von ihr halte 😀 Da würde wohl der dritte WK ausbrechen. Lieber bin ich eine doofe Kuh in ihren Augen als eine derartige Person wie sie.
      KV hat mir das erst sehr viel später erzählt. Zu dem Zeitpunkt, als das gesagt wurde, wäre ich sicher völlig verzweifelt gewesen (KV wusste schon, wieso er es verschweigt). Als er es dann endlich erzählt hatte (ein Jahr später oder so) habe ich darüber gelacht. 😀

    • #391999
      tricky90
      Teilnehmer

      Wir leben jetzt über 6 Jahren als PW. Die Übergabe findet des Kindes machen wir über die Schule, er kommt freitags nach der Schule halt einfach zum jeweils andern. Nur die Sachen werden getauscht. Die stellt der KV ihr jetzt meistens einfach vor die Tür. Wir versuchen zu vermeiden, dass sie unser Grundstück betritt. Wir haben gemerkt, dass da oft entweder bei ihr oder beim SV die Neidwut kommt und das auf Dauer auch echt ätzende Sticheleien zu Folge hatte. Ich kann ihr also sehr gut aus dem Weg gehen. Nur das ändert halt nichts an den terror den sie versucht zu machen wenn ihr etwas nicht passt, oder sie Sticheleien. Das nimmt halt durch die gewonnene Distanz immer mehr zu und daran muss ich mich einfach irgendwie gewöhnen

    • #392003
      Daniela75
      Teilnehmer

      Sie kommt mit der Distanz nicht klar und bäumt sich noch einmal auf. Laufen Ihre Bemühungen ins Leere, wird sie hoffentlich irgendwann aufgeben. KV hat das knallhart durchgezogen, nur auf organisatorischen reserviert zu antworten. Und es hat lange gedauert, aber aktuelle halten sich die Nachrichten im Rahmen. Ab und zu kriegt sie einen Haschmich (vermutlich wenn der Mond mal wieder quer steht oder sie super Streß hat, Madame muss ja jetzt wieder arbeiten und ist das ja gar nicht mehr gewohnt), dann kriegt KV wieder eine Nachricht und dann ist auch wieder Ruhe.

    • #392013
      Lacalma
      Teilnehmer

      @Daniela – wurde es der Madame auch schon einmal knallhart gesagt? Also: bitte nur und ausschließlich Elternebene! Bitte nur Kommunikation über notwendige Kinderangelegenheiten, ansonsten komplett getrennte Wege!

      Mein Mann hat das bei der KM irgendwann gemacht. Immer glasklar so kommuniziert. Auf Whatsapps mit Bildern von sich selbst + Kindern : Bitte unterlasse das, ich möchte solche Bilder nicht! Auf Anrufe „mir geht es so schlecht, ich habe Probleme“… – Es tut mir leid, das ist nicht mehr mein Problem! Dann kan die Antwort: „Aber wir haben gemeinsame Kinder“ – „Ja, aber wir sind getrennte Eltern, deine Probleme gehen mich nichts an und meine dich nichts. Bitte lass uns nur über Kinderangelegenheit sprechen, wir sind nicht befreundet.“

      Am Anfang kamen noch so Anfragen; „Ich habe ein neues Bett für die Kinder gekauft – kannst du es aufbauen.“ – „Nein, kann ich nicht, bitte lass uns das trennen. Du bist verantwortlich für deinnen Haushalt, ich für meinen.“

      Sie hat es anders wirklich nicht verstanden. Egals, was sie für Kracher gebracht hat, sie dachte, mein Mann würde darüber hinwegschauen, weil sie Kinder haben und Verantwortlichkeiten in ihrem Leben weiterhin übernehmen zum Wohle der Kinder. Durch die Blume, mit Nachrichten oder Telefonate ignorieren, hat sie es NiCHT verstanden. Nur durch diese direkten Ansprachen – dann war es schnell durch.

    • #392023
      Daniela75
      Teilnehmer

      Das sarkastische daran ist ,das sie selber die sachliche Elternebene fordert, diese aber nicht einhält.
      Sie kam letztens mit dem Ampelsystem für Kommunikation, das sie wohl jetzt im neuen Job gelernt hat… Kriegt es aber bei KV nicht hin, sich dran zu halten. KV ist bei einigen Sachen nicht immer unschuldig. Er schweigt lieber, als mal ganz klare Worte zu sprechen… ich habe mich da 2,5 Jahre drüber aufgeregt, jetzt halte ich mich raus. Wenn er meint, das klappt so besser, dann ist das seine Art mit der Ex umzugehen. Er darf sich dann nur bei mir nicht beschweren, das es halt mal nicht klappt. Und ich muss zugeben, das es ruhiger ist, seitdem er sie meistens ignoriert.

    • #392027
      Kylvalda
      Teilnehmer

      @tricky – ich kenne das Wechselmodell (zum Glück) nur vom Hörensagen…. Mein KV und die KM hatten sich das auch erst überlegt, damals hat der KV noch in der gleichen Stadt gelebt wie KM und die BK.
      Dann hatten sie einen Kinder- und Jugendpsychologen dazu befragt wie er das sieht und der hatte dringend davon abgeraten da die Kinder noch mehr „hin- und hergerissen“ werden, da sie anscheinend ihren Mittelpunkt verlieren. Sie wissen irgendwann dann gar nicht mehr wo sie zu Hause sind….
      Wie gesagt ich habe keine praktischen Erfahrungen mit diesem Modell – das Argument dieses Mediziners leuchtet mir jedoch ein…

    • #392028
      tricky90
      Teilnehmer

      Da gibt es heutzutage Studien die das widerlegen. Zum Glück. In anderen Ländern wird das auch schon viel mehr praktiziert und die Eltern dazu gezwungen. Und das ist auch richtig so. Denn in Deutschland ist die Mehrzahl der Menschen leider immer noch der Meinung, ein Kind gehört zu seiner Mutter!
      Ich denke es ist ausschlaggebend wie alt die Kinder bei der Trennung sind. Und wie die Verhältnisse der Eltern aussehen. Ab einem gewissen Alter ist das einfach schwierig, aber genauso schwierig ist es zu entscheiden, dass Mama oder Papa nur noch alle zwei Wochen am Wochenende da sind. Das ist sehr situations abhängig. Bei uns hat das Kind weniger die Probleme damit als die Eltern und sollte er irgendwann mal entscheiden irgendwo fest leben zu wollen, ist das so.

    • #392031
      tricky90
      Teilnehmer

      Wundert mich aber, dass sowas von einer Kinder und jugendpsychologin kommt. Denn eigentlich ist es doch so wichtig für die Entwicklung, dass den Kindern beide Elternteile zur Verfügung stehen. Und ganz ehrlich, welche KM lässt denn außerhalb der Wochenende die KV an die Kinder ran. Das ist doch auch eher die Ausnahme. Kinder sind da machtlos und deswegen finde ich gut, dass es auch andere Modelle gibt.

    • #392036
      Tara
      Teilnehmer

      Ich spreche von uns, weil in einem Wechselmodell wie man es hier lebt, man sich als BM nicht einfach rausziehen kann.

      Doch, kann man. Also ich kann das.

      KV kocht und putzt und wäscht für seine Kinder. Weckt sie, macht ihre Pausenbrote. Ich esse mit, wenn es etwas für mich essbares gibt, ansonsten koche ich mir was oder bringe mir was mit und esse mit ihnen zusammen.

      Ich koche für ihn und mich, wenn die Jungs nicht da sind.

      Es sind seine Kinder. Nicht meine.

    • #392040
      Kylvalda
      Teilnehmer

      das Glück ist bei uns dass die beiden relativ normal miteinander reden können – zu dem Zeitpunkt als sie das Wechselmodell vorgeschlagen haben, waren wir noch nicht zusammen, von daher weiß ich nur dass sie gemeinsam bei diesem Termin waren und das wohl Aussage ist.
      Ich denke es kommt auf die Gesamtumstände an – selbst wenn wir das jetzt alle wollen würden, wäre es schlicht nicht umsetzbar da zwischen KV und KM 400 km liegen…. wäre ein bisschen weiter Schulweg 😉

    • #392042
      Kylvalda
      Teilnehmer

      Gezwungen finde ich schwierig – gerade in dem Fall meines KV – die Firma hat den Standort damals geschlossen, was willste machen, sagen dann okay dann bleib ich halt hier gibt kein Unterhalt mehr das ich ALG beziehen muss, weil ich nicht wegkann?
      Sicher können wir uns, insbesondere er sich was besseres vorstellen als jedes 2. Wochenende über 700 km zu fahren, aber das ist es ihm wert, er will ja auch für seine Kinder da sein…

    • #392047
      tricky90
      Teilnehmer

      Wie gesagt, wie es die Situation individuell zulässt und wie die Eltern es vor den Kindern vertreten.

    • #392114
      Tara
      Teilnehmer

      Es sind nicht alle Jugendämter dagegen. Wir haben ein pdf bekommen, das sehr pro Wechselmodell ist.

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