Hilfe, nun wirds ernst

Startseite Foren Zweite Familie Hilfe, nun wirds ernst

Ansicht von 42 Antwort-Themen
  • Autor
    Beiträge
    • #374925
      Gwendolin
      Teilnehmer

      Mädels! Ab kommendem Wochenende kommt BK alle 2 Wochen 3 Tage und 2 Nächte zu uns und unser gemeinsames Baby ist erst 9 Monate alt und die Nächte immernoch sehr kurz. Mein Freund und ich kommen uns seit kurzem wieder viel näher, da unser Baby nun im Kinderbettchen schläft und ich WILL NICHT, DASS BK UNS ALLES WIEDER NIMMT!!! Mir ist jede Woche 1 Tag und alle 2 Wochen 3 Tage Besuchszeit einfach viel zu viel!!!!!!! KV weiss es, aber er verzichtet nicht darauf… Was soll ich nur tun? Ich bin schon jetzt überfordert mit EINEM Baby und BK ist auch noch eins (19 Monate).

    • #374931
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Oh, krass. Das ist echt viel mit 2 so kleinen Kindern! Ich würde auch am Rad drehen. Da wirst du dann aber wohl nicht gegenan kommen, dass BK kommt. Ich schaffe es auch nicht für die Zeit nach der Geburt. Da hilft nur, dass du ihn mit SEINEM Kind machen lässt und dich ausschließlich um dich und euer Baby kümmerst, wenn BK da ist. Vielleicht wird es dem KV dann selber zu viel. Füttern, wickeln, umher tragen, anziehen, in den Schlaf begleiten, bei Bedarf aufstehen- alles nicht deine Sache bei BK. Immer freundlich sagen „Schatz, du wolltest doch, dass BK hier ist, er braucht dich jetzt“ und machen lassen. Zieh dich zurück soweit es geht. Aber binde KV bei eurem Baby auch weiter mit ein, es sind beides seine Kinder!
      Man kann nur hoffen, dass KV es selber merkt oder sich alles irgendwie einpendelt.

    • #375019
      Goldmarie_chen
      Teilnehmer

      Ohje. Das ist natürlich eine Veränderung. Das kommt Dir sicher erstmal vor wie ein riesen Berg, aber denke immer daran, es ist alle zwei Wochen und es sind insgesamt 4 Nächte pro Monat. Das schaffst ihr gemeinsam. Das ist keine Bedrohung für eure einpendelten Nächte. Klare Absprachen, dass der KV sich in dieser Zeit um das BK kümmern muss. Am besten verpackst Du es, indem Du sagst, dass er die Zeit nutzen muss eine Bindung aufzubauen und das es da ist, um den Papa zu sehen und nicht, um Dich zu sehen. Dann bist Du nämlich nicht die Böse, sondern argumentierst eher positiv. Und dabei immer daran denken, dass ihr die restlichen 26 Nächte für eure kleine Familie habt. Ich denke damit und so oder so brauchst du gar keine Sorge haben, dass er die Bindung zu eurem gemeinsamen Kind verliert.

      Alles Liebe

    • #375039
      schwaelbchen
      Teilnehmer

      Darf ich fragen wie es dazu kam dass er in so kurzer Zeit 2 Kinder von 2 Frauen hat?

    • #375054
      Keks
      Teilnehmer

      Wo schläft denn BK, wenn es da ist? Im eigenen Zimmer? Evtl könnte ja der KV die Nächte mit dort schlafen?

    • #375090
      Regina
      Verwalter

      Oje, ich habe leider keinen richtigen Ratschlag, aber ich kann Dich völlig verstehen.
      Mit Baby stelle ich es mir schon anstrengend vor, aber dann noch ein BK Kleinkind alle Daumen lang am Schlippen zu haben…Horror!

      Kannst Du Dich mit dem Baby irgendwo hin verzwitschern?

      Und achte bloss darauf, dass der KV sich dann schön um das BK kümmert, nicht dass er das Dir noch aufs Auge drückt.

    • #375106
      Anonym
      Inaktiv

      War das mit deinem Freund vorab besprochen oder kam er plötzlich damit um die Ecke?

    • #376465
      Gwendolin
      Teilnehmer

      @schwaelbchen: das erste Kind war nicht geplant, ex hat nachdem kv schluss gemacht hat, beim holen ihrer sachen bei ihm, beim bye-bye-sex nicht verhütet, ihm jedoch versichert sie verhütet noch. tja, dumm gelaufen…

      @keks: keine ahnung wo kv schlafen wird, morgen weiss ich mehr! bk hat eigenes zimmer/bett

      @philippa: jedes 2. wochenende war geplant (ich dachte allerdings erst so im kindergartenalter und nicht als baby) aber dass es noch unter der woche jeweils 1 tag kommt, war nicht geplant. ich sagte von anfang an nein, er sagt so hat es das gericht entschieden, er verzichtet nicht darauf.

      das erste bk-wochenende steht morgen bevor. schmiede jetzt schon trennungspläne… lässt mich alles entspannter angehen 😉

    • #376468
      Anonym
      Inaktiv

      ich wundere mich etwas, dass bei so einem jungen Kind diese Regelung beschlossen wurde,
      Normalerweise arbeitet man ja über regelmäßigen, häufigen und kürzeren Kontakt in vertrauter Umgebung auf spätere Übernachtungen hin.

      ich würde mir das noch einmal genau erklären lassen und die Gerichtsakten lesen.

    • #376470
      Tara
      Teilnehmer

      beim bye-bye-sex nicht verhütet, ihm jedoch versichert sie verhütet noch. tja, dumm gelaufen…

      Komisch, dass so viele Kinder so entstanden sind. Und Frauen das immernoch glauben.

    • #376477
      Ayumi
      Teilnehmer

      Hey,

      Ehrlich gesagt erschreckt mich dein Post hier. Hört sich so an, als ob BK die Pest hat.

      Ich lehne mich jetzt sehr weit aus dem Fenster.

      Als BK geboren wurde, bist du kurz darauf schwanger geworden. Ihr wart nicht mal 1 Jahr zusammen bis euer Kind entstanden ist? Eure Beziehung kann gar nicht gefestigt sein. Zu Anbeginn hat man die rosa- rote Brille auf. Richtige Höhen und Tiefen habt ihr nicht durchlebt, wer weiß, ob ihr es schaffen würdet.

      Wenn BK 1x die Woche vorbei kam, hast nur du dich ausschließlich die 4 Tage im Monat um BK gekümmert?

      Ich kann auch nicht nachvollziehen, was „sich wieder näher kommen, weil das Kind im eigenen Bett schläft“ , auf sich hat. Nähe und Liebe schenkt man sich auch im Alltag, mit kleinen Aufmerksamkeiten, lieben Worten. Wenn das schon nicht möglich ist, nach solch einer kurzen Beziehungsdauer, dann liegt es nicht am BK oder eurem gemeinsamen Kind.

      Wusstest du, dass er Vater wird? War dir das nicht klar, dass mit der Zeit mehr Kontakt entsteht? Was machst du, wenn das Kind irgendwann bei euch leben möchte/soll?

      Wenn du mit eurem Baby überfordert bist, dann musst du deinen Partner mehr einbeziehen. Hört sich so an, als ob du alles alleine stemmen musst. Auch hier kann das BK nichts für.

      Hoffe, dass nicht dir auch das gleiche Schicksal widerfährt und der KV dein Kind nicht bei sich haben soll, weil eine andere Frau bei ihm im Nacken sitzt.

      Offensichtlich lebst du nur im „hier und jetzt“.

      Traurig, für die Kinder…

      • #376505
        Lilli2020
        Teilnehmer

        Ufff, Also ne Meinung zu haben schön und gut, aber du stigmatisiert die arme ja . Wissen wir wie das damals alles abgelaufen ist? Nein! Vielleicht sollte man das erstmal hinterfragen. Und dann? Dann kann man sagen, hättest du mal das und das…und das bringt der beitragsstellerin dann genau was? Das Kind ist in den Brunnen gefallen, und die Situation da. Jetzt sucht sie Hilfe, da bringen doch Sätze wie „vielleicht hat der KV schon ne neue“ dich nichts. Ich sehe hier ebenfalls nichts hilfreiches in deinem Betrag- schade!

        • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 3 Wochen von Lilli2020.
    • #376501
      Pinocchio
      Teilnehmer

      @ayumi deine Zeilen sind diffamierend.

      Ich denke das weisst du und war deine Absicht. Dann unterlass diese Gehässigkeiten doch bitte. Ich sehe nichts, was von Nutzen sein könnte in deinem Beitrag.

      • #376503
        Anonym
        Inaktiv

        ich finde hier die Art, wie mittlerweise mit unpopulären Meinungen umgegangen wird echt grenzwertig und im Einzelfall auch sehr selbstgefällig.

    • #376509
      Lilli2020
      Teilnehmer

      Ohje, also mir wäre das auch Zuviel. Du und auch das BK tuen mir unendlich leid. Hast du denn schon mal deutlicher mit KV gesprochen und ihn gesagt, dass es dir einfach zu viel wird und dass du schon über Trennung nachdenkst. Es kann ja nicht sein Ziel sein, zwei Kinder von zwei Frauen zu haben, von denen er mit keiner zsm ist.

    • #376567
      Uschi
      Teilnehmer

      Ich verstehe den Beitrag von Ayumi so, dass man die Beziehung mal losgelöst vom Patchwork betrachten soll. Warum sie so angegeangen wird, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.

    • #376596
      Ayumi
      Teilnehmer

      Guten Morgen zusammen.

      @Lilli2020

      Zu deiner Frage/Antwort: Wissen wir wie das damals alles abgelaufen ist? Nein! 

      Richtig, wissen wir nicht. Deshalb habe ich auch einige Fragen diesbezüglich gestellt. Ich habe niedergeschrieben, wann Kind 1 auf die Welt kam, wann Kind 2. Ich habe die Spanne des „Kennenlernens“ erwähnt. Und da sehe ich den Konflikt. Es besteht keine Basis. Das ist doch nichts verwerfliches und sicherlich kein Angriff. Und wenn sie viele wichtige Sachen schon damals nicht hinterfragt hat, dann sollte man es defintiv jetzt tun.

      Sonst kommen noch mehr Probleme auf und man wundert sich, wieso.

      Ich habe mit keiner Silbe gesagt, dass der KV vielleicht eine Neue hat. Doch man sollte grundsätzlich mit seinen Mitmenschen so umgehen, wie man selbst behandelt werden möchte.

      Auch habe ich gesagt, dass sie ihren Partner mehr einbeziehen soll. Damit sie nicht komplett überfordert ist. Denn das ist oft ein Trennungsgrund bei frisch gewordenen Eltern. Es scheitert oftmals an der Kommunikation.

      @Pinocchio
      Meine Absicht? Gehässig? So hin ich nicht und werde es nie sein. Nutzen in meinem Beitrag? Man sollte das grosse Ganze betrachten. Ihr Konflikt/Wut/Überforderung hat nichts mit dem BK zu tun. Nur mit der Beziehung/dem Partner.

      Dies alles wird aber am Kind ausgelassen, Umgänge werden abgelehnt, obwohl der Vater diese wünscht. Wie gehts später dem BK, dem Vater damit? Es gibts nichts schlimmeres für eine Eltern-Kind-Beziehung als eine fehlende Bindung. Etwas, was man später nicht wiedergutzumachen ist. Was an einem sein Leben lang nagt. Und da kommen tatsächlich Fragen auf, wie „hätte ich mal“

      Der KV steht zwischen den Stühlen und kann es in solch einer Situation niemandem Recht machen. Nicht jetzt und offensichtlich nicht zukünftig. Eine grosse Last für ihn. Bei dem Punkt kann auch eine gefestigte Beziehung zu Bruch gehen.

      Deswegen war auch die Frage, ob die TE nicht wusste, dass er Vater wird. Wenn sie es wusste, wieso hat man nicht über die Zukunft gesprochen, ob die TE bereit wäre, das BK in ihr (Familien)Leben mit aufzunehmen, fürs Kind da zu sein.

      Nehmen wir mal an, ich sei die Mutter vom BK. Schwangerschaft allein, Geburt allein. Dem KV mitgeteilt „du bist Papa geworden“. Der Papa kommt regelmäßig zu Besuch. Ich habe mich 19 Monate allein (!) ums Kind gekümmert. Bin ausgebrannt, überfordert. Nun darf der KV das Kind alle 2 Wochenenden zu sich nehmen, das Kind eine entspanntere Umgebung wahrnehmen, mal keine ausgebrannte Mama erleben. Bindung aufbauen. Und dann kommt die neue Partnerin und sagt : ich will das Kind nicht hier haben, weil ich mit meinem Kind überfordert bin und unsere Beziehung besser laufen soll.

      Wie wäre hier die Hilfestellung für mich, von euch? Wie wäre es für euch, wenn BK euer Kind wäre und mit 19 Monaten solch eine Ablehnung erleben würde?

      Die TE sollte sich mit ihrem Partner zusammen setzen und eine Lösung für die nächsten 18 Jahre finden. Aufgaben aufteilen, um sie zu entlassen. Umgänge planen, ob diese getrennt oder gemeinsam verbracht werden. Versuchen, auch eine Bezugsperson für BK zu sein. Denn wenn es nicht funktioniert, zerbricht die Beziehung weil der KV immer zwischen den Stühlen stehen wird. Auch er brauch, zumindest die emotionale, Entlastung.

      • #376840
        Lilli2020
        Teilnehmer

        Genau, man sollte mit seinen Mitmenschen so umgehen, wie man es selbst möchte…und ich finde deine Ausdrucksweise schon hart-gerade wenn jmd Hilfe sucht. Und die Situation von den beiden ist so wie sie ist…und dann waren sie z.B. Kein Jahr zsm. Das ist ja heutzutage nichts Neues. Wie soll sie das weiter bringen? Es ist eben jetzt so. Aber ich denke auch, damit sollte es jetzt gut sein. Es geht hier ja um die Frage der beitragsstellerin.

    • #376611
      Sommerregen
      Teilnehmer

      Hm. Ich verstehe Gwendolins Frust. Sie hat ein kleines Baby und jetzt kommt da auch noch ein „fremdes“ Kind dazu, dass ihre frischgebackene Familie „durcheinander bringt“.
      Aber ich verstehe auch den KV, der natürlich auch BK sehen mag – gerade wo sie/er noch so jung ist. Ich muss sagen, ich finds auch etwas traurig für BK… Es ist ja noch so klein und in so jungen Jahren/Monaten schon so eine Ablehnung zu erfahren, ist echt bitter.

      Gwendolin,
      siehs mal so. Es sind nur 4 Nächte im Monat. Das schafft ihr schon! Ich an deiner Stelle würde mich verstärkt um mein Kind kümmern in dieser Zeit, KV soll sich mit BK beschäftigen. Wenn was mit eurem Kind ansteht/anfällt, sollte KV aber auch verfügbar sein. Es sind schließlich beides seine Kinder.

      Über das Wie und Warum das Kind entstanden ist, will ich an dieser Stelle gar nix sagen. Die alte Mär der fehlenden Verhütung. Der Klassiker.
      Aber sei’s drum. Das Kind ist jetzt da. Und ihr müsst Lösungen finden, um euch gegenseitig zu unterstützen

      Ich wünsche euch alles Liebe und drücke die Daumen.

    • #376721
      Pinocchio
      Teilnehmer

      @ayumi du bist doch ein Troll.
      @bosie im Gegensatz zu dir. Du versuchst Hilfestellungen zu geben. Manchmal hast du eine andere Meinung und die sagst du. Das kann durchaus hilfreich sein. Wie schon mal im Herbst diskutiert, werten die meisten hier doch deine Interventionen als hilfreich!

      Ayumi hingegen geht die TE heftig an. Ohne Fakten zu kennen.
      Warum ich hier etwas sage ist folgendes:
      Ich möchte hier vielleicht auch wieder mal nach Rat suchen und möchte dann in meiner Verletzlichkeit nicht böse angegangen werden.

      Ihr könnt einander schon ankotzen und eigene Meinungen haben. Ist mir ja egal. Aber nicht mit den sensiblen Daten der TE!

      Ich betone nochmals: ich schreibe dies, weil ICH in Zukunft nicht so angegangen werden möchte wenn ich ein Thema eröffne.

      Mir die Meinung zu sagen wenn ich in einem fremden Tread etwas beitrage darf man schon. Ob ich Energie verwende drauf kann ich nicht versprechen.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 3 Wochen von Pinocchio.
      • #376778
        Anonym
        Inaktiv

        Es ist schon sehr erstaunlich, wann hier gesagt wird, dass jemand heftig angegangen wird und wann es den Damen hier egal ist, was andere sich anhören können.

        ich kann wirklich nicht erkennen, wo und wie Ayumi hier jemand heftig angegangen ist.

        Ich finde es im übrigen von Dir äußerst unverschämt hier beurteilen zu wollen, wer ein „Troll“ ist und verschiedene User in einen Topf zu werfen und ihnen zu unterstellen andere anzukotzen. Und dann noch davon zu sprechen, dass eine Reaktion ja verschwendete Energie wäre.

        ich glaube du solltest dich mal in ein bisschen in mehr Selbstrefelktion und weniger Selbstgefälligjkeit üben.

    • #376733
      Tara
      Teilnehmer

      Wir kennen doch die Trolle, die ein paar Wochen hier alles aufmischen und dann zum Glück meistens wieder verschwinden. Ich versuche, die zu ignorieren.

    • #376768
      Ayumi
      Teilnehmer

      @Pinocchio
      Begründe doch bitte, wieso ich ein Troll sein sollte?
      Besteht für dich nicht die Möglichkeit, dass ich in Gewissen Punkten aus Erfahrung spreche?

      Hilfestellung habe ich genug angeboten. Ich kann doch nicht einfach sagen „oh weia, dass ist ja furchtbar, du handelst komplett richtig“ wenn man die Hintergründe nicht kennt. Damit ist doch niemandem geholfen. Du möchtest Fakten? Dann nimm dir die Zeit, die Beiträge der TE zu lesen, die sie seit Anbeginn hier schreibt. Diese habe ich vorhin kürzlich überflogen. Nachdem ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe.

      Offensichtlich, liebe @Tara, muss man hier sich erstmal richtig auskotzen über alles und jeden in der PW-Familie um willkommen zu sein? Damit erstmal Bauchpinseln angesagt ist? Und dann hat man das „Recht“ Ratschläge zu geben und nicht als Troll zu gelten?

      Darf man hier keine Ratschläge geben, wohin bestimmtes Verhalten führt, wenn man schon einiges erlebt hat und aus Erfahrung spricht?

      Mir scheint es hier eine eingeschworene Gemeinschaft zu sein, die sich nur gegenseitig pusht. Hier fehlt anscheinend die Emphatie und Weitsichtigkeit.

      Denn zu meinen ausführlichen Threads, gibt es keine Antworten. Worin ich falsch liege, was ich falsches geschrieben habe. Oder meine Ansicht verkehrt ist und wenn ja, wieso?

      Ich dachte, hier findet auch ein Austausch statt.

    • #376769
      Tara
      Teilnehmer

      Die eingeschworenen Gemeinschaft, die übrigens sehr davon lebt, sehr unterschieldiche Ansichten zu haben, hat sich aber zumeist mal vorgestellt, bevor sie anderen guten Ratschläge gibt.

      • #376786
        Ayumi
        Teilnehmer

        Nun soll ich die letzten 10 Jahre meines Lebens (ab Beginn meiner Schwangerschaft) niederschreiben um mich hier im Forum äussern zu dürfen?

        Vielleicht ist dir mein Lebensweg nicht anstrengend oder belastend genug.

        Vielleicht bin ich seit Ewigkeiten stille Mitleserin und finde, dass hier zu vielen Sachen auch hilfreiche Antworten geben wurden. Sodass ich mich auch nicht zu äussern muss, weil eben alles gesagt wurde.

        In dem Thread wurden Ratschläge gegeben, die für die nächste Zeit sind.

        Allerdings ist der Ursprung und somit die massive ablehnende Haltung einem 19 Monate altem Kind (!), die sich immer verstärkt hat (anhand der Beiträge ersichtlich, die TE bereits schrieb – das zu den Fakten), doch nicht behoben.

        Und daran sollte man arbeiten, sonst wiederholt sich doch alles.

    • #376781
      Anonym
      Inaktiv

      Also mir ist neu, dass man sich hier erst einnmal vorstellen muss.

    • #376802
      Tara
      Teilnehmer

      Es sind nur 4 Nächte im Monat. Das schafft ihr schon! Ich an deiner Stelle würde mich verstärkt um mein Kind kümmern in dieser Zeit, KV soll sich mit BK beschäftigen.

      Vor allem ist es ja auch Papa-Zeit und nicht „die KM hat das Kind mal aus dem Kreuz“-Zeit.

      Mir ist jede Woche 1 Tag und alle 2 Wochen 3 Tage Besuchszeit einfach viel zu viel!!!!!!!

      Ja, mir sind jede zweite Woche eine komplette Woche (Wechselmodell) auch zu viel. Interessiert bloß keinen. Und ich lebe als Partnerin weiter. Um die Kinder soll sich der Vater kümmern. Er wollte sie haben und er wollte sie hier haben. Also seine Sache.

    • #376829
      Pinocchio
      Teilnehmer

      „Besteht für dich nicht die Möglichkeit, dass ich in Gewissen Punkten aus Erfahrung spreche?“

      Es ist in der Tat für mich nirgends ersichtlich.

      Vielleicht kann ich nicht zwischen den Zeilen lesen.

      Du schreibst von einer eigenen Schwangerschaft und Kind. Dann kannst du doch noch nicht vergessen haben, wie ungern man das Kind weg gibt? Ich gab es meinen Eltern aber doch bestimmt nicht einem Exfreund von mir, auch wenn der der Vater gewesen wäre. Der dürfte sein Kind bei mir zuhause in meiner Anwesenheit besuchen, bis das Kind genug alt wäre, um sich zu wehren. (Mir oder jemand anderem erzählen kann wenn es ihm beim KV nicht gut geht)

      • #376862
        Ayumi
        Teilnehmer

        Helf mir bitte auf die Sprünge.

        Ich kann nicht nachvollziehen, wer sich wo nicht wohlfühlt.

        Gegen was wehren?

        Grundsätzlich:

        Ja, das mit dem Abgeben kann ich sehr gut nachvollziehen. Dies begründe ich aus eigener Erfahrung (zum Punkt vorstellen und kennenlernen):

        Nach der Trennung vom Kindsvater (aufgrund häuslicher Gewalt, unser Kind war nicht mal 1 Jahr), bin ich sofort ausgezogen. Der KV hat sich 1 Jahr lang nicht gemeldet.

        Plötzlich hatte ich Post vom Gericht, ich würde ihm den Umgang verweigern. Termine beim Jugendamt, Gericht. Es wurde begleitende Umgang festgesetzt und durchgeführt.

        Unser Kind wusste nach so einem langen Kontaktabbruch nicht mehr, dass er sein Vater ist. Unser Kind war 4 Jahre alt, als er das erste mal allein bei ihm übernachten durfte.

        Ich hab immer gehofft, das alles gut geht. Und es ging zum Glück alles „gut“.

        Trotz der Geschehnisse vertrete ich die Meinung, dass es nicht nur mein Kind ist. Ich habe keinen alleinigen Anspruch auf das Kind.

        Der Umgang war und ist noch immer defintiv nicht zum Kindeswohl.

        Es heisst immer „solange er das Kind nicht schlägt, ist alles schick“ – allerdings wird das psychische Kindswohl oft ausser acht gelassen. Und dem schade ich auch, wenn ich meinen alleinigen Anspruch aufs Kind erhebe und alles „bestimme“.

        Allerdings merkt unser Kind die Unterschiede, was wie wo läuft. Die Werte, die im Leben wichtig sind. Dass der KV viele Märchen erzählt, sein Wort nicht hält. Mir wurde immer gesagt, solange er zum KV möchte, ist alles top. Das er aber immer mit der Hoffnung hingeht, dass der Papa sich ändert, mehr für ihn da ist, ihm seine Versprechen (ob groß oder klein) glauben kann, da fehlt noch ein kleiner Schritt zum „Absprung“. Ist übrigens mittlerweile 9 Jahre alt.

        Ich rede nicht schlecht über den KV, lasse das Kind entscheiden. Er muss selbst seine Erfahrung sammeln. Hart, aber so ist es. Denn schließlich fange ich unser Kind immer wieder auf und sage ihm, dass es nicht an ihm liegt, sondern der KV erwachsen ist, wissen muss, was er macht und jeder Mensch unterschiedlich vom Charakter, Wesen, Handeln ist.

        Wie man es macht, macht man es eh verkehrt. Wissen wir doch alle.

        Erst wesentlich später hinterfragen unsere Kinder ihre Kindheit.

        Ich möchte mir in 15 Jahren nicht anhören, dass ich ihm nie die Möglichkeit gegeben habe, seinen Vater richtig kennengelernt zu haben, nur weil ich den KV sonst was an den Hals wünsche.

    • #377093
      Pinocchio
      Teilnehmer

      Aber dein Kind war schon vier! Da kann man dem Kind erklären, dass er der Vater ist und das Kind zu seinem Vater darf, weil es ja Mama und Papa hat. Die anderen Kinder haben das ja auch. Das hätte sogar sein können, dass dein Kind es dir übel genommen hätte, wenn du ihm den Vater verwehrest oder so. Du hast also richtig gehandelt, dein Kind zu geben, trotz deinen eigenen Erfahrungen mit dem KV.

      In diesem Fall hier ist das Kind ein und ein halbes Jahr alt. Es kann sich noch nicht ausdrücken ausser übers Weinen. Ich hab einmal eines meiner Kinder für eine Stunde jemandem zum babysitten geben müssen, und hatte Bedenken. (Es ist jemand aus der Familie) Als ich zurück kam war derjenige dabei mit Gewalt meinem Kind Yoghurt in den Mund zu stopfen. Ich mache demjenigen keinen Vorwurf, er war verzweifelt weil das Baby geschrieen hat und meinte, mich nicht anrufen zu dürfen, weil ich an einem Termin mit dem Größeren war. Derjenige war nur zum Babysitten gekommen, weil jemand anderes nicht konnte und die andere Person meinte das „ginge schon“.
      Ich würde heute so was nie wieder tun und ich hatte, genau wie du beschreibst, die Einstellung dass das Kind „nicht mir alleine“ gehöre. Aber zwischen besitzen (das Kind gehört mir) und Verantwortung über das Wohlergehen des Kindes muss man als Mutter trotz Gegenwind unterscheiden und sich im blödesten Fall gegen die Meinung der anderen stellen. Das meinte ich mit „das Kind kann sich noch nicht wehren“. Bei häuslicher Gewalt sagt man ja dass es dann mal ganz gute KVs sind, nur schlechte Ehemänner waren. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für dich schwierig war!!

      Nun das war jetzt ziemlich OT.

      • #377105
        Ayumi
        Teilnehmer

        Ja, 19 Monate ist sehr jung. Allerdings weiß ich nun nicht, ob irgendwas vorgefallen ist,dass das Kind sich beim KV „wehren“ müsste.

        Und wenn es nach dem Mitteilen des Kindes geht. Mein Sohn hat mit 3 Jahren kein Wort geredet. Ausser halt Mama usw.

        Hätte man dann das Kind so lange „bei sich behalten“ sollen?

        Was hier abschreckt ist die Ablehnung der TE.

        Bei manchen gerichtlichen Entscheidungen kann man nur den Kopf schütteln. Aber ich habe auch erlebt, dass ein Vater sich besser ums Kind sorgt als die Mutter. Wer weiß, wie es bei der TE ist. Man kann nicht mehr pauschal sagen, dass das Kind bei der Mutter immer besser aufgehoben ist. Da müsste man mehr über den Partner der TE erfahren, die KM usw.

        Wäre ich die KM hätte ich mich eher geweigert, mein Kind in ein Umfeld zu geben, welches so massiv ablehnend gegenüber meinem Kind ist. Und sehe hier nicht die Problematik der Fürsorge beim KV. Und ich als KV hätte der TE ein paar Takte dazu gesagt.

        Ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Da wurde von der Oma erstmal ein schöner Löffel Sahne in die Mund geschoben…er war da mal eben 7 Monate alt… schlug natürlich durch. Da denkt man „Mensch, haben doch selbst kind(er) groß gezogen, klappt schon“. Da reicht schon 15 Minuten Abwesenheit aus.

        PS: Bei ihm kam dann ein wahnsinniger sprachlicher Sprung mit 3.5 Jahren und hatte ein Wortschatz/Satzbau wie ein 5-6 jähriger. Alle waren sehr erstaunt. Und bis heute erzählt er Erinnerungen, die er mit 2 erlebt hat. Auch darüber, wie er den Papa kennengelernt hat. Faszinierend.

        • #377301
          Lilli2020
          Teilnehmer

          Ich finde es wirklich gemein, wie hier über TE geredet wird…sie hat erst seit kurzem ein kleines Kind und die gewöhnen sich erst an ein Familienleben. Sie schreibt sogar, dass sie überfordert ist. Ich sehe hier tatsächlich den KV in der Pflicht. Es ist sein Kind! Und wenn seine Frau mit dem anderen Kind schon überfordert ist, muss dann wirklich noch ein zweites Kind in der Intensität dazusetzen? Kann man nicht versuchen eine Regelung zu finden, Die für beide ok ist und wo nicht einer dran verzweifelt!?

          • #377319
            Ayumi
            Teilnehmer

            So, ich hab mir mal die Zeit genommen und mal deine Beträge durchforstet. Jetzt kann ich auch deine Antworten zuordnen und nachvollziehen. Denn deine Antworten auf meine Beiträge schreien förmlich nach Verzweiflung. Du siehst das grosse Ganze nicht und fühlst dich hier persönlich angesprochen, sogar angegriffen. Dabei geht es doch nicht um dich. Und angegriffen wird hier auch niemand.

            Du bist in der selben Situation wie die TE. Seit 2 Jahren mit einem Partner mit Kind zusammen. Nun bist du zum ersten Mal schwanger. Und siehst im Innern schon, was für ein Stress auf dich zukommen KÖNNTE. Möchtest deinen Partner für dich haben usw. Hast nur noch Stress mit ihm usw. Das zum Thema gefestigte Beziehung. Auch liest du dich sehr fordernd und nicht Kompromissbereit in der Beziehung.

            Die Tatsache allein, dass du bestimmst, dass euer BK nicht mal am Wochenende zu ihrem Vater darf, wenn du im Wochenbett bist… Wie machen es andere Familien? Schieben die ihre Kinder auch für 8 Wochen ab? Und euer BK ist doch nur 4 Tage im Monat da? Ferien sind zum ET auch keine?

            Ich rate dir, hier im Forum nicht mehr allzu viel zu lesen. Denn dann denkste dir „oh Gott, dass kommt auch alles auf mich zu“ – dabei trifft so vieles garantiert nicht ein und machst dich im Vorfeld völlig verrückt.

            Ich erspare mir auch, in deinem TE über die Konstellation mit der „Else“ was zu schreiben. Nur eins: die Else hat sich 4 Jahre lang um das Kind gekümmert. Sie liebt es. Man darf auch kinder lieben, die man selbst nicht auf die Welt gesetzt hat. Da ist nichts gestörtes bei. Halt dich da raus, war vor deiner Zeit und eine Sache von KV und KM. Und wenn BK da nicht mehr hin möchte oder sonst was, brauchst du dich da nicht einmischen. Deine Art des „in ihrer Meinung bestärken“ will ich mir bei deinen Beiträgen erst gar nicht vorstellen.

            Alles Gute für die Schwangerschaft wünsche ich dir. Stress dich nicht mit Sachen, die du eh nicht ändern kannst. Man kann nie andere ändern sondern nur die eigene Ansicht, wie man damit umgehen kann.

          • #377323
            Lilli2020
            Teilnehmer

            Ja, du hast recht, ich bin in derselben Situation…als annähernd. Und genau deswegen kann ich britragsstellerin sehr gut verstehen und nachfühlen wie sie sich fühlt. Und genau deswegen habe ich dich gebeten, etwas mitfühlenderer zu sein. Aber gut, wenn das darin endet, dass ich hier „analysiert“ werde, merke ich, dass du nicht verstehst was ich dir mitteilen wollte. Um ein bitte ich dich dennoch: verurteile nicht, ohne jmd zu kennen! Du kannst soviel in Foren lesen was du willst, aber kennen wir’s du due Leute deswegen nicht. Auf deinen Inhalt werde ich nicht eingehen…denn ich muss sagen, ich muss deine Meinung weder verstehen noch annehmen. Danke für deine Wünsche.

          • #377336
            Anonym
            Inaktiv

            Soviel zur Objektivität…

            Danke für den Lacher!

      • #377111
        Anonym
        Inaktiv

        Naja, Mütter dürfen ja auch alleine mit ihren Kindern sein, auch wenn diese sich noch nicht verbal mitteilen können oder wehren können..

        Ich nehme stark an, dass das Kind den Vater gut kennt, sonst hätte ein Gericht sicher diese, für das Alter, ungewöhnliche Regelung nicht beschlossen.

    • #377097
      Pinocchio
      Teilnehmer

      PS ich habe meinen Eltern, die meine Kinder kennen, schon mit ein paar Monaten die Kinder über Nacht gegeben und es ging gut.
      Nicht dass der Eindruck entsteht, ich hatte die nie weg gegeben. Wir brauchten auch Freiräume;-)

    • #380124
      Gwendolin
      Teilnehmer

      So, endlich komme ich dazu zu antworten…
      Doch, das Gericht hat so eine ungewöhnliche Regelung beschlossen. Und selbst der KV und sein Anwalt waren überrascht, KV hat sich jedoch riesig gefreut und es regelrecht gefeiert, während ich im Wochenbett lag und mir heute noch den Vorwurf macht, ich hätte ihm diese Freude vermiest, da ich mich nicht mitfreuen konnte. Er hat BK bis zu diesem Gerichtsentscheid gerade einmal 28 Stunden gesehen!!!

      @Ayumi: ja, ich war sehr ablehnend dem BK gegenüber, hat jedoch nicht mit dem BK direkt zu tun, habe es ja nicht mal gekannt. Es ist wirklich sehr lieb und sehr süss. Ich bin der Situation gegenüber ablehnend, nicht dem Kind. Ich bin einfach emotional völlig überfordert.

      @alle andern: vielen Dank für euer Verständnis und Unterstützung!!!

      Also; BK war nun 4 Nächte bei uns. KV wollte dass es zusammen mit unserem Baby im Kinderbett schläft, was ich ablehnte, da ich Angst hätte, dass BK sich während es schläft, auf mein Baby legt oder die Decke aufs Baby legt. KV hat es nicht verstanden, ich konnte mich jedoch durchsetzen. Was ich mich nach diesen intensiven Tage und Nächte beschäftigt ist eigentlich nur etwas: Liebt mein Partner das BK mehr als unser Baby. Er verhält sich so krass anders: er wirft mir dauernd vor, ich wäre eine HelikopterMama, allerdings bestätigen mir Freunde und Familie das pure Gegenteil. Wenn jedoch BK nur ansatzweise stolpert oder zu weinen anfängt, erleidet KV fast ein Herzkasper. Er spricht auch ganz anders mit den beiden. Mit dem BK ist er viel lieber, er lacht BK dauernd an, er schmilzt förmlich und spricht ganz feinfühlig, im Gegensatz zu unserem Baby. Er streitet allerdings ALLES ab, bis auf die Tatsache, dass BK mehr Aufmerksamkeit erhält. Er meint, unser Baby muss lernen zurückzustecken wenn BK hier ist, denn BK ist seltener hier. Hallloooo?!?!?! Das ist doch nicht fair, oder?! Was auffällt ist; immer wenn BK hier ist gibts frische Brötchen. Für uns gibts nicht mal Frühstück! Oder zb. bei Autofahren flucht KV ständig und fährt aggressiv, ausser wenn BK mitfährt, dann ist er total relaxed. Es sind so offensichtliche Unterschiede. Da frage ich mich wirklich: Liebt er BK mehr als unser Baby. Ich kann es nur vermuten. Zugeben wird KV es nie. Habt ihr falls ihr BK und gemeinsames Kind habt auch das Gefühl KV liebt BK mehr?

    • #380130
      Anonym
      Inaktiv

      Erstmal: Das mit dem Bett war richtig. Jedes Kind braucht sein eigenes Bett! Gern können sie gemeinsam in einem Zimmer schlafen, wenn dein Kind 1 Jahr alt ist. Meist schlafen sie dann beide besser. Hat bei uns funktioniert.
      Ja die Liebe zu BK und GK. Da kannst du nicht viel machen, außer mit ihm reden, dass alle Kinder gleich behandelt werden. Mein Mann und ich haben jeder ein eigenes Kind, zusammen haben wir auch noch eins. Natürlich liebt jeder seine leiblichen Kinder viel mehr als das Stiefkind, wir achten jedoch streng darauf, dass alle Kinder gleich (je nach Alter) behandelt werden.

    • #380132
      Bonusmum
      Teilnehmer

      Also ich kann dich schon verstehen. 1. Kind und man träumt davon, dass man sich in den ersten Wochen gemeinsam voll und ganz auf das Neugeborene konzentrieren kann. Die Realität sieht aber anders aus. Grundsätzlich hat man sich für einen Partner mit Kind entschieden d.h. einfach fordern, er solle so tun, als gäbe es kein 2. Kind ist einfach nicht in Ordnung. Zumal euer BK mit 19 Monaten echt noch klein ist, wundert mich eh, dass man doch schon so häufig Übernachtungen zu lässt, aber okay. Es ist nun mal so.
      Natürlich spielen auch Hormone eine Rolle und das Gefühl, man müsse das eigene Kind vor BK schützen.
      Ich hätte die zwei übrigens auch nicht gemeinsam in ein Kinderbett gelegt. Das sollte auch niemand als Angriff werten, sondern man kann doch ganz einfach erklären, dass das Baby noch so viel kleiner ist und man nachts nicht aufpassen kann, wie man schläft.
      Deine Unsicherheit und Überforderung ist denke ich allein dem Fakt geschuldet, dass dein Freund deiner Meinung nach, euer gemeinsames Kind anders behandelt. Das glaube ich dir bei solchen Sätzen wie „das Baby muss lernen zurück zu stecken, wenn BK da ist!“ sogar. Kein Kind sollte zurück stecken. Man sollte versuchen, alle Kinder gleich zu behandeln. Ein Baby braucht teilweise sogar mehr Aufmerksamkeit als eine 12-jährige, die sich größtenteils selbst um sich kümmern kann. Das kann man Kindern aber doch auch erklären. Natürlich ist euer BK auch noch relativ klein und kann da noch nicht so viel Verständnis aufbringen, aber man sollte es doch zumindest versuchen. Beide Kinder brauchen noch sehr viel Aufmerksamkeit und da sollte es keine Ungerechtigkeiten geben. Natürlich sieht er das BK weniger und deshalb denkt er wahrscheinlich, er müsse deshalb mehr Aufmerksamkeit schenken. So sollte es aber nicht sein. Wenn die Kinder älter werden, schürt man so erst recht die Eifersucht.

      Versuche dich erstmal zu sammeln. Dein BK ist 19 Monate alt, sei froh. So lernst du das Kind in einem recht jungen Alter kennen und es wächst mit dir auf, bzw. bekommt vieles direkt von dir mit.
      Ich halte es für wesentlich schwieriger, ein bereits größtenteils fremd erzogenes Grundschulkind (wie bei uns) vor die Nase gesetzt zu bekommen oder einen Teenie.
      Die Tatsache, dass er noch ein Kind hat, ist nun mal da und du musst für dich einen Weg finden, damit umzugehen. Ausschließen kannst und sollst du es definitiv nicht. Du brauchst aber einfach die Sicherheit und Unterstützung deines KV. Sobald man sich mit Baby als Einzelkämpfer fühlt, übertragen sich deine Gefühle auch auf das Kind.
      Dein KV versucht wahrscheinlich schon, allen gerecht zu werden, aber hat vielleicht selbst zu sehr Angst, dass BK vernachlässigt wird. Oder dass sich das Kind bei euch nicht wohl fühlen könnte. Ihr steht im Patchwork ja auch noch sehr am Anfang. Wenn ich mir vorstelle, wir hätten in diesem ganzen Chaos bereits ein gemeinsames Kind bekommen, da wär auch die Hölle los gewesen. Sowohl bei meinen Emotionen, als auch bei seinen. Jeder muss sich erstmal finden und ihr seit jetzt schon mittendrin.

      Ein knapp 2-jähriges BK benötigt natürlich auch noch enorm viel Aufmerksamkeit, dafür solltest du schon Verständnis haben. Ihr müsst nur gemeinsam einen Weg finden, um alle Bedürfnisse abdecken zu können.
      Ich glaube, dass dein Freund dir viele Ängste nehmen könnte, wenn er auch das nötige Verständnis für dich aufbringen würde.
      Ganz ehrlich, ich bin leider auch oft noch ein „Was wäre wenn“-Mensch und mache mir über vieles zu viel Gedanken. Da ich mich kenne, rede ich auch noch ohne Schwangerschaft mit KV über die Zukunft. Ich weiß, dass ich als emotionaler Mensch wahrscheinlich nicht direkt als Super-Mutti aus dem Kreissaal gehe, die alles direkt wuppt. Sondern mich auch erstmal finden und eine Routine aufbauen muss. Mein Freund reagiert da aber wirklich gefestigt und ich bin teilweise sogar froh, dass er ein wenig Erfahrung mitbringt und mich aufzufangen.

      Du fühlst dich zurzeit als Einzelkämpfer und schlägst natürlich verzweifelt um dich. Ihr müsst definitiv klärende Gespräche IN RUHE führen. Ohne Angriff und bitte auch ohne Forderung, er solle sein Kind nicht mehr sehen. Das geht nicht.
      Man hätte evtl. im Wochenbett sagen können, dass man Übernachtungen für die ersten Wochen aussetzt und BK nur tagsüber da hat – aber das ist ja schon vorbei jetzt.
      Beobachte die Situationen mal weiter oder frag Angehörige, ob denen beim Umgang mit Kind 1 und 2 Unterschiede aufgefallen sind. Die sind ja meistens neutraler eingestellt.

    • #380263
      Gwendolin
      Teilnehmer

      Hatte soeben wieder eine Diskussion mit KV: er besteht nun darauf, alle 2 Wochen mit den beiden Kindern ALLEINE zu sein. Und! Dass die beiden GEMEINSAM in einem Bettchen schlafen…

      • #380268
        Anonym
        Inaktiv

        Hat BK ein eigenes Bett bei euch?
        Warum möchte er mit beiden Kindern allein sein? Wo sollst du dann hin?

    • #380267
      Gwendolin
      Teilnehmer

      Ich habe niemals gefordert, er solle sein Kind nicht mehr sehen. Nur: 12 Tage im Monat ist mir zu viel. Jedes zweite Wochenende fände ich (insbesondere in unserer Situation) mehr als genug. Und ja, ich fühle mich irgendwie alleinerziehend; 12 Tage im Monat kümmert er sich um BK und 16 Tage ist er auf Arbeit.

    • #380270
      Gwendolin
      Teilnehmer

      Ja, beide hätten ein eigenes Bettchen. Und beide wären vorerst bei uns im Schlafzimmer.
      Er will entspannter seine beiden Kinder geniessen, da ich ihm vorwerfe, dass er einen Unterschied macht. Ich solle dann mit Freundinnen weg.

    • #380271
      Daniela75
      Teilnehmer

      Pfffhhh, das Leben ist leider kein Wunschkonzert, auch für KV‘s nicht. Im einem Bett sehe ich definitiv nicht, warum auch und warum solltest du ständig deine Wohnung verlassen?

    • #380273
      Anonym
      Inaktiv

      Also geht es nur um ein paar Stunden, die du nicht da sein sollst?
      Das würde ich an deiner Stelle machen. Du brauchst auch mal Zeit für dich?
      Warum sollen die Kinder in einem Bett schlafen?

    • #380275
      Tara
      Teilnehmer

      Und selbst wenn er ein Kind mehr liebt, dann ist es eben so. Er muss sie nur gleich behandeln.

    • #380278
      Mariposa83
      Teilnehmer

      Oh man, blöde Situation!
      Lass das nicht zu mit dem gemeinsamen schlafen in einem Bett. Das ist wie du schon gesagt hast, wirklich gefährlich für kleine Babys, da die Geschwister nicht wie die Mama sich automatisch nicht aufs Kind legen /zudecken etc. Du hast ja als frisch gebackene Mama durch die Hormone einen ganz anderen Schlaf. In einem Zimmer ist ja ok, aber jedes Kind braucht ein eigenes Bett!
      Wie lange will er denn mit den Kindern alleine sein? Das klingt ja schon fast, als wärt ihr getrennt und er hat dann Umgang mit seinen Kindern. Wo sollst du denn bitte hin??? In so einer emotional aufgeladenen Situation könnte ich mein Baby glaube ich nicht beim KV lassen und schon gar nicht mit BK zusammen ?

    • #380296
      Lilli2020
      Teilnehmer

      Sry, aber wenn der so weiter macht, hat er bald zwei Kinder von zwei Müttern, und ist Single. Da hätte ich langsam keine Lust mehr drauf..ist ja mehr Kampf als alles andere…er soll dir mal n vernünftigen Grund sagen, warum das Kind mit dem Baby im Bett schlafen soll…

    • #380300
      Soulcolored
      Teilnehmer

      Also ich würde mit ihm nochmals versuchen zu reden. Macht euch einen schönen Abend und Sprech das an.

      Ich kann verstehen das er will das beide in einem Bettchen schlafen weil er denkt das es dann einfacher ist. Ich kann dir aus Erfahrung sagen, ist es nicht. Wir hatten das Familienbett. Und auch wenn es eine schöne Erfahrung war, war es die Hölle zugleich. Mein Sohn war 4, unser Baby im Bett und dazu hat mein Mann hin und wieder BK auch ins Bett gelassen. Es war null Platz und ich habe nicht geschlafen, weil ich immer Angst hatte das iwer sich aufs Baby legt. Und ja wir hatten ein Babybett neben dran stehen. In dem habe ich meistens gepennt? Als unser jüngster 1 würde hatten wir Matratzenlager im Kinderzimmer das ging auch. Man muss auch selber der Typ dafür sein. Aber jetzt zB mit 3 und 6 Jahren schlafen unsere nicht mehr in einem Bett. Da bricht nachts der Krieg aus weil der eine den anderen tritt.

      Wie andere schon sagen, ist es nicht sicher wenn ein Baby und ein Kleinkind in einem Bett schlafen und man muss das Risiko einschätzen und Abwegen und es nicht aus Trotz machen oder weil man meint das erzwingen zu wollen um seinen Willen durchzubringen .

      Beide haben einen anderen Schlafrythmus, das Kleinkind wälzt sich mehr und kann sich aufs Baby legen, daran muss er denken.

      Das er mit beiden aber allein mal sein will, seh ich als positiv an. Er möchte beiden Kindern gerecht werden. Ich würde aber wenn sie noch beide so klein sind, maximal 1-2 Stunden die drei allein lassen. Damit er langsam in die Aufgabe reinwachsen kann. 2 kleine Kinder sind eine echte Herausforderung und gehen schnell an die Nerven.

      Ich glaube er ist sehr überfordert. So wie alle Eltern es sind, wenn die Kinder nur so einen kurzen Altersabstand haben und man allen versucht gerecht zu werden. Statt gegeneinander zu arbeiten, unterstützt euch mehr. Macht einen Plan, wer wann am Wochenende ausschlafen darf. Wer Samstags das Frühstück macht, wer Sonntags. Samstags geht er mit den Kindern zum Spielplatz, Sonntags übernimmst du das mal. Oder ihr macht auch mal was getrennt voneinander mit den Kindern.

      Wie sieht eure Paarzeit aus? Geht ihr villeicht auch mal aus? Vergesst euch nicht, gebt die Kinder auch mal zu Oma oder einer Freundin. Und wenn es nur mal für 1 Std spazieren und durchschnaufen ist.

    • #380303
      Anonym
      Inaktiv

      @Soulcolored
      Wie gross bist du denn, dass du ins Babybett passt?

      • #380305
        Soulcolored
        Teilnehmer

        @Mima

        Ach mit Rückenverrenkungen und den kuriosesten Yogastellungen nachts ging es ? wir hatten ein 160*80 Babybett. Also so ein Babybett was man dann später umbauen konnte zum Juniorbett. Empfehlen würd ich es aber niemanden ?

    • #380510
      Pinocchio
      Teilnehmer

      Ich hatte die Babys auch im Familienbett. Zwar stand ein Balkonbettchen mit eigens selbstgenähtem Bettüberzug daneben, aber benutzt wurde es nur vom ersten Kind jeweils anfangs der Nacht. Nach dem ersten Stillen schlief er neben mir. Ich schlief halt immer ein. Nach ein paar Wochen liess ich es von Anfang der Nacht an sein. Das Bett daneben war quasi nur noch Dekoration..;-) Es war einfach ein Kind, das nachts dauernd nuckeln wollte. Das gibt es und es ist einfacher wenn man es nicht noch irgendwo aus einem Bettchen holen muss und dann wieder zurück legen. Beim zweiten gab ich es von Anfang an auf bezüglich dem Balkonbett. Eine gute Alternative wäre es ganz klar, aber eben, mit Dauerzustand Erschöpfung, da macht man alles um die wenigen Sekunden Schlaf zu kriegen, die man kriegen kann! Es gibt halt unterschiedliche Babys. Als meine Kinder nachts nicht mehr gestillt werden mussten, schliefen sie nicht in einem Balkonbett, sondern in einem eigenen Bett! Die Situation mit Kleinkind und Baby gab es also nicht. Allerdings schliefen wir in einem Hotel mal alle zusammen (Eltern,Kleinkind&Baby) in einem grossen Bett und ich habe genau nichts geschlafen, weil ich die ganze Nacht damit beschäftigt gewesen war, zu kontrollieren ob meine Kinder noch lebten…

      In den Kinderbetten habe ich auch schon oft geschlafen.

      Das alles geschieht aus Erschöpfung. Wie man, Mann (!), sowas wünschen kann, verstehe ich nicht. Die schlafen doch besser, alleine. Die Kinder dürfen natürlich zusammen schlafen wenn sie es sich wünschen. Aber in diesem Alter,in dem deine beiden sind, können die das noch nicht wollen.

      Wäre es für dich eine mögliche Alternative, mit der du klar kämst, wenn dein Mann mit BK in einem Zimmer schläft und du mit eurem Gemeinsamen?

      • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monaten, 1 Woche von Pinocchio.
    • #380589
      Gwendolin
      Teilnehmer

      Genau das habe ich ihm vorgeschlagen. In BKs Zimmer gibts Kinderbett und Gästebett, doch KV lehnt strikte ab. Er ist einfach so extrem bestimmend, ich komme fast nicht gegen ihn an bzw.versuche ich mich durchzusetzen, gibts mega den Zoff. Die letzen Tage habe ich viiiiiiiel nachgedacht und stelle fest; das Hauptproblem liegt weder an mir, noch an BK, noch an der Situation. Es ist der extremst bestimmende KV, der null Rücksicht auf mich nimmt. Er entscheidet immer und überall. Ich glaube ganz fest, er ist ein hochgradig krankhafter Narzisst! Und mit Narzissten lässt es sich nicht vernünftig reden. Das konnten wir noch nie (ausser zu Beginn unserer Beziehung, da war er so komplett anders). Wenn ich ihm sage, dass mich etwas beschäftigt, brüllt er mich an, ich sei psychisch krank und soll zum Therapeuten. Egal über welches Thema wir reden; ich bin immer schuld. Er entscheidet auch über alle Themen betr. Baby. Wenn er zu Hause ist, habe ich rein gar nichts zu melden. Ich denke, ich bin tatsächlich auf einen krankhaften Narzissten hereingefallen.

    • #380592
      Soulcolored
      Teilnehmer

      Gwendolin kannst du mit Baby villeicht ein paar Tage zu deinen Eltern erstmal oder eine Freundin ? Um einen klaren Kopf zu kriegen und auch ihm Bedenkzeit zu geben?

      Villeicht ist er auch so überfordert und festgefahren in seinem Verhalten das ihm da einfach die klare Sicht fehlt. Eine Auszeit würde euch beiden gut tun auch wenn er erstmal tobt und schreit wenn du weg bist. Villeicht schlägt er auch nur um sich weil er überfordert ist und er das Gefühl hat nichts richtig zu machen.

      Bzg der Schlafsituation. Dann geh du doch ins Kinderzimmer und Schlaf da mit Baby.Als Übergangslösung.

    • #380603
      Tara
      Teilnehmer

      Es ist der extremst bestimmende KV, der null Rücksicht auf mich nimmt.

      Dann geh.

    • #380885
      Pinocchio
      Teilnehmer

      Das ist ja schrecklich! Was kannst du tun? Jemanden ins Haus holen? Wird er nicht akzeptieren, aber wenn er Narziss ist, dann akzeptiert er eine Trennung die von dir ausgeht auch nicht. Oder in ein Frauenhaus gehen?
      Und deine Mama? Ist das eine Option? Dein Papa? Eine Freundin?

Ansicht von 42 Antwort-Themen
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.