EX stellt Erwartungen an mich/will dass ich Kind mitbetreue

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    • #396820
      mariemarie
      Teilnehmer

      Liebe Community,
      ich bin nun seit 4,5 Jahren mit dem KV zusammen, seit 4 Jahren wohnen wir zusammen. Sein Kind (10 Jahre alt) wohnt bei der Mutter (150km entfernt) und ist alle 2-3 Wochenenden bei uns. Ein regelmäßiges Thema ist die Besuchsorganisation. Dazu muss man sagen dass die KM relativ arbeitsunwillig ist und sich gerne von allerlei Leuten bei allem möglichen helfen lässt. Das war schon immer so, und dabei beruft sie sich gern darauf dass sie nicht so viel tun kann/so viel Stress hat, weil sie es ja schon immer schwer hatte im Leben + ja das Kind hat (obwohl mittlerweile 10 Jahre alt und Mo-Fr von 8-17Uhr in Schule + Hort). Ich kann mir gut vorstellen dass es als Alleinerziehende eine Aufgabe ist alles zu managen, aber sie ist da wirklich sehr leidig und erzieht ihn auch nicht wirklich zur Selbstständigkeit. Wie dem auch sei ist das auch wiederum nicht meine Sache – nur zur Veranschaulichung.

      Worauf ich hinaus wollte ist das Abhol- und Bring-Thema, was immer wieder auf den Tisch kommt. Da sie Freiberuflerin ist hat sie das Kind alle 2-3 Wochen Freitagnachmittags gebracht (mit dem Zug) und der KV bringt es Sonntagnachmittag zurück. Da es nun rechtlich so ist dass der KV ihn zu Besuchen holen und bringen muss, möchte sie das auch so durchsetzen. Leider arbeitet der KV aber Vollzeit und kann ihn am Freitag erst nach Feierabend abholen, sodass das Kind erst gegen 21Uhr bei uns ist (ergo der erste Abend schon gelaufen ist). Das ist ihr nicht recht, denn sie möchte gern zu ihrem Freund fahren und das Kind ja am Besten deswegen auch schon nachmittags abgeholt wissen. Da kam sie auf die super Idee, mich als KV-Partnerin wie selbstverständlich für die Nachmittagsbetreuung bzw. das Abholen des Kinds einzuplanen. Als wir zuletzt das Kind besucht hatten hat sie mich damit sozusagen überfallen, ohne dass ich mich dazu richtig äußern konnte. So als wäre es von mir zu erwarten dass ich mir fortan den Freitagnachmittag zur Kindesbetreuung freihalte, um ihr das Privatleben zu erleichtern (es geht bei ihren Wünschen nämlich eher weniger ums Kind, sondern meistens um ihre Freizeit). Habe ihr dann danach geschrieben dass ich das nicht möchte und höchstens unterstütze wenn es nicht anders geht (wie es eine Freundin von ihr für sie schon tut). Daraufhin hat sie sehr schnippisch reagiert. Als ich ihr erneut geschrieben habe, weil ich dachte man könnte das klären (und dachte wir hätten ein nettes Verhältnis gehabt, was ich gern erhalten wollte), hat sie mich blockiert und dem KV geschrieben ich würde sie penetrieren und solle mit meinem Psycho-Scheiss aufhören. Danach hat sie ihm am selben Abend zwei Emails geschrieben, in denen eben genau steht wie sie sich das mit meiner Unterstützung gedacht hat, damit sie den Nachmittag dann schon zu ihrer freien Verfügung hat/nicht das Kind bringen muss, weil es ihr abends vom Vater zu spät ist. Dass er mich ja mal fragen könne, weil ich bei ihm sicher ja sage. Außerdem hat sie in Frage gestellt, ob mir denn bewusst wäre dass er ein Kind hätte und ob ich über unsere Zeit bestimme etc.

      Ich finde es ziemlich unverschämt und fühle mich von ihr total ausgenutzt. Ich habe das Kind tatsächlich am Anfang mehrmals abgeholt und ich hätte es eine ganze Weile getan, bis sie immer mehr davon ausging dass ich selbstverständlich mitbetreue, wie die Elternteile. Mittlerweile will mein Freund auch nicht mehr dass ich ihn abhole, weil sie sich das eben hauptsächlich selbst zu nutze macht. Da mache ich nach der letzten Aktion jetzt sicher auch nicht mehr mit, selbst wenn ich dem Kind gönnen würde, dass es am Abend früher bei uns ankommt, sodass wir noch etwas unternehmen können. Ich hab es natürlich auch sehr lieb gewonnen, wir verstehen uns gut und wenn es bei uns ist organisiere ich gern alles mögliche, verbringe den Abend mit ihm, vertrete den KV wenn er mal weg muss etc. Aber das muss ich doch wohl nicht ihrzuliebe genauso leisten, oder?

      Sorry für den Schwall, aber das brauchts glaube ich alles um die Situation zu verstehen.
      Habt ihr Erfahrungen damit, dass die EX Erwartungen an euch stellt und wie geht ihr mit sowas um?

      Vielen Dank

      • Dieses Thema wurde geändert vor 3 Monaten von mariemarie.
    • #396831
      Daniela75
      Teilnehmer

      Meine Ex ist eher froh, wenn ich keinen Kontakt zu den Kindern hätte, da sie sehr Angst hat, das ich ihr die wegnehme. Wir hatten mal das Thema, das KV eine Fahrt von ihr übernehmen sollte. Ich habe dann vorgeschlagen, das ich das tun könnte… siehe da, plötzlich konnte sie doch fahren…
      Mittlerweile darf ich das Kind abholen oder bringe das andere auch mal weg. Das ist aber vielleicht 3 mal im Jahr. Und passiert nur, wenn wir was geplant haben und Madame ihre gesegnete Mittagspause (nicht Arbeitspause, sondern Nickerchen auf dem Sofa, bevor der Nachmittag beginnt) nicht hernimmt um das Kind ranzukarren 😉 Alles andere macht KV. (zur Info: da bei uns jeweils ein Kind beim Elternteil wohnt, ist es rechtlich so, das beide fahren müssen, es gibt ein klares Regelwerk, wer das Kind hat, der fährt es zum anderen. So muss keiner bei der Übergabe warten, wenn das Kind noch nicht fertig ist zum abholen).
      Ich würde das auch jetzt einfach mal nicht tun. Blöd ist natürlich, das das Kind mal wieder darunter leidet, aber letztendlich ist es nicht Deine Aufgabe und wenn Du nicht willst, dann musst Du auch nicht. Und die Ex muss dann die Zeiten nehmen, die KV beruflich schaffen kann. Alternativ würde ich mal anfragen, was es kostet, wenn sie das Kind mit Begleitung einfach in den Zug setzt. Dann wäre das Kind ja schon etwas eher da als wenn KV nach dem Feierabend erst los düst.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Daniela75.
      • #396841
        mariemarie
        Teilnehmer

        Verstehe, dann ist das bei euch natürlich eine andere Situation. Es ist auch gar nicht so, dass ich nicht mithelfen wollte, oder mich wehement dagegen stemme Betreuung zu übernehmen, sondern dass SIE mich wie SELBSTVERSTÄNDLICH dazu einplant, um die Zeit FÜR SICH nutzen zu können. Das Kind spielt bei dieser Planung eine sehr untergeordnete Rolle. Natürlich kann ich auch Freizeitwünsche von Eltern verstehen, na klar! Aber mir stößt es total auf, dass sie mich einplant, als wäre ich ein Elternteil und mich nichtmal fragt obs okay wäre oder das situationsabhängig tut, sondern ERWARTET dass ich für SIE da bin. Und wenn ich sage das geht nicht ergo ihr nicht nützlich bin, so tut als wäre ich die letzte Spalterin. Leider gibts auf unserer Strecke keine Betreuung im Zug. KV und ich denken er könnte den Flixbus nehmen (da er durchfährt als keine Zwischenhalte hat), das traut sie ihm aber nicht zu und folglich er sich selbst auch nicht. Tja.

        • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von mariemarie.
        • #396846
          Daniela75
          Teilnehmer

          Dann kommt das Kind halt später an und KM kann später ins Wochenende starten.
          Ich fahre die Kinder tatsächlich nur, wenn es einen Vorteil für uns/mich hat. Z.B. ich bin ich in die Richtung unterwegs und es wäre absolut dumm mit zwei Autos zu fahren, wenn es mich nur ein wenig Zeit kostet (kam in drei Jahren 2 mal vor) oder wenn wir in den Urlaub wollen, das Kind am besten direkt nach der Schule in unsere Richtung kommt und KM wieder mal nicht in die Puschen kommt. DANN fahre ich (aber auch nur, wenn KV noch arbeitet oder Urlaubsvorbereitungen macht) um halt schneller auf den Weg in den Urlaub zu kommen. Ob ich das regelmäßig machen würde damit KM schneller Ruhe hat, wage ich zu bezweifeln.
          Wie lange wärst Du denn für die Strecke unterwegs? Ab wann darf man denn ein Kind alleine in den Zug oder FlixBus stecken? Vielleicht wird KM ja einsichtig, wenn Du Dich weigerst und plötzlich geht FlixBus doch? Man kann das ja mit dem Kind ein paar mal üben und dann geht das dann doch alleine. Ich bin ja immer ein Fan von Kompromissen: Wir machen das, dafür bekommen wir das…

          • #396861
            mariemarie
            Teilnehmer

            Sehe ich auch so. Vor allem bin ich Team KV und helfe ihm gerne, wenn er es schwer hat das zu leisten, aber eben nicht ihr! Für die Strecke bin ich von Tür zur Tür ca. 4 Stunden unterwegs. Im Prinzip müsste ich wohl so um 13:30-14:00 Freitags „dicht machen“ und wäre dann so gegen 17:30-18:00Uhr mit dem Kind bei uns. Ab 10 Jahren darf ein Kind unbetreut Flixbus fahren. Das traut sie ihm aber eben nicht zu, daher wird das auch nicht geübt. Sie ist im Übrigen (im Gegensatz zu alle dem) eine richtige Gluckenmuddi und denkt sie müsste überall dabei sein, weil er es nicht alleine kann (warum wohl?!).

    • #396835
      Sternenstaub
      Teilnehmer

      Hallo,
      das ist ja der Wahnsinn, und nicht im positiven Sinne.
      Auf so etwas würde ich mich überhaupt gar nicht einlassen. Da bin ich vielleicht auch etwas rigoros, aber ich möchte die Ex nicht kennen lernen und keinen Kontakt zu ihr haben.
      Du siehst ja, wie es endet, wenn man zu gutmütig und wohlwollend ist, man wird ausgenutzt.
      Ich habe schon immer gesagt, dass ich mich nicht um die BK kümmere, wenn sie da sind. Also im Notfall schon, aber ansonsten ist das KV Angelegenheit. Ich würde die Kinder auch nie alleine irgendwo abholen, viel zu groß wäre mir die Gefahr, dass etwas passiert, ein Unfall oder ähnliches.
      Es ist natürlich toll, wie du dich einbringst, aber ich glaube es ist zu viel des Guten. Es wird jetzt als selbstverständlich angesehen und wenn du nicht „spurst“, dann bist du die Böse und verfügst über die gemeinsame Zeit. Unglaublich.. Deswegen bleibe ich in diesem Konstrukt komplett außen vor. Ich bin dabei, wenn ich dabei sein möchte, lasse mich aber zu nichts verpflichten. Und schon gar nicht zu planmäßigen Abholungen oder ähnlichem.

      • #396844
        mariemarie
        Teilnehmer

        Find ich absolut richtig, und ich finde auch dass wir als Partnerinnen absolute Entscheidungsfreiheit haben. Danke

      • #396845
        Donnaserpente
        Teilnehmer

        Hallo Mariemarie,

        für die KM Taxidienst zu spielen, würde ich schön sein lassen. Wenn sie den Transfer nicht übernehmen möchte, muss sie auf den KV warten, dass er die Kinder abholt. Punkt.

    • #396838
      mello
      Teilnehmer

      Nein das musst du gar nicht und sie kann dir das nicht bestimmen.
      Ich mache auch gar nichts mehr mittlerweile, einfach aus dem Grund, dass es nicht als Nettigkeit und Ausnahme ankommt meistens, sondern dass es dann irgendwie erwartet und zur Selbstverständlichkeit wird und das finde ich unverschämt.

      Ich nehme an KV muss so viel arbeiten, da er auch Unterhalt zahlt (meist nicht zu knapp) und dann muss sie damit leben, dass er das Kind dann eben erst um 19:00 holen kann.
      Es ist nett von dir, dass du das Kind betreust wenn KV weg muss oder ihn auch schon mal geholt hast, aber müssen tust du das alles nicht. Und schon gar nicht kann dich die KM dazu einteilen.
      Da muss sie halt spinnen, was solls, kann man nichts machen.

      Lass dich nicht weichklopfen, du siehst das schon ganz richtig denke ich und dein Partner steht da ja sogar hinter dir, also lass am besten ihn das mit der Dame klären und stehe ihr gar nicht mehr zur persönlichen Kommunikation zur verfügung. Ist doch seine Ex und somit sein Kaffee.

      Bei uns meinte die EX auch schon mal, in einer Ferienwoche in der sie die Kinder betreute, am Telefon zu KV…BK1 wünscht sich, am Freitag bei euch zu sein. KV sagte dann, dass das leider nicht geht, da er arbeitet bis abends. Dann hörte ich, dass sie meinte….aber was ist mit Mello, kann sie denn nicht mit ihr daheim bleiben?

      KV sagte ihr dann, dass auch ich bis abends arbeiten bin und ebenfalls nicht frei habe.
      Mich hat das auch geärgert…einerseits, dass sie offensichtlich noch nicht kapiert hat, dass ich 40 Std. die Woche arbeite, also täglich bis abends. Klar, weil in ihrer Welt Frauen anscheinend nicht 40 Std. arbeiten und dass sie vorschlägt, dann solle das Kind halt bei mir bleiben. Wenn ich einen freien Tag hätte, hätte ich den auch mal für mich genommen um was zu tun was ich mag, und da ists ja nicht ihr Recht zu meinen, da ich eh daheim bin, kann ich ja auf das BK aufpassen, damit sie in ein langes WE starten kann.

      Und wenn schon, dann könnte der KV sowas nach Absprache mit mir anbieten, wenn mir das recht wäre, aber sie kann es nicht einfordern und PUNKT.

      • #396847
        mariemarie
        Teilnehmer

        DANKE für die klare Stellungnahme. Jetzt fühl ich mich sehr verstanden. Sie hatte halt jetzt zuletzt einen Partner mit dem sie mit Kind auch zusammengewohnt hat und der total daran aufgegangen ist, den gut gepampert hat. Eine Freundin von ihr hat ihn auch letztens schonmal gebracht (würde ich aber auch für eine Freundin tun, wenns zeitlich passt) und dann denkt sie wohl ich müsste das erst recht machen können. Sehe ich aber genau wie du. Danke! <3

    • #396843
      Shrekine
      Teilnehmer

      Wer hat denn die Distanz von 150 km geschaffen?
      Falls es die KM war – kann sie ja froh sein, wenn der KV fährt.
      Und Arbeit geht vor.
      Ist es ihr zu spät am Abend, einfach mal ganz naiv vorschlagen, das BK dann eben erst Samstag früh zu holen.

      Bei meinem Ex-KV gab es genau dieses Thema mal. Er holte die BKs immer Samstag früh. Es war schon ein Krampf, da eine feste Zeit hinzubekommen. Anfangs sollte er nämlich mal um 7 springen, wenn sie pfiff, ein anderes Mal aber sollten die BKs ausschlafen bis sonstwann und vor um 11 ging nix…
      Naja, irgendwann gab es die feste Regelmäßigkeit Samstagmorgen.
      Plötzlich fiel der KM ein, er solle in Zukunft IMMER freitags abholen. Trotz der Tatsache, dass er da arbeitete und das in Schichten. Das sei sein Problem.
      Es ist nie passiert mit dem Freitag. Fordern kann KM viel. Wenn KV auf Arbeit ist, kann sie es aber auch nicht ändern.

      • #396849
        mariemarie
        Teilnehmer

        Naja, wir beide. Der KV hat einen Job in der Großstadt und sie ist damals von dort mit ihrem Freund in der Kleinstadt zusammengezogen. Vorher ist der KV aber noch weiter weg zu mir gezogen um deren Wohnsituation endlich zu unterbrechen, und wir sind dann zurück in die Großstadt, weil er hier bessere Jobmöglichkeiten hat + eine Nähe zu ihm die ein regelmäßiges Treffen möglich macht. Das zählt für uns auch nicht. Aber ich finde auch dass die Eltern es so regeln müssen, wie sie es hinbekommen können. Und ich bin nicht dafür da ihre Freizeit und (Fern-)Beziehung zu unterstützen. Danke

    • #396851
      Shrekine
      Teilnehmer

      Er ist ja bereit, zu fahren. Das scheint ja nicht das Problem.
      Aber er muss eben auch seiner Arbeit nachgehen.
      Wenn sie es schneller will, kann sie ja bringen (ging ja bisher).
      Ansonsten muss sie eben warten, bis er kann.
      Du hast keinerlei Verpflichtungen.

    • #396853
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Solche Ideen hatte KM bei uns am Anfang auch mal. Kind war krank, Eltern mussten beide arbeiten, war Woche von KM, ich Homeoffice. Lafa kann doch aufpassen! Das habe ich genau einmal gemacht und danach nie wieder, eben weil es dann selbstverständlich wurde. Ich übernehme nur noch Dinge mit BK, um KV zu unterstützen und nur dann, wenn es irgendeinen Vorteil für mich hat. Von KM holen würde ich BK nie und nimmer, so scharf bin ich da nicht drauf, dass er hier ist. Da hätte ich ganz schnell was vor.
      Das sollen die Eltern mal schön unter sich regeln…

      • #396859
        Donnaserpente
        Teilnehmer

        Es würde mich nicht wundern, wenn sie Deine Dienste bald gerne erneut in Anspruch nehmen möchte. Du hast ja in Kürze ein Baby und bist dann eh zu Hause…

        • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Donnaserpente.
    • #396862
      Shrekine
      Teilnehmer

      Da ich selbst KM bin, wundere ich mich immer wieder, wie man auf solche Ideen kommen kann!
      Es gab schon die ein oder andere Situation, da hat mir mein Kind erzählt, dass der KV nicht da war und BM aufgepasst hat. Das war dann aber eine Entscheidung von den beiden.
      Ich würde das niemals verlangen.
      Wenn der KV nicht da ist, arbeiten muss, krank ist, whatever – bin ich zuständig!

      • #396866
        mariemarie
        Teilnehmer

        Danke. Ich könnte es ohne weiteres total verstehen, wenn sich Alleinerziehende mehr Freizeit wünschen. Total! Ich habe am Anfang auch mal das Kind dann am nächsten Vormittag gebracht, dass die einen ganzen Tag noch für sich hatten, habe immer versucht nett an die Anderen mitzudenken, aber wirklich gedankt wird einem das eh nicht. Wenn es dann plötzlich heisst „WIR“ sollen das aber bitte alleine einrichten, mit dem Bringen und Holen (weil sie sich ja schon gedacht hat, dass sie mich gern da als festen Bestandteil einsetzen würde), hört für mich halt auch der Spaß auf. Ich möchte schon gern so behandelt werden, als wäre es ein Gefallen und keine Selbstverständlichkeit.

        • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von mariemarie.
      • #396883
        lilli95
        Teilnehmer

        das sehe ich exakt genau so!

    • #396863
      mariemarie
      Teilnehmer

      Freu mich total mit diesem Thema nicht alleine dazustehen. Hab mir schon so den Kopf zermartert, was ich sollte/könnte, ob ich jetzt unmenschlich bin, etc. Das hilft mir total, vielen Dank!

    • #396873
      Shrekine
      Teilnehmer

      Ich möchte schon gern so behandelt werden, als wäre es ein Gefallen und keine Selbstverständlichkeit.

      Genau das ist ja der Punkt. Du kannst FREIWILLIG, musst aber nichts.

      Ganz am Rande:
      Ich finde es regelrecht dreist, das zu erwarten. Diese Strecke schwanger zu fahren…für die KM?!
      Was denkt die sich??

      • #396874
        mariemarie
        Teilnehmer

        Nenee, schwanger bin ich ja nicht… Ich glaube der Kommentar galt Lafadiel.

        • #396878
          Donnaserpente
          Teilnehmer

          Sorry für das Missverständnis. Der Kommentar galt tatsächlich Lafadiel.

    • #396881
      Lacalma
      Teilnehmer

      Sehr unverschämt, diese KM. Auch das mit dem Blockieren und dann noch dreist KV anschreiben.

      Ich würde da absolut gar nichts machen. Die Eltern sollen den Umgang vollkommen ohne dich organisieren! Entweder KM bringt dann halt oder KV fährt ganz normal nach der Arbeit los. Fertig.

      Raushalten! Gibst du den kleinen Finger – wird der Arm genommen. Ganz schnell werden dann Nettigkeiten deinerseits zur Selbstverständlichkeit – und wenn du dann etwas anderes vor hast bist du die Blöde. Ich denke mal, du kannst auf die 3 Stunden im Auto gut verzichten.

      • #396967
        mariemarie
        Teilnehmer

        Danke! Dass das Raushalten jetzt mein absolutes Mantra wird, hab ich schon beschlossen. Hätte ich schon viel früher oder bestenfalls von Anfang an machen sollen, aber schließlich hat man überhaupt keinen Plan, was auf einen zukommt, wenn man mit einem Vater eine Beziehung eingeht… Werde mich jetzt aber ganz strikt daran halten.

    • #396893
      Sommerregen
      Teilnehmer

      Hallo Mariemarie,

      es ist löblich von dir, dass du KV da bisher so unter die Arme gegriffen hast und kooperativ warst.
      Auch ich hab BK schon 2-3x Mal zu KM gefahren. Aber auch das habe ich nur KV zuliebe gemacht. Also nie KM zuliebe oder BK zuliebe. Die letzteren beiden möglich vielleicht dadurch geglaubt haben, dass sie mich „am Zipfel“ haben, aber sollen sie ruhig 😀 Wenn für mich/KV dabei nix rumspringt, mache ich keinen Handschlag.
      Ansonsten bin ich auch nie BK-Fahrten gefahren.
      Was die KM da von dir verlangt, sprengt den Rahmen. Wir reden hier von einem ganzen Freitagnachmittag, der da draufgeht PLUS Betreuung des BK durch dich. Ich kann verstehen, dass du darauf keine Lust hast und noch viel weniger Lust, wenn KM dich da so einspannen will. KM kann dir nicht so batzige Mails schreiben und dann erwarten, dass du ab sofort fährst und tust und machst. Du bist ihr nämlich rein gar nix schuldig 🙂 Also ich weiß nicht, was in diesen Frauen vorgeht. Dann kann sie halt erst später zu ihrem Freund fahren. Es ist ja nicht so, dass sich dein KV weigert das Kind zu holen, weil ihr beide einen Wellness-Tag einlegt, sondern weil er arbeiten geht.

      Schade ist halt, dass das Kind wahrscheinlich drunter leidet, weil Mama gefrustet ist, dass sie nicht früher zu ihrem Freund kann. Aber das ist nicht dein Problem. Sie ist die Mutter und muss dann eben so lange beaufsichtigen, wie es dauert, bis dein Partner sein Kind abholt.

      • #396964
        mariemarie
        Teilnehmer

        Ich hätte es sogar gemacht, wenn sie es nicht so selbstverständlich hingestellt hätte, als könnte ich das wohl mal leisten, da ich ja schließlich auch mit dem Kind zu tun habe. Ich denk mir auch manchmal, dass die eigentlich froh sein könnten, dass ich mich überhaupt so mit ihm befasse, weil das müsste ich tatsächlich nicht mal. Ich könnte mich auch einfach mit Freundinnen verabreden, aber ich mach das ganze Besuchs-We den Kinderspaß mit. Weil es mir schon wichtig ist, dass er hier auch eine gute Zeit hat und sich wohl fühlt. Ich organisiere teilweise viel mehr als der KV, weil der immer leicht planungsfaul ist. Männer halt, oder so. Dieser Mutter ist aber tatsächlich nicht mehr zu helfen, das habe ich jetzt auch gemerkt. Ich bin ihr wirklich so gar nichts schuldig und dem Kind auch nicht. Selbst wenn ich es gern habe, was dazu ja überhaupt nicht in Konkurrenz steht.

    • #396902
      Bonusmum
      Teilnehmer

      Lass die Gute toben, es ist deine freie Entscheidung. Entweder man beteiligt sich am Holen oder Bringen als KM oder man muss eben mit der Konsequenz leben, dass der KV das Kind erst abholt, wenn es ihm zeitlich möglich ist.
      Ich habe das Kind 1x geholt, weil es so terminlich für alle einfacher war. Das ist aber eine Ausnahme, ansonsten ist es mir Wurst.
      Wir sind 200 km einfach von der KM entfernt und sie wollte anfangs auch durchsetzen, dass er das Kind holt und bringt.
      Er hat gesagt, dass er das nicht macht, weil man die wenige Zeit mit Kind dann nur auf der Straße verbringt. Außerdem hat er dem Umzug damals nur unter der Voraussetzung zugestimmt, dass sie sich hälftig am Fahrweg beteiligt. Gegen das Kindeswohl-Totschlagargument und die notwendige Zustimmung meines Freundes konnte sie dann nichts machen.

      Wenn es für dich eine Alternative wäre. Schlagt der Dame doch mal vor, das Kind freitags zu bringen, du wärst ja zuhause, ansonsten kann der KV halt erst spätabends da sein. Sie hat die Wahl, aber du MUSST gar nichts und dir sollte es auch egal sein, was die Gute dann über dich denkt.
      Im Übrigen ist der weite Fahrweg auch kein Spaß, lass da mal einen Unfall passieren mit BK im Auto. Was glaubst du was da erst los ist. Die Verantwortung würde ich mir nie auf die Schulter packen, wenn nicht unbedingt nötig.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Bonusmum.
      • #396956
        mariemarie
        Teilnehmer

        Recht hast du! Wir machen das immer mit dem Zug, aber natürlich ist es trotzdem eine Verantwortung, die nicht zwingend sein muss. Ich bin dankbar über so viel Zuspruch zu meinen Ansichten, denn ich kenne sonst kein Paar in vergleichbarer Situation. Wir hatten auch vor ca einem Jahr schon einen Streit, weil sie sich da schon aus den Wegen rausnehmen wollte. Ist ihr dann aber auch nicht recht wenn es dann erst Samstag wird, oder später am Abend. Sie malt sich ihre Welt… Zum Glück weiss ich jetzt wenigstens woran ich bin und muss mich nicht mehr damit auseinandersetzen.

        • #397006
          Bonusmum
          Teilnehmer

          Ich antworte unten.

          • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Bonusmum.
    • #396971
      Soulcolored
      Teilnehmer

      Kann der Junge nicht allein Zug fahren zu euch? Mit 10 Jahren könnte sie ihn doch zum Zug bringen und KV oder evt du holst ihn dann eben vom Bahnhof ab? Er müsste ja auch nicht allein fahren, gibt ja begleitendes Fahren von der DB, wo Kinder dann betreut werden.

      Ansonsten bleib dabei. Meine KM ist auch so eine. Sie sieht es als selbstverständlich an das ich mitbetreuen soll und ist eingeschnappt weil ich das nicht tue. Da kommt dann immer der Speuch: Wieso kann S. ihn den nicht abholen?!Dann kann sie doch mit Schuhe kaufen usw. (Klar hab nichts besseres zu tun).

      Ich hole ganz selten BK mal aus Nettigkeit ab wenn es nicht anders geht. Aber ich seh es nicht mehr ein. Den während wir BK vor der Haustür abzuholen haben, bringt sie BK höchstens bis zum nächsten Supermarkt der 1 km von uns entfernt ist. Wenn sie ihn den mal bringt. Das macht sie alle Jubeljahre mal.
      Jetzt am Freitag hat sie angekündigt, ihn das 1!!!!Mal seit 7 Jahren vor unsere Haustür zu bringen,da sie eh ums Eck ist. So blöd wie die aber ist, kriegen wir Freitag die Nachricht das sie am Supermarkt ihn hinbringt.

      • #397001
        mariemarie
        Teilnehmer

        Wahnsinn, wie man direkt eingespannt wird, in ein Leben, dass man sich nie ausgesucht hat. Ich finds auch superkrass dass man so links liegen gelassen wird, sobald man nicht nützlich ist. Was ist da eigentlich los mit den Müttern!

    • #396982
      Shrekine
      Teilnehmer

      Ich glaube, das mit dem begleiteten Zugfahren gilt nur auf wenigen ausgewählten Strecken.
      Sofern überhaupt jemand in der Nähe dieser Strecke wohnt, gilt das meist nicht von Start bis Ankunft…weswegen man dann meist noch ne Stunde bis in die nächstgrößere Stadt mit dem Auto muss…

    • #396998
      mariemarie
      Teilnehmer

      Ja, genau. Nur auf ganz wenigen Strecken und zudem nur im ICE (oder?). Wir fahren ja 1,5h mit der RB… Alleine Zug fahren ist tatsächlich etwas schwierig, weil wir eine miese Strecke haben, auf der wirklich total oft Züge liegen bleiben, ausfallen. Dann wird man bei schwierigem Wetter auf der Hälfte in einem halben Kaff aus dem Zug geschmissen und erst nach 2 Stunden kommt man mit irgendeinem Zug überhaupt wieder weiter. Auf großen Teilen der Strecke hat man kein Netz. Tiefstes Bayern/Franken. Ist alles schon vorgekommen, mehrfach. Das würde ich ihm daher auch nicht zutrauen. Sehr wohl aber den Flixbus, denn der hat auf unserer Strecke eine Direktfahrt und hält tatsächlich nirgendwo, nur in Start- und Zielstadt. Es kann also wirklich nichts passieren, denn er wird in den Bus gesetzt, und an der Endhaltestelle stehen wir auch schon bereit. Das schafft er aber nicht, meint die Mutter. Ein Freund meinte noch dazu: Naja er muss den Flixbus ja nicht fahren, er muss ja nur drinsitzen. Tja…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von mariemarie.
    • #397002
      picasso
      Teilnehmer

      ich finde 10 jahre echt etwas frü ein kind über eine stecke von 150 km mit der bahn oder flixbus zu fahren. auch wenn er nur ein oder aussteigen muss.

      ich als km würde das nicht machen.

    • #397005
      Lacalma
      Teilnehmer

      Flixbus mit nur ein- und aussteigen würde ich als KM machen mit Kind, das 10 Jahre alt ist. Man kann ja auch zusätzlich mit dem Busfahrer sprechen, Kind ensprechend platzieren und mit Handy ausrüsten. Bahn würde ich nicht machen, zu unsicher.

      • #397008
        Donnaserpente
        Teilnehmer

        Ein 10jähriges Kind würde ich nicht allein in den Flixbus setzen, schon gar nicht in die Bahn. Wenn das Kind älter ist und ggf. das Pendeln zur Schule mit Bus und Bahn gewohnt ist, würde ich es wagen.

        Meine BT ist mit 13 alleine die Strecke FFM. – Berlin alleine mit dem ICE gefahren. Dort hat mein Schwiegervater sie abgeholt. Das ging gut.

        • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Donnaserpente.
        • #397256
          mariemarie
          Teilnehmer

          Nee, Bahn machen wir auch nicht. Ich glaube Flixbus kann er locker. Er muss ja nur drinsitzen, was soll denn da schiefgehen? Ein Handy hat er ja sowieso dabei…

    • #397013
      Shrekine
      Teilnehmer

      Kommt aufs Kind drauf an. Sofern es normal entwickelt ist, aber gut machbar mit 10 Jahren, denke ich.

      Mein eigenes Kind ist fast 7. Fährt mit dem Schulbus. Da fahre ich ja auch nicht mit!
      Warum sollte sie in 3 Jahren nicht auch die Geduld aufbringen können für eine längere Strecke??
      Wenn es eine Direktfahrt ist, kann ich mir das mit 10 Jahren locker vorstellen. Immerhin wird sie zum und vom Bus begleitet!
      Bzw. ER im Falle der TE.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Shrekine.
      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Shrekine.
    • #397014
      Bonusmum
      Teilnehmer

      Mein BK ist 9 und das Zugfahren war auch im Gespräch, leider gibt es auf der Strecke keine Zugbegleitung. Die Selbständigkeit vom Kind lässt auch zu wünschen übrig und weil man nicht möchte, dass das Ganze im Desaster endet, wird weiterhin per Auto kutschiert.
      Und ich kann mir das Kind alleine im Zug auch wirklich noch nicht vorstellen. Einfacher wäre es, aber ein Kind, dass erst seit letztem Jahr den Schulweg alleine meistert, kann man bei so einer Strecke nicht einfach alleine in den Zug setzen.

      Ich bin mir sicher, dass das einige Kinder in dem Alter sicher problemlos können und dann auch wissen, was im Ernstfall zu tun ist.
      Mein BK würde heulend im Zug sitzen, bis einer die Polizei ruft. Lass da mal den Zug nicht durchfahren sondern irgendwo in der Pampa enden, da wär was los.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von Bonusmum.
      • #397031
        Anonym
        Inaktiv

        Ich finde, dass du da von deinem BK zuviel verlangst. Mein Kind würde auch in diesem Fall nicht wissen, was es zu tun ist und sich an fremden Bahnhöfen auch nicht zurechtfinden. Wahrscheinlich würde sie auch weinen.

        • #397257
          mariemarie
          Teilnehmer

          Nee, wir holen es doch am Busbahnhof ab und es wird auch am Startort von uns in den Bus gesetzt. Es muss sich nirgendwo zurecht finden, nur im Bus sitzen. Natürlich würde man das vorher auch 2-3mal mit Elternteil ausprobieren, und auch nicht auf Teufel komm raus, wenn er sich unwohl fühlt… Wir glauben aber dass er das locker kann, so wie wir ihn erfahren…

          • #397278
            Anonym
            Inaktiv

            @mariemarie
            Ich meinte, dass von Bonusmum genannte Beispiel, dass der Zug nicht durchfährt, sondern irgendwo in der Pampa auf Ersatzbusse umstellt.
            Mein Kind (8) würde dann nicht wissen, was zu tun ist und sich am Bahnhof nicht zurechtfinden.
            Wahrscheinlich würde sie auch weinen.
            Ich glaube nicht, dass das viele 9jährige problemlos können. Daher finde ich, dass Bonusmum da zuviel von ihrem BK erwartet.
            Bus ist da natürlich was anderes. Der fährt ja durch und man kann auch mit dem Busfahrer sprechen und das Kind entsprechend platzieren.

          • #397556
            mariemarie
            Teilnehmer

            Nee, das geht auf keinen Fall. Haben wir ja auch schon so entschieden. Wenn dann eben Flixbus, aber da streikt die KM.

    • #397025
      Nordwind
      Teilnehmer

      Und wenn beim ersten/zweiten Mal jemand mit dem Kind mitfährt?
      Das haben wir gemacht. Einmal mit beiden Kids und das andere Wochenende kam nur das jüngere BK.
      Danach war alles klar. Jetzt kommen die immer mit der Bahn und wir fahren sie mit dem Auto zurück.
      Sonst hätten wir ein ähnliches Problem, dass wir wegen unseren Arbeitszeiten erst gegen 21 Uhr am Freitag Zuhause wären.
      Die Kids finden es toll, da sie sich größer fühlen und selbstständiger (damals waren sie 10 – fast 11 und 13). Klappt super. Aber sie brauchten, vor allem jüngeres BK, diese zwei gemeinsamen Fahrten um die Angst davor zu verlieren.
      Und während der Fahrt wurde alles erklärt. Die haben Handy, können somit uns auch jederzeit erreichen.
      Wir bekommen Info, wenn sie losfahren und stehen direkt vorm Bahnhof, wenn sie ankommen.
      Wir sind auch auf dem Bahnhof rumgelaufen und haben erklärt, wie sie zu uns kommen und gezeigt, dass der Bahnhof nicht riesig ist – also, falls mal der Zug auf einem anderen Gleis ankommt.
      Somit waren die beiden mit allem vertraut und fühlen sich sicher.

      • #397030
        Bonusmum
        Teilnehmer

        Ich glaube zu 2. ist es für Kinder allgemein einfacher.
        KM hatte das 2x auch mit ihr geübt, ist dann mitgefahren und hat alles erklärt. Aber wenn man BK kennt, dann wusste man, dass das nichts gebracht hat – die wollte sich auch nichts merken.
        Das Handy für solche Zwecke hätte sie, aber das Grundvertrauen in das Kind, nicht heulend im Zug zu sitzen oder panisch an der falschen Haltestelle auszusteigen ist einfach nicht da.
        Und das ist aber auch beiden Eltern geschuldet. Das Kind traut sich bei uns noch nicht einmal allein zum Bäcker und der ist 3 Häuser weiter, es wird von ihr aber auch nicht verlangt. Wie gesagt, erst seit letztem Jahr hat man sich mal getraut, darauf zu bestehen, dass sie alleine in die Schule spaziert. Und dann steckt man sie alleine in den Zug, da ist noch viel Arbeit nötig.
        Wie gesagt, ich spreche von einem KV, der dem Kind noch nicht mal sein Essen selbst schneiden lässt, der steckt sie sicherlich aktuell nicht allein in einen Zug 😉

    • #397027
      Shrekine
      Teilnehmer

      Im Übrigen muss mein noch 6-jähriges Kind nicht mit dem Bus zu Schule.
      Ich hab den klassischen Mama-Taxi-SUV vor der Tür und einmal pro Woche gibt es diesen Luxus auch. Grins!
      Aber ich will einerseits, dass das Kind lernt, wie das läuft mit dem Bus (wer weiß, wann man es mal wirklich braucht) und andererseits will ich nicht, dass sie so eine „verwöhntes-Gör-Sonderstellung“ bekommt…Klassenkameraden fahren auch Bus!
      Klar, nicht alle – es gibt auch die, die täglich mit dem Auto gebracht werden…
      Aber ich denke mir dann halt, dass die in ein paar Jahren auch nicht alleine mit dem Bus zum Schwimmbad fahren können…

      • #397032
        Bonusmum
        Teilnehmer

        Ich finde es ganz witzig, bei mir gab es die Diskussion gar nicht, ob Auto oder Bus. Jedes Kind ist bei den weiterführenden Schulen mit dem vollgestopften Bus gefahren. Da ist man in der Regel ja auch nicht alleine, sondern hat Mitschüler und Freunde mit an Board.
        Wichtig ist aber einfach, dass man es den Kindern erklärt und beibringt! Und wenn man sich noch nicht dafür entscheidet, die Kids alleine fahren zu lassen, dann sollte man trotzdem etwas dafür tun, dass es zukünftig möglich ist.
        Ich würde bei meinem BK zum Beispiel massiv an der Selbständigkeit arbeiten und auch mal etwas einfordern, ob es ihr passt oder nicht. Oder man geht mit ihr jetzt schon die Stationen der Zugstrecke durch, dass ihr die Orte bekannt werden. Aber hier passiert leider nicht viel…

    • #397028
      Tara
      Teilnehmer

      Nette Idee.

      Die Strecke wäre mir viel zu weit, um der KM, einer völlig fremden Frau, der Ex meines Kerls, einen Gefallen zu tun. Welchen tut sie Dir? Frag sie, ob sie am Sonntag dann Deine Oma aus dem Altenheim holt und mit ihr Kaffee trinken geht.

      • #397258
        mariemarie
        Teilnehmer

        Naja, völlig fremd bin ich nach 4,5 Jahren jetzt auch nicht mehr. Trotzdem hast du recht… Das mit der Oma ist eine gute Idee! 😀

        • #397313
          Tara
          Teilnehmer

          Mit fremder Frau habe ich die KM und Dich gemeint.

          • #397559
            mariemarie
            Teilnehmer

            Stimmt, habs heute morgen in der S Bahn falsch gelesen. Ist natürlich auch so richtig, fremd ist sie mir allemal.

    • #397044
      lilli95
      Teilnehmer

      Wenn ich an mich selbst in diesem Alter denke, hätte ich schlicht und ergreifend Angst gehabt alleine zu reisen. Ich würde auch mein Kind nicht alleine im Bus oder mit der Bahn diese Entfernung fahren lassen.

      Ich habe mal meine Tochter gefragt (12). Sie würde es machen, egal ob Bus oder Bahn. Für ihren Papa. Aber sie hätte Angst. Sie war jetzt erst mit Oma in Berlin mit dem zug und sagt, es gibt einfach zu viele „gestörte“ Menschen.

      Die Kinder müssen ja nur nett angesprochen werden von einer Dame oder sonstwas. Ist nicht schlimm, aber unangenehm. Meine würde nicht sagen „ich will nicht mit Ihnen reden, sondern meine Ruhe“.

      Ich finde es sicherlich nicht ok, dass km dich da reinzieht.
      Aber es ist kein Gefallen an sie, sondern wohl eher an den kv und schön fürs bk.

      Auch ist es in meinen Augen keine völlig fremde Person…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monaten von lilli95.
      • #397262
        mariemarie
        Teilnehmer

        Nein, es ist kein Gefallen an den KV, sonst würde er mich darum bitten. Aber grade er will gar nicht, dass ich da mitmache! Merkste was? Die KM will dass ich ihr den Rücken frei halte, das ist hier der Punkt. Ich bin wirklich hilfsbereit, aber stehe nicht „zu ihren Diensten“, was sie leider daraus macht und von mir erwartet! Du kennst diese Person nicht… Ich habe anfangs, wie schon geschrieben, gerne mitgeholfen, was aber schlussendlich versucht wird maximal auszunutzen, und das auch noch so, als wäre es von mir zu erwarten! Es ist nicht mein Kind und ich war auch nicht an der Entscheidung beteiligt es in die Welt zu setzen – was wiederum nicht heißt dass ich die Situation nicht annehme und es nicht gern hätte!

    • #397047
      Hypokaliaemie
      Teilnehmer

      Ich würde das Kind nicht regelmäßig abholen und betreuen. Da ich finde es ist nicht Aufgabe der Bm.
      Mal ist ja OK, aber ständig nein. Wobei es auch immer auf die Art der Beziehung ankommt die man zum BK und zur BM hat.

    • #397051
      Banelei
      Teilnehmer

      Aber es ist kein Gefallen an sie, sondern wohl eher an den kv und schön fürs bk.

      In diesem Fall wäre es kein Gefallen für den KV, den dieser möchte ja das BK selber abholen, aber KM ist die Zeit, wann KV BK abholen könnte, einfach zu spät.

      KM kann hier von BM nicht verlangen, BK abzuholen. Es ist einfach nicht die Aufgabe von der BM. Sollte BM dies freiweillig tun, dann ist das die Sache der BM, aber es einzufordern, geht nun mal nicht.

      • #397066
        lilli95
        Teilnehmer

        Das einfordern nicht geht, sage ich ja. Und es ist ja ein Gefallen an kv, denn er muss nicht fahren. Ich sehe das so…

        • #397263
          Banelei
          Teilnehmer

          Nein, es ist eben kein Gefallen an den KV.

          Wenn mein KV sagt, er holt BK ab und KM sagt „Nein, Banelei MUSS das tun, denn wenn du BK abholst, dann ist es MIR (also KM) zu spät“, dann sehe ich nicht, wo ich dem KV einen Gefallen tun würde? Den Gefallen tue ich am Ende der KM, damit diese nicht so spät ins Wochenende starten muss. Und den Gefallen würde ich evtl. noch BK tun, damit es für diesen nicht zu spät wird.

          • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monaten, 4 Wochen von Banelei.
          • #397273
            Helena
            Teilnehmer

            Dass der Mann Freitagabends nicht auf der Autobahn rumgurken muss, ist ein Gefallen getan, oder? (Ups, wie verschwurbelt formuliert. Aber ich kann’s gerade nicht besser. 😀)
            Trotzdem würde ich dieses Kind niemals abholen. Auch nicht dem Partner zuliebe!

          • #397756
            Banelei
            Teilnehmer

            Dass der Mann Freitagabends nicht auf der Autobahn rumgurken muss, ist ein Gefallen getan, oder?

            Den Satz verstehe ich gerade nicht. Ich weiß jetzt gar nicht, wie und an wen der gemeint ist. An mich?

            Okay, aber ich darf dann einen ganzen Nachmittag auf der Autobahn rumgurken, um BK abzuholen (womit ich überhaupt nichts zu tun habe), damit KM früher mit Ihrem Lover ins Wochenende starten kann und KV abends nicht auf der Autobahn rumgurken muss? Ich darf meine Freizeit aber dafür „verschwenden“. Ahja. Nee, würde ich nicht machen! Ich würde es in Ausnahmefällen, wenn mich KV lieb fragen würde, sicherlich mal machen, aber immer? Nö, dafür ist mir auch meine Zeit zu schade. Vor allem, da ich Freitags nach der Arbeit auch noch was im Haushalt mache und ich Freitags nach der Arbeit auch mal gerne in die Wanne hüpfe um für eine Stunde einfach nur zu entspannen.

            • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monaten, 4 Wochen von Banelei.
        • #397270
          mariemarie
          Teilnehmer

          Naja, sie will’s ja aber auch so machen wie es rechtlich geregelt ist, und dementsprechend sind die beiden Elternteile in der Pflicht, sonst niemand. Es geht nicht sich da komplett rauszuziehen, und dann zu erwarten dass ich ihren Teil komplett übernehme. Wenn sie selbst da noch mithelfen würde und die Situation sich so ergäbe, könnte ich mir sicher vorstellen mal zu unterstützen. Grade wegen und für das BK!!! So aber NICHT!

    • #397072
      Hypokaliaemie
      Teilnehmer

      Natürlich kann man es auch als Gefallen für den KV auslegen. Mmn aber nicht in Mariemaries Fall, da hier der KV von KM angeschrieben wurde mit der „Bitte“ dies zu tun. Und dadurch würde es für mich zu einem – Wir haben uns überlegt – (eine Übereinkunft zwischen KV und KM sozusagen) werden und das würde ich schon aus Prinzip nicht mitmachen.

      • #397274
        mariemarie
        Teilnehmer

        Genau! Wobei er mich auch in dem Fall nicht fragen würde! Wenn ich in Vergangenheit geholfen habe, dann habe ich es immer selbst angeboten. Und da fing es schon ihrerseits an mit Sprüchen wie „Vielleicht hab ich ja auch irgendwann mal mehr vom Freitagnachmittag.“ Muss man sich mal geben! Sie arbeitet 20h/Woche, wir beide 40… Das Kind ist Mo-Fr von 8-17Uhr betreut…

        • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monaten, 4 Wochen von mariemarie.
    • #397075
      lilli95
      Teilnehmer

      Müssen muss bm ja auch nicht. Ich hab nur gesagt, wie ich das sehe. Mein Mann arbeitet lange und ich nicht und ich würde es ihm abnehmen. Das die km einfach dreist ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber schlussendlich gehts nicht um sie oder das Prinzip, sondern um das Kind das zu seinem Vater möchte. Wenn er es später holt, auch ok. Seine Pflicht ist erfüllt damit, dass er sein Kind holt

    • #397091
      Tara
      Teilnehmer

      Wenn die KM die freie Zeit so dringend will, soll sie es bringen. Ging doch bisher auch. Dann hat die BM ja immernoch genug damit zu tun, sich zu Hause darum zu kümmern, was auch schon sehr nett ist.

    • #397097
      lilli95
      Teilnehmer

      Klar kann sie es auch gerne bringen👍

    • #397261
      Helena
      Teilnehmer

      Das Kind einer Frau mit so wenig Frustrationstoleranz würde ich nicht abholen und auch nicht alleine betreuen. Wer bei einer normalen Absage so austickt, wie die KM von mariemarie, der ist unberechenbar. Und das ist keine Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes.

      • #397277
        mariemarie
        Teilnehmer

        Das hast du gut geschrieben, danke!

    • #397321
      Regina
      Verwalter

      @Helena: Das ist für mich ehrlich gesagt der wichtigste Punkt, warum ich das niemals machen würde. Wenn da nur irgendeine blöde Kleinigkeit passiert, ist man als BM doch die Dumme.

      Da meine KM ohnehin schon sehr aggressiv auf alles reagiert, verbringe ich ehrlich gesagt nicht mehr eine Minute alleine mit dem BK.

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