Die Kinder meines Partners sind Spenderkinder

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Dieses Thema enthält 38 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Maerzkind vor 1 Jahr.

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    Beiträge
  • #8085

    Maerzkind
    Teilnehmer

    Und zugegeben, ich habe ein Problem damit.

    Guten Morgen liebe Mitstiefmütter,

    ich hoffe sehr hier nicht so angefeindet zu werden wie man es oft in anderen Foren erlebt.

    Ich habe in meinem Stiefmutterdasein ein ganz spezielles Problem.
    Meine Stiefkinder sind per anonymer Samenspende entstanden da mein Partner durch eine Chemotherapie unfruchtbar geworden ist.

    Anfangs hab ich aus vollem Herzen und ganz ernst gemeint gesagt, das mir das nichts ausmacht. Es sind ja trotzdem seine Kinder.

    Nach 3 Jahren Beziehung sehe ich das aber nicht mehr so.

    Die Kinder wissen nicht das er nicht ihr biologischer Vater ist. Sie sind 6 und 9.
    Ich habe quasi ein Schweigegelübte in der Sache abgelegt und ich habe niemandem mit dem ich über meine Empfindungen sprechen kann.
    Mein Partner sieht die Beiden natürlich voll als seine Kinder an.
    Ich kann das aber nicht so uneingeschränkt wie ich das gern würde.
    Zusätzlich zu diesen ganzen Patchworkproblemen die wahrscheinlich viele von euch kennen, habe ich eben noch das Problem das ich noch nicht mal sagen kann, sie sind ein Teil von ihm, ich entdecke ihn in den Kindern wieder.

    Und ich würde mich so gern mal austauschen. Am liebsten natürlich mit gleichgesinnten. Wobei so jemanden zu finden wahrscheinlich ein Ding der Unmöglichkeit ist.
    Oder gibt es hier vielleicht doch jemanden in meiner oder ähnlichen Situation?
    Dann würde ich mich freuen von Dir zu hören.

  • #8086

    Soulcolored
    Teilnehmer

    Hallo 8Maifeuer,

    natürlich ist es eine schwierige Situation für dich aber seh die Situation doch mal so, dass er nunmal der Papa ist,egal ob biologisch oder nicht. Ich würde dir raten dich da nicht zu sehr zu versteifen drauf nur weil er „biologisch“ sie nicht gezeugt hat. Es ist im Grunde nichts anderes als hät er sie adoptiert.

    Du solltest es auch nicht als „Geheimnis“ ansehen,die Eltern werden sicher es ihnen erklären,wenn sie alt genug sind. Und wenn nicht,dann ist es so. Nimm dich da raus und seh dich selber nicht als große Geheimnishüterin.

    Ich bin mir sicher,das die Kinder dennoch Eigenarten,Macken oder gewisse Gesichtszüge von ihrem „Papa“ haben. Den das ist zum Glück nicht biologisch bedingt,einige Macken die er hat werden sie wahrscheinlich von ihm übernommen haben.

    Ich kann dir nur raten ,entspann dich in der Sache und nimm dich selber da raus. Es erwartet niemand das du die Kinder als deine ansehen sollst oder dich verbunden mit ihnen fühlen sollst 😉

  • #8088

    Maerzkind
    Teilnehmer

    Deine Antwort ist wirklich lieb und mit Mühe gegeben. Aber dieses Denken hilft mir nicht weiter grad. Ich habe über 3 Jahre versucht das so zu sehen, aber es funktioniert nicht.
    Deswegen würde es mir eben viel bedeuten jemanden zu finden der in ähnlicher Situation steckt.
    Vielleicht eine Frau deren Partner ein Kind hat das er damals von seiner Ex angenommen hat oder sowas.

  • #8092

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Liebe Märzkind!

    Meine Situation ist anders. Das Kind ist leider wirklich biologisch von meinem Mann.
    Aber vielleicht habe ich eine Sichtweise, die dir hilft?
    Mir tut nämlich genau diese Tatsache so weh. Dass mein Mann mit dieser Person ein Kind in die Welt gesetzt hat. Wir basteln gerade an unserem Kind, und mir tut das so weh, dass er das alles schon mal mit einer anderen erlebt hat.
    Dieses Kind ist seine fleischgewordene Vergangenheit, mit der ich ständig konfrontiert werde. Gäbe es keinen biologischen Zusammenhang, dann wäre es nur irgendein Kind, das er ins Herz geschlossen hat.

    So ist es ein Teil von ihm. Ein Teil, der nie weg geht. Ein Teil, den wir nie gemeinsam haben können. Unser Kind wird immer nur „das Zweite“ sein; für ihn, für seine Familie. Das erste ist immer was besonderes, was tolles. Das zweite ist nur mehr das Zweite. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Schwangerschaft (sofern sie denn irgendwann eintritt) für irgendwen was besonderes ist. Ist doch nur einfach noch ein Kind. Ich bin selber die Älteste in meiner Familie, und weiß aus eigener Erfahrung, dass das Älteste Kind/Enkelkind was ganz besonderes ist – es heißt nicht umsonst „Erstgeborener“…alle anderen sind „nett“.

    Sei froh, dass du deinen Partner nicht in diesen Kindern sehen musst, weil sie keine Gene teilen. Das ist so hart und tut weh, wenn das Kind der Ex aussieht wie mein Mann auf seinen Babyfotos.

    In unserem Fall wären so viele Probleme gelöst, wenn dieses Kind nicht von meinem Mann gezeugt worden wäre.

    • #8093

      Daka
      Teilnehmer

      Liebe LillyChantilly,

      ich möchte zu deinem Post gerne etwas schreiben. Ich habe mit meinem Partner nach seinem Sohn noch ein gemeinsames Kind bekommen. Ich sehe aus meiner Erfahrung, dass es, zumindest bei uns, nicht so war wie du für dich/euch prophezeist. Für mich und auch für meinen Partner war meine Schwangerschaft etwas besonderes. Sie war gewünscht, von uns beiden (sein Sohn hingegen war ein sagen wir mal so „von ihr gewollter“ Unfall um ihren damals Ex (ja!) an sich zu binden und zu ändern – hat nicht geklappt). Oft ist es sogar so, dass sein Sohn eher außen vor ist, weil er einfach nicht immer da ist bzw. da sein darf. Zum Beispiel jetzt am langen Wochenende, da sind wir mit Freunden (und Kindern in seinem Alter) weggefahren zum wandern. Da musste er dann (trotz allem bitten und betteln von allen Seiten) am Sonntag zurück. Seine Mutter wollte ihm nicht wenigstens einen Tage mehr Zeit mit uns zugestehen. Alle anderen sind am Dienstag zurück. Oder Weihnachten, Heilig Abend und den ersten Feiertag, verbringen wir immer ohne ihn. So ist es also eher so, dass unsere Tochter das „richtige“ Enkelkind auch für seine Familie ist, weil sie IMMER da ist und er eben nur ab und zu. Und bei meiner Familie ist sie die einzige Enkelin (meine Schwester hat 3 Jungs!!!) und auch dadurch etwas besonderes.
      Was ich damit sagen will – Euer gemeinsames Kind und auch deine Schwangerschaft – wird ganz bestimmt etwas besonderes sein. Auf jeden Fall mindestens für dich und auch für deine Familie!!!
      Ich bin übrigens die Zweitgeborene und meine Tochter das vierte Enkelkind. Ich fühle und fühlte mich nie als das „Zweite“, die nette Zugabe und meine Schwester wurde als Erstgeborene weder bevorteilt noch auf einen Podest gehoben… Und auch meine Tochter als Enkelkind wird ebenso gleich behandelt wie meine Neffen. Ich sehe da keinen Unterschied in der Geburtsreihenfolge.

      Du schreibst: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Schwangerschaft (sofern sie denn irgendwann eintritt) für irgendwen was besonderes ist.“ Ich hoffe, dass ich in deinen Text jetzt nicht zuviel rein interpretiere, aber könnte es evtl. sein, dass vielleicht viel eher dein Problem ist, dass es bei euch beiden mit dem Schwanger werden nicht sofort klappt? Du siehst an seinem Sohn, dass er schon ein Kind gezeugt hat und bei euch klappt es einfach nicht so schnell wie du dir das wünschen würdest. Deine Gedanken sind dann möglicherweise: Er hat ja schon ein Kind gezeugt also müsste es ja dann wohl an mir liegen, dass es nicht klappt (das sind nachvollziehbare Gedanken aber nur bedingt richtig. Letztlich muss viel stimmen und auch Spermienqualität kann sich z.B. verschlechtern). Und so kommt dann auch dein Unbehagen gegenüber seinem Sohn zustande und die Gefühle über „seine fleischgewordene Vergangenheit“.
      Ich glaube (und hoffe), dass sich deine Gefühle ein wenig ändern werden, wenn du selbst schwanger und dann Mutter bist. Dann siehst du seinen Sohn nämlich auch als großen Bruder und das ist nochmal eine ganz anderer Sichtweise. Und das ist auch noch so ein Punkt, ich wünsche mir noch ein „richtiges“ Geschwisterchen (eins, das immer da ist und nicht nur begrenzt und abhängig von der Stimmung der Mutter) für meine Tochter und auch dann wäre der „Erstgeborene“ deutlich mehr außen vor, als meine Tochter als Zweitgeborene. Verstehst du was ich meine?

      Ich wünsche dir von Herzen, dass es mit eurem gemeinsamen Kind ganz bald klappt und ich verspreche dir, dann ändert sich noch mal einiges ganz rapide…
      Alles liebe, Daka.

      • #8100

        LillyChantilly
        Teilnehmer

        Danke für deine netten Worte, Daka!
        Im Kopf weiß ich, dass du recht hast…und mein Mann sagt mir auch immer ähnliche Dinge. Aber es kommt nicht so richtig an. Und Ängste lassen sich nun mal leider nicht wegerklären, auch wenn es alle noch so nett und ernst meinen.
        Ja, mit jedem Mal, wo es nicht geklappt hat, ist mir dieses schon vorhandene Kind ein Schlag ins Gesicht. Das war damals leider ein Wunschkind.
        Ich weiß auch medizinisch schon, dass ich Schuld für unsere Kinderlosigkeit bin.

        Was ich aber einfach nicht so sehen kann, ist dass das „Immer-da“ Kind wichtiger ist. Das andere ist was besonderes, ein Besucher (wenn es denn irgendwann mal tatsächlich auf Besuch kommen darf). Unseres wäre sowieso nur „immer da“ 🙁

        • #8102

          Blackpearl
          Teilnehmer

          Hallo LillyChantilly,

          ich habe die gleichen Gedanken wie du! Mich bedrückt es auch sehr, dass wir daa erste Mal Eltern werden nicht zusammen erleben. Allerdings stört mich auch bei ihm, dass wir wirklich gar nichts mehr „zum ersten Mal“ erleben können. Er hatte bzw. war schon alles: gemeinsame Wohnung gehabt, verlobt, alle romantischen Orte abgeklappert (Paris usw.), ein Grundstück gekauft und ein Haus gebaut und eben ein Kind. Das einzige, was noch fehlt ist eine Hochzeit. Das wäre dann mit mir wirklich das erste Mal.
          Auch er beteuert, dass das nächste Kind genauso besonders wird usw., aber es ist trotzdem nicht das Erste.
          Was ich mir immer vor Augen führe ist: er hat Erfahrung. Er weiß, wie eine Frau unter den Geburtswehen sein kann und wie erschöpft sie nach der Geburt ist, er weiß, wie man ein Neugeborenes richtig hält, füttert, Windeln wechselt usw.

          Ich hoffe, es hilft dir auch zu wissen, dass du nicht alleine bist 😉

        • #8105

          LillyChantilly
          Teilnehmer

          Interessanterweise stören mich so Sachen wie „gemeinsame Wohnung“ oder Reisen, die man mit Exen teilte gar nicht.
          Vielleicht, weil ich da mehr Vergangenheit habe als mein Mann.
          Auch wenn er schon geschieden wäre, hätte es mich weniger gestört. Das hätte zwar schon gesessen, aber nicht so sehr wie das Kind.
          Blackpearl: sie sagen alle dasselbe, und ich weiß im Kopf, dass unsere Partner das nicht einfach so daher sagen, sondern es wirklich so meinen.
          Aber ich bin einfach ziemlich altmodisch erzogen worden. Ein Geschiedener wäre schon eine ziemliche Katastrophe…einer mit einem unehelichen Kind eine ausgewachsene Katastrophe. Mehr als einmal habe ich mir anhören müssen, dass ich doch was besseres verdient hätte. Bei uns gründet man nur einmal im Leben eine Familie. In meiner Verwandtschaft sind alle Paare seit Jahrzehnten verheiratet; uneheliche Kinder gibt es keine. Mein Vater war der einzige seiner Geschwister, der zwei Mal heiratete – und das nur weil meine Mutter starb.
          Das sitzt einfach tief, und manchmal fühle ich mich wie „Familie, Plan B“…abgesehen davon, schaffe ich nicht mal das 🙁

        • #8104

          Daka
          Teilnehmer

          Liebe Lilly,

          da hast du wohl Recht. Ängste kann man nicht weg diskutieren…und das will bzw. wollte ich auch nicht. Ich wollte dir nur aufzeigen, wie ich es bei uns empfinde. Und es ist schon auch so, dass mein Partner, wenn sein Sohn dann mal da ist ihn hin und wieder irgendwie bevorzugt, auch mal was alleine mit ihm macht oder sich extra einen Nachmittag frei nimmt. Das macht er für unsere Tochter nicht, weil sie ja immer da ist. Trotzdem ist er, einfach aus der Situation heraus, auch sowieso schon oft im Nachteil. Wäre seine Mutter anders und würde z.B. dem von ihm gewünschten Wechselmodell zustimmen, sähe die Situation auch anders aus. Letztlich sehe ich es so, es ist keines der Kinder wichtiger. Jedes ist auf seine eigene Art wichtig und geliebt.

          Es tut mir sehr leid, dass es bei euch nicht klappt und drücke dir ganz doll die Daumen, dass es sich trotzdem noch seinen Weg sucht…und ein kleines Wunder zu Euch kommt. Ich habe mit unserem 2. Wunschkind nun auch einiges hinter mir… schwanger werden klappt gut, schwanger bleiben leider weniger. Ich weiß also auch noch nicht ob es überhaupt noch ein kleines Geschwister geben wird… 🙁

          Fühl dich gedrückt,
          LG Daka.

  • #8094

    Daka
    Teilnehmer

    Liebe Maerzkind,

    ich habe auch keine ähnlichen Erfahrungen gemacht und bin zum Austausch daher nicht so gut geeignet. Aber soweit ich mich erinnere gibt es hier mindestens 2 Stiefmütter im Blog, deren Stiefkinder möglicherweise Kuckuckskinder sind und somit auch nicht die leiblichen Kinder des Vaters. Vielleicht ergibt sich da ein Kontakt? Suche doch einfach mal nach den Beiträgen…

    Ich lese bei dir raus, dass es ein großes Problem für dich ist, dass die Kinder gar nicht wissen, dass ihr Vater nicht ihr „leiblicher“ Vater ist und du das Thema daher an vielen Stellen für dich behalten musst. Das sehe ich ehrlich gesagt auch als etwas problematisch an. Ich persönlich finde es wichtig, dass Kinder wissen wo sie herkommen. Ich habe z.B. Freunde die haben 2 Kinder adoptiert und sie wissen das seit Anfang an, dass es so ist. Es gibt da z.B. auch Bücher zu schon für ganz kleine. Meine Freundin hat den Kindern beispielsweise erklärt, es gibt eine „Bauchmama“ und eine „Herzmama“ (glaube so hat sie es bezeichnet). Erstere hat sie geboren, bei der Herzmama wachsen sie auf. Auch hat eine gute Freundin gerade ein Pflegekind aufgenommen, dass auch immer wissen wird, wer seine leibliche Mutter ist. Ich finde 6 und 9 jedenfalls schon reichlich spät, den Kindern zu erklären, dass sie eben nicht von ihrem Papa abstammen. Gerade bei einer Erkrankung kann man es den Kindern doch von Anfang an gut erklären warum sie nicht von ihm sein können. Nichts desto trotz, egal ob er sie biologisch gezeugt hat oder nicht, sind sie doch seine Kinder. Er war bei ihrer Geburt dabei (oder wenigestens kurz danach), hat sie getröstet wenn sie geweint haben, hat sie gefüttert, hatte durchwachte Nächte. All das macht einen viel mehr zum Vater als diese zwei einzelnen Spermien, die zur Befruchtung geführt haben. Vielleicht sehen sie ihm nicht ähnlich, vielleicht haben sie angeborene Macken vom Spendervater, trotzdem sind sie seine Kinder. Auch wenn sie genetisch gesehen vielleicht kein Teil von ihm sind, so sind sie trotzdem ein Teil seines Herzens, seiner Vergangenheit und auch seiner Zukunft.

    Mich interessiert noch, wie es mit dir selbst ist. Hast du selbst schon Kinder? Und vor allem möchtest du noch Kinder bekommen? Ich weiß ja nicht inwiefern das möglich ist, die Chemo ist ja jetzt (hoffentlich) viele Jahre her, da ginge es ja vielleicht wieder auf normalem Wege? Ist das vielleicht auch ein Problem, was evtl. unterbewusst an dir nagt?

    Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein bisschen helfen.
    Liebe Grüße,
    Daka.

  • #8098

    Maerzkind
    Teilnehmer

    Liebe Lilly,

    Die Daka konnte jetzt viel besser auf Deine Problematik eingehen als ich es je gekonnt hätte.
    Ich habe aber herausgelesen das wir eins gemeinsam haben. Wir stecken beide in einer Situation mit der wir schwer umgehen können. In der wir Empfindungen haben die andere vielleicht nicht so nachvollziehen können, eben weil sie nicht in unseren Schuhen gelaufen sind. Was wir gemeinsam haben ist, unsere Partner haben Kinder mit ihrer Ex. Sie haben sich beide aus vollem Herzen dazu entschieden mit dieser Frau Kinder zu bekommen. Und uns ist es leider passiert, dass wir uns in genau diese Männer verliebt haben. Und sie werden uns nie allein „gehören“, immer wird die Ex mit am Tisch sitzen und wir müssen damit leben lernen.
    Ich denke, wenn ihr ein gemeinsames Kind haben wollt, dann solltest Du irgendwie versuchen Deinen Frieden mit der Situation zu machen. Ich befürchte, sonst zermürbst Du Dich selbst.
    Das merke ich bei mir ja auch.

    Liebe Daka,

    Ich habe selber 3 Kinder und habe keinen Kinderwunsch mehr. Ich bin jetzt über 40 und bin froh das meine Kinder so nach und nach flügge werden.
    Das ist es nicht.

    Das was Du schreibst, ja das ist so. Er war bei der Zeugung dabei, er hat sie gewiegt, getröstet all das hat er getan.
    Aber es ist auch so, dass er inzwischen auch schon 3 Jahre mit meinen Kindern lebt. In kurzer Zeit lebt er länger mit meinen Kindern als mit seinem jüngsten Kind.
    Meine Kinder haben einen tollen Vater, aber im Alltag erfüllt mein Partner die Rolle.
    Er hält ihre Haare wenn der Magen/Darm Virus zuschlägt. Er liest ihnen abends vor, er fährt sie zu ihren Freunden und Hobbys, er ist da wenn sie aus der Schule kommen.
    Er macht alles was ein Vater tut. Seinen Kindern ist er ebensowenig biologischer Vater wie meinen und trotzdem sind meine Kinder, die Kinder mit denen er zusammen lebt, immer zweite Wahl. Das merkt man sehr deutlich in seiner Familie z.B.
    Das klingt nach Eifersucht. Nein. Das ist es nicht. Meine Kinder haben wie gesagt einen tollen Vater, eine tolle Familie.

    Aber an mir nagt das irgendwie. Ich habe da Kinder an meinem Tisch sitzen die nichts von ihrem Vater haben, die von einer Frau abstammen und groß gezogen werden die mit mir so gar nicht warm wird, die mich komplett ignoriert. Diese Kinder sind Fremde für mich.
    Und im Gegensatz zu Lilly würde ich sie gern ansehen können und sagen, ja, da steckt auch was von dem Mann drin den ich liebe, aber das tut es nicht. Diese Kinder sind ganz die Mutter und jemand, den ich leider niemals kennenlernen werde. Dabei würde der Spender mich wirklich interessieren. Was für ein Mensch ist das dessen Gene an meinem Tisch sitzen.

    Und ja, diese Heimlichkeit finde ich ganz furchtbar. Dadurch werde ich in eine Rolle gedrängt in der ich nicht sein möchte. Überhaupt diese ganze Spendergeschichte. Dieser Schritt wäre für mich selbst niemals in Frage gekommen. Und jetzt bin ich völlig unfreiwillig damit konfrontiert.
    Ich wusste das auch lange Zeit nicht. Wie gesagt, er geht damit nicht offen um.

    Und dann ist da noch die rechtliche Seite die jetzt weniger romantisch ist.

    Wie gesagt, mir ist bewusst das das so geschrieben nach Neid und Eifersucht klingt. Aber genau das ist es nicht. Das sind nur Gedanken und Empfindungen die ich so habe. Über die ich nachdenke.
    Und bei denen ich glaube, das kann nur jemand verstehen der in ähnlicher Situation ist.

    Und ich möchte nochmal darum bitten für meine Worte nicht angegriffen zu werden. Für Kritik bin ich immer zu haben, aber bitte konstruktiv.

  • #8101

    Daka
    Teilnehmer

    Liebe Maerzkind,

    danke für die ausführliche Erläuterung… ich verstehe deine Sicht jetzt etwas besser, nur helfen kann ich dir leider trotzdem nicht besser :-(.
    Das schlimme ist, egal ob gewünschte oder ungeplante leibliche Kinder, Adoptivkinder oder eben Spenderkinder… im Patchwork ist letztlich doch das Hauptproblem, dass man nicht nur das Patch-Kind dazubekommt sondern auch noch die komplette andere Seite der Familie. Und leider allzu oft eine KiMu die an friedlichem Patchwork – der, wenn er funktioniert für ALLE bereichernd sein könnte (davon bin ich überzeugt!) – einfach nicht interessiert ist. Und da haben wir offensichtlich alle drei das gleiche Problem…

    Kannst du mit deinem Partner darüber reden, warum er sich nicht traut über die Samenspende zu sprechen? Ich meine, er war ja nicht per se Zeugungsunfähig (und das ist ja heutzutage keine Seltenheit mehr) sondern krank. Ich finde das nicht schlimm und ich persönlich finde es auch nicht schlimm, dass sie bei einem starken Kinderwunsch diesen Weg gegangen sind. Wie meinst du das mit der rechtlichen Seite? Rechtlich gesehen ist er doch der Vater, oder? Oder meinst, du dass die Kinder das Recht haben den Namen des Spenders zu erfahren?

    Darf ich fragen, wie oft seine Kinder zu Euch kommen?

    Ich hoffe dein letzte Satz war nicht für mich gedacht…?

    Liebe Grüße,
    Daka.

    • #8106

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Liebe Daka,

      nein um Gottes Willen. Der Satz war nicht an Dich gerichtet. Nur eine allgemeine Bitte. Ich habe schon viele schlechte Erfahrungen beim Thema Patchwork gemacht was das Geschriebene in Foren angeht. Oft ist man auf einmal die Kinderhasserin die sich lieber einen anderen Mann suchen sollte.
      Damit kann ich nicht gut umgehen. Denn so ist es einfach nicht.

      Ich denke er kann damit nicht offen umgehen, weil er die Krankheit nie verarbeitet hat. Für ihn ist das ein Makel, ein Versagen und nun ist er auch nicht mehr zu Hause bei den Kindern und hat natürlich umso mehr Angst das sie ihn als Vater nicht mehr anerkennen.

      Mit der rechtlichen Seite meine ich z.B. Erbansprüche und dergleichen. Seine Kinder haben welche, meine nicht (und ja das klingt herzlos, aber wir versuchen uns was aufzubauen. Er hat mehr Geld als ich und hätte die größeren Anteile oder würde allein z.B. ein Haus kaufen. Und so denkt man natürlich auch über sowas nach, muss man zwangsläufig). Klar, das Problem haben wahrscheinlich auch alle Patchworker, aber in dem Fall sind seine Kinder eben biologisch genauso wenig seine Kinder wie meine. In Verbindung mit meiner Erklärung von oben, kann man vielleicht meine Gedanken verstehen

      Die Kinder sind nur alle 14 Tage und die Hälfte der Ferien bei uns. Wir hatten eine Weile noch von Mittwoch auf Donnerstag, aber das funktionierte leider nicht, weil die KM da nicht mitgezogen hat. Längere Geschichte.

      Liebe Lilly,

      ja was ist es wenn nicht Neid oder Eifersucht. Darüber denke ich viel nach. Vielleicht ein bisschen Wut, Ärger.
      Wobei das wahrscheinlich nicht nur was mit dem Spenderkinderding zu tun hat.
      Man muss wissen, ich habe eine ganz tolle Schwiegerfamilie. Diese Familie akzeptiert meinen neuen Partner und seine Kinder vollkommen. Sie werden immer mit eingeladen (wohlgemerkt von meiner Schwiegerfamilie, der Familie meines Ex) immer mitbedacht u.s.w..
      Und seine Familie schafft das irgendwie nicht. Dort sind meine Kinder immer die Kinder zweiter Klasse.
      Letztens waren wir z.B. beim Geburtstag seiner Mutter. Seine Kinder konnten nicht mitkommen da krank. Und man hat richtig gemerkt, dass die Mutter darüber nicht erfreut war stattdessen ausschließlich meine Kinder bei sich zu haben. Man merkt da schon einen deutlichen Unterschied. Mit den Kindern meines Partners wird dann gespielt oder denen wird was zum basteln gegeben oder mit ihnen zu den Nachbarn gegangen damit sie den Hund dort begrüßen können. Meine Kinder werden zwar freundlich behandelt, aber für die wird eben auch kein Aufriss gemacht. Die sind halt da und können sehen wie sie sich in einem fremden Haus beschäftigen.

      Und ja, dann frage ich mich schon manchmal warum das so ist (rational weiß ich das natürlich) das die Kinder einer Frau der dort keiner mehr aufs Fell gucken kann so dermaßen bevorzugt werden obwohl sie genetisch auch nicht mehr zur Familie gehören als meine. Und in meiner Familie werden seine Kinder so herzlich aufgenommen als würden sie genau so dazu gehören als ob alle genetisch Verwandt sind.

      Kann man das verstehen? Wahrscheinlich nicht.

  • #8103

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Liebe Märzkind!

    Du schreibst deinen Rat an mich so reflektiert und trotzdem einfühlsam. Zuerst einmal: danke für deine Worte.
    Aber, du merkst selber, dass der Kopf genau weiß, wie man sich fühlen soll. Dennoch haben wir Gefühle, die andere uns als Neid, Eifersucht und Missgunst auslegen.
    Ja, ich gebe es zu. Ich bin neidisch und eifersüchtig, und wenn die gute Fee mir einen Wunsch erfüllen würde, würde ich mir wünschen, dass es dieses Kind nie gegeben hätte.

    Ich weiß auch, dass man sowas eigentlich nicht denken darf. Und du sagst es mir ja auch so richtig: ich mach mich damit nur selber fertig.

    Bei dir ist es aber gleich. Du denkst „Kinder zweiter Klasse“, obwohl dein Partner dir dazu keinen Anlass gibt. Du sagst, es sind nur Gedanken, weder Neid noch Eifersucht. Aber was ist es dann?
    Traurigkeit, dass du die andere Hälfte dieser Kinder nicht kennen lernen kannst? Für wen ist das traurig, und warum? Für die Kinder, auf jeden Fall. Ich finde auch diese Heimlichtuerei nicht korrekt den Kindern gegenüber.
    Für dich, weil dein Mann sie voll und ganz als „seine“ angenommen hat?
    Oder geht es darum, dass er sich mit seiner Ex so sehr eine Familie wünschte, dass sie sogar den Weg einer Samenspende zusammen gingen? Sowas ist eine Zerreißprobe für ein Paar, denke ich – und es kann einem schon weh tun, wenn der eigene Partner das mit der Ex durchgestanden hat.

    Bitte verstehe keine meiner Fragen als Angriff. Ich möchte nur verstehen, worin genau dein Problem mit der Situation liegt – vielleicht hilft dir das auch? Diese Gedanken einordnen und ausloten, wo sie herkommen…

    • #8107

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Nochmal liebe Lilly,

      nun hab ich für Dich mit unter Dakas Posting geantwortet. Ich bin mit diesem Forum noch nicht so warm geworden.

      Puh ich sehe aber grad das ich gar nicht so wirklich auf diese Spendersache eingegangen bin.

      Ich kann Dir grad gar nicht sagen ob mich das verletzt das die das zusammen durchgestanden haben.
      Ich glaube ehr das ich grundsätzlich absolut nicht nachvollziehen kann warum er überhaupt diese Frau geheiratet hat. Und das gleich zwei mal (Zuerst standesamtlich und nach der Geburt des ersten Kindes einige Jahre später kirchlich). Die Beiden passen wirklich absolut gar nicht zusammen. Gar nicht. ER sagt sie war früher anders. Aber ich kann das kaum glauben. Diese Eigenschaften die sie so zeigt hat bekommt man nicht erst irgendwann, die sind da oder nicht. Sie ist unhöflich, hat kein Benehmen, setzt ganz seltsame Prioritäten und so weiter.
      Wenn ich daran denke das die Beiden mal eine so enge Beziehung hatten kriege ich Zustände. Weil das einfach so gar nicht passt. Und er empfindet das inzwischen ähnlich und dann sind da eben diese Kinder die für mich eben nur Kinder dieser Frau sind und für ihn seine Kinder.

  • #8108

    Daka
    Teilnehmer

    Liebe Maerzkind,

    in diesem Forum bzw. generell auf dem Blog wird fast durchgängig sehr respektvoll miteinander umgegangen und nur konstruktive Kritik geübt… „dämliche“ Kommentare gab es bisher nur von einer Dame die selbst nicht Stiefmutter ist und deren Ex-Mann keinen Kontakt mehr mit seinen Kinder haben darf…ein Troll quasi, die unter einigen Beiträgen uns Stiefmütter beschimpft hat… das konnte man aber gut abhaken unter frustrierter Exfrau… ;-).
    Ich kann verstehen, dass es dich frustriert, dass sogar deine Schwieger-Familie seine Kinder so annimmt als wären es eure gemeinsamen und seine Familie das hingegen nicht tut. Wäre es eine Option das mal anzusprechen? Vielleicht erstmal nur mit deinem Partner, oder aber auch direkt bei den Eltern? Wissen diese denn, dass die Kinder per Samenspende entstanden sind? Von einer Freundin weiß ich, dass ihr Vater z.B. auch nicht weiß, dass seine Enkel durch künstliche Befruchtung entstanden sind (streng katholisch etc.), wohingegen sie anderen gegenüber da durchaus offen mit umgeht.

    Am wichtigsten wäre es aus meiner Sicht, dass du mit deinem Mann (seid ihr eigentlich verheiratet?) eine offene Kommunikation schaffst. Und vielleicht auch, dass er den Kindern endlich mal die Wahrheit sagt… je länger man das rauszögert, desto schlimmer wird es meiner Meinung nach.

    @lillychantilly,
    du, keine Sorge, diese Gedanken habe ich auch manchmal, gerade jetzt zur Zeit… würde es seinen Sohn nicht geben, hätten wir unsere Tochter schon viel früher bekommen (aus Angst wurde das immer wieder vertagt) und auch für das zweite hätte ich nicht solange kämpfen müssen…(er hat ja schon 2 daher war der Wunsch nach einem weiteren nicht so groß wie meiner und wurde auch immer wieder vertagt)… dann wäre ich beim 2. Kind nämlich noch ein paar Jahre jünger gewesen und es gäbe sehr wahrscheinlich nicht die Probleme die wir jetzt haben… Aber die Kinder sind nun mal da und können von uns zwar gedanklich weggewünscht aber dennoch nicht weggezaubert werden ;-).

    Liebe Grüße,
    Daka.

  • #8110

    Pinocchio
    Teilnehmer

    Liebe Märzkind

    Was ist es dann?, fragst du. Wenn es nicht Eifersucht und Neid auf seine Vergangenheit ist, dann könnte es vielleicht sein, dass du dich von seiner Familie ausgegrenzt und abgelehnt fühlst.
    Weil sie so anders sind, als alle die Leute, die du gewohnt bist?

    Ich könnte mir vorstellen, dassces möglicherweise die unterschiedlichen familiären Werte der jeweiligen Familien sind. Es treffen sich hier zwei ganz andere Einstellungen. Dadurch wirst du, beziehungsweise wird deine Einstellung jedes mal kritisiert und angegriffen, wenn du bei seinen Eltern verweilst! Oder mit der Situation um die Herkunft seiner Kinder konfrontiert wirst. Dauernde Kritik ist zermürbend, ob sie absichtlich oder völlig unbewusst des Gegenübers ist, spielt zum Grad der Verletzung keine Rolle. Es tut so oder so weh. Und es ist nunmal so, dass man auch verletzt ist, wenn durch eine andere Lebensart oder ein anderes Angehen an Probleme/Situationen, die eigene Lebensart in Frage gestellt wird, zumindest dadurch aufgezeigt wird, dass es andere Lebensarten gibt. Sie machen das aber nicht absichtlich! Sie haben bloss eine andere Einstellung zu den Themen Offenheit, Spenderkinder, Zeitpunkt der Aufklärung an die Kinder, Umgang mit anverheirateten Verwandten, Vertrauen in neue Familienmitglieder, Flexibilität, Herzlichkeit ausleben, Freundlichkeit und Anstand.
    Das alles muss nicht heissen, dass sie Deine Kinder nicht mögen, oder dich. Sie warten vielleicht bloss noch ab, mit der Aufnahme in die Familie. Das Vertrauen ist vermutlich nach drei Jahren noch nicht da.
    Du hingegen bist vermutlich in einer Familie aufgewachsen, in welcher neue Familienmitglieder mit Freundlichkeit und Herzlichkeit empfangen werden.
    Da schmerzt es natürlich, wenn man in eine eher „kühle“ Familie kommt und diese Reserviertheit jedesmal ertragen muss. Auch verunsichert es im Bezug auf „lieben sie mich?“. Du musst diese Familie so belassen wie sie sind. Solche Muster kann man als Schwiegertochter nicht ändern. Vielmehr kannst du versuchen, die positiven Seiten zu erdenken. Worin kannst du von dieser Familie profitieren?
    Vielleicht ist diese Familie dafür mal super treu, wenn sie mal jemanden ins Herz gelassen hat?

    Ich weiss nicht, ob ich komplett falsch lüge…

  • #8113

    Starchild
    Teilnehmer

    Liebes Maikind

    In diesem Satz, „Überhaupt diese ganze Spendergeschichte. Dieser Schritt wäre für mich selbst niemals in Frage gekommen. Und jetzt bin ich völlig unfreiwillig damit konfrontiert.“ gibst Du dir die Antwort, in meinem Augen, eigentlich schon selber!

    Die Tochter meines Partners ist seine, kann er def. nicht abstreiten! 🙂 Was seine Ex. getan hat, dieser Schritt, wäre aber für mich als Frau nie in Frage gekommen. Ein Kind auf biegen und brechen, im Wissen das es ohne den Vater aufwachsen wird und es noch missbrauchen um den Erzeuger zu erpressen. Es kaum da nur abzuschieben und das eigene Kind mit Verachtung bestrafen, weil es dummerweise, ganz nach dem Vater kommt.

    Und er? Sagt er wisse nicht mal wieso er sich auf sie eingelassen, ein Kind gezeugt und sogar geheiratet hat. Das wäre der grösste Fehler seines Lebens gewesen. Er mit 200 und offenem Visier gegen die Wand gedonnert!

    Unseren Familienwusch, ich schreibe bewusst nicht Kinderwunsch, mussten wir begraben. Oder ich hätte mich früh genug gegen meinen Partner entscheiden müssen und mich ebenfalls „auf die Jagt nach dem Vater meiner Kinder“ machen müssen. Aber so ticke ich nun mal nicht! Entw. mit dem Mann denn ich liebe, oder dann halt nicht. Meine Entscheidung und ich lebe gut damit. Nichts desto trotz, es nagt und manchmal nagt es gewaltig. Z.B. wenn ich mir von Frauen, die seine Geschichte sogar kennen, vorhalten lassen musste, dass eine Frau mit eigenen Kindern, die bessere Wahl für seine Tochter gewesen wäre. Die hätte mehr Verständnis.

    Auahhh!!!

    Deshalb habe ich aufgehört, mich mit Dritten überhaupt noch darüber zu unterhalten. Sie verstehen es nicht, denn sie stecken nicht in unseren Schuhen! Schon gar nicht 365 Tage im Jahr. Das Kind ist doch toll? Dann bleib mal eine Woche und nicht nur drei Stunden mit den Beiden. Inkl. Mamis Nebengeräusche nebenher. Oder hock mal eine Nacht vor der Intensivstation, nicht wissend ob du deine Mutter noch mal lebend sehen wirst, ganz allein trotz Partner, denn sein Kind geht grad vor und die Ex. besteht auf ihrem freien Wochenende, die arme alleinerziehende. Ich habe mich glaub noch nie in meinem Leben so verdammt einsam und allein gefühlt. Und das nur, weil er dieses Kind mit ihr hat! Und sie hat einen 50% Job, eine Kinderkrippe, Babysitter und bekommt jeden Monat ein Vermögen dafür, dass sie sich „kaufen lassen hat“ wie sie es nennt, um sich ihren Kinderwusch zu erfüllen. Das sie zu Weihnachten allein unter dem Christbaum hockt, macht’s auch nicht wirklich besser.

    Neid? Eifersucht? Sorry, keinen Tag möchte ich auch nur im Ansatz tauschen, denn dann käme mir beim Blick in den Spiegel, jedesmal das Kotzen. Aber irgendwie fühle ich mich manchmal, wie vom Leben beschissen. Oder frag mich, ob ich wohl etwas nicht begriffen habe…

    Übrigens, mich haben die aus dem anderen Form, raus geschmissen. 😉

    • #8117

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Hallo Starchild,

      lieben Dank für Dein Post. Von welchem Forum reden wir? 🙂

      Wir sind in unterschiedlichen Situationen und haben scheinbar doch viel gemein.
      Partner mit Kindern die irgendwie nicht in dem Sinne klassisch entstanden sind. Bei mir ists das Genetikding und bei Dir die Tatsache das das Kind scheinbar ehr aus einer Laune heraus gezeugt wurde.

      Und schon hat man sie an der Backe. Kinder *und* die Mutter dazu. Vielleicht macht es das auch erst so kompliziert. Wie hier schon jemand schrieb, meist sind die Mütter ja nicht so an friedlichem Patchwork interessiert.

      Ein bisschen finde ich es aber auch interessant was Du schreibst, weil Du meine andere Seite bedienst. Die Freundin meines EX nämlich ist gewollt kinderlos. Und man merkt ganz genau, dass sie sich ungern von der Tatsache einschränken lässt das mein EX nunmal drei Kinder hat.
      Ich versuche ihnen wirklich schon viel entgegen zu kommen, denn ich möchte, dass unsere Kinder da willkommen sind und wenn sie da sind auch gern gesehen sind. Aber in letzter Zeit merke ich, dass mein Ex die Bindung zu den Kindern verliert, weil seine Freundin sich, wie gesagt, nicht einschränken will. So sind die Kinder oft nur an Wochenenden bei ihnen wenn er sowieso Dienst hat, die freien Wochenenden werden so gesteuert, dass immer etwas anliegt weswegen die Kinder nun nicht kommen können.
      Letztens wurde sogar ein Dienst vorgeschoben um die Kinder nicht nehmen zu müssen, dafür sind sie dann heimlich ein paar Tage weggefahren. Ich habe das durch eine Bekannte erfahren, die ich alle Jubeljahre mal treffe. Aber genau an dem Wochenende war es so weit.

      Und das finde ich halt auch nicht fair. Ist aber ein anderes Thema.

  • #8114

    Kara
    Teilnehmer

    Liebe Märzkind,
    ich bin nicht in deiner Lage und kann dir daher auch nur bedingt sinnvolle Ratschläge geben.
    Ich vermute du wünscht dir einfach, dass deine Kinder gleichwertig behandelt werden wie die Kinder deines Mannes. Du meinst, dass sie das Recht darauf haben bzw. seine Kinder nicht mehr Recht darauf haben, da es nicht seine biologischen Kinder sind. Vielleicht wünscht du dir deshalb es wären seine biologischen Kinder? Wäre das für dich dann ein “guter“ Grund für eine Bevorzugung? Ich fürchte so funktioniert das nicht. Dein Mann scheint sich ohnehin sehr bei deinen Kindern einzubringen, aber das ihm seine Kinder näher stehen ist nachvollziehbar und dazu braucht es keine genetische Verwandtschaft. Auch dass deine aktuellen Schwiegereltern Unterschiede machen ist nachvollziehbar, die Bindung zu den Kindern deines Mannes besteht einfach länger.
    Ich verstehe das auch deshalb, da ich den Sohn meines Freundes nicht als Familie sehe und das obwohl er sein genetischer Sohn ist. Er ist für mich ein Teil der Familie meines Partners, aber nicht meiner. Und das liegt an vielen Gründen. Zu der kleinen Schwester eines Exfreundes hatte ich beispielsweise eine sehr enge Beziehung, sie hätte ich als Familie gesehen. Zu der Schwester eines anderen Exfreundes gab es wiederum kaum eine Bindung. Den langjährigen Freund meiner Mutter sehe ich inzwischen als Familie, in den ersten Jahren hätte ich das nicht so gesehen (obwohl ich ihn mochte). Vielleicht würde ich auch ein anderes Kind mehr als Familie sehen. Was will ich damit sagen? Könnte es nicht sein, dass du glaubst die genetische Verwandtschaft würde etwas ändern, wobei es doch im Grunde um andere Themen geht wie die Gleichbehandlung deiner Kinder?
    Liebe Grüße
    Kara

    • #8118

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Hallo Kara,

      ich muss mal über Dein Post nachdenken.

      Ja, ich denke das spielt da natürlich mit rein. Ich merke auch das seine Familie sich sehr bemüht. Aber sie sind wahrscheinlich einfach nicht der Schlag Mensch der so unvoreingenommen und unbefangen jemanden in ihre Mitte aufnehmen kann. Und das ist gar nicht böse gemeint.

      Es ist nur aber so, dass scheinbar erwartet wird, dass ich die/seine Kinder eben in meine Familie aufnehme. Das ich sie meinen gleich behandle, meine nicht bevorzuge wenn alle zusammen sind.
      Das ist in meinen Augen immer so ein bisschen mit zweierlei Maß gemessen. Denn seine Kinder werden dort ganz klar bevorzugt, wenngleich meine auch immer freundlich und nett behandelt werden.

      Naja und dann kommt eben noch dazu das in meinem Kopf seine Kinder von der biologischen Seite keinen anderen Stellenwert haben als meine. Natürlich total irrational gedacht. Ich weiß das auch, Weswegen ich mich in meiner Denke manchmal selber nicht verstehen kann glaube ich.

  • #8119

    schwaelbchen
    Teilnehmer

    Ich klinke mich mal kurz hier ein. Ich finde diesen Beitrag hier unheimlich toll, interessant und so verdammt ehrlich. Er spiegelt die ganze Bandbreite meiner Gefühle wider und ich weiß somit mal wieder, dass ich doch scheinbar ganz normal fühle und denke. Danke dafür.
    Ich kann die Denkweise von Märzkind absolut nachempfinden. Vielleicht hilft es ihr, die Kinder trotzdem als „seine“ anzusehen, eben mit dem Bonus, dass es ja dann doch nicht seine sind. Für mich wäre es ein emotionaler Pluspunkt.
    Ich arbeite mit Kindern und wenn ich meines krank bei Oma abgeben musste, habe ich mich scheiße gefühlt, weil ich meins quasi im Stich gelassen und andere betreut habe. Ich musste mir dann immer ins Gedächtnis rufen, dass es mein Job ist. Die Spenderkindsache hat mich irgendwie daran erinnert, dass es trotzdem seine Kinder sind. Das wären sie auch wenn sie adoptiert wären. Sie können auf den Biovater ja nicht zurück greifen.

  • #8128

    Starchild
    Teilnehmer

    Liebes Märzkind (Patchwork-Familie.ch)

    Wo genau, muss sich die Gute denn einschränken? Ich habe die Tatsache dass mein Partner Vater ist, an sich nie als Einschränkung empfunden! (Ich brauch’s nur def. nicht, dass nebst dem Kind auch noch seine Ex., mit uns in Urlaub fährt. 🙂 Und das wäre glaub auch nicht wirklich anders, wenn die Beiden ein besseres Verhältnis hätten.)

    Ich kann gut nachvollziehen wie es dich als Mami verletzt wenn Du spürst, dass deine Kinder bei der Freundin des Vaters offenbar nicht wirklich willkommen sind und der Kontakt zum Vater an Intensivität verliert. Das ginge wohl jeder Mutter so! Dass die Beiden aber offenbar glauben, heimlich verreisen zu müssen, hat doch aber sicher einen Grund?! Wäre es denn für dich oder die Kinder ein Problem gewesen, hättet ihr es gewusst?

    Ich hoffe Du verstehst mich jetzt nicht falsch, es liegt mir nichts ferner als dich anzugreifen. Doch ich denke für neue Partner wird’s dann kompliziert, wenn „die Familie“ die ja bewusst keine mehr sein will, ständig einfach über ihren Kopf hinweg entscheidet oder gar glaubt, die Bedürfnisse der Kinder, müssten für die neuen Partner automatisch auch immer an erster Stelle stehen.

    Ich glaube, viele denken wohl bei der Trennung nicht soweit, dass da eines Tages auch neue Partner kommen werden und man wirklich getrennte Wege geht, trotz gem. Kinder. Insb. der Elternteil, der ohne Kinder geht, oder gegangen wurde, wird die Lücke in seinem Leben wieder füllen. Ev. sogar eine neue Familie gründen.

    Wenn ich nun nicht mit meinen Partner vereisen kann, ohne das sein Kind oder seine Ex. ein Problem damit haben, oder ich mich dafür erst rechtfertigen muss, dann stimmt da etwas nicht. Umgekehrt, stimmt was mit mir nicht, wenn ich das hinter dem Rücken meiner Kinder machen muss.

    Ich denke es ist wirklich wichtig, dass beiden Ex.-Partnern klar ist, das aber eben auch den Kindern Alters gerecht erklärt wird, dass Jeder von ihnen wieder sein eigens Leben lebt und dazu auch jedes Recht hat! Doch oft habe ich das Gefühl, (ohne Dir persönlich jetzt irgendwas unterstellen zu wollen, es sind lediglich meine Gedanken zum Thema) inbs. bei den Müttern, als hätten sie das Gefühl der Ex. müsse wann immer er gerade gebraucht wird, oder die Kinder den Wunsch haben, auf Abruf für die Ex.-Familie bereit stehen und er sowie sein Umfeld habe das einfach zu akzeptieren. Schliesslich ist er ja Vater und das wussten wir ja von Anfang an!

    Eine Trennung hat aber nun mal Konsequenzen und ja, am härtesten trifft es immer die Kinder. Ich verstehe jeden Elternteil, der deshalb seinen Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, sowie ich jeden verstehe, der eine Beziehung nicht nur wegen den Kindern weiter zieht. Es ist jedoch nicht die Aufgabe der neuen Partner, dieses schlechtes Gewissen mit zu tragen oder die Konsequenzen für die Kinder abzufedern. Das ist es, was ich bei Vielen als sehr unfair empfinde! Selbst haben sie ihre Beziehung trotz gem. Kinder irgendwie an die Wand gefahren, erwarten aber von uns, dass wir unsere Bedürfnisse in der Beziehung, hinter die ihrer armen Scheidungskinder stellen?! Und das sehr oft, auch noch völlig ungefragt!
    Wer da nicht mitspielt, wird sehr schnell zur bösen Stiefmutter oder „Sie mag die Kinder halt nicht“ gestempelt. Teilweise ja sogar vom eigenen Partner. Dabei will man ja ev. nur nicht übergangen werden, sich auf verlässliche Absprachen verlassen können, oder mal das Gefühl haben, dass die Kindsmutter (oder gen. die Eltern) es einem irgendwie anrechnet, was man für ihre Kinder tut, und nicht nur sehen was man ev. halt nicht für sie tut. Oder schlicht, mal die ungestörte Zweisamkeit geniessen können, ohne ständig damit rechnen zu müssen, dass „etwas“ dazwischen kommt, oder sich dazwischen drängt. Ich bin sicher, es gibt Dinge, die man als Eltern nicht zwingend am Sonntag morgen bequatschen muss, oder Abends um 10 Uhr. Das könnte man sicher auch mal tagsüber oder nach Feierabend, oder bei der Übergabe besprechen. Vorausgesetzt es interessiert einem, das da ja noch Partner sind, die das Sonntagmorgens und Nachts um 10 ja sicher nicht brauchen. Aber leider mache ich immer wieder die Erfahrung bzw. erfahre ich immer wieder, dass sich Elternteile diesbezüglich, extrem egoistisch und rücksichtslos (oder einfach Gedankenlos?) verhalten. Das macht es dann für die Neuen extrem kompliziert, denn damit kommt längst nicht jeder klar.

  • #8135

    Maerzkind
    Teilnehmer

    Hey Starchild,

    ich weiß genau worauf Du hinaus willst, kann Dir aber sagen, das ist nicht so.

    Mein Ex arbeitet in einem kurzgeplanten Schichtsystem. Das bedeutet, dass wir von Monat zu Monat planen müssen. Normalerweise hat er zwei Wochenenden im Monat frei und an zwei Wochenenden Dienst. Wenn er Spätdienst hat, gehen die Kinder nicht zu ihm, weil das ja keinem was bringt. Bei Nacht- und Frühdienst gehen sie schon mal.
    Aber auch nicht immer, da ich es der Freundin echt nicht aufbürden will auf meine Kinder aufpassen zu müssen. Daher haben wir keinen festen Rhytmus.

    Meistens war es dann so, dass die Kinder ein Wochenende da waren wenn er Dienst hatte und eins wenn er frei hatte. So hatten die dann auch ein freies Wochenende für sich und die Kinder auch eins wo der Papa frei hat und gut.
    Nun ist es aber eingerissen, dass die Kinder nur noch an Dienstwochenenden zu ihrem Vater gegangen sind. An seinen freien Wochenenden musste entweder der Zaun gebaut werden oder sie waren eingeladen oder seine Freundin hatte Freitags eine längere Schicht und wollte am Samstag ausschlafen. Also waren die Kinder gar nicht mehr an freien Wochenenden da, sondern irgendeinen Dienst hatte er immer.
    Nunja für die Kinder war das so aber auf Dauer wirklich blöd. Sie fahren ja nicht dahin um die Freundin zu sehen, sondern den Vater. Auch waren es inzwischen dann oft 3 Wochen Abstand zwischen den Besuchen.

    Das Wochenende um das es ging war eigentlich sein Wochenende. War so abgesprochen. Ich hatte was vor.
    Am Montag vorher kam dann die Anfrage ob man das Wochenende verschieben könne, er hätte Spätdienst.
    Naja, was soll ich da machen? Klar musste ich da zustimmen, denn, siehe oben, was sollen die Kinder an einem Spätdienstwochenende dort?

    Tja und dann kommt raus das er sein freies Wochenende an dem er seit langem mal wieder wirklich Zeit mit seinen Kindern hätte verbringen können lieber dazu genutzt hat weg zu fahren.

    Du schreibst von Zweisamkeit. Die Beiden haben davon wirklich wirklich eine Menge. Sie muss nicht in den Ferien Urlaub nehmen (und macht das auch ehr selten) und er hat durch seinen Schichtdienst oft frei. Die Beiden hätten wirklich jederzeit fahren können. Aber es musste unbedingt dieses Wochenende sein.
    Und ich gehöre absolut nicht zu den EXen die ständig präsent sind. Das will ich bei der EX meines Partners nicht und ich mache es selber nicht.
    Dafür manage ich aber den Alltag allein (Hobbys, Elternabende, Sprechtage etc.) und habe eben nicht verlässlich alle 14 Tage ein Wochenende frei. Und ich arbeite fast Vollzeit. Das darf man nicht vergessen. Wenn ich Urlaub habe, dann ausschließlich zur Kindesbetreuung, mit meinem Partner mal länger als von Freitag abends auf Sonntag (aber dann auch nur bis 15 Uhr) ohne Kinder weg? Fehlanzeige

    Und nochmal zur Rücksichtnahme. Sie hat ihm damals 3 Wochen nach unserer Trennung die Hälfte des Kleiderschranks frei geräumt und ihn einziehen lassen.
    Sie wusste das er die Kinder hat und auch das er eigentlich ein Vater ist, der immer sehr präsent war und bleiben will.
    Die Beiden waren dann sogar mal für eine kurze Zeit getrennt, weil sie die Kinder nicht mit einbinden wollte und mind. 2 Jahre damit warten wollte.
    Sag mir mal wie das gehen soll wenn er gleich bei ihr wohnt. Hätte er eine eigene Wohnung gehabt, ok, kann man so machen, aber doch nicht wenn er da einzieht, dann hätte er die Kinder immer mal ein halbes Stündchen hier sehen wollen oder auf ein Eis?. Naja auf jeden Fall hat er dann klipp und klar gesagt, entweder die Kinder gehören mit dazu oder es funktioniert nicht.
    Sie hat sich darauf eingelassen und bei allem Verständnis, ich denke dann muss sie auch das ein oder andere mittragen. Wozu auch einigermaßen regelmäßiger Kontakt der Kinder zum Vater gehört.
    Sonst muss er sich ne Wohnung nehmen. Ich hab mir die Kinder ja nicht alleine gemacht 😉

    Übrigens mag ich den Strang hier sehr. Sehr respektvoller Umgang. Das gefällt mir.

  • #8143

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Ich bin irgendwo ausgestiegen…Was hat denn das verschobene Wochenende, und die Wohnsituation deines Ex mit den Spenderkindern des aktuellen Partners zu tun?
    Allerdings, kann ich verstehen, dass die Neue vom Ex sagt, dass sie die Kinder erstmal nicht bei sich daheim haben will. Das hat dann aber der Mann vergeigt, wenn er dort einzieht. Die Annahme, dass sie irgendwas, das mit seinen Kindern zu tun hat, mittragen muss, sehe ich nicht so. Sie hat den Mann genommen, TROTZ der Kinder, nicht wegen der Kinder. Natürlich darf sie sagen, dass sie in ihrer Wohnung/Haus keine fremden Kinder beherbergen will. Dann ist aber der Mann in der Pflicht, sich eine Bleibe zu suchen, wo er seiner Umgangsverpflichtung nachkommen kann.
    Ich bekomme hier das Gefühl, dass das Thema sich geändert hat?

    • #8144

      Daka
      Teilnehmer

      Na ja, hier kam zwischendrin ein neues Thema auf…weil Maerzkind von ihrer Situation als Mutter von Trennungskinder schrieb, darauf antwortete Starchild dann und es entstand quasi die neue Diskussion…aber es stimmt schon, mit dem Ausganspost hat das reichlich wenig zu tun :-).

      • #8148

        LillyChantilly
        Teilnehmer

        Oh, ok. Man verliert hier so leicht den Faden im Faden, mit den Antworten, die dann nicht ganz unten stehen 🙂

    • #8154

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Liebe Lilly,

      grundsätzlich gebe ich Dir Recht das mein Ex es vergeigt hat. Diese ganze Sache hatte damals mit unserer Trennung zu tun und seine Freundin konnte es damals gar nicht erwarten das er bei ihr einzieht (sie hatten keine Affäre, aber es war jetzt nicht so das sie traurig war als wir uns trennten 😉 ). Deswegen denke ich schon auch das sie sich das auch vorher hätte überlegen müssen.Zumals sie mich und unsere Kinder auch schon kannte.
      Aber wie auch schon bei Ela, das alles zu erklären würde zu weit führen und zu privat werden. Damals ist einfach viel mehr gelaufen und gewesen als das man das mal eben so abhandeln könnte.

      • #8157

        LillyChantilly
        Teilnehmer

        Märzkind, ich finde es von Exen einfach sehr mühsam, genau dieses „das hätte sie doch wissen können“ Argument zu hören. Du sagst, sie ist kinderlos? Nein, sie konnte nicht wissen, was sie sich mit deinem Ex aufhalst!
        Vermutlich hat sie es anfangs gut gemeint. Und kaum eine von uns würde von Anfang an blocken – sonst hätten wir ja keinen Mann mit Anhang. Das Abgrenzen kommt im Laufe der Zeit, weil es einfach zu viel wird, und wenn Grenzen nicht geachtet werden.

        • #8160

          Maerzkind
          Teilnehmer

          Lilly das mag bei Dir der Fall gewesen sein das Deine Grenzen nicht geachtet wurden. Und das tut mir dann auch wirklich leid. Denn ich weiß ja von der anderen Seite auch wie es ist wenn alle Planungen zunichte gemacht werden weil die Ex des Partners nur ihre eigenen Kinder sieht und nicht, dass da nich mehr Personen dran hängen.

          Aber genau deswegen versuche ich es ja auch zu vermeiden irgendwelche Grenzen zu übertreten. Ich habe keinen Kontakt zu meinen Kindern wenn sie dort sind, ich verzichte auf meine freien Wochenenden wenn bei denen etwas anliegt, ich beziehe sie mit ein wenn es etwas zu planen gibt, zeitweise haben sogar sie und ich die Wochenenden geplant weil sie die ganzen Termine besser auf dem Schirm hatte als mein Ex.
          Wir haben zu viert zusammen gesessen und geredet wie man das alles am Besten hin bekommt. Da hatsie klipp u d klar gesagt, dass sie sich nicht einschränken will.
          Meine Kinder sehen ihren Vater manchmal 3 Wochen am Stück nicht weil ich auch ihre Grenzen wahre und nicht auf alle 14 Tage bestehe.

          Aber die Kinder sind nunmal da, die wollte er wie ich und sie will mit ihm zusammen leben. Doch ich finde schon das eine erwachsene Frau sich dann mal 2 Tage alle paar Wochen zurück nehmen kann.
          Oder sie muss ihn eben raus schmeißen wenn sie damit nicht leben kann. Sie hat die Wahl. Die Kinder nicht.

        • #8161

          LillyChantilly
          Teilnehmer

          Ich glaube, du ziehst dich viel zu sehr an der neuen Partnerin deines Ex hoch.
          Ja, sie wusste, dass die Kinder existieren, sie wusste, dass der Mann guten Kontakt zu den Kindern hat und haben will. Sie konnte nicht wissen, was das für sie bedeutet, und wie sie sich damit fühlt – gerade als kinderlose Frau.
          Jetzt will sie nicht mehr. Und das ist genau so zu akzeptieren. Ich bleibe dabei, dass dein Ansprechpartner, und die Person, auf die du angefressen sein darfst, dein Ex ist – und definitiv nicht seine neue Freundin.
          Du sagst, sie müsse ihn dann eben rausschmeißen. Warum? Nein, muss sie nicht. Sie will den Mann, nicht die Kinder. Und das darf sie so wollen. Wenn er ihr da nicht sagt, dass es das eine nicht ohne dem anderen gibt, ist das doch nicht ihr Fehler, sondern seiner.
          Ich verstehe noch nicht, warum du ihr nicht gönnst, dass sie sich nicht durch für sie fremde Kinder einschränken lassen will? Das ist doch ihr gutes Recht. Dann muss sie halt an den Tagen, an denen der Mann sich um seine Kinder kümmert, alleine beschäftigen. Wenn er dann aber lieber mit ihr was macht, statt sich um die Kinder zu kümmern, sagt das doch mehr über deinen Ex als über die Neue.

  • #8146

    ElaLuela
    Teilnehmer

    Hallo Märzkind,

    tja das sieht man, wie unterschiedlich wir Menschen sind. Ich selbst bin kinderlos, vielleicht liegt es auch daran, dass ich da völlig anders denke…
    Was ich sagen möchte, mir wäre es viel lieber, wenn der Sohn meines Partners nicht sein leiblicher Sohn wäre. Denn diese Vergleiche wie: er ist ja genau so wie ich oder das und das macht er wie ich, oder als Kind war ich genauso und und und, also eben dieses Schema: ich erkenne mich in meinem Kind wieder…..das kann ich irgendwie nur schlecht ertragen. Irgendwie ist es für mich so, dass dieses Kind aus 50% Mama und 50% Papa besteht und natürlich nichts von mir hat (ist ja klar) und genau das verletzt mich, dass die beiden etwas erschaffen haben, wo ich einfach mal klipp und klar gesagt außen vor bin….Und diese Verbindung ist für die Ewigkeiten 🙁 Viele hier sagen, dass es keine Rolle spielt ob leibliches Kind oder nicht. Das ist aus meiner Sicht nicht so. Man mag es zwar gerne behaupten aber eigenes „Fleisch und Blut“ ist eben anders….Ich kenne auch beruflich bedingt ein Paar Familien mit Pflege- oder Adoptivkindern, wo dann doch der eigene Kinderwusch in Erfüllung gegangen ist, und wo die Eltern dann doch gestehen mussten, dass es doch anders ist. Nicht unbedingt, dass man leibliche Kinder mehr liebt aber eben anders. Wahrscheinlich spielt es sich im Unbewussten ab, so dass man es nicht greifen kann.
    Aber wie gesagt ich denke, dass es Dir darum geht, dass Du das Gefühl hast, dass Deine Kinder in der Familie Deines Partners benachteiligt werden. Und so soll es eigentlich nicht sein. Aber dafür muss dann Dein Partner gerade stehen und „Euch“ als Familie/Stieffamilie verteidigen!

    Und zum zweiten Thema: natürlich wusste die neue Frau/Freundin Deines Ex- Mannes, dass er drei Kinder hat. Dazu gehört auch, dass er für die Kinder sorgt oder mitsorgt. Andersrum wusste er von Anfang an, dass seine Freundin gewollt kinderlos bleibt und keine Einschränkungen erleben möchte. Da frage ich mich wie eben gerade Lilly, warum zieht er in ihre Wohnung ein? Aus Bequemlichkeit? Dann soll er doch bitte eine eigene Wohnung nehmen, selbst wenn es nur eine kleine Wohnung wäre, und dann kan man dies alles getrennt managen. Warum verheimlciht er Dir, dass er wegfährt? Vielleicht weil er denkt, Du wärest damit nicht einverstanden? Aus meiner Sicht müsst ihr besser miteinander kommunizieren, sonst habt ihr bald ein Problem.
    Ich will hier keinen verteidigen, bitte verstehe mich nicht falsch. Ich finde es auch sehr wichtig, dass die Kinder regelmäßigen Kontakt zu ihrem Vater haben.
    Ich merke sehr deutlich, wie wichtig meinem Partner die Zeit mit seinem Sohn ist. Wie er sich Sorgen und Gedanken um seine Entwicklung und Zukunft macht. Und ich würde nie im Leben versuchen das su sabotieren. Sprich wenn sein Sohn will kann er kommen, auch wenns grad kein Besuchstag ist aber wir grade da sind. Mein Partner ist sein Vater und soll auch greifbar und erreichbar für ihn sein. Was ich blöd fände, wenn man bereits was vorhat und es gerade nicht passt. Aber da muss man sich halt an die Regelnund Absprachen halten, was Dein Ex offensichtlich nur bedingt tut. Andersrum, wenn ich aber merken würde, dass es meinem Partner genügt seinen Sohn 1-2 mal im Monat zu sehen und zu wissen, dass es ihm gut geht, würde ich nicht für mehrere Besuchstage kämpfen. Vielleicht ist es bei Deinem Ex so? Das liegt aber meines Erachtens nicht an der neuen Freundin, sondern an dem Vater!
    Andersrum gönne ich der Ex-Frau meines Partners oder Ex-Frauen im allgemeinen, ihren Urlaub auch mal ohne Kind verbringen zu können. Da steht unsere Tür offen, da kann der Kleine auch länger bei uns einziehen. Muss man einfach kommunizieren. Ich finde es nicht fair, dass Du das offensichtlich nicht kannst (oder nicht willst??) Unsere KM will das einfach nicht, sie findet es mit Kind am schönsten!
    Man muss einfach nach einer fairen Lösung für alle suchen! Vielleicht kannst Du Dir Gedanken machen, wie Du es am schönsten fänest und dies dann mit Deinem Exmann besprechen?

    LG Ela

    • #8153

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Liebe Ela,

      zu meinem Thema.
      Eigentlich widersprechen wir uns gar nicht so denke ich.
      Ich sehe es nämlich auch so, dass leibliche Kinder immer anders sind als angenommene. Vielleicht ist es ja genau das was es mir schwer macht zu akzeptieren das diese Kinder, die eben nicht leiblich sind, überall diesen Stellenwert haben als wären sie es. Und meine, die natürlich genauso wenig leiblich sind, mit denen mein Partner aber tagtäglich zusammen lebt, für die er sorgt als wären es seine eigenen, eben zwar freundlich, aber distanziert behandelt werden.
      Besonders eben, da ich in einem total anderen Umfeld lebe.

      Zu dem anderen Thema.

      Doch ich denke in unserem Fall liegt es sehr viel an der neuen Freundin. Ich finde, dafür das sie nie Kinder wollte macht sie das alles wirklich gut, aber sie ist auch ein sehr launiger Mensch. Manchmal bringt sie sich voll ein und man merkt, dass sie sich auf die Kinder freut oder wenigstens kein Problem damit hat das sie da sind und an anderen Wochenenden oder jetzt in den Ferien merkt man, sie hat keine Lust, am Liebsen wäre es ihr wenn die Kinder in meinem Dunstkreis blieben. Das merkt man immer schon. Warum er das so mit macht? Keine Ahnung. Ich habe da so meine Theorie, aber das würde zu weit führen und zu privat werden.
      Vielleicht mal in einem anderen Strang 🙂

  • #8150

    Starchild
    Teilnehmer

    Liebes Märzkind

    Kannst Du deinen Ex. direkt fragen, wieso er glaub euch anschwindeln zu müssen? Denn Du machst auf mich echt nicht den Eindruck der bösen Ex., sondern der einer ganz vernünftigen Frau, die ihre eigenen Gefühle sehr selbstkritisch hinterfragt, was übrigens nicht all zu vielen Menschen können! Was aber bei vielen, absolut wünschenswert wäre…

    Ich sehe das auch eher wie Ela, es liegt grundsätzlich nicht an der Freundin, sondern an deinem Ex! Auch wenn esschwierig ist nachzuvollziehen wie man einen Mann mit drei Kindern bei sich einziehen lassen kann, die Kinder aber grad mal kategorisch von vornweg ausschliesst. Noch schwerer fällt es mir aber nachzuvollziehen, wie man sich als Mann/Vater darauf einlassen kann. Es scheint ihm ja grundsätzlich viel an den Kindern zu liegen!

    Ich fühle mich nicht für meine Stieftochter zuständig und es kämme mir auch nicht im Traum in den Sinn, für die Eltern den Babysitter zu spielen! (Das liegt vorwiegend am sehr schlechten Verhältnis zur Kindsmutter. Wer glaubt sich mir durch Dritte mit dem Satz „wenn Sie einzieht, zahlt sie auch…“ vorstellen zu müssen, hat von mir leider nicht mehr viel zu erwarten, eher null, niet, niente. Und ich kann brutal konsequent sein.)

    Bei meinem Partner wäre das natürlich noch etwas anderes, nur der will das selber nicht! Entweder er hat selber Zeit für seine Tochter, oder sie bleibt halt einfach bei ihrer Mutter. Was aber selten bis nie vorkommt. Und die beiden sind ein echtes Treamteam! Manchmal frag ich mich, wer jetzt der grössere Kindskopf ist, sie oder er. Allerdings ist das dann auch der Punkt, wo ich nicht mithalten kann, wo wir zu dritt nicht harmonieren.

    Doch ich hatte nie das Gefühl mich deshalb, irgendwie einschränken zu müssen oder irgendwie zu kurz zu kommen. Ich finde sie hat sogar jedes Recht, ihren Papi mal ganz für sich allein zu haben. Es war eher mein Partner der immer meinte, wir müssten jetzt wie eine richtige Familie zu dritt funktionieren und das ganze Weekend zusammen kleben und ich wollte ihn „nicht hängen“ lassen. Das war sehr anstrengend und kontraproduktiv, nebst 4 Jahren Horrorscheidung, echt zermürbend. Puhh… bin ich froh, ist das alles vorbei.

    Ich wollte auch keinen Mann mit Kind, aber diesen Mann gab’s nur mit und zwar ohne wenn und aber…
    Und hey, andere Männer spielen Fussball, sind bei der freiwilligen Feuerwehr, haben ihren Männerclub oder bringen dir ständig tote Fische nachhause. Meiner guckt nicht mal Fussball und ich liebe ihn dafür!;-)

    • #8152

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Liebe Starchild,

      nun ja er hat mich angelogen weil es sein Wochenende gewesen wäre und er wusste ich hätte einem Tausch anders nicht zugestimmt.
      Eben weil ich selber was vor hatte. Wahrscheinlich hatten die Zwei nun aber genau für dieses Wochenende ein gutes Angebot oder was weiß ich.

      Aber das ist hier tatsächlich nicht das Thema. Irgendwie hat sich eine Nebendiskussion entsponnen. Bei Bedarf und Lust wäre ich dabei diese an anderer Stelle fortzuführen.
      Denn ich bin ja irgendwo Beides. Ex und Next. Ich kenne beide Seiten und nur weil ich eigene Kinder habe, heißt das nicht, dass ich immer für alles Verständnis habe was die Ex meines Partners so macht.

      Liebe Grüße

  • #8162

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Ich glaube, ich verstehe inzwischen, weshalb es in einem anderen Forum eventuell zu einer kontroversielleren Diskussion gekommen sein könnte…
    Du hast die Sache hier über die Spenderkinder-Seite angefangen, was meiner Meinung nach eine ganz andere Problematik ist.
    Momentan scheint es echt eher darum zu gehen, dass Exmann und dessen neue Freundin nicht deinen Vorstellungen entsprechend handeln. Und da können die Meinungen dann eben auseinander gehen. Wenn dir dann aber jemand rät „Wie die ihr Leben leben geht dich nichts an.“ und dass du den Kontakt zwischen Vater und Kindern nicht erzwingen kannst, wenn der Mann nicht will, dann sind das keine Anfeindungen.

    Natürlich ist es für die Kinder schade, wenn der Vater sich zurückzieht, oder gar beeinflussen lässt. Aber, wie gesagt, sollte dein Groll da eher IHM gelten. Vielleicht ist es auch das, was zu hitzigen Diskussionen woanders geführt hat? Eine Ex, die auf die Next pissig ist, weil diese eben nicht die „fremde Brut“ als goldene Kälber sieht, hat einen Beigeschmack.

  • #8164

    Maerzkind
    Teilnehmer

    Lilly, ich glaube wir kommen da grad nicht zusammen. Ich habe das Gefühl das Du da Deine Erfahrungen in meine Geschichte projezierst.
    Ich denke man muss bei solchen Geschichten auch immer die Hintergründe beleuchten, kennen etc.
    Und da mir das zu weit geht, denke ich sollten wir das Thema an dieser Stelle ruhen lassen.

    Übrigens macht mich das grad etwas sprachlos. Deine Ausdrucksweise.
    Ich bin nicht pissig auf die Next. Ich verstehe sie sogar. Bin ja selber eine.
    Trotzdem muss ich doch an das Wohl der Kinder denken. Fremde Brut ist übrigens reichlich respektlos.

    Soll ich meinem Ex nahe legen das er ausziehen soll damit er sich mehr um die Kinder kümmern kann? Soll ich ihn aus der Verantwortung entlassen? Was ist denn da Deine Lösung?

  • #8171

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Ich glaube, dein Gefühl täuscht dich. Ich habe in diese Richtung gar keine Erfahrungen, denn falls du meine Geschichte gelesen hast, wüsstest du, dass unser Stiefkind weit genug weg ist, um mich nicht „einzuschränken“, um es mit den Worten der Neuen deines Ex zu sagen.

    Meine Ausdrucksweise war überzeichnet, das kommt geschrieben leider nicht gut rüber. Es kann ja durchaus sein, dass die Neue deines Ex deine Kinder tatsächlich als „fremde Brut“ sieht, und sich davon gestört fühlt. Und ja, das darf sie. Dann muss sie aber auch gemeinsam mit ihrem Partner dafür sorgen, Abstand zu den Kindern zu halten.
    Ich habe bei dir aber das Gefühl, dass du alles, was deine Meinung nicht bestätigt, als Angriff siehst.
    Du hast eine ganz genaue Vorstellung davon, wie der Ex und die Neue im Bezug auf deine Kinder sein müssen. Und alles was ich sage ist, dass du das von dem Mann und Vater der Kinder verlangen kannst, nicht aber von seiner Frau. Du machst aber hier den Eindruck, als müsste vor allem diese Frau nach deinen Wünschen und Vorstellungen handeln, und das Recht darauf zu bestehen hast du einfach nicht.

    Nein, natürlich sollst du nicht dem Ex die Beziehung sabotieren, indem du ihm sagst, dass er ausziehen muss. Aber ER ist dein Ansprechpartner. Du kannst ihm sehr wohl sagen, dass du es für die Kinder schade findest, dass er sich zurück zieht. Aber da muss deine Einmischung dann schon aufhören. Du kannst einen Vater nicht zum Umgang mit den Kindern zwingen. Du kannst ihm nur, wenn das Verhältnis passt, ins Gewissen reden.

    Aber ich werde mich hier zurück ziehen. Denn ich habe das Gefühl, dass du unter falschen Vorwänden hier den Strang angefangen hast, und dass es dir gar nicht um deine Stiefmutter-Probleme geht. Außer dass du ein Problem mit der Stiefmutter deiner Kinder hast.

    • #8172

      Maerzkind
      Teilnehmer

      Also die Einzige die immer wieder von dem Thema anfängt bist Du 😉

      Ich hatte weiter oben schon mehrfach geschrieben das das eine Nebendisskusion ist und das die hier in dem Strang eigentlich nichts verloren hat. Gar nicht drauf zu reagieren fand ich aber auch unhöflich.
      Und ich sehe immer noch nicht wo ich meinem Ex etwas nicht gönne oder auf seiner Freundin herum hacke. Die können machen was sie wollen, aber die Kinder haben auch ein Recht auf Kontakt zu ihrem Vater.

      Aber gut. Wenn Du das so siehst bin ich Dir dankbar das Du Dich zurück ziehst. Vielleicht treffen wir uns ja dann irgendwann in nem Ex Bashing Strang wieder
      Worum es übrigens auch in dem erwähnten anderen Forum ging. Um mich als Next und die Ernschränkungen die die Patchworksituation auf mich als Next hat. Da haben sich dann die ganzen Exen auf mich gestürzt.
      Irgendwie ist es scheinbar blöd wenn man in beiden Seiten steckt :-(.

      Denn mein Anliegen hier sind eigentlich tatsächlich die nicht biologischen Kinder meines Partners.
      Aber wie schon vermutet ist diese Konstellation ehr die Ausnahme und Gleichgesinnte sind schwer zu finden.

      Um weiteren Unfrieden hier zu vermeiden bitte ich auch darum bloß nichts mehr zu meinem Ex und seiner Freundin zu schreiben.

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