Ferienregelung – nur wie die Mutter es haben will?

Startseite Foren Trennungsväter Ferienregelung – nur wie die Mutter es haben will?

Schlagwörter: 

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Daka vor 2 Monate, 1 Woche.

  • Autor
    Beiträge
  • #20841

    Maria0403
    Teilnehmer

    Hallo Ihr Lieben,

    ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin, dieses Forum gefunden zu haben. Ich bin 22 Jahre alt und nun seit 3,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist 28 und Papa von zwei wundervollen Jungs, die beide aus verschiedenen Beziehungen stammen. Beide Frauen haben ihn nach der Geburt sitzen lassen, betrogen während er sich um das Kind gekümmert hat. Anjas das ist ja nicht das Thema. Es gibt immer wieder probleme mit der Mutter des Größere, mit dem Kleinn klappt es momentan ganz gut. Sie arbeitet, hat selbst einen Freund der sich gut kümmert. Der kleine hat was er brauch und ist glücklich.
    Bei dem Größen (7) ist es alles etwas schwierig. Er ist nie ordentlich angezogen, hat nie die Fingernägel geschnitten, schaut Filme ab 19 und erzählt uns ständig, dass seine Mutter viel Zeit für ihre Freundinnen und er deshalb immer nach vier alleine nach Hause geht und dann seinen Fernseher anmacht. Er kümmert sich auch immer um seine kleine Schwester, die wohl auch in seinem Bett schläft weil sie sonst Angst hat. Naja ich denke ihr wisst wohl alle am Besten welche Probleme es da geben kann….

    Auf jeden Fall ist er jetzt in der Schule und bis jetzt hat sie in den Ferien nie gefragt, ob wir ihn nehmen. Sie bekommt ALG 1 und 2 und geht wohl nebenbei bei der Mutter ihres Schwagers schwarz arbeiten, sodass wenigstens sie immer gut angezogen sein kann. Jetzt hat mein Freund eine neues Arbeit und kann, da er noch in der Probeziet ist nicht unbedingt urlaub nehmen. Gestern kommt dann eine Nachricht von ihr „Du hast den Kleinen die ersten drei Wochen, ich hab danach Urlaub.“ Als er ihr damm sagte, dass das schon im drei Wochen ist und er so kurzfristig keinen Urlaub bekommt meinte sie nur, das wäre ja wohl dann nicht Ihr Problem.

    Egal wo ,an sicher versucht zu infomieren heißt es immer nur WER KINDER BEKOMMT MUSS SICH HALT AUCH DARUM KÜMMERN..DIE MUTTER BRAUCH AUCH MAL URLAUB… und man wird übelst fertig gemacht. Ich liebe den Kleinen und wir beide verbringen gerne Zeit mit ihm. Es ist nicht so dass wir ihn nicht nehmen wollen, es geht einfach darum, dass wir uns immer nur nach ihr richten müssen. Seine Meinung zählt nie. Er muss sich immer richtigen sonst geht sie zum Jugendamt und die sind immer mehr als Parteiisch. Da wird er dann richtig zur Sau gemacht, weil die Arme Frau, die jedes Wochenende in Paris oder München Party macht, ihre Kinder jeden Tag zu irgendwelchen Freunen gibt, ohne uns vorher zu fragen ob ihn nicht mal nehmen wollen sich dann beschwert, dass sie auch mal Zeit für sich braucht… Mich ärgert das so. Wie sind denn Eure Erfahrungen? Denn ich glaub einige machen diesen Mist schon viel länger ,ist als ich…

    • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  Maria0403.
  • #20939

    Donnaserpente
    Teilnehmer

    Hallo Maria,

    das geht so nicht, wie die Mutter es sich vorstellt. Urlaubszeiten gehören rechtzeitig abgesprochen. Außerdem gibt es keine verpflichtende Ferienregelung. Sie kann ihm deshalb gar nichts. Anders sieht es aus, wenn sie Euch die Kinder einfach „vor die Tür stellt“. Was macht Ihr dann? Dein Freund sollte versuchen, der Mutter zu vermitteln, dass ein ordentliches Miteinander sich positiv auf die Kinder überträgt.

    Alles Liebe!
    Donna

  • #21317

    Daka
    Teilnehmer

    Liebe Maria,

    kurz vor Ferienbeginn jetzt mit „du nimmst ihn die 3 Wochen und basta“ kann sie eigentlich nicht machen. Dass es für ein Schulkind aber eine Ferienregelung geben sollte, sehe ich schon auch so…aber darum geht es dir ja auch nicht… gibt es für den großen denn überhaupt eine feste Umgangsregelung? Ich denke das wäre in dem Fall vielleicht angebracht eine solche festzulegen. Dann können sich alle Beteiligten entsprechend darauf einstellen. Für diese Ferien sollte jetzt noch eine andere Lösung gefunden werden, wenn dein Mann wegen des Jobs nicht frei bekommt. Ihr wird ja auch nicht dran gelegen sein, dass er gekündigt wird und dann den Unterhalt nicht zahlen kann…
    Alternativ: Gibt es denn einen Hort wo der Große ggf. tagsüber hingehen kann? Dann kann er die drei Wochen bei euch sein und dein Mann trotzdem arbeiten? Drei Wochen Ferien beim Vater heißt ja nicht zwangsweise, dass dieser wirklich 3 Wochen URLAUB mit ihm machen muss sondern dass Vater verantwortlich für die „Betreuung“ ist…dazu zählt auch Hort oder Ferienlage oder auch eine Woche bei den Großeltern… Vielleicht könnt ihr ja auch das mal in Betracht ziehen…

    LG Daka.

    • #23564

      Maria0403
      Teilnehmer

      Ja es ist geregelt, dass er ihn alle zwei Wochen am Wochenende hat und wenn er es beruflich schafft auch den Mittwoch. Da er allerdings bis fünf arbeitet ist das schwer. Wenn er fragt, ob er ihn dann über Nacht bekommt, sagt sie das würde nicht gehen wenn Schule ist. Dann dann wenn sie wieder irgendwas vor hat sagt sie er solle sich doch öfter um sein Kind kümmern.

      Jetzt hat sie eben geschrieben, es sei ihr egal ob er Urlaub hat oder nicht. Wenn er doch sich das geteilte Sorgerecht einklagt dann muss er das so machen egal ob er will oder nicht. Er hat ihr geschrieben, dass er das nach frühzeitiger Absprache gerne so macht, aber dass er sich den Urlaub jetzt nicht plötzlich her zaubern kann und sich nicht nur nach ihr richtet, sondern dass man das besprechen muss. Naja sie will sich jetzt mal wieder beim Jugendamt beschweren und die stehen ja leider sowieso immer auf Ihrer Seite.

      Wie gesagt, offiziell ist sie Arbeitslos, denn wir haben vor kurzem Post bekommen, dass sie nun Leistungen vom Jobcenter erhält und deshalb sein Gehalt geprüft werden muss… Mal schauen wie weit sie dann beim Jugendamt kommt.

  • #26289

    Daka
    Teilnehmer

    Liebe Maria,

    haben sie denn gemeinsames Sorgerecht oder ist das noch in der Schwebe weil laufendes Verfahren?

    Ich würde an der Stelle deines Partners einen Einzeltermin beim JA ausmachen und dort seine Sicht der Dinge darstellen, möglicherweise gar ihrer „Beschwerde“ vorgreifen. Aber es ist schon leider oft noch so, dass das JA sehr pro Mutter und contra Vater ist…vor allem wenn man an den falschen Berater(in) gelangt. Aber ich glaube und hoffe das wird langsam besser, da immer mehr junge Mitarbeiter dort anfangen und die „alten“ ablösen, die in der „Mutter ist per se die Beste“ Spirale gefangen sind…

    Was wäre denn mit Hort und Großelternbetreuung für die Ferien?

    LG Daka.

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.