Welche Rechte hat der Vater?

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    • #355179
      Gazelle
      Teilnehmer

      Vor gut zwei Jahren hat die KM eine neue Beziehung angefangen, als es raus kam ist sie zu ihrem neuen Lover gezogen.
      Seitdem leben die Kinder im Wechselmodell bei Vater (in ihrem alten Haus) und Mutter (im Haus des neuen Freundes im Nachbardorf)

      Da der Vater Schichtdienst hat (24 Stunden Schichten) sind die Kinder meist 6 Tage bei ihm und 8 Tage bei der Mutter.

      Mutter lügt und hetzt die Kinder auf (Euer Vater soll euch Klamotten kaufen, der zahlt nicht genug Unterhalt usw. – Dinge, die nachweislich nicht stimmen, er zahlt sogar mehr als die Anwältin festgelegt hat und als ich den Kindern mal Kleidung kaufte/nähte ist sie total ausgerastet. Ich sollte den Kindern nichts kaufen oder nähen, sie würde dafür mehr Geld bekommen, dass sie die Kinder einkleiden würde. Auch die Sachen, die sie beim Vater tragen. Gekauft hat sie allerdings fast nie etwas…)

      Naja, jetzt war gerade die Scheidung und nun macht die Mutter ernst: Sie will kein Wechselmodell. Sie will die Kinder ganz und der Vater soll zahlen.

      Der Vater möchte das Wechselmodell, die vier Kinder (zwischen 5 und 12 Jahren) wollen das auch.

      Beim Gespräch im Jugendamt hat die Mutter auch Lügen erzählt, wodurch es viel Streit gab.
      Der Jugendamtsleiter sagt, Wechselmodell ginge nur, wenn die Eltern sich einigermaßen vernünftig austauschen können.

      Kann die Mutter nun, wenn sie sich einfach total quer stellt, damit durchkommen?

      Obwohl SIE diejenige ist, die ihren Mann betrogen hat, die Kinder aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen hat (Oma und Opa wohnen beim Papa direkt nebenan) und SIE diejenige ist, die Absprachen boykottiert, nicht zu Treffen oder Beratungen bereit ist usw?

      Der Vater möchte alles möglichst friedlich klären, er will die Kinder nicht vor Gericht ziehen.

      Haben Väter wirklich so viel weniger Rechte als die Mütter?

      Um das Wechselmodell wirklich 50:50 machen zu können sucht er jetzt eine Teilzeitstelle.

      Die Anwältin hat ihm aber gesagt, dass er unterhaltspflichtig ist und sich nicht selbst zahlungsunfähig machen darf.

      Ist es wirklich so, dass er bei 50:50 verpflichtet ist, mehr zu arbeiten als die Mutter, die nur ein paar Stunden arbeitet?

      Und haben Väter so viel weniger Rechte als Mütter?

      Ich finde das alles ziemlich ungerecht!

    • #355186
      Daniela75
      Teilnehmer

      Ich befürchte, das es so ist. Was wäre denn, wenn Ihr bei der KM mal fallen lasst, das er die Kinder komplett zu sich nehmen möchte. Also den Spieß einfach mal umdrehen?
      Keine Ahnung, ob das eine gute oder eine schlechte Idee ist. Ansonsten kann ich nur zu den besten Anwälten und Behörden raten. Direkt wird es wohl wenig gehen. Mediator, alles, was geht in Anspruch nehmen.

    • #355190
      Tara
      Teilnehmer

      Ich kann Dir nur sagen, wie es bei uns war.

      KM hat KV betrogen und rausgeworfen und ist im Haus geblieben. Die Kinder waren eine Woche und ein Wochenende im Monat beim KV und er hat ca. 1.000 Euro gezahlt und sie hat das Kindergeld für beide behalten.

      Dann hat er sich konsolidiert und auch mich kennengelernt. Und beschlossen, die Kinder im Wechselmodell haben zu wollen, aufwachsen zu sehen. Das hat er monatelang versucht, ihr per Mail klarzumachen. Sie sagte nur, sie wolle das nicht und war nicht bereit, Gründe dafür zu nennen. Da die Kinder in den Ferien durchaus auch 3 Wochen am Stück bei ihm waren, konnte sie nichts grundsätzlich gegen ihn haben. Wenn ich meine Kinder bei jemandem generell nicht haben will, gebe ich sie da nicht hin. Ich denke, es ging ihr ums Geld.

      Sein Termin beim Jugendamt, wie er das nun korrekt angehen soll, ergab, dass es erst Mediationsgespräche mit Jugendamtsbegleitung geben muss, weil kein Richter eine Klage ohne diese Gespräche annehmen würde.

      Die Gespräche fanden statt und da kam sie mit „ich will das einfach nicht“ nicht weiter. Argumente sind auch nicht Geld, sondern nur das Kindeswohl. Wenn der Vater also keine Drogen nimmt oder vorher in Bezug auf die Kinder unzuverlässig war, ist Deutschland heutzutage pro Wechselmodell. Die Kinder sollen nicht aus dem örtlichen Umfeld gerissen werden. Wir haben eine Wohnung direkt in der Nähe der KM gesucht, damit sie dieses Argument nicht hat.

      Die Partner spielen keine Rolle. Es ist egal, ob KV eine Partnerin hat (die vielleicht viel hilft) oder nicht. Er hat ein Recht auf seine Kinder. Es wurde bei uns nicht gefragt. Die Wohnungen wurden nicht besichtigt.

      Nach 4 Mediationen, in denen die KM nur gesagt hat, sie „will das nicht“ und kein Argument hatte, wurden die Mediationen als gescheitert erklärt und der nächste Schritt wäre ein Gerichtstermin gewesen, bei dem die Kinder befragt worden wären. Da sie wusste, dass die Jungs 50% zum KV (bzw. uns, ich war ja schon da) wollen, hat sie aufgegeben. Aber auch erst, als ihr klar war, dass er wirklich vor Gericht geht.

      Nun zahlt er nichts mehr, sie sind im wochenweisen Wechsel bei uns und sie muss das Kindergeld auf ein gemeinsames Konto zahlen, auf das jeder noch einen Betrag einzahlt und beide die gemeinsamen Ausgaben zahlen (Vereine, Schulgeld, Schulsachen, Friseur, Klamotten). Privatausgaben (Essen, Urlaub, Kino) zahlt jeder selbst.

    • #355193
      Govinda
      Teilnehmer

      Leider hast Du insgesamt nicht ganz unrecht.
      KM sitzen häufig immer noch am längeren Hebel. Aber der Wandel vollzieht sich stetig, Gerichte sind heute deutlich mehr „pro Vater“ eingestellt und stehen dem Wechselmodell häufig positiv gegenüber.

      Es ist ein beliebter Trick (und wird leider häufig auch von den Anwälten auf KM Seite geraten) die Kommunikation nachhaltig zu blockieren, zu verweigern und eskalieren zu lassen, um mit genau dem Argument ein Wechselmodell zu umgehen. Der schnöde Mammon ist halt doch deutlich häufiger Prio als das Kindswohl.

      Der Rat von Tara ist hier sicherlich das Beste, hartnäckig bleiben und das Thema durchziehen, mit allen Konsequenzen.
      Aber es ist leider keine Garantie, es gibt leider immer noch Richter die meinen „ein Kind gehört zur Mutter“

    • #355198
      Fair
      Teilnehmer

      Haben Väter wirklich so viel weniger Rechte als die Mütter?

      Nach meiner Beobachtung agieren Ämter und Gerichte mittlerweile neutral. Hätte er die Kinder nach der Trennung hauptsächlich betreut, hätte die KM nun dasselbe Problem.

    • #355200
      bosie
      Teilnehmer

      In erster Linie sehe ich das Problem darin, dass er ja zurzeit nicht wirklich das Wechselmodell lebt, sondern etwa eine 80/40 Lösung.
      Das würde eigentlich bedeutet, dass er komplett Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle zahlen muss. Genauso viel wie ein Vater, der sich gar nicht oder nur alle zwei Wochen kümmert.

      Wie sieht es denn wirklich aus mit dem Unterhalt? Sollte er zurzeit weniger als DDT zahlen, ist natürlich nachvollziehbar, dass die KM auf eine andere Regelung pocht, damit sie mehr Unterhalt für die Kinder erhält.

      Ich würde mir einen wirklich guten Anwalt suchen. Wenn doch bisher das 60/40 Modell funktioniert hat, gibt es keine Gründe, warum das 50:50 Modell nicht auch funktionieren sollte. Es ist ja offensichtlich, dass dien KM die Karte, dass man nicht gut miteinander kommunizieren kann nun zieht um ihre Interessen durchzudrücken. Und genauso würde ich auch argumentieren. „immer gute Absprachen, gute Koordination, gemeinsame Elternschaft…“.
      Beim Wechselmodell müssen beide Elternteile ihren Anteil leisten, dann muss auch KM arbeiten und zum Unterhalt beitragen. Aber da ist die Gesellschaft und auch JA und Gerichte oft tatsächlich nicht so hart wie zu den Vätern. Was aber nicht stimmt und hier leider immer wieder so dargestellt wird, ist, dass beim Wechselmodell der Unterhalt auch 50:50 ist. Das stimmt nicht. Der Unterhalt wird an den Einkommensverhältnissen berechnet. Verdient Papa mehr, zahlt er auch mehr.

      Wenn sie sich da jetzt querstellt, und klarmacht, dass sie zu einem weiteren Wechselmodell nicht bereit ist, kann eine Lösung auch sein, dass die Kinder dann ganz beim Vater leben könnten. Wäre er dazu bereit und auch du? Dann würde das gewohnte Umfeld eine Rolle spielen.

      Und dann würde auch jeder verstehen, wenn er Stunden reduziert, er übernimmt dann ja die Betreuung alleine.

      Ich würde also einen Ganz vor das Gericht nicht scheuen, dieses Theater belastet Kinder viel mehr. Ich verstehe nie, warum Väter da so zögerlich sind.

    • #355205
      Mima
      Teilnehmer

      Ich muss mich jetzt mal als Fan des Residenzmodells outen. Ich möchte für meine Tochter kein Wechselmodell. Bei der Trennung von meinem Ex war sie vier. Ich bin der Meinung, dass Kinder in diesem Alter ein Haupt-Zuhause brauchen, ich möchte auch nicht an zwei Orten wohnen.
      Mein Ex ist ein toller Vater, aber auch eher ein Spassvater. Super als WE- und Ferienpapa, aber im Alltag schnell überfordert. Ich bin der Meinung, dass ich mich weit besser um unsere Tochter kümmern kann. HA kontrollieren, lernen, regelmässige Bettzeiten, gesunde Ernährung kämen eher selten vor. Er würde auch nicht an U-Untersuchung, Zahnarzt o.ä. denken.
      Ich glaube, dass Kinder frühestens mit 12 entscheiden können, wo sie wie lange in welcher Form wohnen wollen.
      Natürlich habe ich meine Tochter auch gern bei mir, weil ich mich an ihren Dasein erfreue.
      Geld spielt in meinen Überlegungen keine Rolle. Hätte ich sie nur jede zweite Woche, hätte ich mehr arbeiten können.

      • #355208
        bosie
        Teilnehmer

        Dir ist aber schon bewusst, dass viele andere Väter sich sehr gut alleine um Kinder kümmern können, Arzttermine einhalten, Aufgaben kontrollieren, Bettzeiten durchsetzen und sich um die Ernärhung kümmern.

        Und dass viele Mütter, die ihre Kinder bei sich haben, dies nicht können und deswegen werden ihnen trotzdem nicht die Kinder abgenommen.

        jeder muss herausfinden, was für die individuelle Familiensituation am besten passt.

        • #355219
          Mima
          Teilnehmer

          Natürlich, ich kann ja immer nur für mich sprechen. Ich wollte nur deutlich machen, dass hinter der Ablehnung des Wechselmodells nicht immer der Gedanke an Geld steht.
          Ich habe meine Tochter einfach gern bei mir. Und bin tatsächlich der Meinung, dass niemand sich so gut um sie kümmert wie ich. (Ich weiss, dass dies subjektiv ist)

          • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 2 weeks von Mima.
          • #355224
            bosie
            Teilnehmer

            Wenn man aber jahrelang okay ist, dass das Kind 40% der zeit beim Vater ist, dann gibt es in meinen Augen keinen Grund, dass es nicht 50 Prozent dort sein Kind.

            Und Väter haben ihre Kinder eben auch einfach gerne bei sich.

          • #355228
            Mima
            Teilnehmer

            Stimmt. Trotzdem ist Geld nicht immer (Manchmal schon – auf beiden Seiten) ein Argument für Ablehnung oder Befürwortung des Wechselmodells. Es gibt auch andere Gründe dagegen.
            Sollte meine Tochter sich das Wechselmodell in einigen Jahren wünschen, werde ich mich dem nicht verschliessen. Im Moment schon.
            Steht bei uns aber auch nicht zu Debatte, wir wollen das beide nicht.

          • #355230
            bosie
            Teilnehmer

            Natürlich ist es das nicht immer.

            Ich finde aber das Argument, ich habe mein Kind eben gerne um mich auch nicht sehr überzeugend um dem Vater ein Wechselmodell zu verwehren.

            Aber wenn er eh nicht will muss man da jetzt auch nicht weiter diskutieren.

          • #355232
            Mima
            Teilnehmer

            Das ist auch nicht mein Argument dagegen, das ist nur mein Gefühl. Ich bin aber der Meinung, dass es für Kinder im Kindergarten- und frühen Grundschulalter besser ist, ein festes Zuhause bei ihrer Hauptbezugsperson zu haben und den anderen Elternteil nur zu besuchen.
            Wer bereits das 40/60 Modell lebt, teilt diese Meinung offensichtlich nicht.

          • #355236
            bosie
            Teilnehmer

            Aber das eine Elternteil ist doch nur deswegen die Hauptbezugsperson weil das Kind eben hauptsächlich dort lebt. Wäre es im Wechselmodell hätte es ja nicht nur eine Hauptbezugsperson.

          • #355241
            Mima
            Teilnehmer

            Meist – nicht immer- gibt es auch in Kernfamilien einen, der den grösseren Teil der Betreuung übernimmt. Bei uns war/bin ich das. Ich habe die Elternzeit genommen und danach Teilzeit gearbeitet. Deshalb bin ich nachts aufgestanden, habe das Kind in die Kita gebracht und abgeholt, habe ich das kranke Kind betreut und meist das Kind ins Bett gebracht. Deshalb hatte ich bei der Trennung die engere Beziehung zu unserer Tochter. Ich war ihre Hauptbezugsperson und bin es durch das Residenzmodell immer noch. Für sie, damals 4 Jahre, war es damals das Beste (dies ist nur meine Meinung) bei mir zu leben und ihren Vater regelmässig zu besuchen. Und das Kindeswohl sollte an erster Stelle stehen, nicht das Elternwohl.

          • #355243
            bosie
            Teilnehmer

            Das mag ja bei euch alles so sein, aber das gilt eben für euch und nicht automatisch für andere.

            Wenn Eltern sich so organisieren, dass ein Kind zu einem Elternteil eine viel engere Bindung hat, dann liegt das ja oft daran, dass der andere extrem viel arbeitet. Das wird er wahrscheinlich nicht für das Wechselmodell aufgeben wollen und wünscht dies dann wohl eher nicht.

            Es gibt aber ganz viele andere Modelle und die wollen dann wohl doch gerne das Wechselmodell.

            Ich verstehe aber auch gar nicht, warum du jetzt an dieser Stelle deine ganz eigene Situation einbringst. Die hat doch überhaupt nichts mit der in diesem Strang hier zu tun.

    • #355206
      Goldmarie_chen
      Teilnehmer

      Hallo,

      wir durchleben gerade genau diese Situation auch. Die KM möchte das Wechselmodell nicht mehr. Ich kann eigentlich keinen Rat geben, außer es erstmal bei der Familienhilfe mit einem Mediator zu probieren. Das ist bei uns leider gescheitert, aber lange Zeit half das wirklich die Gemüter zu beruhigen und aufeinander zuzugehen.

      Wir haben den Tip bekommen, der KM in regelmäßigen Abständen immer wieder schriftlich Angebote zu einem persönlichen Treffen zu unterbreiten. Und ihr auch immer wieder zu sagen, dass man sich zum Wohl der Kinder außergerichtlich einigen möchte und gerne mit ihr zusammen eine Lösung finden würde. Schriftlich, um dies nachweisen zu können.

      Uns wurde auch gesagt, dass Gerichte heute sehr genau prüfen, ob die Mutter die Kommunikation verweigert, eben weil dies wohl lange Zeit ein Trumpf war, der ausgespielt wurde. Die KM macht dicht und beruft sich dann darauf, dass man nichtmehr miteinander kommunizieren könne. So ist es zumindest bei uns.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 2 months, 2 weeks von Goldmarie_chen.
    • #355211
      Tara
      Teilnehmer

      Richtig. Immer schön sachlich bleiben. Selbst die wichtigen neuen Infos kommunizieren und bei ihr nach diesen aktiv nachfragen. Und alles schön dokumentieren.

    • #355254
      Tara
      Teilnehmer

      Stimmt, ich vergesse immer zu sagen, dass bei uns KM und KV gleich viel verdienen.

      Wir haben vom Jugendamt eine 40-seitige Broschüre bekommen über das Wechselmodell. Welweiter Vergleich usw. Interessant war der Punkt, mit welchen Argumenten die Mutter sich dagegen wehren wollen wird. Alles schon bekannt, ist wohl immer so. Sie sei die Bezugsperson. Schon immer gewesen. Man muss auch immer Verständnis dafür haben, dass die Mutter (manchmal unbewusst) Angst davor hat, die Kontrolle über „ihre“ Kinder zu verlieren oder vor der Familie als schlechte Mutter dazustehen. Aber der Vater hat auch Rechte und Liebe und Verantwortungsbewusstsein und kann Kinder versorgen. Und das wissen die Gerichte.

      Ich denke, ich finde das pdf noch. Wenn es jemand haben will, schickt er mir bitte eine Anfrage an tinatara1@yahoo.de

      In einigen skandinavischen Ländern wird das Haus getauscht. Also der, der gerade die Kinder hat, lebt im Haus. Damit müssen die Kinder nicht wechseln, nur die Eltern. Das finde ich total gruselig und würde es niemals machen!

    • #355255
      Gazelle
      Teilnehmer

      Ich danke euch für eure vielen Antworten!

      Ihr habt auch ein paar Fragen gestellt, die ich beantworten will:

      Der Vater würde die Kinder auch ganz nehmen. Das würde die Mutter aber niemals zulassen.

      Sie ist ja jetzt schon mit dem 60:40 nicht einverstanden und hat immer irgendwelche Ausreden, weswegen die Kinder dann doch noch einen Tag länger bei ihr bleiben müssen usw.
      Ihr Argument ist, dass die Kinder nur ein Zuhause haben sollen.

      Dass sie dieses Zuhause aber eher bei ihrem Vater haben, in dem Haus in dem sie aufgewachsen sind, mit den Großeltern nebenan, die sie täglich sehen, Schule direkt um die Ecke usw. blendet sie aus. Die Kinder gehören zur Mutter. Punkt.

      Der Vater vermutet, dass es ihr ums Geld geht. Das Haus, in dem er wohnt (hat er von seinen Eltern geerbt und seinen Bruder ausbezahlt) wurde geschätzt und ist nicht so viel wert, wie sie behauptet hat. Sie bekommt nun also weniger als sie wollte/dachte.

      Sie will auch lieber ganz aufhören zu arbeiten und bei den Kindern sein und der Vater soll ganztags arbeiten und zahlen und darf die Kinder alle zwei Wochen mal sehen.

      Das Schlimme ist, dass sie mit den Kindern auch überfordert ist. Das ist der Vater zwar auch manchmal, aber er meckert dann rum. Sie schlägt die Kinder.
      Es gab schon zweimal Elterngespräche im Kindergarten deswegen. Der Kindergarten hat sich auch anonym vom Jugendamt beraten lassen, weil die Kinder immer wieder von Schlägen der Mutter berichtet haben.

      Der Kleine sagte Anfangs oft zu mir: „Du bist lieb, du haust mich nicht!“

      Ich habe dem Vater gesagt, er soll doch die Dokumentationen vom Kindergarten beim Jugendamt vorlegen.

      Der Vater möchte sich aber gar nicht auf das Niveau begeben, schmutzige Wäsche zu waschen.
      Er hofft immer noch, dass sie es einfach friedlich klären können, ohne Gericht usw.

    • #355259
      Mima
      Teilnehmer

      Hier kann man nichts mehr friedlich klären. Die Kinder werden geschlagen, die müssen da schnellstens raus.
      Der KV sollte sich sofort! mit seinem Anwalt beraten, hier muss sofort gehandelt werden.
      Unfassbar, dass niemand etwas unternimmt, auch der Kindergarten nicht.
      Es ist normal, dass man als Elternteil mal überfordert ist und mal meckert. Pädagogisch nicht wertvoll, aber menschlich.
      Aber: Gewalt gegen Kinder geht gar nicht!

    • #355263
      Tara
      Teilnehmer

      Meine kommen mit 2 x Zuhause besser klar, als früher beim Vater nur zu Gast zu sein. Wenn es dann einen möglichst gleichen Wechseltag gibt (bei uns immer sonntags 19 Uhr, der, bei dem sie sind, bringt sie und sie essen bei dem zu dem sie gehen) – ist es für sie alles klar und alles logisch.

    • #355264
      Mima
      Teilnehmer

      Deine BK sind aber auch schon älter.
      Hier ist da jüngste 5 Jahre alt.
      Nach dem neuesten Post von Gazelle muss der Vater aber alles dransetzen, dass die Kinder bei ihm leben.

    • #355268
      bosie
      Teilnehmer

      Ich kann Mina auch nur recht geben.

      Was will er denn da bitte friedlich klären?

      Mir ist ausserdeem vollkommen unklar, wer denn die 60:40 Umgangsregelung beschlossen hat, wer die Unterhaltszahlungen festgelegt hat und was ein geerbtes Haus damit zu tun hat?

    • #355271
      Tara
      Teilnehmer

      Sie schlägt die Kinder.

      Da würde ich aber mal etwas deutlicher aktiv werden!

    • #355273
      Tara
      Teilnehmer

      Deine BK sind aber auch schon älter. Hier ist da jüngste 5 Jahre alt.
      Ich finde zwei Zimmer trotzdem besser, als bei einem Elternteil nur im Gästezimmer oder Nähraum oder Arbeitszimmer oder Wohnzimmer eine Ecke zu haben. Warum nicht zwei Zuhause? Es sind ja nicht zwei Schulen oder andere Freunde oder Vereine.

    • #355306
      Fair
      Teilnehmer

      Sie schlägt die Kinder.

      Da wäre bei mir Schluß und ich würde sie anzeigen und beim Jugendamt melden. Wenn der Vater die Kinder nicht zu sich holt, würde ich auch ihm nicht mehr ins Gesicht schauen können.

    • #355322
      Gazelle
      Teilnehmer

      Leider weiß ich aus Erfahrung, dass es das Jugendamt nicht sonderlich beeindruckt, wenn Kinder geschlagen werden.

      Es wäre vielleicht ein Grund der dafür spricht, dass die Mutter die Kinder nicht komplett bekommt aber sie werden die Kinder deswegen nicht komplett zum Vater geben.

      Seit dem letzten Gespräch im Kindergarten (als die Erzieher der Mutter ganz klar gesagt haben, dass sie weitere Schritte gehen, wenn das nicht aufhört) erzählen die Kinder auch nicht mehr von Schlägen.

      Ob sie keine mehr kriegen oder es nur nicht sagen, weiß ich natürlich nicht aber ich glaube schon, dass sie sich jetzt etwas zurück nimmt.

    • #355323
      Gazelle
      Teilnehmer

      Ich bin übrigens nicht mehr mit dem Vater zusammen. Schon seit einem halben Jahr nicht mehr.
      Wir sind aber in Kontakt und noch befreundet, deshalb bekomme ich das Drama immer noch mit.

      Und bin jedes Mal froh, dass ich da nicht mehr mit drin stecke…

    • #355331
      Fair
      Teilnehmer

      Wie gesagt, ist da bei mir Schluss mit Lustig. Ich würde die entsprechenden Schritte unternehmen und ansonsten jeglichen Kontakt abrechen. Welch ein Elend, in das man hineingesogen wird.

      Falls Unterstützung benötigt wird, um etwas aktiv zu verändern, kann man immer noch überlegen, ob man die emotionale Kraft hat, das zu stemmen …

    • #355421
      Sunny1234
      Teilnehmer

      wir haben hier auch so ein Jugendamt welches die Augen verschließt… wir sind nun auch an dem Punkt dass unsere KM Termine bei der Beratungsstelle ersatzlos absagt… Moment das muss ich ausführen… sie hat KV angerufen und gesagt sie hat den Termin abgesagt… KV hat bei Beratungsstelle nachgefragt wie es denn dann nun weiter geht… da kam heraus dass sie den Termin gar nicht abgesagt hat… Nach einigem hin und her findet der Termin tatsächlich nicht statt… KM kann sich aktuell nicht mit KV an einen Tisch setzen…

      soweit wir wissen schlägt unsere KM das BK nicht aber übt extrem starken psychischen Druck aus…

      „dein Vater ist mir scheiß egal“ „mich interessiert nicht ob du zu KV willst“ „ich entscheide wann du wohin gehst“ „der kann das nicht“ „der ist zu blöd dazu“ „dort (bei uns) ist es eklig“ „die (wir) sind schmutzig“ „ich klatsche dich an die Wand wenn du nicht das und das machst…“ „dann sollen die halt waschen, ich gebe dir keine Sachen mit, das ist eine Dreckbude (bei uns)“ „mich interessiert nicht ob du Weihnachten bei KV sein willst, ich entscheide das“ „das sind Assis (gemeint sind Eltern des KV)“ und immer wenn er von uns kommt muss sich der Junge bei ihr im Treppenhaus ausziehen und darf nur nackt in die Wohnung um direkt in die Dusche zu gehen, alleine die Vorstellung wie das für ihn ist finde ich schon schlimm

      ist dem Jugendamt alles bekannt… interessiert die aber nicht… Beratungsstellentermine wurde bisher (2) mit sinnlosen Themen zugespamt das keine Zeit mehr war für die wichtigen Dinge… für uns ist das aktiver Boykott… (wir hatten ja mal eine kurze Phase wo sie handzahm war, aber das war wohl nur die Ruhe vorm Sturm) wir sind gespannt wie sich das JA nun positioniert, haben aber wenig Hoffnung

      unsere Anwältin rät uns soviel Umgang wie möglich mitzunehmen und wenn KM nicht kooperiert nicht zu betteln… Zahlen muss KV ohnehin… und FamG hält sie auf dem Papier zwar für durchsetzbar aber bei der KM eben schwer umsetzbar

      und selbst wenn der Vater vor Gericht Recht bekommt… wie will man es denn durchsetzen? Mit Polizei zu KM fahren und das Kind herausgeben lassen?… das muss doch auch hart sein für ein Kind

      kurz um: der Vater hat schon Rechte, die interessieren aber keinen und selbst wenn muss man die erstmal durchsetzen… solange KM nicht irgendwie mitspielt gibt es für KVs wenig Chancen

    • #355429
      picasso
      Teilnehmer

      Oh Gott Sunny1234, das klingt ja schrecklich das der Junge sich nackt ausziehen muss um gleich zu duschen. ich habe ja schon echt viel gehört, aber das ist ja Wahnsinn.

      Was macht das mit einem Kind? Wie lange will die KM das denn noch machen? Auch wenn der 15 Jahre alt ist?

    • #355433
      Sunny1234
      Teilnehmer

      manchmal blutet mir echt das Herz… aber wir können nichts machen… BK ist 8 und traut sich nicht zu widersprechen… seine Aussage nach würde KM ihn dann an die Wand klatschen… BK ist 8,5 und wird noch immer von KM von oben bis unten geduscht/gewaschen… sind gespannt bis wann sie das machen will… wenn KV sie darauf anspricht kommt von ihr nur dass KV das nicht wissen kann was das beste ist für das Kind

      psychische Gewalt kann genau so schlimm sein wie physische aber das JA interessiert es nicht

      aber die Mutter ist heilig…

      wir versuchen alles was aussergerichtlich irgendwie geht erstmal abzuarbeiten… die Option FamG gibt es dann immer noch aber wie gesagt man muss abwägen ob es was bringt… wir spekulieren darauf dass BK älter wird und irgendwann doch die Kraft findet sich zu wehren… bis dahin versuchen wir ihm selbstständiges Denken beizubringen und ihn ohne Vorwürfe zum Nachdenken anzuregen… Nicht das er noch denkt was KM macht wäre normal

    • #355451
      Tara
      Teilnehmer

      Das kann aber noch einige Jahre dauern. Unsere können sich mit 14 und 17 nicht gegen die Mutter durchsetzen, es fängt jetzt erst an mit kleinen Rebellionen.

    • #355455
      Sunny1234
      Teilnehmer

      ja, aber die Hoffnung stirbt zuletzt 🙂

      wir wollen einfach daran glauben dass es irgendwann besser wird

    • #355462
      Tara
      Teilnehmer

      Bis dahin kann das Kind aber einen ganz schönen Knacks weg haben.

      • #355488
        Sunny1234
        Teilnehmer

        ja leider, aber wir können nix machen…

        das Jugendamt hat ihr schon gesagt dass das nicht ganz so ideal läuft… sowohl ihre Wortwahl als auch die Auszieh/Duschgeschichte und einige andere Dinge, aber sie ignoriert es weg und das JA sagt mehr können sie nicht machen… die hatten ja dann die Beratungsstelle empfohlen… das wird nach 2 sinnlosen Terminen aber nun von KM boykottiert… KV hat nun erneut Kontakt mit Jugendamt und Beratungsstelle aufgenommen und wir warten nun ab wie es weiter geht, wie sich das JA positioniert und ob man sie an den Tisch holen kann… aktuell „kann“ sie sich wohl nicht mit KV an einen Tisch setzen (wohlgemerkt sie hat damals KV verlassen für ihren jetzt seit Sommer EX Partner)

        vorm FamG wollen wir alles andere ausschöpfen… nicht das das Gericht dann erstmal Beratungsstelle empfiehlt

    • #355490
      Tara
      Teilnehmer

      Ja, das ist gut. Und schön alles dokumentieren, wo sie dann nicht hingegangen ist.

      „Nicht an einen Tisch setzen können“ ist ja auch schön vorgschoben. Zum Wohl des Kindes wird sie es leider müssen. Niemand verlangt von ihr, mit ihm Kaffee trinken zu gehen, aber Gespräche vor einer neutralen Instanz wird sie ja wohl aushalten können. Er hat sie ja wohl nicht verprügelt bisher.

      • #355506
        Sunny1234
        Teilnehmer

        haben ja auch noch immer das Thema Zugewinn und Haus offen… da hat KV sie auch gebeten mit den jeweiligen RAinnen einen runden Tisch zu 4. zu machen um einen Vergleich auszuhandeln… auch das lehnt sie aktuell rigoros ab… sie lehnt jeden Vergleich ab… entweder das was sie fordert oder Teilungsversteigerung

        auch hier ist man ausgeliefert, was will man machen? Von ihr die hälftigen Raten fürs Haus fordern? Sie hat gerade so viel unter Pfändungsfreibetrag dass bei ihr niemals was zu holen sein wird… Die lacht sich kaputt wenn Bank sie anfragt gehen sie als Gesamtschuldner dann wieder zu KV

        Die Macht hat auch hier eindeutig KM… manchmal kommt uns der Gedanke dass sie beide Baustellen nicht trennen kann und versucht sich mit dem einen das andere zu erpressen… so nach dem Motto du kannst das Kind öfter sehen wenn du mir die und die Summe zahlst…

        ich weiß nicht wie oft ich mir selbst an Besuchswochenenden sage „das Kind kann nichts für seine Mutter“ „das Kind kann nichts für seine Mutter“ „das Kind kann nichts für seine Mutter“…

        PS: verprügelt hat er sie natürlich nicht… er ist eher der liebe Typ und man muss ihn zu Streitausbrüchen schon ganz schön rausfordern… selbst schreien ist nicht seine Art

        • #355782
          Erein
          Teilnehmer

          Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber möchte der KV das Haus behalten?

          • #355785
            Sunny1234
            Teilnehmer

            ja er möchte es behalten, BK kommt ja quasi nach hause in sein Kinderzimmer wenn er bei uns ist… und KV möchte eigentlich dort bleiben weil sich zwischen ihm und dem Nachbarn auch eine gute Freundschaft entwickelt hat, sowohl die Grundschule als auch Gymnasium/Oberschule nicht weit sind (alles fußläufig) und er sich bzw wir uns hier sehr wohl fühlen…

            KV will ihr natürlich so wenig wie möglich zahlen, er kommt aber nun auch langsam an den Punkt ihr halt zu geben was sie will und dann endlich abzuschließen… aber das ist ja auch ein Prozeß der bei den KVs stattfinden muss… wir denken dass es ihr auch nicht ums Geld geht sondern eher darum dass die Lage vom Haus für BK für ihren Geschmack zu gut ist

          • #355834
            Erein
            Teilnehmer

            Aber dann ist doch super wenn die KM ihren Anteil Teilversteigern möchte. Niemand wird ein halbes Haus kaufen und KV kann ihre Hälfte sehr billig kaufen. So macht ein Kumpel das auch. Hat 1/3 Haus vom Vater geerbt. Hat bei seiner Mutter ihren drittel abgekauft. Bruder ist Hartzer und zahlt keinen Cent. Da wird auch Zwangsverteigert….

          • #355844
            picasso
            Teilnehmer

            Wenn die KM Druck hat und unbedingt verkaufen will, würde ich auch stur bleiben, bis es zur Teilungsversteigerung kommt. Günstiger geht es nicht

          • #355866
            Sunny1234
            Teilnehmer

            Teilungsversteigerung ist nicht gleich Zwangsversteigerung… es wird dabei eine Versteigerung über alles gemacht, sie kann es beantragen ohne sein Einverständniss… Problem ist dass dann eine Vorfälligkeitsentschädigung bei der Bank fällig wird… Ob der Erlös für das Haus das dann abdeckt ist fraglich… wir könnten zwar mitsteigern aber wir gehen davon aus, dass die Eltern von KM da mitmischen…

            man könnte nun denken ok wird geteilt und die Vorfälligkeit auch, aber wenn der Erlös nicht reicht und bei KM nix zu holen ist zahlt diese der KV allein als Gesamtschuldner… im schlimmsten Fall ersteigern es ihre Eltern und KV zahlt die Vorfälligkeit allein und sie verfügt dank ihrer Eltern allein darüber, diese bräuchten nur ihr eigenes Häuschen belasten und hätten im Zweifel das Geld und alle lachen sich kaputt das KV immer fleißig und pünktlich die Raten gezahlt hat

            aktuell ist der Deal mit der Bank so, dass wenn man sich mit KM einigt diese auf die Vorfälligkeit verzichten, wir müssen denen aber belegen wir wir die Zahlungen an KM finanzieren

            also wenn noch wer Ideen hat immer raus damit..

            langsam aber sicher kommt KV aber an den Punkt ihr zu geben was sie will, die zusätzliche Finanzierung würden wir irgendwie stemmen und könnten das der Bank auch belegen, aber dann wäre sie endlich raus und KV zahlt die Rate nur für sich! Aber dafür muss KV bereit sein, im Moment tut ihm glaube ich noch zu sehr weh wie sie ihn die ganzen Jhre finanziell ausgenommen hat und nun noch immer fordert, wie gesagt es ist löblich dass er sich in diesem Bereich versucht zu wehren aber die Ruhe ist irgendwann mehr wert… Ausserdem läuft ja auch irgendwann die Frist aus innerhalb der man die Übertragung ohne Grunderwerbsteuer machen könnte… die UHr tickt also

          • #355874
            Mima
            Teilnehmer

            Bei der Teilungsversteigerung wird doch alles versteigert.
            Ich würd nicht drauf spekulieren, die Immobilie günstig zu bekommen, wäre mir zu riskant.
            Ausserdem entstehen nicht unerhebliche Kosten.

    • #355672
      Tara
      Teilnehmer

      Ich persönlich würde lieber etwas mit Verlust abschließen, damit es endlich beendet ist. Damit die Abhängigkeit verschwindet und man wieder frei atmen kann. Nicht mehr erpressbar ist und klare Verhältnisse hat.

      • #355821
        Bonusmum
        Teilnehmer

        Jep, mein Freund hat KM sicherlich auch mehr gezahlt als nötig war, aber er hat seine Freiheit gewonnen. Im nachhinein auch die beste Entscheidung, um nicht dauerhaft abhängig oder erpressbar zu sein.
        Lustig ist, dass sie trotz notarieller Scheidungsvereinbarung immer noch regelmäßig versucht, ein paar Euro mehr für sie rauszuschlagen. Das kann man jetzt aber entspannt ignorieren, weil ihr jegliche Grundlage fehlt.
        An eurer Stelle Sunny, würde ich auch irgendwann 1x in den sauren Apfel beißen und gut ist. Natürlich ärgert es einen, aber danach hat die Frau bei euch finanziell nichts mehr zu melden. Und im Hinblick darauf, dass ansonsten die Teilungsversteigerung droht, muss man diese Option vielleicht akzeptieren.

    • #355913
      Banja
      Teilnehmer

      Ist es möglich, dass KV die Hälfte des Hauses zum Verkauf ausschreibt und Du (oder ein anderer Strohmann) vorzeitig den Zuschlag erhält? Dann bekommt sie mehr Geld als bei einer Versteigerung und weniger als wenn er sie auszahlt.

    • #355949
      Mima
      Teilnehmer

      Das hab ich jetzt nicht verstanden. Banja kannst du das nochmal erklären?

    • #356006
      Banja
      Teilnehmer

      Meine Vorstellung, und ich weiss nicht, ob das umsetzbar ist, ist folgende: KV schreibt eine Hälfte des Hause zum Verkauf. Versteigerung geht wahrscheinlich nicht, weil dann ein Gericht die Hand drauf hat. Also ist ein Teil des Hauses zum Verkauf annonciert und ein dritte Person kauft diesen Teil des Hauses der KM. Die dritte Person ist der KM unbekannt, weil KV der Verkauf veranlasst hat.
      KM bekommt also Geld, KV muss nicht KM ausbezahlen, doch trotzdem gehört KV das Haus, weil Käufer nämlich die Lebenspartnerin des KV ist ( mit der KV natürlich einen Vertrag zu Gunsten der Partnerin hat ) oder eine Kumpel von KV ( mit dem KV natürlich einen Vertrag zu Gunsten des Kumpels hat )
      KV hat somit KM nicht direkt ausbezahlt und somit sicher Geld gespart, KM ist beruhigt und weg und KVs Freundin hat ein Haus mit KV.

    • #356075
      Karolina
      Teilnehmer

      KV kann doch nicht einfach KMs Teil des Hauses zu einem beliebigen Preis verkaufen?

      Wenn dann könnte wohl KM ihren Teil am BM verkaufen, aber das will sie ja wohl offensichtlich nicht.

    • #356078
      Karolina
      Teilnehmer

      Und kann man nicht im Rahmen der Scheidung den Wert des Hauses durch einen Gutachter oder die Bank ermitteln lassen und dann per Richterspruch erwirken, dass nach Auszahlung des Zugewinns die KM aus dem Grundbuch gestrichen wird?

    • #356120
      Mima
      Teilnehmer

      Ich stelle mir Banjas Vorschlag schwierig vor. Dr Kauf kann ja nicht an KM vorbei erfolgen. Sondern diese muss direkt an den Strohmann oder eben die Lebensgefährtin des KV verkaufen. Dafür müssen beide vorm Notar erscheinen. Sollte die Haushälfte dann wieder an KV übertragen werden, muss dies wieder beim Notar erfolgen. Dann fallen alle Gebühren gleich 2x an. Also Grunderwerbssteuer, Notar, Eintragung Grundbuch. Da hält sich die Ersparnis für KV schon wieder in Grenzen, wenn KM überhaupt mitspielt.
      Leider hab ich hier das Gefühl, dass sie am längeren Hebel sitzt.

    • #356786
      Sunny1234
      Teilnehmer

      KM möchte keinen Gutachter und hat angekündigt einen von uns gewählten nicht zu akzeptieren… sie möchte von KV eine von ihr bestimmte Summe X sonst macht sie es nicht… ein Verkauf an eine Dritte Person an ihr vorbei ist rechtlich nicht möglich… Sie ist der Meinung es gäbe genug Käufer weshalb sie den Betrag für sich angemessen erachtet… bei Verkauf an Dritten würde die Vorfälligkeit kommen, diese könnte sie nicht bezahlen sonder würde sich die Bank zusätzlich von KV holen… Die Bank verzichtet nur darauf wenn KM einfach aus Haus und Kredit ausgetragen wird…

      Ich möchte ihre Hälfte nicht kaufen weil ich Fan klarer Verhältnisse bin und es auch nicht einsehe ein Haus mit abzubezahlen was nicht nach meinen Vorstellungen ist… Ich muss damit leben dass dies und jenes Fehlgeplant ist und im Alltag total unpraktisch… das werde ich nicht kaufen, würde ich unter Normalumständen ja auch nicht

      Grunderwerbsteuer entfällt wenn KM an KV das Haus überträgt innerhalb von 3 Jahren anch Scheidung, sobal ein Dritter ins Spiel kommt fällt diese an…

      Wir wollen uns wenigsten Grunderwerbsteuer und Vorfälligkeitsentschädigung sparen…

      Naja KV ist mental soweit ihr die gewünschte Summe zu geben… Hatten am Wochenende nochmal ein Gespräch… er wird jetzt in der laufenden Woche seine RAin kontaktieren und bittet über KMs Anwältin nochmal um ein Gespräch…

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