BK leben bei KV – wie oft kommt das vor?

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  • Dieses Thema hat 25 Antworten und 12 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr von Shrekine.
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    • #338443
      dahlie
      Teilnehmer

      Hallo liebe BMs,
      zwar habe ich mich bereits vor einiger Zeit von meinem Partner/KV getrennt, lese aber weiterhin hier mit und freue mich hin und wieder, diese ganzen Probleme hinter mir zu haben 🙂 Nun zu meiner grundsätzlichen Frage: wie oft kommt es eigentlich vor, dass die BK bei dem KV leben und bei der KM nur zu Besuch sind bzw. vielleicht 1-2x alle zwei Wochen bei ihr übernachten? Meines Erachtens müsste es das recht oft geben: der KV war bisher der große „Hauptverdiener“. Die KM hat 15 J lang nicht gearbeitet, mittlerweile auch nur halbtags in einem schlecht bezahlten Job. Man trennt sich, hat kein Ehevertrag (oh Gott, ja, worst-worst case), d.h. KV zahlt die KM aus und bleibt im Haus wohnen. Die KM könnte nicht einmal die Nebenkosten vom Haus alleine stemmen, geschweige denn den monatlichen Bankkredit für das Haus. So. Jetzt bleibt sie nicht im Haus, sondern zieht aus und kauft sich von der Auszahlung eine kleine 2-3 Zimmer Wohnung, in der die BKs ihre Zeit ja unmöglich verbringen können, da zu beengt… Also bleiben die BKs im Haus mit dem KV und sind bei der KM eher selten anzutreffen.
      Und machen in der Zwischenzeit der BM das Leben zur Hölle, und zwar nicht nur jedes zweite Wochenende, sondern eher durchgängig.
      Wie oft kommt das vor? Für mich klingt es nach einer typischen/logischen Reihenfolge, oder? Ich meine, sollte ich mich zukünftig wieder auf eine solche Konstellation einstellen, wenn ich denn je wieder eine Beziehung beginnen sollte? (Und glaubt mir, zur Zeit würde ich lieber täglich zum Zahnarzt, nach den 1,5 J, die ich hinter mir habe.)
      Danke euch schon mal für die Antworten/Feedbacks.
      Und noch was: es macht viel Spass, hier mitzulesen. Danke euch dafür. Es bestärkt mich in meiner Entscheidung, die ich vor 3 Mon. getroffen habe.

    • #338450
      Shrekine
      Teilnehmer

      Ich habe keine statistischen Zahlen, gehe aber davon aus, das es eher nicht so häufig vorkommt.
      Meist leben die BKs bei der KM. Wie häufig genau…keine Ahnung…aber häufiger halt.

    • #338452
      dahlie
      Teilnehmer

      Ziehen sie dann freiwillig in der kleineren Wohnung mit der KM um?

      • #338455
        Shrekine
        Teilnehmer

        Minderjährige Kinder werden nicht gefragt, ob sie „freiwillig“ umziehen, das entscheiden ja die Eltern.
        Und da sich meist die Mütter gekümmert haben, der Vater arbeiten war, wird das dann so festgelegt.
        Im schlimmsten Fall, wenn sich die Eltern nicht einigen, vom Gericht.
        Ausnahmen bestätigen die Regel…:)
        Ich halte jedenfalls das Modell, dass die Kinder beim Vater leben, für seltener.

        Im Übrigen:
        Es ist nicht so selten, dass die KM mit den BKs im Haus bleibt, was der KV dann eben netterweise bezahlt…sie hat dann keine Kreditraten zu zahlen…
        Der KV kann dann in die kleine Wohnung ziehen – manche KV können sich nach all den Ausgaben sowieso keine größere leisten…

        • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von Shrekine.
        • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von Shrekine.
    • #338488
      dahlie
      Teilnehmer

      Das heißt dann, die Raten für das Haus werden mit dem Unterhalt verrechnet? Wieso sollte man das sonst als KV machen?
      Außerdem denke ich mal, dass ab Teenageralter (war in meiner Exbeziehung so) die BKs schon ein wenig mehr Mitspracherecht haben, wo sie wohnen möchten…

    • #338497
      Tara
      Teilnehmer

      Also bei uns war der KV so nett, die KM im Grundbuch mit 50% einzutragen, weil er zwar gearbeitet hat und das Geld für das Haus verdient, sie aber die blonden Engel geboren hat. Finde ich nett und fair. Bei der Trennung ist sie natürlich im Haus geblieben, damit die Engel nicht noch mehr traumatisiert werden (ich nehme an, die wissen bis heute nicht, dass ihre Mutter ihren Vater betrogen UND rausgeworfen hat). KV hat sich aber einen Wohnausgleich dafür bezahlen lassen… Als keiner von beiden den anderen auszahlen konnte, wurde das Haus verkauft und alles 50% geteilt. Sie hat ein neues Haus gekauft, er wohnt zur Miete (mit mir).

    • #338508
      Gazelle
      Teilnehmer

      Ich denke es kommt sehr auf das Alter der Kinder an.

      Kleine Kinder brauchen ja mehr Betreuung und da in den meisten Fällen ja immer noch die Väter mehr arbeiten, bleiben die Kinder dann bei der Mutter.

      Bei älteren Kindern mag das anders aussehen, die gehen vermutlich eher danach, wo sie ihre Freunde haben, wollen nicht die Schule wechseln etc.

      Ich wohne in einem sehr kleinen Ort und wir haben hier eine alleinerziehende Mutter und 3 alleinerziehende Väter. (Einer der drei Väter hat allerdings nur die beiden älteren Kinder bei sich, die beiden jüngeren leben bei der Mutter)
      Außerdem einen Vater im Wechselmodell.

    • #338520
      Daniela75
      Teilnehmer

      Ich vermute mal, das es selten vorkommt (zumindest bei kleineren BK‘S) weil die Väter die Betreuung nicht gewährleisten können. Das ist oft mit dem Job nicht zu vereinbaren. Zudem ist die Gesellschaft noch so gepolt, das die Kinder doch zur Mutter gehören. Bei uns lebt ein Kind beim Vater und eins bei der Mutter. Ich kenn den ein oder anderen Vater der alleinerziehend ist. Das sind aber die wenigsten.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von Daniela75.
    • #338616
      Erein
      Teilnehmer

      Ich denke auch eher das es selten vorkommt. Besonders wenn die Kinder noch klein sind.
      Bei uns hat aber der KV das Haus behalten ohne die Zimmerlinde auszuzahlen. Die besaßen das Haus noch nicht lange und es gab kaum Abtrag. Ohne Einkommen hätte die KM das Haus nicht halten können. Ihre Idee war dann das sie und ihre Affäre das Haus übernehmen und KV zieht aus. KV sagte jedoch, wenn sie jetzt nicht die Unterlagen von der Bank unterschreibt er sofort aufhört die Kreditraten zu bezahlen. Er würde sie in den Untergang mitnehmen. Danach ging alles sehr schnell.
      Die Zimmerlinde ist dann sofort mit der Affäre in ne Mietwohnung gezogen und hat BK mitgenommen. Mittlerweile ist sie mit der Affäre verheiratet und hat ein Haus plus Kind dazubekommen.

      Dennoch mochte BK zum Vater. Aber das geht halt erst ab einen bestimmten Alter damit die Betreuung gewährleistet ist.

    • #338633
      Tara
      Teilnehmer

      Was hat denn das mit dem Alter des Kindes zu tun, dass die Betreuung gewährleistet ist? Entweder hat der Vater Zeit oder organisiert eine Betreuung, geht der KM ja auch nicht anders. Manche arbeiten ja.

    • #338651
      Banja
      Teilnehmer

      Im Freundeskreis passierte folgendes:
      Er lernt seine neue Liebe kennen, sie verheiratet und Kind (10). Sie trennt sich von ihrer Familie und beginnt ein neues Leben mit meinem Kumpel. Ihr Kind bleibt aus angeblich eigenem Wunsch beim Vater. Vater klagt sofort und ohne überhaupt das Gespräch zu suchen auf Unterhalt für das Kind und weitere Sonderausgaben.

      Ein Jahr später:
      Das Kind ist eine Nacht und Nebelaktion vom Vater zur Mutter abgehauen. Der Vater hatte die umfangreichen Unterhaltszahlungen für Suff und Hurerei auf den Kopf geschlagen und das Kind fast verhungert.
      Mein Kumpel ist jetzt Stiefvater, ohne jemals gefragt worden zu sein, ob er das möchte. Die Situation erfordert es halt. Zum allseits zitierten Kindeswohl. Er würde sich in unserem Forum sehr wohl, weil verstanden, fühlen.

      • #338653
        Anonym
        Inaktiv

        Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man sich das schon zu Beginn der Beziehung bewusst machen muss, dass die Kinder im Ernstfall eben auch zum Partner ziehen können.

        Verstanden würde sich daher dein Kumpel bei mir wohl nicht fühlen.
        Ich fände jetzt eine BM auch nicht so prickelnd, die erst dafür sorgt, dass der Mann seine Familie (Frau und Kind) verlässt und dann genervt ist, weil das Kind schon aus Not heraus beim Vater leben muss. Und der auch ein Jahr braucht um zu merken, dass das Kind verhungert.

        Es gibt halt auch die Option, dass es dann halt eben mit der Partnerschaft nicht klappt.

    • #338657
      Banja
      Teilnehmer

      Stimmt absolut, ich wollte hier auch nur möglichst neutral von dem Fall erzählen, was passieren kann wenn das Kind beim Vater bleibt. Dies war mal ein Versuch, es andersrum zu machen und das Kind nicht bei der Mutter zu lassen. Und nun ist es schiefgelaufen.
      Der Vater war nur auf den Unterhalt aus. Die Verpflichtung hat er ignoriert.

      Nachtrag zur Geschichte für die, die sich Sorgen um das Kind machen: Es ist glücklich und gesund in seiner neuen Umgebung und die Mutter auch froh, das Kind wieder bei sich zu haben.
      Nur mein Kumpel ist plötzlich in einer nicht vorrausehbaren Situation. Und das kennen wir doch alle.

    • #338660
      Anonym
      Inaktiv

      Als wenn das das ist, was passiert, wenn Kinder bei den Vätern leben. Das kann doch anders rum auch passieren.

    • #338663
      Banja
      Teilnehmer

      Ja doch. Natürlich. Es sollte nur ein Beitag zu der initialen Frage sein.

    • #338672
      Shrekine
      Teilnehmer

      Das heißt dann, die Raten für das Haus werden mit dem Unterhalt verrechnet? Wieso sollte man das sonst als KV machen?
      Außerdem denke ich mal, dass ab Teenageralter (war in meiner Exbeziehung so) die BKs schon ein wenig mehr Mitspracherecht haben, wo sie wohnen möchten…


      @Dahlie
      :
      Unterhalt darf man nicht verrechnen. Ob es trotzdem Menschen tun…sicher…jeder Fall ist anders.
      Wieso manche KVs Dinge tun, die nicht nachvollziehbar anmuten? SCHLECHTES GEWISSEN!

      Du kannst ja gerne denken, dass BKs selber entscheiden dürfen, wo sie wohnen wollen. Aber es geht nicht immer alles, was man will…so ist das Leben.
      Am Ende entscheiden das die Eltern. Die müssen es bezahlen bzw. Unterhalt leisten, Wohnraum, Zeit, den passenden Job, was auch immer haben…da reicht es nicht, dass Teenager WILL…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von Shrekine.
    • #338676
      Anonym
      Inaktiv

      Ich kenne mehrere Fälle, in denen die Frau und die Kinder weiter in dem Haus wohnen, der Mann sich eine kleine Wohnung genommen hat und sich an den Hauskosten zusätzlich zum Unterhalt beteiligt.
      Die Motivation dahinter ist den Kindern das Zuhause zu bewahren und gleichzeitig Vermögen in Form des Hauses weiter aufzubauen.

      das geht dann meist solange gut, bis der Mann eine neue Partnerin hat.

    • #338679
      Shrekine
      Teilnehmer

      Genau so wie bosie sagt, ist es.
      Manchmal ist auch der Verkauf des Hauses vorläufig nicht möglich.
      Gibt es häufiger als man denkt…

    • #338683
      ElaLuela
      Teilnehmer

      @bosie:
      Musste gerade schmunzeln….aber es ist tatsächlich so, dass es alles „rund“ läuft, bis die neue Frau kommt.
      Meiner hat noch gemeinsame Ausflüge gemacht und Weihnachten unter einem Baum gemeinsam gefeiert. Da habe ich etwas blöd geguckt…
      Wenn die neue Partnerin nichts dagegen hat, kann man ja auch weiterhin so machen. Aber für mich käme das nicht in Frage. Ein Mann mit dem ich zusammen bin, soll sich um mich kümmern und nicht um Belange einer anderen Frau. Kind muss natürlich versorgt werden, ohne zu übertreiben, das ist selbstverständlich. Aber häufig sind es doch die Exen, die mitumsorgt werden…na ja,etwas philosophisches Thema.

      Ich kenne es nur so, dass kleine Kinder bei der Mutter bleiben. Ist auch gut und richtig so. Ich würde meine Tochter auch nicht hergeben wollen. Ich habe sie in meinem Bauch ausgetragen und auf die Welt gebracht. Deshalb verstehe ich auch die KMs, die damit nicht umgehen können, das Kind wegzugeben und v.a. dass plötzlich eine völlig fremde Frau im Spiel ist.
      Wenn die Kinder grösser werden, können Sie selbst entscheiden. Und Ja, es ist immer möglich, dass BK irgendwann zum KV zieht. Was soll er machen? Das Kind vor die Tür schmeissen? Weil er irgendwann der BM versprochen hat, dass das Kind nicht bei ihm wohnen wird. Wer das glaubt, ist selbst schuld.
      Wenn Frau und Kind im Haus bleiben und der Mann auszieht, finde ich legitim am Anfang….das Kind soll die vertraute Umgebung nicht verlieren. Das Problem ist aber, dass die KMer dann den KV auf Dauer missbrauchen wollen, weil er in der Übergangszeit so gutmütig war.

      • #339862
        Shrekine
        Teilnehmer

        Wenn die Kinder grösser werden, können Sie selbst entscheiden. Und Ja, es ist immer möglich, dass BK irgendwann zum KV zieht. Was soll er machen? Das Kind vor die Tür schmeissen? Weil er irgendwann der BM versprochen hat, dass das Kind nicht bei ihm wohnen wird. Wer das glaubt, ist selbst schuld.


        @ElaLuela
        :

        Unabhängig von meiner Existenz könnte KV das hier nicht. Ist halt so.

        Sicher ist es was anderes, wenn die KM stirbt, dann muss man sehen, gegebenenfalls müsste KV dann sein Leben umkrempeln, dass es geht…aber das wäre ja eine zum Glück recht selten vorkommende Extremsituation. (Ob ich dann bleiben würde…keine Ahnung…wenn sie kurz vor der Volljährigkeit stünden vielleicht…so dass das Ende abzusehen ist…)

        So lange KM wohlauf ist und es nur so wäre, dass irgendwann ein paar bockige Teenager „ICH WILL ABER!“ brüllen, kann und wird sowas nicht passieren.

        • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von Shrekine.
    • #338714
      blossom
      Teilnehmer

      Also bei uns ist BK (13) zu Beginn des Jahres zu KV und mir gezogen.
      In einer Nacht und Nebel Aktion praktisch, nur mit einem kleinen Köfferchen bewaffnet.

      Und by the way: der Vater hat sich weitaus mehr um die Kids gekümmert (Ihnen Zähneputzen beigebracht, vorgelesen etc)

      Und trotzdem wollte die Mutte die Kinder, damit sie eben den Unterhalt kassieren kann…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Jahr von blossom. Grund: Ergänzt
    • #338719
      Tara
      Teilnehmer

      Ich habe mich vor dem Zusammenziehen alleine und für mich gefragt, was ich machen würde, wenn die Kinder ganz bei uns wären, weil die KM stirbt. Und beschlossen, dass das dann halt gehen müsste. Heute reicht mir das Wechselmodell schon.

      Es ist für mich aber ein himmelweiter Unterschied, ob die KM nicht mehr da wäre – dann müsste es sein. Oder ob BK nun bei uns leben will. Das kommt nicht in Frage. Dann gehe ich.

    • #338740
      Lafadiel
      Teilnehmer

      Ich finde, das ist dann auch was anderes wenn die KM nicht mehr wäre. Dann redet sie einem ja auch nicht mehr rein. Dann ist man halt wirklich Stiefmutter, dann sind aber einige Dinge auch anders. Dann gibt es nur noch einen Haushalt mit den bestehenden Regeln.
      Mich nervt ja BK sehr, aber noch mehr regt mich die Else auf, und dass sie durch BK alles mitbekommt und ich deswegen solche Umstände machen muss, aufpassen muss, was ich erzähle, wie ich rum laufe… ständig diese Nachrichten und Einmischungen von ihr, das umher Getausche… das wäre dann ja alles nicht mehr.

    • #338746
      ElaLuela
      Teilnehmer

      Wenn die KM nicht mehr wäre, fände ich deutlich besser. Sorry. Aber es ist wahr. Denn ich mag den Jungen. Und wenn ihr Einfluss und fiese Spielchen nicht mehr wären, kämen wir gut miteinander klar. Dann hätte ich zwar die Verantwortung aber auch das Sagen und Rechte.

    • #338753
      Tara
      Teilnehmer

      Ja, dann hätte man nämlich auf einmal auf Rechte. Allerdings auch ein Kind rund um die Uhr.

    • #339180
      leonheart
      Teilnehmer

      Also mein Bk15 lebt auch ganz bei uns. Wir wohnen jetzt gut ein Jahr zusammen. Das BK würde momentan nicht im Traum auf die Idee kommen zu ihrer Mutter zu ziehen. Auch schon wegen dem kleine Apartment der Mutter.

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