Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vizemom

Zwischenbilanz – Ein Jahr Stiefmutterblog

Wahnsinn! Ich kann es selbst kaum glauben. Als ich im Dezember 2014 mit dem Stiefmutterblog begann, wollte ich eigentlich nur Stiefmüttern zeigen, dass sie nicht allein sind. Dass es viele Frauen gibt, die ähnliche Konflikte haben und manchmal nicht weiter wissen. Ich wollte uns Vizemoms Mut machen. Mut, über unseren Alltag zu sprechen! Mut, auch einmal an uns zu denken! Mut, ein gesundes Gleichgewicht zwischen unseren eigenen Bedürfnissen und denen der Kinder zu finden. Das ist jetzt ein Jahr her, aber in diesem Jahr ist hier viel mehr gewachsen, als nur eine Plattform für Stiefmütter und Trennungsväter. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz und ein großes Dankeschön!

Selbsthilfegruppe für Stiefmuetter

Selbsthilfegruppen für Stiefmütter

Wer meine Facebook-Seite verfolgt, weiß es schon. Seit einiger Zeit arbeite ich an der Gründung von Selbsthilfegruppen für Stiefmütter/Stiefväter. Die Idee dahinter ist einfach. Selbsthilfegruppen machen Mut, hier findet man Menschen, denen man seine Problematik nicht erst lang und breit erklären muss, und vor allem Hilfe und Unterstützung für die spezielle Vizemom-Situation.

Mein Gastausweis im Bundestag

Stiefmütter im Bundestag – Mein Treffen mit Dr. Katarina Barley

Der Anfang meines Treffens mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Katarina Barley war holprig. Ich hatte bereits alle Sicherheitskontrollen am Westeingang des Paul-Löbe-Hauses passiert, mich ausgezogen (ok, immerhin die Jacken), der Bundestags-Gastausweis war ausgestellt – aber bei Frau Barley im Büro war Mittagspause und niemand ging ans Telefon. Ich war nämlich 40 Minuten zu früh. Schließlich war ich 400 Kilometer gefahren und hatte daher ordentlich Puffer einbaut.   Warten ist in der Sicherheitsschleuse des Bundestages aber nicht möglich. So musste ich wieder nach draußen, saß eine halbe Stunde in der Sonne und stellte mich dann erneut vor der Sicherheitskontrolle an. Dieses Mal mit dem Unterschied, dass eine ganze Schulklasse vor mir war und ich plötzlich Gefahr lief, deutlich zu spät zu kommen. Die nette Dame von der Kontrolle erkannte mich, winkte mich aus der Schlange heraus und fünf Minuten später wurde ich von Frau Adam abgeholt, die mich direkt ins Büro von MdB Dr.Katarina Barley führte.

Foto: Stocksnap, Alisa Anton

Der 3. Sonntag im Mai ist Stiefmutter-Tag

Am dritten Sonntag im Mai, dem Sonntag nach Muttertag, wird in den USA der Stiefmutter-Tag gefeiert. Der Aktionstag entstand, weil Lizzie Capuzzi, ein kleines Mädchen aus Pennsylvania, eine grandiose Idee hatte. Lizzie liebt ihre Stiefmutter Joyce Capuzzi von Herzen, aber den Muttertag verbrachte sie natürlich mit ihrer leiblichen Mutter Patti Hutton und dem Stiefpapa Gerhard Hutton. Um Joyce ebenfalls ihre Zuneigung zu zeigen, erklärte Lizzie den Sonntag nach Muttertag kurzerhand zum „Stepmom-Day“ und feierte ihn fortan mit Joyce und ihrem Vater John Capuzzi.

Cover Stiefmutterbuch

Ein dickes Dankeschön und die Geschichte hinter der Geschichte!

Bisher kennen nur fünf Menschen die Geschichte hinter der Geschichte meines Buches. Sie hat mit meinem Vater zu tun, mit Tod, Mut und Lebensentscheidungen. Was für eine Woche! Am Montag wurde mein Buch offiziell auf den Markt gebracht. Schon am Samstag zuvor bekam ich über Facebook etliche Nachrichten von Leserinnen des Stiefmutterblogs, die mir mitteilten, ihr bestelltes Exemplar sei eingetroffen und sie würden am Wochenende anfangen, zu lesen. OMG! Espenlaub ist ein Stahlgerüst gegen das, was in mir vorging. Ich war total aufgeregt. Wenn du aufgebracht bist, tue oder sage nichts. Atme nur ein und aus, bis du ruhig genug bist. Thich Nhat Hanh Ich weiß nicht, wie es anderen Autoren geht. Für mich waren diese Tage eine ganz unsichere Phase. Ich konnte nichts mehr ändern, nur noch die Reaktionen abwarten. Werde ich zerfleischt? Bin ich egal? Oder berührt mein Buch die Leser? Vielleicht bin ich beim 10. Buch cooler, aber „Du hast mir gar nichts zu sagen! Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge“  ist nun mal mein erstes Buch. Mein Herzensbaby sozusagen. Und ich war …

Anna - der Brief

Ein Brief von Anna: Ich habe einige alleinerziehende Mütter wirklich hassen gelernt!

„Liebe frustrierte, an den Rand gefahrene, alleinerziehende Mütter. Ich weiß, ihr liebt eure Kinder, aber lasst euch bitte helfen und macht nicht den Rest der Welt für euren Schmerz verantwortlich. Und Ihr liebe Väter, macht euren Job. Dann haben es alle leichter.“

Cover Stiefmutterbuch

Du hast mir gar nichts zu sagen! Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge

Heute in zwei Wochen erscheint mein Buch Du hast mir gar nichts zu sagen!: Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge. Genauer gesagt am 20. April 2015. Ich bin MEGA aufgeregt! Ich schreibe zwar schon seit vielen Jahren beruflich, aber niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal ein Buch veröffentliche. Viele Kollegen und Freunde von mir haben Romane geschrieben, tolle Romane. Ich habe sie immer sehr dafür bewundert. Diese Phantasie, diese Vorstellungskraft, aus dem Nichts, quasi aus sich selbst heraus, Geschichten zu erfinden, ist nicht jedem Menschen gegeben. Mir eher nicht so. Ich war immer die klassische Journalistin. Ich habe recherchiert, Interviews geführt, so lange hinterfragt, bis ich verstanden hatte, weiter recherchiert, weiter gefragt und dann geschrieben. Oft sagten mir Chefredakteure, ich wäre wie ein Spürhund. Hätte ich einmal ein Thema in der Nase, ließe ich mich nicht mehr ablenken und verfolge die Spur hartnäckig. Wahrscheinlich ist diese Einschätzung nicht falsch.

Liebster Award – Fragen zum Stiefmutterblog

Heute wird es im Stiefmutterblog einmal persönlich. Ich bin von Linda, die den schönen Blog Nanamia betreibt, für den „Liebster Award“ nominiert worden. Sinn und Zweck des Awards ist das Weiterempfehlen von neuen/interessanten Blogs. Jedem nominierten Blogger werden Fragen gestellt und die Möglichkeit gegeben, anschließend ebenfalls Blogs zu nominieren.Hier sind Lindas Fragen und meine Antworten.

Kontaktliste für Stiefmütter

Kontaktliste für Stiefmütter

In dieser Kontaktliste findet Ihr Stiefmütter, die direkten Austausch suchen. Wie funktioniert es?  Einfach eine kurze E-Mail mit Postleitzahl und Stadt, bzw. dem Großraum in dem Kontakt gesucht wird, an stiefmutterblog@gmail.com schreiben. Ganz unkompliziert. Wer eine der Stiefmütter kontaktieren möchte, schreibt mir ebenfalls eine E-Mail. Ich leite dann gerne an die betreffende Dame weiter. NEU! Ich biete auch den Service des direkten Kontaktes an, dabei baue ich einen link zu Eurer E-Mail Adresse in das Kontaktgesuch ein und mit einem Klick kann jeder direkt schreiben. Ist erfahrungsgemäß ein schnellerer Weg zum Kontaktaufbau. It´s up to you! Die Liste wird ständig erweitert. Es lohnt sich also, immer mal wieder hineinzuschauen.

Kontaktbörse und Austausch mit anderen Stiefmüttern

Kennen Sie andere Stiefmütter? Sind Sie mit Stiefmüttern befreundet? Also persönlich, nicht auf Facebook. Nein? Schade eigentlich, Menschen, die in der gleichen Situation leben, haben oft ein besseres Verständnis für die besonderen Herausforderungen. Da wäre es doch gut, wenn man sich mit anderen Stiefmüttern austauschen könnte. Bei Kaffee und Keksen, Wein, oder was auch immer. Denn seien wir ehrlich – auch wenn es für eine Stiefmutter gut läuft, kompliziert ist es immer.

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