Alle Artikel mit dem Schlagwort: Trennungsvater

Was steht mir zu? Das neue digitale Tool des Familienministeriums

Ich hatte ja schon über das Zukunftsgespräch „gemeinsam getrennt erziehen“ geschrieben, was im Juli in Berlin stattfand. Im Beisein der Familienministerin Dr. Katarina Barley haben erstmals auch Vertreter der Väterverbände – und eine Stiefmutter :)- über die Bedürfnisse getrennter Eltern diskutiert. Jetzt gibt es ein digitales Tool mit dem Leistungen und Unterstützungsangebote für Familien digital abgefragt werden können.

Appell_Trennungsvaeter

Appell an alle Trennungsväter – So gelingt die zweite Beziehung

Sabi war elf Jahre lang Stiefmutter. In der Trennungsphase wurde ihr Mann plötzlich so gesprächig, wie sie ihn nie vorher erlebt hatte. Wahrscheinlich wollte er einige Sachen verarbeiten. Oder wollte er sich rechtfertigen? Hier Sabis Appell an alle Trennungsväter damit die zweite Beziehung gelingt.

Brief einer Next. Foto: Stocksnap

Brief an meinen Freund

Ich bin eine Next. Am Wochenende habe ich einen Brief an meinen Freund geschrieben, den er zwar nicht bekommen hat, aber dennoch hat es sehr gut getan, ihm das zu schreiben. Den gesamten Tag habe ich dabei auf diesem Blog gelesen und all die Beiträge hier haben mir sehr viel Kraft gegeben. Derzeit ist meine Situation sehr schwierig.

Zwischenbilanz – Ein Jahr Stiefmutterblog

Wahnsinn! Ich kann es selbst kaum glauben. Als ich im Dezember 2014 mit dem Stiefmutterblog begann, wollte ich eigentlich nur Stiefmüttern zeigen, dass sie nicht allein sind. Dass es viele Frauen gibt, die ähnliche Konflikte haben und manchmal nicht weiter wissen. Ich wollte uns Vizemoms Mut machen. Mut, über unseren Alltag zu sprechen! Mut, auch einmal an uns zu denken! Mut, ein gesundes Gleichgewicht zwischen unseren eigenen Bedürfnissen und denen der Kinder zu finden. Das ist jetzt ein Jahr her, aber in diesem Jahr ist hier viel mehr gewachsen, als nur eine Plattform für Stiefmütter und Trennungsväter. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz und ein großes Dankeschön!

Foto: Unsplash, David Creixell

Wenn Kinder nicht zum Vater wollen

„Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist es, von denen zu lernen, die es geschafft haben, von denen, die erfolgreich sind. Wie man Kinder bewegt, zum anderen Elternteil zu gehen, wissen Väter am besten. Sie praktizieren es alle zwei Wochen, manche öfter, manche seltener“. Hartmut Wolters vom Väteraufbruch Köln hat eine großartige Initiative ins Leben gerufen. Er möchte einen Ratgeber herausbringen, was Mütter tun können, wenn ihre Kinder nicht zum Vater wollen. Ich würde mich freuen, wenn viele Väter – und Mütter – ihn unterstützen. Hier seine Idee:

Am Rande meiner Kräfte. Foto: Jordan McQueen, stocksnap

Verzweifelt und am Rande meiner Kräfte

Mein Name ist Siegritt und ich habe durch Zufall den Stiefmutterblog gefunden. Dafür bin ich sehr dankbar, weil ich wirklich verzweifelt und am Rande meiner Kräfte bin. Ich bin seit 4 1/2 Jahren geschieden und habe einen 9 jährigen Sohn. Für uns gab es nach 17 jahren Ehe keinen anderen Ausweg mehr, die Differenzen waren zu groß. Doch eines war bei der Scheidung völlig klar, wir wollten das gemeinsame Sorgerecht und haben es auch. Manchmal gibt es zwar Differenzen, aber ich würde deswegen niemals vor meinem Kind über seinem Vater schimpfen. Vor drei Jahren lernte ich meinen jetzigen Mann kennen – wir heirateten erst vor Kurzem. Er ist einfach wunderbar. Wir haben eine sehr gute Basis, Verständnis und Vertrauen, auf der unsere Liebe von Tag zu Tag wuchs. Als wir uns kennenlernten war er ca. ein dreiviertel Jahr geschieden. Seine Tochter ist ein wenig jünger als mein Sohn. Die ersten Monate wusste die Mutter nichts von unserer Beziehung, da funktionierte das vierzehntägige Besuchsrecht noch so halbwegs.

Grenze des militärischen Bereichs

Trennungskinder – Pendeln zwischen zwei Welten im kalten Krieg

„Die Kinder pendeln nach wie vor zwischen zwei völlig verschiedenen Welten und zeigen mittlerweile starke Anzeichen einer tiefen, inneren Zerrissenheit… Für mich ist das Gefühl der Hilflosigkeit das Schlimmste. Dabei zusehen zu müssen, wie erwachsene Menschen ihre Kinder fürs ganze Leben beschädigen und nichts tun zu können… Die Zeiten des ständigen Terrors, der Beleidigungen, des aggressiven Streitens scheinen vorüber, jedoch fühlt sich der momentane Waffenstillstand nur unwesentlich besser an.“ Diese und viele andere Sätze aus dem Brief von Franziska haben mich nachdenklich gemacht. Wie geht es Kindern damit, wenn der kalte Krieg im Hintergrund weiter läuft? Und wie findet die Stiefmutter ihren Platz zwischen den Fronten? Wie sortiert sie ihre eigenen Gefühle? Franziska hat mir erlaubt, ihren Brief hier zu veröffentlichen. Lesen Sie selbst.

Bundesministerin Schwesig. Foto: Bundesregierung / Denzel

Liebe Bundesfamilienministerin Schwesig, hätten Sie auch den Mut zur Väterquote per Gesetz?

Liebe Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, ich blogge auf dem Stiefmutterblog und habe ein Buch über Stiefmütter geschrieben. Die Probleme zweiter Familien sind mir nach vielen hundert Gesprächen mit Vätern, Müttern und Stiefmüttern nur zu vertraut. Der Gedanke einer Väterquote, also eines Gesetzes zur gleichberechtigten Teilhabe von Vätern und Müttern an Familien, beschäftigt mich in diesem Zusammenhang seit geraumer Zeit.

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