Alle Artikel mit dem Schlagwort: Patchwork

Stieftochter soll einziehen.

Soll meine Stieftochter dauerhaft zu uns ziehen?

Bei uns steht zur Diskussion, ob meine 13 jährige Stieftochter dauerhaft zu uns ziehen und bei uns wohnen soll, statt wie bisher bei der Kindesmutter. Ehrlich gesagt habe ich durchaus Angst, ob unsere Beziehung stark genug für diese Herausforderung ist. Ich habe mich mit den Wochenenden arrangiert, bin mir aber nicht sicher, ob ich diese Situation ständig ertragen könnte.

Witwer mit Problemkind

Witwer mit Problemkind

Seit eineinhalb Jahren rudere ich irgendwie gegen Windmühlen, und es scheint bei uns kein anderes Thema mehr zu geben, als seinen Sohn. Er lehnt mich ab und die Familie unterstützt ihn dabei. Vielleicht weiß hier jemand eine Antwort für meine eventuelle Betriebsblindheit. Vor zwei Jahren zogen meine zwei Mädels und ich zu meinem Mann. Zum gleichen Zeitpunkt zog sein Großer zu uns, weil er nicht mit seiner Mutter in den Nachbarort ziehen wollte. Er war dort nicht wirklich glücklich und kam mit dem Partner der Mutter nicht zurecht. Wir arrangierten uns aufgrund von Platzproblemen in der Wohnung so, dass meine Mädels ins Erste Geschoss zogen, praktisch eine eigene Wohnung erhielten, und der Junior ein Zimmer bei uns im Erdgeschoss bekam. Im Vorfeld hatte ich schon so meine Zweifel. Ich wusste der Junge ist schwierig – aber alles lief prima. Er erhielt seinen Kuchen zum Geburtstag, Nikolaus wurden alle gleich gestellt, wir machten gemeinsame Ausflüge.  Wahnsinn, dachte ich, doch so leicht.

Selbsthilfegruppe für Stiefmuetter

Selbsthilfegruppen für Stiefmütter

Wer meine Facebook-Seite verfolgt, weiß es schon. Seit einiger Zeit arbeite ich an der Gründung von Selbsthilfegruppen für Stiefmütter/Stiefväter. Die Idee dahinter ist einfach. Selbsthilfegruppen machen Mut, hier findet man Menschen, denen man seine Problematik nicht erst lang und breit erklären muss, und vor allem Hilfe und Unterstützung für die spezielle Vizemom-Situation.

Mama Papa Kind

Anfängerfehler der Stiefmütter – und wie man es besser macht

Achtung Anfängerfehler! Was können Anfängerinnen von den alten Hasen im Patchwork lernen? Wie einen „Holzweg“ eher erkennen? Diese Frage habe ich vor einiger Zeit in einer Stiefmuttergruppe gestellt. Ich bin mir sicher, mit etwas Unterstützung durch andere Stiefmütter kann man typische Stolpersteine vielleicht nicht ganz vermeiden, aber immerhin eher erkennen. Miriams größte Nöte waren: Ihre Situation zu akzeptieren Die Eifersucht auf die Ex abzulegen Zu lernen, nicht alles persönlich zu nehmen Den täglichen Rollenwechsel zu stemmen In einem langen Brief beschrieb sie, wie sie ihre Probleme in den Griff bekommen hat.

„Monumento a Cervantes (Madrid) 10“ von Lorenzo Coullaut Valera - Foto: Luis García

Die Tücken des Titels im Unterhaltsrecht

Isabell kennt alle Facetten im deutschen Unterhaltsrecht. Sie ist geschieden mit drei Kindern, war alleinerziehend. Ihr zweiter Mann hat eine Tochter. Sie war erst Wochenendstiefmutter, dann zwei Jahre Vollzeitstiefmutter. Während sein Kind bei ihnen lebte, zahlte die Mutter keinen einzigen Cent Unterhalt. Als die Tochter zurück zur Mutter zog, beantragte die gleiche Mutter, die zuvor nichts gezahlt hatte, sofort einen Titel. Dann wurde Isabells Mann schwer krank, konnte nicht mehr in seinem alten Beruf arbeiten und versucht seit zwei Jahren (!) diesen Titel abändern zu lassen. Bisher ohne Erfolg. Eine Bankrotterklärung – für die zweite Familie.

RTL Stiefmuttervideo bei Punkt 12

RTL „Punkt 12“ berichtet über Stiefmütter

RTL „Punkt 12“ berichtet über Stiefmütter. Wie ich finde, ein toller Beitrag. Es wurde sogar auf den Stiefmuttertag hingewiesen. Am 15. Mai 2015  lief der Beitrag bei PUNKT12  über die Stiefmütter. Zwei Vizemoms, Eileen und Ilona wurden porträtiert. Dazu gab es ein Interview mit mir – und Ihr könnt sehen, wie ich auf der Brücke in Berlin auf und ab laufe. Darüber hatte ich ja in meinem Beitrag nach dem Besuch im SAT 1 Frühstücksfernsehen schon geschrieben 🙂

By Photograph taken by User:Chamaeleon for Wikipedia. (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ein Hilferuf: Wie geht man mit schwierigen Stiefschwiegereltern um?

Gestern Abend bekam ich einen Hilferuf. Ellen schrieb mir: „Liebe Susanne, ich habe einen Frage an die Leser deines Blogs und würde mich freuen, wenn du sie dort einstellst. Vielen Dank für deine Arbeit und überhaupt für diese tolle Idee. Ellen“ Ehrlich gesagt, hatte ich mich mit dem Problem, was Ellen beschreibt, noch nie zuvor befasst. Wie geht eine Stiefmutter mit den Eltern der verstorbenen Mutter ihrer Stiefkinder um? Was macht sie, wenn die Stiefschwiegereltern so verbittert über den Tod der Tochter sind, dass deren Nachfolgerin in ihren Augen nie etwas richtig machen wird. Ich würde mich freuen, wenn jemand einen Rat für Ellen und ihre „Stief-Schwiegermonster hat“. Sie braucht ihn wohl ziemlich dringend.

Cover Stiefmutterbuch

Du hast mir gar nichts zu sagen! Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge

Heute in zwei Wochen erscheint mein Buch Du hast mir gar nichts zu sagen!: Stiefmutter sein ist nichts für Feiglinge. Genauer gesagt am 20. April 2015. Ich bin MEGA aufgeregt! Ich schreibe zwar schon seit vielen Jahren beruflich, aber niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal ein Buch veröffentliche. Viele Kollegen und Freunde von mir haben Romane geschrieben, tolle Romane. Ich habe sie immer sehr dafür bewundert. Diese Phantasie, diese Vorstellungskraft, aus dem Nichts, quasi aus sich selbst heraus, Geschichten zu erfinden, ist nicht jedem Menschen gegeben. Mir eher nicht so. Ich war immer die klassische Journalistin. Ich habe recherchiert, Interviews geführt, so lange hinterfragt, bis ich verstanden hatte, weiter recherchiert, weiter gefragt und dann geschrieben. Oft sagten mir Chefredakteure, ich wäre wie ein Spürhund. Hätte ich einmal ein Thema in der Nase, ließe ich mich nicht mehr ablenken und verfolge die Spur hartnäckig. Wahrscheinlich ist diese Einschätzung nicht falsch.

Stiefmütter sind böse Hexen? Foto: Stiefmutterblog.com

Vorurteile und Beleidigungen- Sind alle Stiefmütter Hexen?

Wenn jemand „stiefmütterlich“ behandelt wird, widmet man ihm keine große Aufmerksamkeit. Die Stiefmutter wird sofort mit dem Attribut  „böse“ verbunden. Einer Stiefmutter unterstellt man deutlich eher als einer Mutter, dem Kind Gift ins Essen zu mischen oder es im dunklen Wald auszusetzen. Mir tun im Grunde geommen alle Kinder leid, die in Märchenbüchern von der „Bösen Stiefmutterhexe“ lesen und es dann eines Tages tatsächlich mit einer Stiefmutter zu tun bekommen. Heute stelle ich Ihnen heute die gängigen Vorurteile über Stiefmütter vor.

Seite 3 von 612345...Letzte »