Mache ich mir was vor?

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Dieses Thema enthält 14 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Elli99 vor 4 Monate, 1 Woche.

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  • #8628

    Elli99
    Teilnehmer

    Hallo alle zusammen,

    ich bin neu hier und habe bereits mehrfach hier gestöbert und finde diese Seite großartig! Nun habe ich mich entschlossen, auch zu schreiben.

    Ich (37) habe eine 18-jährige Tochter, die ich fast ausschließlich allein großgezogen habe. Mein Freund (42) sind jetzt seit ca. 1 Jahr zusammen. Er hat einen 3-jährigen Sohn. Als wir zusammenkamen, war er von der Kindsmutter bereits getrennt, aber sie hat sich 7 Monate lang geweigert, aus der Wohnung auszuziehen und hat sich vor dem gemeinsamen Kind ganz schlimm über den Vater ausgelassen (z.B. „du hast einen Sch***vater usw.). Sie war relativ hysterisch und schwankte ständig zwischen „ihn noch zu lieben und ihn nicht verlieren zu wollen“ (was sie schon lange hatte) und „ihn zu hassen und zu verlassen“ (was er ja schon getan hat). Ca. 7 Monate nach der Trennung hat sie es dann geschafft auszuziehen. Daraufhin musste mein Freund kämpfen, dass er seinen Sohn sehen durfte. Die Kindsmutter hat das Kind stets als Druckmittel benutzt. Ich habe meine Freund immer unterstützt. Er war beim Jugendamt und bat mich mitzukommen, was ich auch getan habe. Er war auch bei einer Beratungsstelle und hat daraufhin eine Art Vereinbarung mit mir ausgearbeitet, die evtl. hätte eine Grundlage bilden können für den Umgang mit dem Kind. Irgendwann habe ich festgestellt, dass er mir immer weniger über diese Dinge erzählt hat und auch meine Nachfragen abgeblockt bzw. umgangen hat. Wenn der Kleine bei ihm war und wir das Wochenend mit ihm verbracht haben, lief alles soweit ganz ok. Der Kleine ist ein wirklich sehr verschlossenes Kind und ich habe oft mit Ablehnung zu kämpfen. Aber ok, der Kleine musste auch Einiges mitmachen und klammert sich sehr an Papa und Mama. Schauen wir was die Zeit bringt. Mein eigentliches Problem ist eigentlich, dass ich das Gefühl habe, dass mein Freund mir gegenüber nicht mehr offen ist. Wahrscheinlich weil er selbst weiß, dass es nicht ganz der richtige Weg ist, den er geht. Ich habe das Gefühl, dass er bei der KM kuscht aus Angst, dass sie wieder Terror macht (sie ist seit ca. 3 Monaten „ruhiger“). Das macht sich bemerkbar an folgenden Situationen: wenn wir den Kleinen zur KM zurückbringen, muss ich kurz vor ihrer Wohnung aus dem Auto aussteigen und er bringt den Kleinen weg und sammelt mich danach wieder ein. Ich habe es ganz am Anfang mitgemacht, aber ihm recht bald gesagt, dass ich es verletzend finde und das Gefühl habe, dass er nicht zu mir steht, obwohl die KM weiß, dass es mich gibt. Er sagte, dass es doch strategisch nur deswegen so ist, weil er sie nicht provozieren will (in dem ich ihr evtl. unter die Augen komme) und sie wieder Terror macht… ich selbst empfinde es als ziemlich demütigend und von ihm irgendwie feige. Inzwischen versuchen wir diese Situation weitestgehend zu vermeiden, indem er mich vorher heimfährt z.B. Seit 9 Monaten kennt der Kleine mich und kann mich auch, für seine Verhältnisse, ganz gut leiden. Wenn wir aber Zeit zu dritt verbringen, gibt es nur Papa und Sohn und ich hänge irgendwie dran. Dass er beim Rausgehen meine Hand nimmt oder mir gar ein Küsschen oder eine Umarmung gibt im Beisein des Kleinen, passiert nicht. Dass ich bei den beiden mit übernachte ist auch nicht möglich. „Der Kleine ist noch nicht so weit“… Sind mein Partner und ich alleine, oder zu dritt mit meiner 18-jährigen Tochter, ist alles völlig normal und wunderschön. Ist sein Kind dabei ist alles irgendwie krampfig. Wenn ich ihn auf diese Sachen anspreche, reagiert er recht schnell genervt und dreht alles so, dass ich wie die Böse dastehe. Einerseits will er auch, dass ich mich einbringe, aber andererseits, wenn ich mich einbringe, ist es auch nicht recht… ich wäre zu streng usw. (der Kleine kennt so ziemlich keine Grenzen und entwickelt sich auch dahingehend eher negativ). Ich habe so ein abweisendes Kind noch nie erlebt… und durch meine Tocher und deren Freunde habe ich wirklich viele Erfahrungen machen können. Man mag jetzt denken, dass ich mit dem Kleinen schimpfe oder so, aber da hänge ich mich fast nicht rein, es sei denn er bringt sich auf dem Klettergerüst gerade selbst in Gefahr. Desweiteren war es am Anfang mein Freund, der lieber früher als später mit mir, meiner Tochter und dem Kleinen zusammenziehen wollte. Als wir zusammenkamen war ich auch erst gerade in einer Trennung und auf Wohnungssuche. Mein Freund meinte damals bei einer Wohnung mit einer Mindestmietzeit von 2 Jahren, dass das viel zu lange ist und ich die nicht nehmen solle. Das ist nur ein Beispiel von Mehreren. Inzw. habe ich das Gefühl, dass es bei ihm nicht mehr so „dringend“ ist mit dem Zusammenziehen. Das macht mich alles irgendwie sehr traurig. Ich getrau‘ mich auch kaum noch solche Dinge anzusprechen, weil er durch den Job und etwas Schlafmangel (Kind wird sehr zeitig munter) gerade sehr gestresst ist und bei solchen Themen eher genervt reagiert. Er meint ich solle doch das Positive sehen. Z. B. dass der Kleine inzw. ab und an mal an meine Hand kommt und sich die Schuhe von mir an-bzw. ausziehen lässt… ich persönlich finde das nach ca. 9 Monaten, die der Kleine mich kennt, eher als höchste Zeit an. Ich bin verunsichert, ob ich jetzt zu ungeduldig bin, oder ob ich tatsächlich nur hingehalten oder warmgehalten werde. Mir drängt sich das Gefühl auf, dass er mit seiner Ex evtl. eine Art Abmachung hat, dass die Neue (ich) erst nach vielleicht 1 Jahr mit übernachten darf usw. Und er würde es nie zugeben, weil er da ja wieder nicht zu mir steht.

    Bitte entschuldigt, dass ich hier mit Sicherheit recht durcheinander geschrieben habe, aber es ist so viel und ich weiß gar nicht recht, wie ich es am besten beschreiben soll. Kann mir jemand evtl. Tipps geben, wie man mit solch einer Situation am besten umgehen kann? Es belastet mich schon sehr. Er hat den Kleinen jedes 2. Wochenende und in der Woche im wochenweisen Wechsel mal 1 mal 2 Nächte. Dadurch haben wir mehr oder weniger eine Wochenendbeziehung, wobei es jedes 2. Wochenende keine wirkliche Beziehung ist, sondern eher ein Kindbespaßungswochenende, an dem ich abends, nachdem ich gekocht usw. habe, wieder zu mir nach Hause fahren darf… Meines Erachtens lernt der Kleine von vornherein, dass ich eben immer nur der Besuch von Papa bin und eigentlich nur Gast. Mein Freund sieht das eher nicht so, oder will es nicht sehen.

    Vielen lieben Dank Euch!
    Eure Elli99

  • #8629

    AmyFarrahFowler
    Teilnehmer

    Hallo Elli,

    das klingt ja alles nicht sehr schön! In einem Punkt habe ich richtig mitgefühlt: das vorher Abgesetzt werden kenne ich aus meiner vorherigen Beziehung. Mein Ex-Freund ließ sich vorher (meist in unserem Stammcafe) raus und holte mich ab nachdem er seine Kinder zur Ex-Frau brachte. Es war total erniedrigend und erst nach dem Beziehungsaus konnte ich ihm damals auch sagen. Das würde ich heute nicht mehr mit mir machen lassen.
    Ich fühlte mich auch immer abgeschrieben sobald seine Kinder da waren. Ganz anders bei meinem jetzigen Freund. Er ist auch in Beisein von seinem Sohn immer sehr liebevoll mir gegenüber und ich fahre auch mit zum Heimbringen, auch wenn ich nicht unbedingt mit zur Türe mitgehe…aber das ist OK für mich.
    Somit hab ich den direkten Vergleich wie es laufen kann…daraus habe ich gelernt dass nicht jeder Mann Vater und Partner gleichzeitig sein kann. Mein Freund kann das und ich bin sehr froh dass ich mich trotz aller schlechten Erfahrungen mit meinem Ex-Freund, mich auf ihn eingelassen habe … wollte ich ich nämlich nie wieder 😉

    Lass dich nicht so abschieben!! Du bist dir bestimmt mehr Wert als das. Ich würde ihm ganz klar sagen wie du dich fühlst, was du erwartest und dann ist es seine Aufgabe zu überdenken ob er bereit ist etwas zu ändern.

  • #8630

    Coco
    Teilnehmer

    Hallo Elli,
    das seh ich genau so, lass dich nicht so behandeln! Wenn ihr unterwegs seit dann fahr mit und bleib im Auto sitzen und wenn ihr zu Hause seit uns er ihn heimfährt dann bleib doch zu Hause. Meinem Mann seine Ex würde mir heute noch gerne die Augen auskratzen aber trotzdem war ich dabei und blieb im Auto. Alles andere ist echt das Letzte, Sorry!

    Genauso würde ich mich nicht so abspeisen lassen uns nach dem Essen wieder gehen.

    Ich würde eine Entscheidung klare Entscheidung verlangen entweder eine Beziehung inkl seinem Sohn oder eben nicht!

    Sorry dass ich so direkt bin!

  • #8631

    Elli99
    Teilnehmer

    Hallo liebe AmyFarrahFowler und liebe Coco!

    Danke für Eure Antworten!

    Mit dem mich Absetzen beim Kindwegschaffen erklärt er so, dass es doch für alle besser wäre, da wenn sie mich sieht, sie sich aufregt, wieder Terror macht, was für das Kind nicht gut ist und ihn auch ungemein stresst und das für mich dann auch nicht schön ist. Und er meint es soll ja auch nicht immer so sein… aber es müsse alles erstmal stabiler werden. Das ist für mich alles so schwammig! Was heisst stabil, wann genau ist „nicht immer“? Er meint, dass das nur eine einzige Sache ist, um die er mich bittet. Und genau da weiß ich dann immer nicht mehr, ob ich mal wieder zu ungeduldig bin oder ob ich es zu dramatisch sehe und mich selbst zu wichtig nehme. Es wird halt wirklich darauf hinauslaufen, dass ich ihm dann sozusagen die Pistole auf die Brust setzen muss, von wegen bei mir siehts so und so aus und ich kann und will das so nicht, also überleg‘ dir, was du willst. Es macht mich traurig, dass er von alleine nicht nachvollziehen kann, dass das für mich demütigend ist, obwohl ich es ihm bereits sehr deutlich gesagt habe. Er ist generell ein eher sachlicher Mensch, der eher weniger als mehr zärtlich und einfühlsam ist. Aber wenn es um sein Kind geht, dann gehts auch. Es wird richtiggehend in Watte gepackt. Bei mir geht das eben nicht so richtig. Ich bin ja auch die Erwachsene…. Dann komme ich mir vor wie ein jammerndes Kleinkind, dass alles auf die Goldwaage legt. 🙁

    Liebe Grüße
    Eure Elli99

  • #8632

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Hallo Elli!

    Also, das „vorher-Absetzen“ geht mMn gar nicht. Du fühlst dich zurecht verletzt und zurückgesetzt. Es zeigt, dass er nicht zu dir steht.
    Andere Dinge sehe ich ein bisschen kritisch. Ihr seid „ca. 1 Jahr“ zusammen, und du kennst das Kind praktisch schon von Anfang an. Ich finde das zu schnell. Du darfst dir auch nicht erwarten, dass das Kind sich von dir anziehen lässt, oder deine Hand nimmt. Das hat mit der Zeit, die du das Kind kennst, nichts zu tun, und es kann durchaus sein, dass er das nie zulassen wird. Genauso, wie wir diese Kinder nicht mögen müssen, müssen sie uns auch nicht mögen.
    Das Verschlossen sein kommt vielleicht aus der Angst. Angst vor der Unsicherheit; die Familie, wie das Kind sie kannte gibt es nicht mehr, und so vieles ist neu. Verständlicherweise klammert sich das Kind an die Menschen, die es kennt. Und da gehörst du eben nicht dazu. Wenn die KM über den Vater so schlecht redet, kannst du dich darauf verlassen, dass sie an dir auch kein gutes Haar lässt. Sie treibt das Kind geradezu in einen Loyalitätskonflikt, und klar, hält es dann zu dir Abstand. Wenn es offen für dich wäre, könnte das ja der Mama nicht passen.

    Was ich auch nicht ganz korrekt finde ist, dass du mit deinem Freund dich um seine Angelegenheiten in Sachen Kind kümmerst. Ich verstehe, dass du dich interessierst, und dass es dir auch nahe geht, weil es was ist, das ihm zu schaffen macht. Aber beim Jugendamt/Anwalt/Gericht muss er alleine durch. Auch seine Regelungen und Schreiben an die KM muss er alleine formulieren. Drüberlesen – ja, gerne. Aber mitschreiben finde ich einfach nicht angebracht.
    Es ist SEIN Kind und daher SEINE Verantwortung, seine Rechte und seine Pflichten. Du kannst und sollst als neue Freundin hinter ihm stehen, ihm beistehen, kannst ihm Sachen zusammen suchen und ihm helfen – aber das eigentliche Tun muss von ihm kommen. Gerade am Beziehungsanfang ist das mMn die „Wir als neues Paar gegen die böse-böse Ex“ Falle. Es wird bei manchen zu einem richtigen Sport, der vermeintlich bösen Ex gemeinsam eins reinzuwürgen. Es stärkt manche Paare, und gibt ihnen ein falsches Gefühl der Zusammengehörigkeit.

    Und das bringt mich auch schon zu dem von dir angesprochenen Rückzug. Ich habe so den Verdacht, dass er sich von dir zu diesem „Ex-feindlichen“ Verhalten angetrieben gefühlt hat. Versteh mich nicht falsch, ich finde auch, dass diese Männer sich viel zu viel gefallen lassen, und viel zu lange alles mitspielen und viel zu lange erpressbar sind mit Sätzen wie „na, dann siehst du X halt nicht mehr“ (alles selber durchgemacht).
    Aber für uns ist es leicht, zu sagen „mach den Rücken gerade, und zeig der Ollen, was Sache ist“. Es braucht aber für einen entsorgten Vater lange, zu verstehen, dass er nur erpressbar ist, wenn er sich wiederholt erpressen lässt.
    Ein Erklärungsversuch der Gedankengänge deines Freundes: Er hat die Erfahrung gemacht, dass er zu mehr kommt, wenn er kuscht – mehr Zeit mit Kind. Er hat aber auch die Erfahrung gemacht, dass es dir gefällt, wenn er sich gegen die Ex wehrt, und ihr mit Einforderung seiner Rechte droht. Also ist er ein bisschen zerrieben zwischen euch beiden – und geht den Weg des geringsten Widerstands. Du hast halt eben leider nichts, mit dem du ihn erpressen könntest, und würden wir „Nexten“ das versuchen, wären wir sowieso nur die Bösen.

    Mein Rat ist also: pass auf, nicht in die „wir gemeinsam gegen die Ex“ Falle zu tappen. Steh ihm bei, und zeig ihm, dass du seine Entscheidungen und Schritte unterstützt, ohne zu viel mitzumischen. Das sollte seinem Rückzug entgegenwirken.
    Gleichzeitig setze dich aber auch dafür ein, nicht versteckt zu werden. Mach ihm klar, wie demütigend das ist, und dass du erwartest, dass er zu dir und eurer Beziehung steht.
    Dem Kind gegenüber: offen und freundlich bleiben, aber keine Erwartungen haben, dass es dich mögen muss.

  • #8634

    Elli99
    Teilnehmer

    Hi LillyChantilly,

    danke für deine offene Antwort!

    Mit der „wir gemeinsam gegen die Ex“ Falle triffst du es so ziemlich genau. Am Anfang war es so, dass ich mich rausgehalten habe, mir kein Urteil erlaubt habe, da ich sie ja nicht kannte (und es auch jetzt nicht tue). Er hingegen hat mir wirklich JEDE böse Nachricht von ihr weitergeleitet/erzählt, mich sogar bei einem Telefonat mithören lassen, was mir richtiggehend unangenehm war. Er hatte mich auch gebeten mit zum Jugendamt zu kommen, was ich auch getan habe, aber ihn habe reden lassen. Ich habe mich im Hintergrund gehalten. Auch mit der Ausarbeitung von dieser Vereinbarung hat er um Hilfe gebeten, weil der Vater meiner Tochter und ich die Sache eigentlich ganz gut und sachlich hinbekommen haben. Und ja, ich habe dann 2-3 Mal nachgefragt, wie sie denn auf das Schreiben, welches von der Beratungsstelle der Diakonie auch gelesen wurde, reagiert hat. Als immer ausgewichen wurde, habe ich dann schon mitbekommen, dass ich mich zurücknehmen muss, was ich auch getan habe. Daraus habe ich inzw. auch mitgenommen, dass ich ihn das mal machen lasse… ist sein Ding. Mich stört einzig, dass er mich z.B. bei manchen Erziehungsdingen fragt, wie ich es machen würde/gemacht habe, ich erzähle es und er verurteilt es, als zu streng etc. Wieso fragt er mich dann erst…? Ich zwinge ihn ja nichts auf, ich erzähle ja nur. Bei mir wars halt so, mein Kind ist ganz gut geraten und fertig. Wie er es macht ist seine Sache. Wenn natürlich sein Kind in meiner Wohnung die Stromkabel überall rauszieht und damit spielt, sage ich ihm schon „nein“ + Erklärung. Das würde ich auch bei jeden fremden Kind machen. Wenn er es bei sich nicht macht… hm.. ok nicht schön, aber seine Sache.

    Ich weiß auch, dass das Kind mich nicht mögen muss. Ich bleibe offen und freundlich. Ich weiß ja wie es teilweise so geworden ist. Es ist aber halt selbst zu Oma und Opa so verschlossen und abweisend. Das tut mir immer recht leid, auch für den Kleinen, da ich es immer schön finde, wenn Kinder „verwöhnende“ Omis&Opis haben… und ich muss selbst erstmal lernen es zu akzeptieren, dass nunmal jedes Kind anders ist.
    Wie siehst du die Sache mit dem Übernachten meinerseits bei meinem Freund in der Wohnung, wenn der Kleine auch da ist – zu früh nach 9 Monaten…? Ich denke eben, dass es dann mit der Zeit eher schwieriger wird…da dem Kleinen halt immer nur vorgegaukelt wird, dass ich immer wieder gehe. So sieht er es dann die ganze Zeit. Und es wird mMn immer eine Art Risiko geben, wenn ich dort mal übernachten sollte… ich denke halt auch, dass der Vater in diesem Moment ja das Vorbild ist und wenn er sagt „ich liebe meine Freundin und will sie bei uns haben und sie gehört dazu“, dann ist es beim Kind auch etwas anderes … zumindest ein Stück weit. Diese Erfahrung habe ich bei meiner Tochter früher gemacht. Wenn ich jemandem positiv gegenüber stand, war sie es auch und andersrum. Das hat schon einen Einfluss. Aber vielleicht sehe ich es auch falsch bzw. war es bei mir mit meiner Tochter vielleicht eine Ausnahme. Ich bin dankbar für andere Denkansätze!

    LG
    Elli99

    • #8636

      LillyChantilly
      Teilnehmer

      Hallo Elli!

      Ich finde das mit dem Übernachten nicht zu früh, und deine Argumente stimmig. Außerdem, wenn ihr wirklich mal zusammen zieht, verschwindest du ja auch nicht am Abend.
      Das einzige, was ich etwas früh fand, war das Kennenlernen gleich am Anfang eurer Beziehung. Als du deinen Freund kennenlerntest, wohnte er noch mit KM zusammen. Für das Kind war da seine Welt noch ganz. Plötzlich ist Papa weg, Mama alleine und vielleicht auch traurig (?) und Papa bringt gleich wen neuen mit, den er so nett behandelt wie früher Mama?
      Das muss alles einfach etwas viel auf einmal gewesen sein. Gut, das könnt ihr nun nicht mehr rückgängig machen. Aber jetzt zu sagen, du übernachtest dort nicht mehr, ist auch nicht die Lösung. Für mich hätte auch das etwas von „nicht zur Beziehung stehen“.

      Was ich aber auch verstehen kann, ist Dakas Argumentation zum Nach-Hause bringen. Natürlich ist es für die Ex angenehmer, wenn sie bei der Übergabe nicht auch noch ihre Nachfolgerin „unter die Nase gerieben“ bekommt. Und vielleicht hilft das auch in der Vermeidung von Stress mit ihr? Wenn es sich so einrichten lässt, dass man eben nicht irgendwo abgesetzt, und später wieder eingesammelt wird, dann kann man das schon so machen. Würde ich aber von der Situation abhängig machen. Wenn man unterwegs ist, und das Kind am eigenen Heimweg bei KM abgibt, dann würde ich mich nicht verstecken lassen. Fährt man aber von zu Hause weg, um das Kind wegzubringen, dann hätte ich kein Problem zu Hause zu warten. Trotzdem würde ich die Situation offen und ohne Vorwurf ansprechen. Einfach mal erklären, wie sich das anfühlt, und was es mit dir macht.

      Auch kann ich mich Dakas Rat anschließen, dass du dich öfter an Kind-Wochenenden ausklinkst. Bist du in den letzten 9 Monaten immer dabei gewesen? Vielleicht ist das Kind auch so ablehnend, weil es das Gefühl hat, es muss den Papa jetzt mit dir teilen? Und der Mann hat auch genau deswegen ein schlechtes Gewissen, weil er nicht euch beiden gleichzeitig 100% gerecht werden kann? Das läuft dann eben leider darauf raus, dass wir wie Luft behandelt werden – vom Mann und vom Kind, die ihre gemeinsam-Zeit in vollen Zügen genießen. Leider wird man da schnell zur Statistin (im besseren Fall) – im schlechteren Fall wird man zur unsichtbaren Haushaltshilfe.
      Daher fände ich es gut, wenn du den beiden ausreichend Exklusivzeit gibst, und da wäre ich schon wieder beim Übernachten. Ich fände es besser, die beiden unternehmen unter Tags mal etwas ohne dich, und abends kommst du dazu. Das hätte für mich dann auch weniger diesen „ich bin der Besuch“-Charakter, sondern so wie es auch sein wird, wenn ihr zusammen zieht.

  • #8635

    Daka
    Teilnehmer

    Hallo Elli,

    ich sehe einen Punkt anders als meine Vorschreiberinnen… zumindest zum Teil. Ja, das vorher absetzen und dann wieder einsammeln ist demütigend, aber offensichtlich ist es ihm wichtig, dass du nicht dabei bist, wenn er ihn nach Hause bringt. Und das nicht, weil er nicht zu dir steht sondern um weiteren Stress zu vermeiden. Die Lösung die ihr jetzt gefunden habt, dass er dich vorher nach Hause bringt finde ich eigentlich sehr sinnvoll. Alternativ könntest du doch auch einfach noch bei ihm zu Hause bleiben und ihr habt danach noch etwas Zeit für euch gemeinsam als Paar?
    Ich finde, man kann durchaus solch einfache Dinge vermeiden, von denen man weiß, dass die Ex sich extra drüber aufregt und dieser Stress dann genau aufs Kind zurückfällt. Das hat aus meiner Sicht auch nichts mit „kuschen“ zu tun. Ich bin früher jedenfalls nie mitgefahren wenn mein Freund seinen Sohn nach Hause gebracht hat (warum auch?) und auch heute mache ich das nur, wenn wir danach noch weiter irgendwo hinfahren. Ich war aber auch nie mit beim JA oder ähnlichem. Das musste er alleine machen, obwohl ich ihn natürlich unterstützt habe.

    Wie dein Partner sich dir gegenüber verhält wenn sein Sohn da ist, finde ich hingegen auch eher „ungünstig“ …und wenn du dich hier so ein bisschen durchs Forum liest, wirst du mehrere Berichte finden, die deinem gleichen. Eine wirkliche Lösung gibt es dafür nicht. Die Männer müssen einsehen, dass sie ihren Kindern nicht helfen indem sie diese in Watte packen und die Freundin in deren Anwesenheit wie Luft behandeln. Ich würde mich ehrlich gesagt an den Kinderwochenenden komplett oder zumindest größtenteils rausnehmen. Mach was mit Freunden oder deiner Tochter, ich meine sie ist erwachsen, also aus dem gröbsten raus und du verbringst deine Wochen wieder mit einem Kleinkind…und wirst dabei noch vom Partner ignoriert…und zum Dank kochst du dann noch für beide um danach dann danach Hause zu fahren, weil das dem kleinen ja schaden könnte. Merkst du was? Lass deinen Partner doch mal ein paar Wochenenden komplett allein mit dem Kleinen. Da wird er merken, wie anstrengend es ist einen 3-jährigen komplett zu bespaßen, nebenbei noch zu kochen und die Wohnung halbwegs in Ordnung zu halten.
    Und dass der 3-jährige „erst“ nach 9 Monaten deine Hand nimmt etc. finde ich auch nicht spät. Jeder ist anders und manche brauchen eben länger. Und wie Lilly sagt, ebenso wie wir Frauen die Kinder mögen „müssen“, so wenig „müssen“ uns die Kinder mögen. Lass ihm Zeit, lass dir Zeit.

    Ich schließe mich jedenfalls im großen und ganzen der Meinung von Lilly an. Wichtig finde ich, dass du deinem Partner gegenüber äußerst wie du dich fühlst (möglichst vorwurfsfrei) und warum du hier und da verletzt bist. War jetzt alles etwas wirr, aber ich hoffe du kannst trotzdem was rausziehen.

    LG Daka.

  • #8637

    Pumpkin
    Teilnehmer

    Liebe Elli,

    hier ein paar unzusammenhängende Gedanken von mir, vielleicht findest du das eine oder andere Wertvolle darin:

    Eines der wiederkehrenden Themen hier ist das „zu früh oder nicht“. Nach 3 Monaten kennen lernen? Nach weiteren 9 Monaten übernachten? Ich denke nicht, dass es hierfür eine Universallösung gibt. Es muss für euch stimmen, und zwar für euch alle 3. Es ist irgendwie zur allgemein akzeptierten Moral geworden, dass Kinder das Wichtigste überhaupt seien. Dem stimme ich nicht zu. Es gibt keinen Grund, warum die Bedürfnisse eines 3-jährigen wichtiger sein sollten als deine. Sie sind höchstens dringender, da er noch nicht damit umzugehen gelernt hat.

    Darf ich zusammenfassen, was du bisher durchblicken lassen hast (Daka hat sowas auch schon angedeutet):
    Du kochst, gehst mit zum Jugendanwalt, gibst Ratschläge, hilfst bei der Betreuung
    gleichzeitig
    bekommst du keine Auskunft, wird nicht zu dir gestanden, musst zu Hause übernachten.
    Das klingt für mich sehr nach einer „alle Pflichten, keine Rechte“-Situation. Wie siehst du das?

    Du sagst, das Kind nimmt dich nicht an. Nun, da schließe ich mich Daka an, das ist nach 9 Monaten noch nicht verwunderlich. Aber doch, ich denke mir folgendes: Die Mutter redet vermutlich nur schlecht über dich, und auch der Vater hütet sich sehr, Zuneigung zu zeigen. Da wundert es mich dann nicht mehr, dass das Kind ablehnend reagiert. Ich kann mir vorstellen, dass es durchaus auftauen würde, wenn dein Partner ein wenig Zärtlichkeit dir gegenüber zeigen würde. Du hast ja selbst auch so etwas ähnliches geschrieben. Mein Parter und ich kuscheln umarmen uns viel vor seinen Kindern. Die Folge? Sie kommen auch kuscheln, und zwar mit uns beiden. Das kann natürlich Zufall sein, ich glaube es aber nicht. Wenn dein Freund unmissverständlich zeigt, dass er dich gern hat und nichts ihn davon abbringen könnte, kann das sich durchaus auf die Kleinen übertragen.

    Was das Vorher-Absetzen angeht: Ich bin durchaus der Meinung, dass das, nüchtern betrachtet, eine gute Lösung und je nach Situation sogar die beste ist. Aber: Deine Gefühle sind auch wichtig. Wenn du das als Demütigung empfindest, dann kann man das nicht einfach weg reden und ignorieren. Ich vermute, wenn dein Freund ansonsten vor dem Kleinen zu dir stehen würde, wäre das kein Problem für dich. Vermutlich ist im Grunde genommen das ganze Kinderwochenende eine andauernde Anfolge von kleinen Demütigungen, und das nacher Absetzen dann die Kirsche obendrauf. Und so würde ich es auch versuchen, mit deinem Freund anzugehen.

    Du tönst an, dass deine Versuche über deine Gefühle zu sprechen oft abgeschmettert werden, „du sollst doch das Positive sehen“. Deine Gefühle werden als illegitim und unwichtig angesehen, verstehe ich das richtig? Du fühlst dich selbt schon schuldig, wenn du wieder mit diesem Thema antanzt. Als dein Partner muss er dich aber so annehmen, wie du bist. Deine Gefühle sind eine Baustelle, an denen du mit seiner Unterstützung oder ihr gemeinsam arbeiten solltet, und kein zu ignorierendes Ärgernis seines Harmoniebedürfnisses.

    Ich wünsche dir alles Gut,
    Pumpkin

  • #8640

    Lentin90
    Teilnehmer

    Bei uns war es am Anfang ähnlich. Es hat alles sehr lange gedauert. Ich bin erst nach über 2 Jahren mal mit gefahren die Kinder heim bringen. Und es war nur weil wir unterwegs waren und der weg mich heim zu bringen zu lange gewesen wäre. Ich war immer geduldig auch wenn es mich oft verletzt hat. Aber es hat sich gelohnt. Ich bin ja auch selbst Mutter und meine Tochter wird meist von der „Neuen“ geholt und gebracht. Am Anfang hat sie mir dann noch dumme Sprüche gedrückt…Auch das habe ich ertragen…mal mehr mal weniger gut. Mittlerweile vertrage ich mich mit ihr. Aber es ist trotzdem nach 4 Jahren noch blöd das sie immer dabei ist. Manchmal würde ich auch gern mal ein Gespräch mit dem Kindsvater in Ruhe unter 4 Augen führen. Deshalb sehe ich sowas immer skeptisch. Manche Männer brauchen viel Zeit. Sie haben Angst ihre Kinder zu verlieren. Sie fühlen sich wahrscheinlich unsicher. Wenn du eine Ex hast die dich mit dem Kind unter Druck setzt ist das sehr hart. Wir erziehen auch komplett unterschiedlich. Früher haben wir uns so oft deswegen gestritten aber irgednwann habe ich für mich den entschluss gefasst das ich das so nicht mehr möchte. Ich lasse ihn die Erfahrung selber machen. Es sind eben nicht meine Kinder und deshalb Ärgere ich mich nicht mehr. Umso mehr ich los gelassen habe umso entspannter ist alles geworden und umso mehr bezieht er mich wieder mit ein.

  • #8642

    Daka
    Teilnehmer

    Ich möchte noch was ergänzen. Ich denke auch, dass die Einstellung des Vaters dir gegenüber eine Menge ausmacht. Es kann natürlich auch wie bei deiner Tochter Zufall sein, aber bei uns war es so:
    Bevor ich mein BK kennengelernt habe waren wir schon eine Weile zusammen. Da wir uns anfangs selbst nicht sicher waren, ob und was das mit uns werden soll, war unsere Beziehung eher „geheim“ und insbesondere die KM wusste nichts davon. Ich war dann auch noch ein gutes halbes Jahr im Ausland. In dieser Zeit haben wir dann natürlich geskypt und es kam auch vor, dass dann sein Sohn dabei war (wenn er gerade bei ihm war). Er war damals gerade 3 geworden. Das heißt, er hat mich erst „virtuell“ kennengelernt hat aber eben auch viel über mich gehört bei seinem Papa und auch die Vorfreude auf meine Rückkehr mitbekommen. Ich kam an einem Papawochenende zurück und die beiden haben mich abgeholt. Er hat mich gleich mit umarmt und auch direkt meine Hand genommen. Im Auto hat er mir dann direkt ganz viel erzählt. Er war genauso aufgeregt wie Papa… er hat mich von Anfang an angenommen und ich glaube bzw. ich bin überzeugt, da hat ganz enorm die Tatsache reingespielt, dass der Papa sich so gefreut hat und mir gegenüber immer positiv war. Ich habe mich auch nie an 2. Stelle gefühlt wenn sein Sohn da war. Das war und ist noch heute immer recht gleichwertig (mittlerweile ist er 10).

  • #8645

    Elli99
    Teilnehmer

    Hallo alle zusammen,

    danke für euer vielen Antworten! Das ist wirklich toll und hilft mir gerade enorm mich irgendwie gedanklich an die richtige Stelle zu rücken. In einigen Überlegungen werde ich bestätigt, in anderen Punkten habe ich hier wirklich tolle Hinweise und Tipps bekommen, die ich soweit mgl. auch beherzigen werde, weil sie gut sind!

    @ Daka: Das ist haargenau das was ich meine – deine letzte Nachricht – in meinen Augen steht und fällt die Akzeptanz des Kindes mit dem Auftreten des Vaters. Ich seh es ja in zig anderen Dingen, sei es, wenn es ums Essen geht – wenn Papa dem Kleinen sagt Essen XY ist doch vieeel besser heute, lässt er sich recht gut beeinflussen. Ebenso natürlich mit dem Negativbeispiel. Wenn Papa natürlich zu mir dann wie zu jeder anderen Person ist, keine Zärtlichkeiten usw., dann ist Kind es natürlich auch so. Es guckt sich ja alles ab und vertraut Papa, dass das was er macht schon gut ist… Bleibt nur die Frage – wie mache ich Papa das verständlich??? Papas eigene Mutter hat sich gewundert, dass ich nicht mit bei den beiden übernachte, was mir schon irgendwie fast peinlich war und mich traurig gemacht hat. Er findet es hingegen völlig normal und in Ordnung. 🙁

    Das Thema Kindwegbringen war generell nur Thema, wenn wir unterwegs oder bei den Großeltern usw. zu Besuch waren und die KM auf dem Weg lag. Da musste ich dann aussteigen. Einmal war sogar meine 18-jährige Tochter dabei und auch sie musste mit mir aussteigen. Das war mir meiner Tochter gegenüber mega unangenehm, weil ich ihr in diesem Moment gezeigt habe, dass ich mich einer unschönen Situation ergebe und mich nicht zu verhalten weiß. Es geht mir ja generell nicht darum der KM unbedingt „hallo“ sagen zu müssen. Ich will einfach nur nicht aussteigen (und mich verstecken) müssen… Aber aktuell versuchen wir das so zu umgehen, dass diese Situation einfach nicht aufkommt.

    Dass ich mich an den Kind-WE’s ausklinke, würde ich ja auch machen, aber das ist auch wieder ein Problem: er will ja gern, dass ich dabei bin und Zeit mit dem Kleinen habe (zum Kennenlernen). Aber eben immer nur bis zum Abend… Ich habe keine Ahnung, wie ich mich da ausklinken kann, ohne dass es nach Desinteresse aussieht. Ich will ja, sogar mehr als er will, aber werde irgendwie nicht gelassen. Ich hänge etwas dazwischen und ecke immer irgendwie an… so fühlt es sich zumindest an. 🙁

    LG
    Elli

  • #8649

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Liebe Elli!

    Ja, das habe ich mir schon gedacht, dass es sein Anliegen ist, dass du dabei bist.
    Für ihn ist das großartig. Er hat dann „seine Lieben“ um sich, und du nimmst ihm auch noch Hilfsdienste ab. Für 2 der 3 Beteiligten ist es aber mühsam. Das Kind muss den Papa teilen, und du wirst ja sogar wie Luft behandelt – bist nur als kostenlose Haushaltshilfe gut genug, musst dann verschwinden oder wirst versteckt.
    Ganz ehrlich, unter diesen Bedingungen würde ich das nicht mehr mitspielen, bzw. mache ich auch nicht mehr.

    Da musst du für dich und für deine Interessen aufstehen, und deine Grenzen aufzeigen. Und lass dir nur bloß nicht den „Du magst das Kind nicht“ Spruch für den Rückzug reindrücken!

    Mach dem Mann klar, dass du gerne mit dabei bist, dass du dann aber zu 100% dabei sein willst. Kein Wegschicken und kein Verstecken. Du willst wie eine Partnerin behandelt werden, und auch was von dem Tag haben.
    Auf der anderen Seite muss ihm klar sein, dass er dich nicht jedes Mal für seine Kinderbesuche einspannen kann. Es ist sein Kind und seine Verantwortung und seine Aufgaben an diesem Wochenende. Du bist gerne eine gelegentliche Bereicherung, aber sowohl Kind als auch er haben Recht auf Exklusivzeit miteinander. Davon könnte z.B. auch deine Große profitieren, weil dann mal ein Mädelstag gemacht werden könnte. Die junge Frau hat auch das Recht, mal mit ihrer Mutter alleine was zu unternehmen.

    • #8653

      Daka
      Teilnehmer

      Lilly, das hast du ganz wunderbar geschrieben und trifft wohl den Nagel auf den Kopf…dem habe ich nichts hinzuzufügen 😉 und hoffe, dass Du, Elli, daraus die für dich richtigen Schlüsse und evtl. auch Konsequenzen ziehst…

      Alles gute für Euch und eine schöne Weihnachtszeit…
      LG Daka.

  • #8682

    Elli99
    Teilnehmer

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich war jetzt eine Weile krank und melde mich deswegen erst jetzt zurück.

    Vielen lieben Dank für Eure Nachrichten! Das hilft mir wirklich sehr weiter, da ich für mich selbst klarer geworden bin, was ich will, was nicht und dass ich nicht komplett „daneben“ liege. Es ist für mich auch gut zu hören, dass es normal ist, dass das Kind nach dieser Zeit noch nicht so sehr positiv mir gegenüber steht und es natürlich auch sein kann, dass es sich so schnell auch nicht ändert oder auch gar nicht. Also werde ich abwarten, Geduld haben und schauen wie es sich entwickelt mit dem Kleinen.

    Ich wünsche euch allen eine schöne besinnliche Weihnachtszeit zusammen mit all euren Lieben!

    Elli

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