Konfirmation

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Dieses Thema enthält 7 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Blackpearl vor 1 Monat, 4 Wochen.

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  • #8175

    Coco
    Teilnehmer

    Hallo zusammen!

    Ich wende mich jetzt mal an die Eltern bzw. Mütter wo auch ein Wechselmodell haben bzw. spielt eigentlich keine Rolle. Mein Sohn hat nächstes Jahr Konfirmation und wünscht sich so sehr mit beiden Elternteilen ein gemeinsames Fest. Ich habe dann meinen Exmann gefragt ob er sich das vorstellen könnte und er meinte ja. Daraufhin erstellten mein Sohn und ich eine Gästeliste und er durfte sich die Gaststätte auswählen. Beides teilte ich meinem Exmann.

    Dann nahm die Katastrophe seinen Lauf. Die Gaststätte passt ihm nicht und von der Gästeliste will er auch einige nicht dabei haben. Zwischenzeitlich wollte dann mein Sohn gar nicht feiern bzw. konfirmieren lassen. Aktueller Stand, es wird kein gemeinsames Fest geben. Mein Exmann hat mir dann gnädiger weise eingeräumt, ich könnte ihn dann zum Mittagessen haben und ab 15.30 Uhr kommt er dann zu ihm und feiert dann da weiter oder nochmals.

    Ich bin darüber total unglücklich und unzufrieden, habe aber keine Chance es zu ändern, weil es sein Sonntag ist, sogar noch dankbar sein, dass ich ihn überhaupt bekomme.

    Meine Freundin fragte mich schon, ob ich das wirklich so machen wollte und auch meinem Sohn den ganzen Stress antun will und warum ich nicht einfach eine Woche später Feier. Ganz einfach, die Gaststätte ist seit Februar schon reserviert, eine Woche später ausgebucht und mein Sohn will auf mich nicht verzichten an diesem Tag und mir würde es das Herz brechen, wenn ich nach der Kirche wieder nach Hause müsste, einfach so.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Ratschläge?

    Gruß Coco

    Wie ihr seht, ich habe die Sch… von beiden Seiten gepachtet!

  • #8176

    Blackpearl
    Teilnehmer

    Hallo Coco,

    meine Gedanken dazu: Du hast deinen Exmann gefragt, ob ihr gemeinsam feiern könnt. Er hat ja gesagt. Soweit ich das verstanden habe, hat er sich aber nicht darum gerissen, in die Planung einbezogen zu werden oder?
    Wenn meine Annahme stimmt, mach dir keinen Kopf. Er hätte sich ja auch selbst einbringen und Teile der Planung übernehmen können.
    Außerdem ist er meiner Meinung nach in diesem Fall ein Gast wie jeder andere auch. Hast du dich schon mal als geladener Gast über die Location oder über andere Gäste beschwert? Eben!
    Ich finde das Verhalten deines Exmannes unmöglich.

    Ich finde übrigens, dass dein Sohn als genug ist, um selbst mal mit seinem Vater zu reden. Er müsste dann ja schon 13 Jahre alt sein?! Kann er seinem Vater nicht sagen, wie verletzt er darüber ist?

    Bei meiner Konfirmation war das übrigens auch nicht so einfach. Meine Mutter hat meinem Vater nämlich verboten zu kommen bzw. ich durfte ihn nicht einladen. Ich war sehr traurig darüber.
    Mein Vater hat sich dann teilweise über das Verbot hinweggesetzt, in dem er sich heimlich in die Kirche gesetzt hat. Hinterher stand er dann vor mir – tolle Überraschung! Man muss dazu sagen, mein Vater ist nur für die Kirche 300 km gefahren.

    Bin gespannt, was die Anderen zu berichten haben!

  • #8177

    Coco
    Teilnehmer

    Vielleicht hab ich ein wenig wirr geschrieben. Er sollte nicht nur dabei sein, sondern mit unserem Sohn die andere Seite der Familie eine Gästeliste schreiben und wir dann alle gemeinsam feiern. Mir passen auch nicht alle auf seiner Gästeliste, aber für meinen Sohn hätte ich die Arschbacken zusammen geklemmt.

    Stimmt mein Sohn ist alt genug und hat es auch schon mehrfach mit seinem Vater darüber zu sprechen, aber ihn interessiert es nicht was sein Sohn will oder nicht will. Deswegen ist mein Sohn auf dieses Thema nicht gut zu sprechen.

    Aber trotzdem muss ich dir Recht geben, das Verhalten ist unmöglich von ihm!

  • #8178

    Daka
    Teilnehmer

    Liebe Coco,

    oh man, was für eine doofe Situation insbesondere für euren Sohn! Ich vermute, der – nun leider begangene – Fehler liegt an folgender Stelle:
    „Ich habe dann meinen Exmann gefragt ob er sich das vorstellen könnte und er meinte ja. Daraufhin erstellten mein Sohn und ich eine Gästeliste und er durfte sich die Gaststätte auswählen. Beides teilte ich meinem Exmann.“
    Du hast alles mit deinem Sohn alleine geplant und dein Exmann war außen vor und wurde nur noch vor vollendete Tatsachen gestellt (Gästeliste, Restaurant). Da hat er sich dann vor den Kopf gestoßen gefühlt und als Reaktion darauf erstmal alles torpediert. Der vernünfigste Weg wäre daher sicher gewesen, sich zu dritt zusammenzusetzen und sowohl Gästeliste als auch Restaurantauswahl gemeinsam zu machen.

    Ich weiß nicht, ob sich die Situation noch retten lässt. Kannst du mit deinem Ex denn wenigstens einigermaßen reden? Wenn ja, dann wäre meine Idee, dass du auf ihn zugehst und ihm sagst, dass es falsch war, alles alleine zu planen und dass du dir vorstellen kannst, dass er sich da ausgeschlossen fühlt. Du solltest wenn möglich wirklich zeigen, dass es dir leid tut und deinen Fehler zugeben. Und eben dass du dir für euren Sohn diese gemeinsame Feier wünschst und ob ihr sie ihm nicht doch irgendwie ermöglichen möchtet. Das Restaurant lässt sich wohl nicht mehr ändern, aber vielleicht könnt ihr die Gästeliste gemeinsam zu DRITT, also mit Sohn besprechen. Vielleicht kann er dann einfach noch ein paar Dinge entscheiden und fühlt sich besser damit.

    Das wäre mein Vorschlag. So eine geteilte Feier, erst bei dir und dann bei ihm finde ich jedenfalls auch echt ungünstig… :-(. Geburtstage kann man ja nachfeiern, aber ein so einmaliges Ereignis wie eine Konfirmation ja doch eher nicht…

    Viel Glück dabei, ich drücke die Daumen, dass dein Ex sich ggf. noch umstimmen lässt…
    LG Daka.

  • #8179

    Daka
    Teilnehmer

    Oh, ich sehe gerade aus deiner vorherigen Antwort, dass es wohl doch anders gelaufen ist… Da kann ich nur zustimmen, das Verhalten ist unter aller Sau. Ich denke, dann wird mein Vorschlag nochmal drüber zu reden wohl auch eher nicht funktioneren…:-(

    Ich würde an deiner Stelle dann wohl nur mit in die Kirche gehen und eine Woche später nachfeiern. Bestimmt findet sich noch eine andere Lösung als das Restaurant was ihr jetzt reserviert habt… vielleicht könnt ihr ja auch einen schönen Ausflug oder ähnliches machen.

    LG Daka.

  • #8180

    Coco
    Teilnehmer

    Mein Exmann ist generell ein A…… mit ihm reden bringt gar nichts. Alles muss so laufen wie er es will und wenn es nicht so läuft, dreht er den Spieß um und behauptet das Gegenteil……….wenn es nicht so laufen würde wie ich es will………..

    Wir hatten besprochen jeder erstellt eine Gästeliste damit wir wissen wieviel wir sind und den Restaurant hatte ich ihm gesagt, dass ……da gerne feiern möchte. Er glaubt das aber nicht, sondern meint es wäre mein Vorschlag.

    Den Vorschlag zu 3. an Tisch hatte ich auch vorgeschlagen, aber keine Chance.

    Wie gesagt, den Vorschlag mit der Feier eine Woche später kann ich mich gar nicht vorstellen, der Gedanke tut mir unheimlich weh.

  • #8181

    Daka
    Teilnehmer

    Ich kann absolut nachvollziehen, dass es dir das Herz bricht, nicht an seinem Konfirmationstag zu feiern. Aber wie es scheint gibt es ja keine andere vernünftige Lösung. Von Mittags bis 15.30 bei dir und dann bei Papa weiterfeiern? Damit tust du ihm doch auch keinen Gefallen, oder?
    Was sagt denn dein Sohn dazu? Ich kann mir gut vorstellen, dass ihm das feiern gehörig vergangen ist. Wäre diese Lösung denn für IHN annehmbar mit dem Wechsel an dem Tag? Vielleicht versuchst du mit ihm zu reden, wie ihr es am besten machen könnt…
    Schade, dass dein Ex-Mann so absolut nicht kooperationsbereit ist… 🙁

    LG Daka.

  • #8189

    Blackpearl
    Teilnehmer

    Ich würde das jetzt auch deinem Sohn überlassen. Er ist ja alt genug, um sagen zu können, wie er gerne feiern möchte. Für manche Kinder ist das gar nicht stressig, wenn sie am gleichen Tag an zwei Orten feiern, manche mögen das gar nicht. Ist ja schließlich auch der Tag von deinem Sohn und nicht der Tag seines Vaters oder dein Tag. Das darf man, finde ich, nicht vergessen.

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