Es ist schwer

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Dieses Thema enthält 11 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Kaktus258 vor 9 Minuten.

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  • #9595

    Erein
    Teilnehmer

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin vor einiger Zeit auf dieses Forum gestoßen und habe erst nur eine Weile gelesen.
    Auch ich bin eine „Stiefmutter“ von einem bald achtjährigen Jungen und manchmal wird das Herz so schwer und ich weiß nicht mit wem ich darüber reden kann.
    Aus meinen Umfeld gibt es niemanden in meiner Position. Zu mir: Ich bin 25 Jahre alt und mein Partner ist 38. Er war schon verheiratet und ist auch rechtskräftig geschieden. Seine Ex hat damals schon ein Kind in die Beziehung mitgebracht und gemeinsam haben sie noch einen Sohn bekommen. Seine Exfrau hatte eine Affäre mit dem Nachbarn mit dem sie auch jetzt zusammenlebt. (Sie wohnen „Gott sei Dank“ nicht mehr gegenüber, sondern haben sich in einem anderen Ort ein Haus gekauft). Da mein Partner ihre Tochter mit großgezogen hat, weiß er welche Belastung so was für eine Beziehung sein kann und so haben wir vor meinen Einzug Regeln festgesetzt, an die sich der Sohn zu halten hat. Das klappt gut und wir sind uns meist einig.
    Er hatte nach der Trennung sich erstmals „ausgetobt“ und ich bin seine erste richtige feste Partnerin. Er sagt immer, ich wäre „die Frau seine Träume“ und es hätte ja alles gut sein können.
    Nun ja, ich bin das Gegenteil seiner Ex, ich bin jung, unbelastet, schlank. All das was sie nicht ist und wo sie schon in der Ehe mit zu kämpfen hatte. Als es mit uns offiziell wurde, hat sie einen peinlichen Auftritt hingelegt. Mittlerweile wohnen wir seit 9 Monaten zusammen und einiges hat sich eingespielt. Der Junge ist alle 2 Wochen am Wochenende da, dazu die hälfte der Ferienzeit.

    Mein Freund und auch seine Freunde und sogar seine Eltern sagen mir das ich das mit den kleinen gutmache. Das der kleine mich gern hat und meistens mit mir redet.
    Aber mein Herz ist so schwer und mir fällt das manchmal so schwer. Ich kann den kleinen nicht lieben. Ich fühle mich manchmal außen vor…
    Ich hätte gerne eigene Kinder mit ihm und das geht nur mit einer künstlichen Befruchtung. Aber dafür ist kein Geld da. Sie hat ihn bei der Scheidung so übel mitgespielt, sodass die Kosten immer noch nicht abbezahlt sind. Des weiteren zahlt er auch noch bis Ende des Jahres für sie Unterhalt. Am ersten des Monats ist sein Dispo ausgereizt und dann springe ich ein.
    Ich habe so eine Wut in mir und weiß oft nicht wie ich damit umgehen kann. Mein Partner versucht mich zu trösten und sagt das es irgendwann besser wird. Aber ich fühle mich hilflos und einsam…
    Hat jemand für mich einen Rat? Wird es wirklich besser?

  • #9598

    Lilo
    Teilnehmer

    Hallo,
    Ich bin auch ganz neu hier, kann dich aber irgendwie gut verstehen. Ich selber bin 29, mein Partner 46. Auch er war verheiratet, wurde von ihr betrogen mit dem Nachbarn, mit dem auch seine Ex jetzt zusammen lebt, auch sie wohnte nur wenige Meter von ihm entfernt, die beiden haben einen gemeinsamen Sohn von mittlerweile 8Jahren und praktizieren ein Wechselmodell (eine Woche Mama, eine Woche Papa). Auch ich bin das komplette Gegenteil seiner Ex, auch seine Scheidung ist immernoch nicht abbezahlt und auch ich weiß, wie es ist, finanziell einzuspringen.

    Wir haben nun also seit zwei Monaten das langersehnte Wunschkind. Es ist schwieriger als gedacht, anders….Es entstehen neue Komflikte mit Bonuskind und Partner , andere Probleme. Es wird also irgendwie nicht besser, nur anders. Dieses schwere Gefühl, diese Wut, teilweise auch diese Hilflosigkeit kenne auch ich. Einsam bist du auf jeden Fall nicht. Und ich denke, dass dieses Forum ein gutes Sprachrohr für alle Stiefmutties ist.

    Im Endeffekt arbeitet die Zeit für dich. Das Verhältnis zum Kleinen wird irgendwann anders vielleicht sogar besser, auch deine Meinung wird sich vielleicht nochmal ändern, seine Ex wird, je älter das Kind wird, mehr und mehr in den Hintergund rücken. Manchmal steiniger, manchmal wieder leichter. Vielleicht gibt es ja auch andere Wege für die Finanzierung der künstlichen Befruchtung. Es kann besser werden. Allerdings braucht das Zeit.UND du bist nicht allein, auch wenn es sich gerade so anfühlt.

  • #9599

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Liebe Erein!

    Du wirkst mit deiner eigenen Beschreibung sehr unsicher. Weshalb vergleichst du dich mit der Ex? Weshalb ist es dir so wichtig, dass du „das genaue Gegenteil von ihr“ bist?
    Ich verstehe, woher das kommt, und mir geht es selber auch manchmal so. Aber sie runter zu machen, damit du selbst besser dastehst, bringt dich nicht weiter. Sieh dir hier mal an, warum du so ein kleines Selbstbewusstsein hast.

    Wie lange seid ihr zusammen?

    Weshalb bist du so sicher, dass ihr unbedingt eine künstliche Befruchtung machen müsstet?
    Und warum ist das ein finanzielles Problem?

    Du musst das Kind nicht lieben. Nett sein und freundlich reicht vollkommen.

    Finanzieren würde ich den Mann übrigens auch nicht.
    Er erzählt dir, dass es besser wird? Nein, tut mir leid, aber besser wird es nicht. Geld wird nie im Übermaß da sein, außer du bringst es selber heim. Die Gefühle für das Kind werden nicht besser, und das Gefühl, sich gegenüber der Ex als „das Gegenteil“ zu behaupten wird auch nur schlimmer.

    Hier passt so vieles nicht, und ich würde mir, gerade im Hinblick auf dein Alter und deinen Kinderwunsch, echt gut überlegen, ob du nicht mit einem gleichaltrigen Mann, ohne Altlasten besser dran bist.

  • #9600

    Erein
    Teilnehmer

    Danke Lilo, als ich deinen Beitrag gelesen habe, kamen mir Tränen in den Augen. Das ist die Hoffnungslosigkeit die einen manchmal überfällt und an manchen Tagen ist alles wieder gut. Ich schäme mich manchmal das ich mich so unwohl fühle, immerhin habe ich mir das „ausgesucht“ und mir tut ja sonst niemand was böses.
    Es ist schwer wenn die große Liebe anderweitig Verpflichtungen hat.

    Ja, finanziell ist es richtig hart. Momentan bin ich dabei meine Eigentumswohnung zu verkaufen. (Da komme ich mit 0 raus). Mein Freund durfte bei der Scheidung immerhin das Haus behalten und dazu alle anderen Schulden.
    Nächstes Jahr komme ich mit ins Grundbuch, weil ich diejenige bin die alles regelt und bezahlt.
    Das ist ein großer Vertrauensbeweis von meinem Freund, dennoch bleibt die Angst. Manchmal Existenzängste… Ich habe Angst dass das eigene Kind irgendwann zu kurz kommt, weil ich werde nach Geburt arbeiten MÜSSEN, anders geht’s nicht.

    Weißt du Lilo, ich habe einfach nur Angst alles nicht zu schaffen und daran zu zerbrechen. Der kleine kann nichts dafür. Oft kommt er mit stinkenden oder unpassenden Klamotten. Seine Oma und ich kaufen Klamotten (die bei uns bleiben), damit er bei uns wenigstens vernünftig angezogen ist. Das sind zusätzliche Kosten die manchmal erdrücken. Mein Freund kann es nämlich nicht…

  • #9602

    Erein
    Teilnehmer

    Liebe LillyChantilly,

    ja, ich bin manchmal unsicher und verzweifelt. Ohne künstliche Befruchtung geht es nicht,-Endometriose-, das hat meine Frauenärztin mir bestätigt. Ich werde nicht schwanger und ich habe es vorher mit meinem Expartner probiert.

    Wir sind ein Jahr zusammen und sind schnell zusammengezogen (zwischen uns lagen 650 km). Ich habe hier eine gute Arbeit gefunden wo ich auch mehr Geld als früher verdiene, daher bereue ich diesen Schritt nicht.

    Ja, natürlich könnte ich mir einen Partner ohne Altlasten suchen, aber wo die Liebe hinfällt…
    Ich bin mir sicher das er der richtige ist, manchmal ist es einfacher gesagt als getan.

    Ich wurde früh gezwungen erwachsen zu werden (habe 10 weitere Geschwister).

  • #9603

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Liebe Erein!

    Nach einem Jahr Beziehung würde ich sowieso noch nicht in die Kinderplanung gehen mit so einem Mann.
    Lass dir da noch Zeit – bei dir tickt ja die Uhr sowieso noch nicht.
    Die Diagnose ist nicht so schlimm, und lässt sich mit OPs und medikamentös unter Kontrolle halten, bis es dann irgendwann mal, vielleicht wirklich ans Basteln gehen darf. Wenigstens weißt du es schon vorher, während andere jahrelang erfolglos herumprobieren.
    Finde heraus, unter welchen Bedingungen du finanzielle Hilfe für reproduktionsmedizinische Verfahren in Anspruch nehmen kannst. Bei uns wird für Endometriosepatienten ein Teil übernommen.

    „Wo die Liebe hinfällt“ ist eine Ausrede. Du hast dich ganz bewusst für diesen Mann und diese Beziehung entschieden, und du kannst die Entscheidung immer noch abändern. Aber nach nur einem Jahr bist du eben noch sehr verliebt – genieß das, und plane noch keine Kinder mit deinem gebrauchten Mann.
    Schau dir die Situation noch weiter an, solange du denkst, dass das der Richtige ist. Und wenn du das in einem Jahr oder so noch immer denkst, dann erst würde ich mir über eine künstliche Befruchtung den Kopf zerbrechen. Bis dahin ist vielleicht sowieso schon wieder eine Endosanierung operativ möglich, und gleich danach hättest du die höchsten Chancen…

  • #9604

    Lilo
    Teilnehmer

    Angst zu zerbrechen ist völlig normal. Es ist ja auch teilweise ganz schön hart.Und natürlich war es eine bewusste Entscheidung. Aber was ist schon einfach im Leben? Ich persönlich frage mich dann zum Beispiel immer: Habe ich mehr glückliche Momente mit meinem Partner und seinem Kind oder überwiegen die negativen Momente? Mehr glückliche heißt kämpfen, kämpfen, kämpfen.

    Das Thema mit den Anziehsachen kennen wir auch. Zu kleine Schuhe und der Junge hat lauter Blasen an den Füßen, zu kleine Anziehsachen, teilweise stark nach Rauch riechend wenn er von ihr kommt, so schlimm, dass er sogar von anderen Kindern deshalb geärgert wird. Aber dagegen wirst du(!) nichts tun können. Man (bzw dein Partner) kann nur immer wieder das Gespräch mit der Mutter suchen und hoffen, dass es irgendwann fruchtet. Ich weiß ja nicht, wie angespannt das Verhältnis zwischen ihm und seiner Exfrau ist.

    Es wird immer irgendwo eine Achterbahnfahrt der Gefühle und Emotionen bleiben. Und es stimmt. Du musst sein Kind nicht lieben wie ein eigenes. Behandle es mit Respekt, sei höflich und nett. und mach dir selbst deshalb bitte keine Vorwürfe wegen solch (nicht vorhanden) Gefühlen. Das ist völlig normal und braucht einfach Zeit. Manchmal auch lange Zeit.

  • #9605

    Erein
    Teilnehmer

    Liebe LillyChantilly,

    vielen Dank! Kinder sind sowieso erstmal nicht geplant, aber ich denke gerne im voraus.
    Wir wollen sowieso noch ein Jahr abwarten, mein Freund ist Soldat und muss Ende des Jahres in den Einsatz. Wir wollen bis dahin sehen was passiert und wie sich das entwickelt.
    Mit der Endometriose habe ich schon einiges hinter mir, bin aber froh das es früh entdeckt worden ist.
    Man macht sich einfach immer Gedanken, weil sollte es mit Kinder klappen, ich nie die erste Frau sein werde die ihn das Erstgeborene schenkt.
    Darf ich fragen wie alt du bist?

    Lg Erein

  • #9606

    Erein
    Teilnehmer

    Liebe Lilo,

    ja, klar hat man sich irgendwann mal bewusst für diese Beziehung entschieden, sonst würden wir ja nicht zusammen wohnen. Es gibt einen Grund warum wir zusammen gekommen sind, wir harmonieren in vielen Ebenen, der einzige Störfaktor ist sein Sohn. Wie doof das auch ist…
    Und natürlich wusste ich von Anfang an davon, aber ich dachte das es einfacher ist, ich habe nicht gerechnet das es eine emotionale Achterbahn wird.

    Der Stress mit der Ex war schon vorbei als wir zusammengekommen sind. Das „schlimmste“ habe ich nicht miterlebt. Es gab nur diesen einen peinlichen Auftritt von ihr am Anfang und seitdem bin ich ihr nicht mehr begegnet. Sie kommunizieren nur über den Sohn und das ist auch richtig so, ansonsten wird versucht privates rauszuhalten. Ne Zeitlang hat sie versucht mit Fotos von ihren Tieren und ihren Sohn „alte Erinnerungen“ hervorzuholen, aber da stößt sie bei ihm auf Granit.

    Natürlich überwiegen die schönen Momente, nur manchmal falle ich in ein tiefes Loch, sonst wäre ich ja nicht hier. Wir waren am Wochenende mit seinem Sohn bei seinen Eltern. Momentan fängt der Junge immer an zu sagen „Weißt du noch Papa, als Mama noch bei dir wohne…?“
    Das tut einfach weh!

    Mein Verhältnis mit dem Jungen ist sonst gut, er redet meist mit mir wenn ihn was bewegt. Es ist nur ein innerer Konflikt in mir. Es gibt Momente da ist er so süß und so goldig und dann wieder anstrengend. Mit den Klamotten sagt mein Freund das der KM immer. Mal hört sie, mal nicht. Der Stress lohnt sich nicht, deswegen kauft ja Oma auch einiges, das dann bei uns bleibt.

  • #9607

    LillyChantilly
    Teilnehmer

    Liebe Erein!

    Ja, der Gedanke, nicht die Erste zu sein, nur der Ersatz zu sein, eine Ersatzfamilie liefern zu müssen…das alles kenne ich. Es ist die pure Eifersucht, die uns da plagt. Und sie nagt, und tut weh. Das ist aber ganz alleine unser Problem – und zumindest in meinem Fall unbegründet. Es ist ein kleines Monster, das unterm Bett sitzt, und mich in schwachen Momenten beißt.
    Wenn du bei dem Mann bleibst, wirst du mit diesem Gefühl leben lernen müssen. Das klappt mal besser und mal schlechter. Ich bin auf deine Formulierung, du seist das Gegenteil der Ex so angesprungen, weil ich mich selber auch vergleiche.

    Ich kenne diese Gedanken, aber wenn ich gut drauf bin, weiß ich, dass sie mich nicht weiterbringen. Es ist komplett egal, ob sie mir ähnlich ist, oder ganz anders.

    Wenn ich schlecht drauf bin, will ich oft alles hinschmeißen, weil ich das alles so nicht wollte. Aber ich habe mich für diese Beziehung und für diesen Mann entschieden, und allein zu wissen, dass ich das aus freien Stücken gemacht habe, und nicht weil „die Liebe irgendwohin gefallen ist“, macht mich stärker.

    Bei uns passen aber die Rahmenbedingungen. Wir verdienen beide gut, und ich weiß, dass mein Kind (so es uns denn irgendwann mal vergönnt sein wird), nicht hinter dem Exkind zurückstecken muss. Wir sind etwa gleich alt (Mitte-Ende 30), und haben dieselben Wünsche und Pläne für die Zukunft. Ich kann darauf vertrauen, dass die von uns gegründete Familie Priorität 1 haben wird, und gegenüber Ex und ihrem Kind keine Abstriche machen wird müssen.
    Ich muss dir aber ganz ehrlich sagen, wäre ich 10 Jahre jünger, mit einem so viel älteren Partner, der noch dazu Kinder mit der Ex hat, und nie Geld für schöne Unternehmungen, dabei noch einen eigenen Kinderwunsch, der so stark ist, dass ich immerhin schon die Diagnostik durch habe…Tut mir leid, wenn das jetzt hart klingt, aber wenn du dich für diesen Mann entscheidest, wirst du noch viel leiden, und du wirst die finanzielle Hauptlast noch lange tragen.

    Sei froh, dass du wenigstens deine Diagnose schon hast. Das verschafft dir, wenn es irgendwann mal soweit ist, locker nochmal 1-2 Jahre Vorsprung. Und wie du selbst schon sagst, beobachte, wie sich die Beziehung entwickelt, und nichts überstürzen!

  • #9610

    Erein
    Teilnehmer

    Liebe LillyChantilly,

    du hast meine Gefühle besser formuliert, uns scheint es fast gleich zu gehen…
    Ja, natürlich ist es finanziell ein harter Tobak und auch eine momentane Belastung. Er verdient ja auch ganz gut, die Scheidung (die jetzt Bezahlt ist) hat ihn in ein tiefes Loch gezogen und da muss er erst raus. Ich will eine gute Partnerin sein und ich habe von meine Eltern gelernt „in guten wie in schlechten Zeiten“. Vielleicht ist das naiv, vielleicht werde ich das bereuen, aber das weiß man vorher nicht. Er muss für seine Ex nur noch bis Oktober 2018 zahlen, danach ist er damit durch. Die Hoffnung liegt in seinem Einsatz, da bekommt er viel Geld und die Schulden wären ausgeglichen und da wäre auch Geld für die Behandlung da. Das hat er mir versprochen… Ich klammere mich an die Hoffnung das es nächstes Jahr besser wird, muss aber noch unglaublich an mir arbeiten.

    Ich weiß das es Probleme gibt die ich mir selber mache. Sowie mit der Eifersucht. Er sagt und versucht mir so oft zu zeigen das es da keinen Grund gibt. Er bezieht mich ein, setzt mich auf hoher Priorität. Wenn ich gute Laune habe, dann kann ich mein Glück kaum fassen, aber wenn mich all die Dinge runterziehen, dann denke ich auch manchmal einfach nur zu gehen…
    Ich kann mit ihm darüber reden und er nimmt mich ernst. Ich hoffe einfach das es sich mit der Zeit einspielt…

    Danke LillyChantilly, das du mich ernst nimmst und mich verstehst! Ich versuche nichts zu überstürzen…
    Wann hast du deine Diagnose bekommen? Ich habe sie mit 18 Jahre bekommen und bin seitdem in Behandlung. Mein Ex hat mir damals vorgeworfen, das er wegen mir auf Kinder verzichten muss und daran zerbrach die Beziehung (9 Jahre). Deswegen war das mit seinem Sohn für mich am Anfang kein Problem.

  • #9621

    Kaktus258
    Teilnehmer

    Erein, ich bin altersmäßig in einer ähnlichen Position wie du und dein Partner, samt seinem Kind 😉 Das Eifersuchtsthema kenne ich nur zu gut (bein Rest kann ich nicht mitreden, wünsche dir aber, dass alles so kommt, wie du es dir wünschst). Genau wie bei dir gibt es Zeiten, da ist alles prima, ich fühle mich toll und könnte so getrost noch viiiieeele Jahre verbringen. Und dann gibt es Momente, in denen ich am Liebsten nur heulen und gehen würde, weil das Gefühl „er hat ein Kind mit einer anderen mit allem drum und dran“ einfach zu viel ist. Da kann ich noch nicht mal das Kinderzimmer sehen…

    Nach mehr als 2 Jahren auf und ab (anfangs bin ich völlig blauäugig in die Situation und habe überhaupt keine Probleme in der Situation dem vorhandenen Kind gesehen) kann ich dir sagen, dass es besser werden kann. Kinder werden größer, der Kontakt mit der Ex spielt sich ein… Ich hab seltener diese absoluten Tiefs und auch kürzer. Aber „immer gut“ ist es nicht, ich weiß auch nicht, ob es das jemals wird.

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