Der Weg ist die Lösung

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Stiefherz vor 2 Monate, 3 Wochen.

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    Stiefherz
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    Hallo ihr lieben Stiefmütterchen,

    wir haben Frühling, Sonne und Bonuskinder. Auch ich musste die bittere Erfahrung machen, wie sich es anfühlt, wenn der eigene Partner erlaubt den eigenen Kindern die neue Partnerin zu kränken, sie bei jeder Gelegenheit bloß zu stellen. Und wisst ihr was???

    Auch wenn es sich ziemlich Krank anhört……er ( auch dein Partner) macht es nicht mit Vorsatz.

    Ich habe weit über 5 Jahre gelitten wie ein Hund, denn die beiden BK leben 24/7 bei uns.

    Ich war gefühlsmäßig abhängig von meinem Partner und er wiederum von seinen Kindern.

    Irgendwann war es so weit, ich habe meine Symbiose gelöst (ein harter Weg).
    Es hat sich damit alles geändert, auch das Verhalten der Kinder.

    Die haben ihm natürlich in den Wahnsinn getrieben, denn auf einmal war „das Stiefherz“ nicht mehr da um jedes Kranke Verhalten und vor allem die Schlussfolgerung daraus aufzufangen.

    Ich suchte Jahrelang nach Hilfe. Ich Googlte, lass Bücher, hörte mir Vorträge an…..als hätte ich in meinem Leben nichts besseres zu tun.

    Dann fand ich einen Psychiater-Psychologen, ich fand ihm Sensationell und bat meinen Partner sich den Vortrag anzusehen.

    Bingo!

    Er schaute sich es an, dachte 2 Wochen darüber nach. Dann Kamm er zu mir und fragte, ob ich einen Termin bei ihm für ihn( meinen Partner und seine Kinder) machen könnte.

    Übrigens, der Arzt ist 600 Km von unserem Wohnort entfernt.

    Es gab schon einige Schlaue Köpfe( Psychologen) die gut an uns( unseren Bk) verdient hatten, danach war alles noch viel schlimmer.

    Lange Rede, gar kein Sinn. Er ist hingefahren. Ich kann nicht mit.

    Die Therapie Kamm mir anfangs sehr merkwürdig vor. Aber ich hätte fast alles mitgemacht um unsere Beziehung zu retten. Nur diesmal mit Würde!

    Es sind gerade mal 2 Monate vergangen und ich erkenne meinen Partner nicht wieder. Er liebt weiterhin seine Kinder aber auf eine tolle Art und Weise.
    Die Kinder hören langsam auf uns wie Maschinen zu behandeln. Ein wunderbares Gefühl.
    Wir sind ganz sicher nicht am Ziel aber die Änderung lässt mich an eine wunderschöne gemeinsame Zukunft glauben/hoffen.

    Warum ich es euch schreibe?
    Ich möchte euch nur damit sagen, dass auch, wenn wir abgekämpft, kraftlos und ohne Hoffnung am Boden liegen und alles kein Sinn mehr macht, sollten wir nicht aufgegeben.

    Unsere Männer wissen es nicht besser. Und die von euch die schön mit dem Partner Kind haben, „gibt nicht auf“!

    Absichtlich nenne ich den Arzt nicht, denn ich bin der Meinung, dass jeder eine andere Vorstellung von „Selbsthilfe, einem guten Arzt oder der richtigen Erziehung“ hat.
    Für uns war er eben der richtige.

    Was aber immer fest steht, das nicht das Kind das krankhafte Verhalten aufweist sondern „unsere Männer“.

    In diesen Sinne wünsche ich euch nur das beste.
    Eine Umarmung an alle die sich gerade elend fühlen, nichts kenne ich besser als dieses Gefühl.
    Gute Nacht

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