Erklärung zur Ausübung des Sorgerechtes für den Fall meines Todes

Erklärung zur Ausübung des Sorgerechtes für den Fall meines Todes

oder meiner dauerhaften Verhinderung bei der Ausübung des Sorgerechtes

 

Ich, ………(Name, Geburtsdatum, Wohnort)

Erklärende/Erklärender

erkläre hiermit, dass

der/die …(.Name, Geburtsdatum, Wohnort)

Stiefmutter/Stiefvater

 

für den Fall meines Todes die

 

Vollmacht zur Ausübung des Sorgerechtes/Aufenthaltsbestimmungsrechtes….

für das Kind/die Kinder

(Name, Geburtsdatum, Wohnort

Name, Geburtsdatum, Wohnort)

 

Innehaben soll.

 

Das Sorgerecht übe ich gemeinsam mit dem leiblichen Kindesvater / der leiblichen Kindesmutter, …(Name), geb….(Geburtsdatum), …(Wohnort) aus.

Für den Fall, dass ich versterbe, übertrage ich dem/der…(Name), geb….(Geburtsdatum), ….(Wohnort) die Vollmacht zur Ausübung des Sorgerechtes.

Der Bevollmächtigte/die Bevollmächtigte sind dem Kind / den Kindern lange vertraut. Sie leben seit….(Datum) zusammen (weitere Ausführungen zum Verhältnis Kind- Bevollmächtigter)

Ich möchte auf keinen Fall, dass die Kinder nach meinem Tode zu dem anderen leiblichen Elternteil verbracht werden. Dies beruht auf den folgenden Erwägungen:

Detaillierte und möglichst mit Nachweisen versehene Begründung.

(Dies sollte nur aufgeführt werden, wenn sich schwerste und nachhaltige Gründe ergeben. Dabei ist zu bedenken, dass diese dann auch schon zu Lebzeiten gegeben sein müssten. Wenn also die Gründe schon einmal in einem Verfahren gem. § 1671 BGB diskutiert wurden, so kommen sie hier grundsätzlich nicht als ausreichende Begründung in Betracht. Wenn es andere Gründe gibt sollte erwogen werden, ob sich nicht die Durchführung eines Verfahrens gem. § 1671 BGB auf Übertragung des alleinigen Sorgerechtes empfiehlt. Bedenken Sie stets, ob es für die Kinder positiv sein kann, wenn beim Todesfall der andere Elternteil schriftlich negativ dargestellt wird. Das kann grundsätzlich nur in sehr besonderen Fällen denkbar sein. Da die Überprüfung des Kindeswohls durch den Stiefelternteil im Rahmen eines Antrages nach § 1682 BGB möglich ist empfehle ich hier große Zurückhaltung).

 

 

Datum Unterschrift