Alle Artikel in: Recht & Unrecht

Väteraufbruch

Gesetzesänderungen: Verschärfte Rechtslage für Unterhaltszahler

Ich bin bei einigen Newslettern eingetragen und auch eifrige Leserin in etlichen Mütter-und Väterforen. Interessant war diese Woche der Newsletter von Hartmut Wolters vom Väteraufbruch für Kinder (VafK) Köln e.V.. Er schreibt darin über neue Gesetzesänderungen. Ich habe seine Erlaubnis, Auszüge aus dem Newsletter auf dem Stiefmutterblog zu posten. Gesetzesänderungen, die den Vater betreffen, haben ja meist auch Auswirkungen auf die neue Familie.

Rente für Stiefmutter

Mütterrente für Stiefmütter und Väter- So geht´s

Auch wenn die klassische Stiefmutter, also die Frau, die einen Witwer geheiratet hat, heute eher eine Minderheit unter den Stiefmüttern darstellt, gibt es doch sehr viele Vollzeit-Stiefmütter, die sich um die in ihrem Haushalt wohnenden Kinder ihres Mannes kümmern. Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass Ihnen für diese Tätigkeit auch Mütterrente zustehen kann? Wenn Ihre Stiefkinder noch sehr klein sind, sollten Sie unbedingt die Deutsche Rentenversicherung kontaktieren.

Treffen im Bundestag

Im Bundestag mit Dr. Katarina Barley, Susanne Mittag und Dr. Carola Reimann

Mittlerweile bin ich ja schon fast ein alter Hase, was Gespräche mit Politikern angeht. In der vergangenen Woche traf ich mich im Deutschen Bundestag, dieses Mal im Jakob-Kaiser-Haus, mit drei Abgeordneten der SPD. Bei dem Treffen dabei waren Dr. Katarina Barley (SPD) aus dem Wahlkreis Trier und Susanne Mittag (SPD) aus dem Wahlkreis Delmenhorst/Wesermarsch sowie Dr. Carola Reimann, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion (zuständig für Arbeit und Soziales, Frauen, Senioren, Familie und Jugend) aus dem Wahlkreis Braunschweig, um über die Situation der zweiten Familien und mögliche Verbesserungsmaßnahmen zu sprechen.                      

„Monumento a Cervantes (Madrid) 10“ von Lorenzo Coullaut Valera - Foto: Luis García

Die Tücken des Titels im Unterhaltsrecht

Isabell kennt alle Facetten im deutschen Unterhaltsrecht. Sie ist geschieden mit drei Kindern, war alleinerziehend. Ihr zweiter Mann hat eine Tochter. Sie war erst Wochenendstiefmutter, dann zwei Jahre Vollzeitstiefmutter. Während sein Kind bei ihnen lebte, zahlte die Mutter keinen einzigen Cent Unterhalt. Als die Tochter zurück zur Mutter zog, beantragte die gleiche Mutter, die zuvor nichts gezahlt hatte, sofort einen Titel. Dann wurde Isabells Mann schwer krank, konnte nicht mehr in seinem alten Beruf arbeiten und versucht seit zwei Jahren (!) diesen Titel abändern zu lassen. Bisher ohne Erfolg. Eine Bankrotterklärung – für die zweite Familie.

Mein Gastausweis im Bundestag

Stiefmütter im Bundestag – Mein Treffen mit Dr. Katarina Barley

Der Anfang meines Treffens mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Katarina Barley war holprig. Ich hatte bereits alle Sicherheitskontrollen am Westeingang des Paul-Löbe-Hauses passiert, mich ausgezogen (ok, immerhin die Jacken), der Bundestags-Gastausweis war ausgestellt – aber bei Frau Barley im Büro war Mittagspause und niemand ging ans Telefon. Ich war nämlich 40 Minuten zu früh. Schließlich war ich 400 Kilometer gefahren und hatte daher ordentlich Puffer einbaut.   Warten ist in der Sicherheitsschleuse des Bundestages aber nicht möglich. So musste ich wieder nach draußen, saß eine halbe Stunde in der Sonne und stellte mich dann erneut vor der Sicherheitskontrolle an. Dieses Mal mit dem Unterschied, dass eine ganze Schulklasse vor mir war und ich plötzlich Gefahr lief, deutlich zu spät zu kommen. Die nette Dame von der Kontrolle erkannte mich, winkte mich aus der Schlange heraus und fünf Minuten später wurde ich von Frau Adam abgeholt, die mich direkt ins Büro von MdB Dr.Katarina Barley führte.

Martina Machulla

Die Fragen der Stiefmütter – Do´s und Don´ts bei Trennungen Teil II

Regelmäßig stellen mir Stiefmütter hier oder auf meiner Facebookseite Susanne Petermann Rechtsfragen. Einige kann ich beantworten, andere nicht. Natürlich immer mit dem Zusatz, dass ich keine Anwältin bin und daher keine verbindliche Auskunft geben kann. Grund genug, einmal einige der Fragen von einer kompetenten Fachfrau beantworten zu lassen. Am Sonntag habe ich den Beitrag Do´s und Don´ts bei Trennungen und Sorgerechtsstreitigkeiten hier eingestellt, in dem Familienrechtsanwältin Martina Machulla Fragen zum Thema Familienrecht beantwortet hat. Heute kommt Teil 2 meines Interviews mit Frau Machulla, in dem sie individuelle Fragen beantwortet, die Stiefmüttern auf dem Herzen brennen.

Martina Machulla. Foto: Kanzlei Machulla

Do´s und Don´ts bei Trennungen und Sorgerechtsstreitigkeiten – Teil I

Ist unser Familienrecht parteiisch? Was sollte getan, was besser vermieden werden, wenn es um Trennungen mit Kindern geht? Die Familienrechtsanwältin Martina Machulla verrät die Do´s und Don´ts bei Trennungen und Sorgerechtsstreitigkeiten. Immer wieder stellen mir Stiefmütter und Trennungsväter Fragen, die unser Rechtssystem betreffen oder schildern mir Situationen vor Gericht, die sie als belastend und ungerecht empfinden. Das Weihnachtswetter in Deutschland scheint vorhersagbarer als Entscheidungen im Familienrecht. Richter in Kiel urteilen anders als Richter in Oberammergau. Was für Familien in Brandenburg gilt, muss für Familien im Saarland noch längst nicht bindend sein. Es entsteht der Eindruck, Entscheidungen im Familienrecht seien eine Art Glücksspiel. Höchste Zeit also im Stiefmutterblog eine kompetente Fachfrau zu befragen, wie und warum Entscheidungen gefällt werden – oder auch nicht.

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