Alle Artikel in: Allgemein

Blumen als Dankeschön

Der Umzug ist vollbracht – Danke, liebe Heike!

Gestern und vorgestern waren aufregende Tage. Dieses Mal nicht mit Hinblick auf Geschichten aus dem Stiefmutter Alltag, nein, mehr als Bloggerin. Der Stiefmutterblog ist umgezogen. Wer nicht selbst bloggt, hat jetzt wahrscheinlich keine Vorstellung davon, was so ein Umzug bedeutet, und wie es funktioniert.

München im englischen Garten. Foto: Stiefmutterblog.com

Patchwork wäre Flickschusterei – Dieses Paar stellt die Kinder über ihre Liebe

Ein Leben in einer Patchwork-Konstellation wäre für sie Flickschusterei, das wollten Katrin und Lars den insgesamt fünf Kindern nie zumuten. Seit zehn Jahren sind sie ein Paar, leben aber bis heute in zwei verschiedenen Städten. „Nur damit wir beide es bequemer haben, müssen unsere Kinder doch keine Opfer bringen. Wir wollten keine Patchwork Familie basteln, sondern ein verliebtes Paar sein, mit jeweils eigenen Kindern. Von Anfang an war für uns beide klar, die Kinder stehen an aller erster Stelle stehen. Und wir haben uns auch ganz klar gesagt, dass, wenn unsere Beziehung das aushält, wir alles miteinander schaffen werden.“

Eltern die moechten dass es Kind gut geht

Für die Eltern, die sich entscheiden, dass es ihrem Kind auch nach einer Trennung gut gehen soll

„Ich habe mich dann dafür entschieden, dass es meinem Kind gut gehen soll“. Lucie hat es nach der Trennung geschafft, ihre Trauer und Eifersucht zu überwinden. Heute hat sie ein gutes Verhältnis zu ihrem Ex und ihre Tochter ist glücklich.

Mama oder Papa – Zu wem gehören die Kinder?

Vor einigen Tagen las ich einen sehr berührenden persönlichen Blogbeitrag. Tina beschrieb die Reaktion in ihrem Umfeld darauf, dass sie etwas „frevelhaftes“ getan hatte. Sie hat sich von ihrem Partner getrennt, und die gemeinsamen Kinder beim Vater gelassen. Ganz bewusst hat sie sich dafür entschieden, eine Wochenend-Mama zu werden. Sie schrieb: „Ich liebe meine Kinder und glaube fest daran …dass der Vater ebenso vollwertiges Elternteil ist, wie die Mutter, und die Kinder so oder so einen Verlust erleiden, ob nun die Mutter auszieht oder der Vater.“ Für diese Entscheidung bekommt sie nun Vorwürfe.

Liebster Award – Fragen zum Stiefmutterblog

Heute wird es im Stiefmutterblog einmal persönlich. Ich bin von Linda, die den schönen Blog Nanamia betreibt, für den „Liebster Award“ nominiert worden. Sinn und Zweck des Awards ist das Weiterempfehlen von neuen/interessanten Blogs. Jedem nominierten Blogger werden Fragen gestellt und die Möglichkeit gegeben, anschließend ebenfalls Blogs zu nominieren.Hier sind Lindas Fragen und meine Antworten.

Stiefmutterblog goes international

Stiefmutterblog goes international – Heute geht es nach Japan. Sprechen Sie Japanisch? Ich nicht. Aber Mayumi Murota, die selbst Stiefmutter und Mutter ist, ursprünglich aus Japan kommt und heute in Hongkong lebt, spricht deutsch und hatte mich vor einiger Zeit gebeten, ihr Informationen über die Situation der Vizemütter in Deutschland zu geben. Sie wollte einen Vortrag über Stiefmütter in Europa halten. Mayumi, hier mit ihrem Sohn Yuito, ist in der japanischen NPO (Non Profit Organisation) M-Step für Stiefmütter engagiert, die ihre Freundin  Terue Shinkawa gegründet hat.         Terue ist Familienberaterin und hat viele Bücher zu dem Thema geschrieben.   Aus diesem Kontakt entstand ein reger Austausch und als ich feststellte, dass die Situation in Japan gänzlich anders ist als in Deutschland, war meine Neugier geweckt. Nachdem aus meinen Informationen nicht nur ein Vortrag, sondern auch ein japanischer Blogbeitrag entstand, bat ich Mayumi und Terue Shinkawa, die Gründerin der japanischen Stiefmutterbewegung M-Step, um einen Gastbeitrag für das Stiefmutterblog. Für Leser, die bessere Japanischkenntnisse haben als ich, gibt es hier das japanische Original. Alle …

Verwöhnprogramm für die Stiefmutter – Leckere Zimtröllchen

Was macht man, wenn das Kind statt der verabredeten Pizza abends doch lieber Nudeln essen möchte? Ganz einfach. Papa verarbeitet den bereits gekauften Fertig-Pizzateig am nächsten Morgen gemeinsam mit seinem Nachwuchs zu leckeren Zimtröllchen. Alle haben Spaß, sie sind lecker und außerdem die perfekte Verwöhn-Überraschung für die Vizemutter. Selbst Vätern und Kindern die keine Ahnung vom Backen haben gelingen diese leckeren Zimtröllchen. Das Feine am Rezept: Die Zutaten sind eigentlich immer im Haus. Etwas Schlagsahne, Zimt und Zucker und eben der Fertig-Pizzateig. Fertig. Dazu eine Form, in der die Röllchen gebacken werden können. Da eignet sich z.b. der Deckel einer Kasserolle gut. Eigentlich ist die Form aber egal, Hauptsache sie ist ofenfest und nicht komplett flach. Sonst würde die Sahne herauslaufen. Also, los geht es.

Das Bild der Stiefmutter in der Öffentlichkeit

Großes Kino! Gestern habe ich bei unserer lokalen Volkshochschule angerufen und gefragt, an wen ich mich wenden muss, wenn ich ein Seminar zum Thema „Stiefmutter“ anbieten möchte. Antwort: „Wenden Sie sich an Herrn XY. Der ist für alles was den Garten betrifft zuständig…“. Ein kurzer Moment der Sprachlosigkeit, dann musste ich lachen. Das Bild der Stiefmutter in der Öffentlichkeit hat mit der Realität in der sie lebt meist nicht viel zu tun. Mal abgesehen vom Stiefmütterchen – wie sieht die öffentliche Wahrnehmung eigentlich aus?

2015 – Das Jahr der Stiefmütter

Haben Sie schon einmal erlebt, dass einer Mutter verständislos gesagt wird: „Du hättest doch die Pille nehmen können“, wenn sie über ein Problem mit ihrem Kind berichtet? Wahrscheinlich nicht. Und das ist auch gut so. Jeder sollte sein Herz ausschütten können, ohne Vorhaltungen zu bekommen. Stiefmütter werden anders behandelt. Der Standardkommentar, unter dem sie leiden, lautet: „Du wusstest doch, dass er Kinder hat! Jetzt beschwer Dich nicht“. Ob es um ein Problem mit der Ex, dem Mann oder den Kindern geht. Dieser Satz bringt Stiefmütter regelmäßig auf die Palme.

Weihnachten und die Geschenkeflut

Geschafft. Endlich sind Weihnachten und die Geschenkeflut vorbei. Viele Stiefmütter atmen heute tief durch und freuen sich. Wie war es bei Ihnen? Sind Sie auch erleichtert und machen drei Kreuze, dass Sie die Tage hinter sich haben oder freuen Sie sich jetzt schon auf nächstes Jahr? Gerade an den Festtagen kochen bei vielen Ex-Partnern die Konflikte besonders heiß hoch. Das beginnt oft schon im Vorfeld, bei der Schlacht um das schönste, beziehungsweise teuerste Geschenk. Natürlich möchten alle Kinder Geschenke vom Weihnachtsmann bekommen. Und natürlich möchten Eltern ihren Kindern so viele Wünsche wie es nur geht (und wie es sinnvoll ist) erfüllen. Bei Familie Patchwork kommt es allerdings bei genau dieser Frage oft zu heftigen Streits. Nicht selten enden die mit Tränen unter dem Weihnachtsbaum.

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