Die neue Familie, Die Stiefmütter
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Wieviel Mutterrolle darf ich einnehmen?

Mutterrolle. Foto: Stocksnap, Rowan Heuvel

Jessy ist Mutter eines siebenjährigen Sohnes, hat sich nach langem hin und her von ihrem Ex-Mann getrennt und ist geschieden. Der Rosenkrieg ist Vergangenheit, ihr Kind findet sich sehr gut mit der Situation ab. Die sogenannte Mutterrolle ist ihr also sehr bekannt. Auch nach einer Trennung. Daher fragt sie sich auch:

Wieviel Mutterrolle darf ich in der neuen Partnerschaft einnehmen? Sein Kind sehnt sich nach einer Mama

In der Mutter-Kind-Kur im Juni habe ich meinen jetzigen Partner kennengelernt. Ein alleinerziehender Vater eines vierjährigen Sohnes. Mein Partner wurde im Dezember 2013 ganz plötzlich von seiner Frau verlassen. Dankbarerweise hat sie ihm das Kind „dagelassen“ und sich für ein freies und unabhängiges Leben mit ihrem neuem Partner entschieden. Dieser war scheinbar auch schon während der „noch intakten Beziehung“ aktuell. Nach der Trennung hat sich die Mutter kaum, ist schon übertrieben, um das Kind gekümmert. Der Junge hat keine permanente weibliche Bezugsperson. Na klar sind die Omas für ihn da, aber eine „Mutter“ gibt es nicht wirklich. Und plötzlich kam ich in sein Leben…

Jeder ist alleine in die Kurklinik gekommen und als Paar haben wir diese nach dreiwöchigem Aufenthalt verlassen. Wir führen noch eine Fernbeziehung, uns trennen 250km. Trotzdem sehen wir uns jedes Wochenende. Im Frühjahr wagen wir das Abenteuer. Zusammen mit meinem Sohn, die Kinder verstehen sich übrigens sehr gut, werde ich zu ihm ziehen. Im Einverständnis mit meinem Sohn und dessen Vater habe ich mich dazu entschieden, vergangenes abzuschließen und woanders komplett neu anzufangen. Ich freue mich sehr auf unsere erste gemeinsame Wohnung, die Zukunft als Patchwork Familie und auf all das, was kommt.

Der Sohn meines Partners ist ein putziges Kerlchen, der förmlich nach einer „Mama“ schreit, obwohl er weiß, dass seine existent ist, er aber den Kontakt von sich aus eher ablehnt. Wir beiden haben einen ganz besonderen Umgang, von Anfang an. Wir albern viel rum, er sucht sich sehr viele Kuscheleinheiten. Ganz klar testet er auch Grenzen, aber bisher haben wir dies immer sehr gut gemeistert. Nun zu meiner eigentlichen Frage:

Wieviel mütterliche Ersatzliebe muss und darf ich geben?

Wir ziehen jetzt zusammen, ich habe selber noch einen Sohn, den ich auf keinen Fall zurück stoßen möchte, aber wieviel, ich nenne es mal, mütterliche Ersatzliebe, muss und darf ich geben? Da die leibliche Mutter, krass gesagt, versagt hat. Das Kind nach Halt förmlich schreit. Er nennt mich nicht Mama, sondern benennt mich bei meinem Spitzname Jessy, dennoch spannt er mich, bevorzugter Weise, in alltägliche Dinge, wie duschen etc., mit in sein Leben ein. Viele Dinge würde ich so gerne an bzw. bei ihm verändern. Da ich aber nur die Partnerin von seinem Papa bin, halte ich mich strickt zurück. Ebenso auch, um meinen eigenen Sohn nicht zu verletzen. Aber auch wir drei unternehmen oft etwas alleine, Kinobesuche etc. sind keine Seltenheit. Eigentlich eine Familie, wie man sie sich wünscht.

Im übrigen, mein Sohn versteht sich mit meinem neuen Partner, er akzeptiert ihn als Autoritätsperson, und es besteht sehr regelmäßiger Kontakt zum leiblichen Vater.

Bisher hat die Ex-Frau meines Partners die Situation völlig verkannt. Sie hält sich aus allem raus, ist desinteressiert und es stört sie nicht, dass ich etwas mit ihrem Sohn unternehme bzw. bald alltäglich an seiner Seite bin und eigentlich die „Mutterrolle“ einnehme. Ich aber habe Angst vor der Zukunft. Die Frau scheint unberechenbar zu sein.

Da ich, natürlich aus freien Stücken und aus Liebe, meinen Geburtsort nach über dreißig Jahren verlassen werde, ist dies ganz klar eine mehrmals gut durchdachte Entscheidung. Der ganz einfache Grund ist die Liebe und das Gefühl, endlich wieder angekommen sein.

Aber: Was darf und soll ich mit entscheiden? Was kann ich zulassen? Und wie kann ich all dem gerecht werden?

Mein Partner und ich sind ein Team, wir halten zusammen und wir unterstützen uns in allen Belangen. Ich glaube, ich könnte aus meinen Gedanken, meinen Bedenken, den damit verbundenen Emotionen etc. ein ganzes Manuskript schreiben, aber vielleicht könnt ihr mich verstehen und mir ein paar Ratschläge als betroffene „Stiefmutter“ geben.

Jessy

Bitte E-Mail mit Stichwort „Mutterrolle“ an: Stiefmutterblog@gmail.com oder einfach einen Kommentar hinterlassen.

In eigener Sache: Ich weise darauf hin, dass der Stiefmutterblog kein juristisches oder medizinisches Forum ist. Ratschläge, die hier gegeben werden, sollten ggf. von Ihrem Familienanwalt oder Arzt geprüft werden. Ich übernehme keine Haftung für die Ratschläge oder Links, auch nicht  in den Kommentaren, freue mich aber sehr über die vielen guten Tipps, die hier gegeben werden


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Foto: Stocksnap, Rowan Heuvel

11 Kommentare

  1. Susanne Petermann sagt

    Per E-Mail:
    Mein Fall liegt ähnlich……ich habe erwachsene Kinder und Enkelkinder, mein neuer Partner ist alleinerzieher einer Tochter, mitlerweile 12. Bis vor kurzem war alles in Ordnung, seit einiger Zeit jedoch habe ich erziehungsmässig nichts mehr zu sagen. Die Kleine tanzt dem Vater auf der Nase herum, weil sie mitbekommt dass Mama, die sich so hin und wieder mal am Wochenende mit dem hübschen kleinen Mädchen rühmt, alles erlaubt und kaum was verbietet. Um das Knd nicht zu verlieren, wird da sehr viel nachgesehen und mit überfürsorglichkeit kompensiert. Stellt von Anfag an die Regeln fest, sonst wird die Beziehung irgendwann in naher Zukunft zum Spielball zwischen Vater, Mutter und Stiefmutter. Ich als Stifmutter bin (natürlich) die strengere, die sofort merkt wenn das Kind wieder ihre Wünsche zwischen den leiblichen Eltern auspielt. Mein Tipp: ignorieren so viel wie möglich, sonst platzt das Nervenkostüm aus den Nähten und dann gibt es erst recht Zoff. Grenzen abgleichen und konsequent einhalten…….

  2. Hallo Jessy
    Stell dir vor, der Junge wäre frech, würde lügen und stehlen. Würdest du ihn dann auch noch so sehr lieben wollen?
    Auch das wäre Ausdruck der Sehnsucht nach Mutterliebe… Wenn wir ehrlich sind: dann würde es uns doch schwerer fallen. Halt dir das vor Augen, dann wirst du auch damit umgehen können, wenn er sich plötzlich anders verhält.
    Zu deinem Sohn: vernachlässige ihn nicht! Es ist der meist gehörte Vorwurf bei den Patchworkern, dass das Stiefgeschwister bevorzugt würde. (In Patchworkforen)
    Liebe Grüsse

  3. Ilona Resch sagt

    Liebe Jessy,
    Höre auf dein Herz und deinen Bauch. Es wird schöne Momente und schlechte Zeiten geben. Patchwork ist harte Arbeit aber ein „normales Familienleben “ genauso. Gib was du geben kannst und was der Junge braucht. Er ist ja noch so klein und benötigt nichts dringender als dieses Urvertrauen und die Liebe seiner Bezugspersonen. Wurzel also. Ich habe schmerzlich erfahren müssen was es bedeutet wenn ein Kind keine Wurzeln hat und die Liebe gefehlt hat. Als mein Stiefsohn kam, war er schon zu alt um diesbezügliche Defizite aufzuholen. Trotzdem habe ich mein Bestes getan um ihm ein Zuhause und Liebe zu geben. Ich habe nicht die Mutterrolle übernommen, wohl aber deren Aufgaben. Er hat ja eine Mutter, die wie bei dir leider keinerlei Interesse an ihrem großen Sohn hat.
    Mein Rat ist: Sei nicht die Mutter sondern ein wundervoller Bonus.
    Als ich für den WDR gedreht habe, hat mich die Inga Thiede gefragt ob man die Stiefkinder genauso liebt wie seine eigenen Kinder, wo der Unterschied ist und wie es sich anfühlt. Das hat mich sehr zum nachdenken gebracht.
    Meine Antwort: Ich bin nicht die Mutter, wollte auch immer Ilona sein, aber tief im Herzen liebe ich den Jungen genauso wie meine große Tochter. Das Gefühl ist genau das selbe.
    Geh deinen Weg mit Herz und Verstand, sei dir bewusst das es nicht immer leicht sein wird. Aber es wird…

  4. Kerstin sagt

    Ein Satz macht mich stutzig – vielleicht ist er auch ganz anders gemeint: „Viele Dinge würde ich so gerne an bzw. bei ihm verändern!“
    WAS sind das für Dinge? Weis dein Partner das und wie steht er dazu?
    Handelt sich das um so klassische Erziehungs-Sachen? Schlafenszeiten, Essensrituale, ect. pp.?

    Und eins möchte ich noch zu bedenken geben. JETZT zu diesem Zeitpunkt kann ein 7-jähriger noch was mit dem 4-jährigen anfangen. Die Altersspanne ist jetzt in diesem Moment gar nicht so dramatisch (meine waren damals 6 Jahre alt, sein Ältester 3). ABER es kommt eines Tages die Zeit, wo sich das wandeln wird.
    Das ist entweder so, der 10 -jährige und der 7-jährige („Baby….“) oder auch noch mal mit 14 und 11 Jahren („super Baby“). Wo einfach ganz Interessen da sind und man nicht alle Kinder einfach über einen Kamm scheren kann oder gar denken kann, dass das Gleiche für beide Kinder das Richtige ist.. (Schlafenszeiten, Essen, Unternehmungen, überhaupt alles). Da muss jedes Kind ganz individuell „gesehen und behandelt“ werden.

    Ich persönlich fand den Zeitpunkt am Schlimmsten, als meine Kinder so alt waren, wie seine, als wir uns kennen lernten. Das wäre also bei dir der Zeitpunkt, wenn das Stief-Kind 7 Jahre alt wird. Das sieht man plötzlich ganz seltsame Dinge von ganz anderen Seiten, die bisher ungeahnt waren. – Ohne dir Angst zu machen – Man sollte nur wissen, dass man an diesen Punkt kommen kann.

    Ansonsten ist wohl erziehungs- und liebestechnisch alles im grünen Bereich, so lange dein Partner deine Meinung teilt. Da du der Mutter ja nichts „weg nimmst“ würde ich mir darum überhaupt keine Gedanken machen, das ergibt sich doch von allein.

  5. Solange du dir soviele Gedanken machst besteht da glaube ich nicht die Gefahr, dass du Grenzen verletzt.

    Wieviel Liebe du geben darfst? Soviel du veräussern kannst, wenn der kleine Mann weibliche Zuwendung braucht. Solange du da keine liebende Mutter verdrängst, weil du mehr zugriff auf das Kind hast (und so klingt es nach deinen beschreibungen) ist da Doch nichts schlimmes bei.

    Wieviel du geben musst? Naja, dass du dein eigenes Kind vernachlässigst wird wohl niemand erwarten können. Müssen ist da ein ganz merkwürdiges Wort. Soviel du willst.

    Ich habe mich wenn eine Partnerin ein Kind hatte zwar als männliche Bezugsperson zur Verfügung gestellt, aber es dem Kind überlassen das Angebot anzunehmen.

    Ich glaube ein 4 Jähriges Kind wird dir das ganz schnell zeigen, wieviel es bereit ist anzunehmen.

  6. Sternlein sagt

    Glückwunsch! Das liest sich alles wunderbar. Genieße es, Jessy! Und sei gewiss: eine Mutterliebe reicht auch für mehr als ein Kind 🙂
    Du machst das schon richtig, vertrau dir und deinem Herzen.
    Ich wünsch euch alles Glück der Welt und genieße, lebe, liebe und lache 🙂

    Liebe Grüße

  7. Liebe Jessy,
    systemisch gesehen darfst du so viel Mama sein für den Jungen, wie dein Herz geben kann, wenn du dir bewusst bist, dass du die Vizemama bist.
    Nur weil sie den Platz freigemacht hat, kannst du diesen Platz – als Partnerin und Vizemama (du bist an 2. Stelle!) – einnehmen.
    Sieh die leibliche Mutter einfach so ganz ohne Bewertung, da du keinerlei Ahnung hast, warum sie so regiert (hat) und immer noch reagiert.

    Vielleicht magst du mit deinem Partner und den Kindern auch eine Patchwork-Familien-Collage basteln?!
    So eine Collage könnte folgender maßen aussehen:
    Von links nach rechts gesehen:
    Patchworkfamilie 1 : der Sohn vom P. – dein Partner – Du – dein Sohn
    Patchworkfamilie 2:
    Exfrau v.d.P – der Sohn v.d.P. – dein Partner – Du – dein Sohn – Exmann von dir
    Patchworkfamilie 3:
    Kinder des neuen Partners – der neue Partner – Exfrau vom Partner – der Sohn vom Partner. – dein Partner – Du – dein Sohn – Exmann von dir + ggf. seine neue Partnerin – Kinder d.n. Partnerin

    Ich empfehle die Collagen „Patchworkfamilie 1“ und „Patchworkfamilie 2“ herzustellen.
    Das Bild „Patchworkfamilie 1“ sollte zentral und auch etwas größer im Wohnbereich platziert werden.
    2 Bilder „Patchworkfamilie 2“ könnten sich die Kinder in ihren Zimmern aufhängen.

    Die Bilder sind immer wieder eine gute Möglichkeit über die besondere!! Familie zu sprechen, Gefühle wahrzunehmen, ….

    Grundsätzlich ist in Patchworkfamilien wichtig:
    1. Alle gehören dazu! Wenn – auch gedanklich – niemand ausgeschlossen wird (auch wenn sich diese Person selbst ausschließt/zurückzieht) kann Frieden kommen/bleiben.

    2. Bei Stiefmutter/-vater sollte der Gedanke zur leiblichen Mutter/ Vater vorherrschen: Ich mach‘s an deiner Stelle.
    Die Einstellung „Ich mach es besser wie du.“ – bringt die Kinder in Loyalitätskonflikte, da ihnendie leiblichen Eltern immer!! näher stehen, auch wenn es sein kann, dass es ihnen bei der Stiefmutter/dem Stiefvater wirklich besser geht.

    3. Und in der Familie offen über die Gefühle, Gedanken und Befürchtungen reden.
    Kinder können entspannter sein, wenn über alles offen gesprochen wird, statt dass sie nur spüren da ist was und es nicht einordnen können. Im schlimmsten Fall missverstehen sie es und denken noch sie sind verantwortlich für die Konflikte und, dass es der (Vize-) Mama/Papa nicht gut geht.

    Ich wünsche dir alles Liebe und den Mut die Fülle deiner Liebe zu leben.
    Und wenn du Fragen hast, oder gerne mit mir darüber reden magst, melde dich einfach. Ich freue mich drauf.

    Herzlichst Christine
    (info@wingcoaching.de – 0160-722 24 45)

  8. Marie sagt

    Hallo Jessy.
    Auf diese frage stoße ich auch sehr oft. Da die Mutter meiner beiden Stiefkinder auch nicht so der Knüller in der Vergangenheit war und bislang leider auch nicht ist…
    Die Kinder sind von anfang an sehr auf mich zu gegangen und haben mich in allem mit einbezogen und fordern auch ganz bewusst Aufmerksamkeit, liebe und meine Zeit für sich. Ich habe mich entschieden mich auf diese ‚Mutterrolle‘ einzulassen. Und uch muss sagen es tut den Kindern gut und mir tut es vor allem auch sehr gut.
    Eigene Kinder habe ich noch nicht. Allerdings bin ich gerade mit unserem (ich nenne sie MEINE Kinder) 3. Kind schwanger. Und so verändert sich meone Rolle auch erst gar nicht. Zwar bin ich für die beiden großen die zweite Mama aber ich werde genauso (wenn nicht sogar ein wenig mehr) geliebt.
    Also wenn dir dein Gefühl sagt geb ihm die Liebe die er fordert geb sie ihm ruhig! Wenn du kannst sei deinem und seinem Sohn die beste Mutter die du sein kannst.
    Viel Glück weiterhin ihr macht das schon denke ich. Sonst würdest du dir nicht so viele Gedanken machen

  9. Janine sagt

    Hey Jessy,
    ich freue mich sehr für dein neues Glück und kann nur sagen: Lass es auf dich zukommen. Rein rechtlich gesehen hast du nicht besonders viel Mitspracherecht. Was die emotionale Seite angeht kann ich dir nur raten, nimm mit was du kriegen kannst. Lass den Kleinen entscheiden was er dir geben möchte. Kinder sind von Grund auf offen und ehrlich. Ich würde mir an deiner Stelle aber immer vor Augen halten, dass du nicht seine Mama bist. Auch wenn sie momentan keine große Rolle spielt oder nicht präsent ist…das kann sich schnell ändern. Dann kann es dich treffen wie ein Stein am Kopf, wenn der Kleine dann auf einmal doch wieder ihre Nähe sucht. Die Mutter bleibt die Mutter. Egal welche Fehler sie auch gemacht hat, die Kinder vergeben ihr. Nimm das auf keinen Fall persönlich, wenn es passieren spllte…auch wenn es sehr schwer ist. Sei dem Sohn deines Partners einfach eine liebevolle Vertrauensperson…mehr möchte der Kleine gar nicht.
    Ich habe mich bei meinen Stiefkindern so sehr bemüht und reingehängt, umso schmerzhafter war am Ende die Abweisung. Ich wollte alles so gut wie möglich machen und habe mich selbst dabei ganz vergessen. Das passiert mir nicht noch einmal. Meine Stiefkinder können jede Aufmerksamkeit und Liebe von mir bekommen aber nur wenn sie mich dabei respektvoll behandeln und sich an die Regeln halten, die in unserer Familie gelten.
    Ich wünsche euch alles Gute!
    Lieben Gruß, Janine

  10. Jessy… du hast Jackpot…

    Nen Scheiss auf die Zukunft.
    Wir alle leben und agieren jetzt…

    Meine Meinung entweder alles oder nichts…

    Geh los und fang an… und zerbreche dir dein Köpfchen nicht über morgen. Das kannst du eh nicht ändern…

    Lg Susann

  11. Hallo Jessy,

    wenn du deinen Stiefsohn gern hast und ihm das auch gern zeigst, dann mach es einfach. Es bringt nichts, Gefühle zu verbergen. Du wirst ihn sicherlich nicht so lieben wie deinen eigenen Sohn, aber was du an Liebe für ihn hast, das gib ihn. Er wird dir dafür später dankbar sein. Er ist 4 Jahre alt, da kannst du ihn unbewusst noch sehr ändern und formen. Die Mutter möchte es ja nicht anders, wenn sie sich raus hält. Und dein Partner hat ja auch nichts dagegen.

    Liebe Grüße

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