Die neue Familie, Partnerschaft & Zweite Familie
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Weihnachtschaos bei Familie Patchwork

Weihnachten ist alles möglich. Es ist das Fest der Liebe, aber auch das Fest der Katastrophen. Ich selbst hatte, bevor ich meinen Mann kennen lernte, schon einmal eine Beziehung mit einem Mann mit Kind. Dort wurde Weihnachten – wie soll ich es sagen – originell geregelt. Papa und Mama verstanden sich noch gut. Also ging mein damaliger Partner am Heiligen Abend zu seiner Ex und feierte dort mit ihr und dem gemeinsamen Kind sowie dem neuen Mann seiner Ex-Frau. Ich war bis ungefähr zehn Uhr bei meinen (geschiedenen) Eltern, dann stieß ich ebenfalls zur Patchworkidylle. Dort tranken wir alle noch einen Glühwein zusammen, anschließend fuhren mein Partner und ich zu uns und machten eine kleine Bescherung. Meine Geschenke wollte ich dann doch nicht bei der Ex überreichen 🙂

Jeden ersten Feiertag fuhren mein Partner und ich zu seiner Ex-Schwiegermutter. Ja, sie lesen richtig. Die hatte (selbst geschieden) nach dem Scheitern der Ehe demonstrativ mit ihrer Tochter gebrochen, aber nicht aber mit dem Schwiegersohn. Und da seine Eltern am anderen Ende Deutschlands lebten, war seine Schwiegermutter eine Art Elternersatz für ihn geworden. Ich fühlte mich bei ihr immer deplatziert, es war in meinen Augen nicht richtig, dass sie ihre Tochter auslud, aber uns mit offenen Armen empfing. Sollten Eltern nicht bei ihrem eigenen Kind sein, nach einer Trennung? Die Ex war übrigens am ersten Feiertag mit Partner bei ihrem Vater, der mittlerweile das dritte Mal verheiratet war. Zusätzlich gab es noch einen ehemaligen Schwager (also den Bruder der Ex), der eine Frau mit drei Kindern geheiratet hatte, die wiederum sowohl von Schwiegervater als auch Schwiegermutter ablehnt wurde. Die durfte nirgendwo dabei sein 🙁

Foto: Jeffrey Betts, Stocksnap

Foto: Jeffrey Betts, Stocksnap

Am zweiten Weihnachtstag waren mein damaliger Partner und ich dann abwechselnd bei unseren Eltern. Fuhren wir zu seinen Eltern war sein Kind dabei, gingen wir am zweiten Feiertag zu meinen Eltern war das Kind mit der Mutter bei den Eltern von deren neuem Mann. Patchwork vom Feinsten sozusagen.

Steigen Sie überhaupt noch durch? Ich selbst hatte meist irgendwann den Überblick verloren. Alles war hochkompliziert. Immer! Wer war noch mal wo? Ab wann? Mit wem und vor allem warum? Ich war tatsächlich voller Bewunderung für sein Kind, das alles sehr unkompliziert meisterte.

Ach übrigens: Meine eigene Familie ist nicht viel besser. Mein Vater und meine Mutter waren seit vielen Jahren geschieden. Aber den Heiligen Abend verbrachten wir seit jeher alle zusammen, als ob nichts wäre. Was oft zu krampfhaften Aktionen führte nach dem Motto: Heute wird zusammen gebracht, was eigentlich nicht mehr zusammen gehört.

Stocksnap

Foto: Stocksnap, Evelyn Chin

Dabei taten alle so, als ob das völlig normal wäre. Sowohl meine Eltern, als auch mein Partner, seine Ex und deren Eltern. Nur der neue Mann der Ex-Schwiegermutter, mit dem ich mich ab und zu in den Garten absetzte, verstand mein mulmiges Gefühl.

Trotz allem, auch wenn die Weihnachtsordnung chaotisch war, sowohl meinen Eltern als auch meinem damaligen Partner und seiner Ex war es wichtig, dass die Kinder Weihnachten mit beiden Familien feiern konnten. Nach wie vor ziehe ich meinen Hut daher vor allen Beteiligten, die das ihren Kindern ermöglichen.

Wie ist es aber in Familien, in denen ein gemeinsamer Heiligabend nicht mehr möglich ist? Manche Ex-Paare benötigen eine richterliche Anordnung, um das Fest der Liebe überhaupt irgendwie organisieren zu können. Da wird dann minutiös aufgeschrieben, bei wem das Kind von wann bis wann zu sein hat. Andere Kinder haben ihre Väter seit Jahren an den Festtagen nicht mehr gesehen. Manche Kinder müssen mit ansehen, wie Mama das Geschenk von Papa kommentarlos in die Tonne schmeißt. Andere Paare wechseln einfach jedes Jahr. EIn Jahr kommt das Kind zum Papa, eines zur Mama.

Weihnachten ist für Patchworker eine der größten Herausforderungen. Wie ist es bei Ihnen? Wie feiern Sie Weihnachten? Oder anders gefragt: Welches Chaos gibt es bei Ihnen am 24. Dezember?

Herzlich,

Susanne

 

Bitte E-Mail mit Stichwort „Weihnachtschaos“ an: Stiefmutterblog@gmail.com oder einfach einen Kommentar hinterlassen.

In eigener Sache: Ich weise darauf hin, dass der Stiefmutterblog kein juristisches oder medizinisches Forum ist. Ratschläge, die hier gegeben werden, sollten ggf. von Ihrem Familienanwalt oder Arzt geprüft werden. Ich übernehme keine Haftung für die Ratschläge oder Links in den Kommentaren, freue mich aber sehr über die vielen guten Tipps, die hier gegeben werden.

35 Kommentare

  1. Tanja sagt

    meine kinder (10,12,15) sind abwechseld ueber weihnachten bei mir oder ihrem vater. ist seit 6 jahren kein problem. der sohn meines partner (10) muss weihnachten mit sei er mama verbringen, dieses jahr sogar bei den ex-grosseltern sozusagen. mein partner ist darüber traurig uns auch wütend. ich bin einfach nur genervt von seiner ex, die sowieso kein wort mit mir wechselt.
    zu unserem weihnachten kommen meine eltern und mein bruder mit seiner frau. schön.

  2. Bei uns ist gerichtlich geregelt:
    Erster Teil der Ferien bis 24.12. 10.00 ist er bei uns. Heilig Abend und ersten Feiertag verbringt er selbstverständlich bei der Mutter … (dieser ist die Abwesenheit des Kindes am heiligen Abend schließlich nicht zuzumuten!!!) und wir holen ihn dann am 26.12. 10.00 zu uns, wo er in den ungeraden Jahren bis Ende der Ferien bleibt, also inklusive Silvester, Neujahr und in den geraden Jahren bis 27.12. Abends.
    Für uns ist diese Regelung mittlerweile in Ordnung und wir kommen gut damit klar. Unser Ablauf ist der:
    Am 23.12. gehen wir alle gemeinsam den Baum kaufen den ich dann mit unserem BK (10) und unserer gemeinsamen Tochter (5) zusammen schmücke. Heilig Abend frühstücken wir noch gemütlich gemeinsam und mein Mann bringt dann unser BK weg. Den heiligen Abend feiern wir dann mit unserer Tochter mit dem Opa (väterlicherseits), wo es auch Bescherung gibt. Am ersten Feiertag fahren wir zu meinen Eltern, wo wir auch meine Schwester mit Familie treffen. Am 26.12. holt mein Mann seinen Sohn und wenn er dann zu uns kommt gibt es noch eine Bescherung für ihn. Ja, er bekommt dadurch mehr Geschenke. Aber ihm nichts schenken weil er bei der Mutter feiern (muss) halte ich nicht für schön. Damit meine Tochter nicht leer ausgeht, halte ich Geschenke (z.B. auch von Verwandschaft) zurück und die bekommt sie dann wenn ihr Bruder da ist. So verteilt sich auch für sie die Geschenkeflut und sie geht nicht leer aus. Extra kaufe ich natürlich nichts, aber ich habe meist auch so viel zu viele Ideen… Mittag und Kaffee gibt es dann gemeinsam mit dem Opa (väterlicherseits). Den 27.12. nutzen wir dann zum bespielen der Geschenke…
    Dass wir Heilig Abend nicht bei meinen Eltern sind sondern immer beim Opa liegt in erster Linie daran, dass meine Eltern gut 1 Stunde weg wohnen, der Opa gegenüber. Wären meine Eltern in der Nähe, wäre es vielleicht auch noch anders.

    Wie gesagt, die Regelung ist für uns in Ordnung, insbesondere können wir so ganz entspannt meine Eltern besuchen und auch meine Schwester treffen… wir könnten ihn zwar mitnehmen (er kennt und mag meine Eltern sowie Neffen) aber er würde ja auch mit dem Opa väterlicherseits feiern wollen…

    Unsere Tochter stört sich auch nicht daran, weil sie es einfach nicht anders kennt… bin aber mal gespannt ob sich das noch ändert…

  3. Beate sagt

    Das Fest der Liebe – Weihnachten steht vor der Tür und das Chaos in einer Patchworkfamilie beginnt. Es beginnt damit, dass die Ex meines Freundes absolut nicht einlenken will. Um etwaige Missverständnisse vorab auszuräumen, der Sohn meines Freundes und ich haben nicht das beste Verhälntis. Wenn er aller 2 Wochen da ist gibt es nur Hallo und Tschüß und ansonsten findet keine Kommunikation statt, ich weiß auch ehrlich nicht was ich mich mit ihm unterhalten soll, ich habe einfach keinen Bezug zu ihm. Wir wollten, dass er am 1. Weihnachtstag kommt, da sich an diesem Tag alles im Haus der Eltern meines Freundes abspielt. Am 2. Weihnachtstag würde der Sohn dann bei sich zu Hause sein und wir könnten mit meiner Familie Weihnachten feiern. Leider führt kein Weg dahin, er darf am 1. Tag nicht kommen, sodass er am 2. Tag bei seinem Vater sein wird. Das ist mein Problem, ich wollte mit meiner Familie feiern. Meine Eltern haben ebenfalls keinen Bezug zum Sohn meines Freundes, sie haben ihn 1 x flüchtig gesehen. Ich bin jetzt an dem Punkt, dass jeder mit seiner Familie feiern sollte und es nicht zu Streitereien kommt. Übrigens leben wir nicht zusammen, jeder hat seinen eigenen Haushalt. Ich habe keine Ahnung wie die Tage ablaufen sollen. Fakt ist für micht, acuh wenn das für mach einen sehr hart klingen mag – ich möchte mit meiner Familie feiern und er gehört nicht zu meiner. Er ist der Sohn meines Freundes, aber er ist seit 10 Jahren nur 2 Nächte im Monat bei seinem Vater, wie soll da eine Beziehung zwischen uns entstehen. Und wenn jetzt der Vorschlag kommt gemein zu vereisen oder ähnliches, hatten wir alles, es war die reinste Katastrophe, das möchte ich kein 2 x haben. Vielleicht hat jedem einen Tip aus dieser Situation das beste zu machen.
    Vielen Dank.

    • Hallo Beate
      Das Chaos entsteht, weil sich jeder verbiegt und nicht zu dem steht, was er will. Und weil man anderen aufzwängt, was sie wollen sollen.
      Ich hab immer mit meiner Familie gefeiert, er bei der Familie seiner Ex. Danach trafen wir uns und es war nie ein Problem! Weil niemand dachte, es sei falsch oder so. Jeder nahm die Einladung an, die er bekommen hat und freute sich drauf. Ich hätte doch nie mein Weihnachtsfamilienfest aufgegeben nur weil Gesellschaft findet, Stiefmutter müsste mit Stiefkindern feiern! Ich machte ihnen Geschenke, sie mir nie. Geburtstag gratulierte ich, sie haben keine Ahnung, wann ich habe. Weshalb soll man einen auf aufgezwungen gut machen, wenn es das sonst auch nicht gibt? Aber gesellschaftlich ist das ja gaaaanz übel! Lieber unehrlich, als natürlich? Ich hab erst später gemerkt, dass sich die herkömmliche Familie Patchwork mit dem Thema schwer tut. Irgendwie scheint es um das Recht, die Kinder zu haben gehen. War bei ihnen nie so. Für mich war der Sylvester schwierig, weil ich dann in den Ausgang wollte und die Ex auch. Und es gab auch Tage unter dem Jahr, an denen es mir Herzschmerz bereitete, dass er zuhause die Kinder hütete und ich ihn im Ausgang nicht antreffen konnte. So der verliebte Kick von „kommt er heute auch?“ fiel weg..Aber an Weihnachten war ich traditionell. Dann wollte ich meine Verwandtschaft sehen und was hätte er da mit ihnen reden sollen. Er kannte unsere Insider Witze ja eh nicht. Das hätte mich nur eingeschränkt. Aber wie gesagt, wir sahen uns ja nachher noch.

      • Beate sagt

        Hallo Ma, eigentlich war es so geplant, der 25.12. bei den Eltern meines Partnersmit seinem Sohn, da es ja auch seine Familie ist. Mein Sohn ist an diesem Tag bei seinem vater und am 26.12. wollten wir mit meiner Familie feiern, aber ohne seinen Sohn. Er kennt meine Familie nicht und wie du schon sagst hat er auch bei Themen / Witzen keinen Plan, da er nie bei meienr Familie ist. Er darf nur 1 Tag zu seinem Vater und da meine Eltern ihn nicht kennen, finde ich das ist eigentlich die beste Lösung für alle. Ja nun lenkt die Mutter (Ex) nicht ein, sodass momentan jeder bei seiner Familie bleibt. Nun will der Sohn noch einmal seine Mutte fragen, aber ob das was bringt keine Ahnung. Ich bin jetzt die Böse, weil ich das dann so gesagt habe jeder für sich. Sehen werden wir uns wohl kaum, wohnen nicht zusammen und hab dann auch keine Lust abends noch hin und her zu fahren. Ich hab mir das alles anders vorgestellt und gewünscht.
        Ja die Gesellschaft, aber auch die Familie sieht das so, du hast dich für einen Mann mit Kind entschieden, also musst du dieses akzeptieren und mögen und bespaßen.
        Ich denke jeder für sich wird die beste Lösung sein.

  4. Tina sagt

    Weihnachten verbringt er jedes Jahr gemeinsam mit seiner Tochter (9 Jahre) bei der Ex, ich feiere jedes Jahr allein. Seinen Geburtstag feiert er auch lieber mit seinen beiden Damen, ich darf ihn höchstens vom Bus abholen

      • Tina sagt

        Erwartungsgemäß nicht sehr gut. Zugegebenermaßen sind die Rahmenbedingungen aber auch mehr als bescheiden. Er lebt eigentlich in München, ich in Berlin, das Kind bei der Mutter in Schweden. Er pendelt JEDEN Freitag nach Schweden und kommt dienstags zurück nach Deutschland. Zufällig ergab sich, kurz nach unserem Kennenlernen vor 2 Jahren, die Möglichkeit Dienstags und Donnerstags in Berlin zu arbeiten-üblicherweise haben wir die Abende dieser Tage füreinander (allerdings muss er meistens noch bis tief in die Nacht hinein arbeiten). Seit wir zusammen sind haben wir genau 2 Wochenenden zusammen in Deutschland verbracht-ohne Kind (und mit maximalen Protest seinerseits). Zweimal war seine Tochter mit in Berlin. Ich versuche 1 Mal im Monat nach Schweden zu fahren, weil mir in der kurzen Zeit seine Tochter sehr ans Herz gewachsen ist. Wir kommen eigentlich sehr gut miteinander aus. Ich habe das Gefühl, dass sie mir vertraut und mich auch mag. Ich bin allerdings in vielen Situationen ihr gegenüber sehr unsicher, weil ich keine eigenen Kinder habe und der Meinung bin als „Fern-Stiefmutter“ nicht wirklich ein Mitsprachrecht bei der Erziehung zu haben. Dafür sehen wir uns zu selten. Ich versuche in der gemeinsamen Zeit dafür zu sorgen, dass es uns allen gut geht. Dass sie einerseits viel Zeit mit ihrem Papa hat, auf den sie unter der Woche (Dienstag bis Donnerstag) verzichten muss, er sich an den gemeinsamen Wochenenden entspannt und wir ihr gleichzeitig in den gemeinsamen Momenten ein Gefühl der Liebe und Geborgenheit geben-ich komme da meistens zu kurz, aber um der lieben Harmonie willen habe ich mich meistens gefügt.
        Ich finde es wichtig, dass es seiner Tochter gut geht, aber ich habe meine Schwierigkeiten damit, dass alle Erwachsenen in dieser Gleichung sich komplett dem Kind und seinen mutmaßlichen Bedürfnissen unterordnen. (Ich tue mich angesichts der gemeinsamen „Paarzeit“ mittlerweile auch etwas schwer damit überhaupt noch von einer Beziehung zu sprechen. Ich bin eher eine günstige Übernachtungsmöglichkeit )
        Wenn ich ihn darauf anspreche, bekomme ich das hier im Forum schon häufig zitierte „Du wusstest doch von Anfang an, worauf du dich einlässt“. Natürlich wusste ich, dass er ein Kind hat und dass seine Tochter oberste Priorität hat. Ich kenne meinen Vater nicht und unterstütze ihn in dieser Hinsicht zu 100%. Ich wusste auch, dass er viel arbeitet und die Rahmenbedingungen schwierig sind. Ich langweile mich mit anspruchsvoller Arbeit und Doktorarbeit nebenher auch nicht gerade.
        Aber ich bin es leid, mich dafür entschuldigen zu müssen, wenn ich mehr als 2 Stunden Beziehung im sinne von „quality time“ (nicht nur stumm nebeneinander arbeiten) in der Woche einfordere. Ich weigere mich, mich von seiner (m.A. nach verwöhnten, aber von mir innig geliebten) Tochter herumkommandieren zu lassen und für ein wohlgemerkt äußerst wohldosiertes NEIN schockierte Blicke zugeworfen zu bekommen. Ich kann es nicht verstehen, dass ein neunjähriges Mädchen bei Papa im Bett schlafen muss, dass man ihr alles durchgehen lässt („Ich finde das Konzept von Strafen falsch“) und ihr JEDEN Wunsch erfüllt. Und ich bin es leid mich permanent anzupassen und ihm (wortwörtlich) an jeder Stelle entgegenzukommen, damit wir uns überhaupt sehen können.

      • Susanne Petermann sagt

        Ich lese raus, dass ihm sein Job sehr wichtig ist, genauso wie Dir. Mindestens genauso wichtig ist ihm sein Kind. Ich lese allerdings nicht wirklich aus deinen Zeilen, was du für ihn bedeutest. Welche Wertigkeit hast du für ihn? Was bedeutest du ihm?

        Und noch eine Frage an Dich: was bringt dir die Beziehung zu deinem Freund?

  5. Silvia sagt

    Bei uns ist das Chaos wieder voll im Gange. Das Beutekind, 6 Jahre, ist aufgrund der „Erziehung“ der Mutter sehr materialistisch eingestellt. Da er offeriert bekommen hat, das wenn er bei Papa dieses Jahr Weihnachten feiert, nochmal zusätzlich ein Geschenk bekommt, wenn er dann wieder heim kommt, verbringt er nun trotzdem recht widerwillig Weihnachten bei uns. Die Aussage fiel dementsprechend aus:“ ich hab keine Lust Weihnachten bei euch zu sein, aber dann bekomm ich mehr Geschenke wenn ich das mache“.
    Es folgten auch vorher schon andere Aussagen, zu Ostern, Nikolaus o Geburtstag wo es dann immer hieß: „wo sind meine anderen Geschenke“?
    Er hat uns allgemein schon die letzten Jahre die Silvesterabende mit Aufständen usw geschmissen u auch andere diverse Umgangstage und Nächte – Weihnachten wird das wohl ähnlich ablaufen. Daher hält sich meine Freude leider in Grenzen. Aber die Mühe es schön zu machen sind unsere anderen beiden Kinder auf jeden Fall wert- viell färbt die Freude derer über das gemütliche Beisammensein- auch ohne Geschenkeflut, aufs Beutekind etwas ab.
    Schöne Weihnachten an alle (Stief-) Eltern!

  6. Bettina sagt

    Die Kinder meines Mannes verbringen Heiligabend seit der Trennung vor fast 10 Jahren ohne den Vater. Der Mutter ist es schließlich nicht zuzumuten diesen Tag ohne ihre Kinder zu verbringen, dem Vater dagegen anscheinend schon. 🙁
    Die Kinder sind entweder über Silvester ab 28. oder zwischen den Jahren ab dem 25.12. bei uns. Früher hat mein Mann die Kinder am 25. tagsüber zu uns geholt, aber den Stress möchte er seinen nun schon älteren Kindern nicht mehr antun und verzichtet freiwillig um des lieben „Friedens“ willen. An gemeinsames Feiern ist nicht zu denken.
    Mich persönlich berührt das nicht so sehr, da ich eher ein Weihnachtsmuffel bin und diese Zeit auch gern ohne sonstigen Familienanschluss allein mit meinem Mann genießen kann. Wie es in ihm aussieht ist schwer zu sagen, er verdrängt sicher den Wunsch die Kinder um sich zu haben so gut es geht und ich bin manchmal traurig und wütend stellvertretend für ihn.
    Sehr gespannt bin ich was passieren wird, wenn die Kinder erwachsen werden. Die Große ist seit kurzer Zeit flügge, hält sich aber anscheinend nach wie vor stoisch an die vereinbarten Umgangszeiten die eigentlich nur für die jüngeren gelten. Jeder Besuchswunsch beim Vater „außer der Reihe“ wird von der Mutter als Verrat gewertet, im Keim erstickt und dies bekommen die Kinder auch so vermittelt, in Worten und Taten. Schlimm!!! Bleibt nur zu hoffen, dass sie irgendwann ohne schlechtes Gewissen bezüglich des begangenen „Verrats an der Mutter“ zu uns kommen können. 🙁

  7. Janine sagt

    wir bekommen im nächsten jahr nachwuchs.. geregelt ist es bei uns 1jahr 24.&25, 26. und silvester bei uns. im nächsten jahr ist es umgekehrt..
    ich möchte mit unserem kind aber weihnachten am 24. feiern und auch meine eltern besuchen. das wird alles schwierig ?

    • Janine sagt

      nein , sorry, das ist falsch rüber gekommen, ich hab 2 stiefkinder und mein partner und ich bekommen im nächsten jahr gemeinsamen nachwuchs. möchte aber mit unserem kind immer am 24. feiern, und die stiefkids kommen aber nur alle 2 jahre zu weihnachten und meine familie und die meines mannes müssen wir auch irgendwie einbinden und bescherung immer 2x ist auch anstrengend

    • man könnte da auch fragen: „…und die Grosseltern dürfen ihr Enkelkind an Weihnachten nicht bescheren?“ Ich finde, Weihnachten gehört ebenso der Verwandtschaft! Familie spielt man das ganze Jahr über. Ich richte mich an Weihnachten nach den Wünschen von Grosseltern und Urgrosseltern. Die haben ein Recht auf ihre Enkel und Urenkelkinder! Ob dann Papa und Stiefkinder mitkommen oder nicht, und ob Grosseltern und Urgrosseltern damit ein Problem haben, sollen die selber untereinander ausmachen. Ich brauch meinen Mann nicht überall hin zwingen, aber für die Kinder bin ich verantwortlich und dazu gehört auch die Beziehung zu den Grosseltern. Hier sollte man als Mama zurückstehen können (und als Papa eigentlich genau so, aber wenn man die Kinder selten sieht, verstehe ich es, wenn man jede freie Minute mit ihnen nützt). Bin etwas vom Thema abgekommen.. aber finde es noch ein wichtiges Thema- auch bei nicht-getrennten Paaren. Ich habe meistens mit meinen Eltern gefeiert und nicht mit meinen Partnern. Wenn man Kinder hat, ist es was anderes, weil es für die Kinder schön ist, wenn der Papa auch dabei ist. Trotzdem: wenn er nicht will, kann man ihn ja nicht zwingen!
      Ich finde, Janine, du solltest zu deinen Eltern, denn wenn du ein Baby hast, ist es eine Zumutung, dass du auch noch ein Weihnachtsessen zubereiten sollst, nebst Baby versorgen(!), vorher und danach aufräumen, dekorieren.. und gewürdigt wird doch von niemandem, aber wehe du hast es versäumt, dann heisst es, wie lieblos das Fest doch war. Tu dir das von vornherein nicht an und geniess es bei deinen Eltern!

  8. sonny sagt

    Ein sehr heikles,empfindliches Thema.
    Meine Kids sind größer ( 15 und 19)
    Im ersten Jahr nach der Trennung haben wir noch zusammen gefeiert. Das empfanden alle als sehr anstrengend.
    Mit den Jahren verarbeitet man als Frau, aber auch die Kids die Trennung. Zu meinem Ex mann habe ich gott sei dank wieder ein neutrales Verhältnis. Er kümmert sich wenig um seine Kinder,wohnt jetzt auch etwas weiter weg. Ich informiere ihn immer über Dünge die anstehen, aber er ist mehr so der abwesenden Vater, in allen wichtigen Belangen steht mein jetziger Mann und ich den Kids als Berater zur Seite.
    Mit Weihnachten hat das insofern zu tun, das es für mich dann auch klar ist, das wir gemeinsam als Familie zusammen feiern. Ohne Exmann!!!!!!
    Ich habe eigentlich immer die Organisation und Verantwortung übernommen, dass die Kinder ihren Vater sehen. Das habe ich an ihn zurückgegrben.
    Er ist dafür verantwortlich.
    Meine Kids fahren zu ihrem Vater, nach den Feiertagen.
    Es kann sein, dass wir in ein paar Jahren sogar meinen Ex mann am Heiligabend dabei haben können, aber das muss die Zeit bringen.
    Wichtig finde ich immer das Gespräch mit den Kids darüber, aber auch mit dem Lebensgefährten, Damit geht es allen gut.
    Ich denke auch, man sollte das ganz individuell sehen.
    An anderen Familienfesten wie Einsegnung oder Geburtstagen, wird mein Ex mann selbstverständlich eingeladen.

  9. Birgit sagt

    Bei uns ist nach 5 Jahren endlich eine -denk ich- für alle gute Lösung gefunden. Heiligabend sind die Kinder (18 und 15) jedes Jahr bei uns, am 1. Weihnachtsfeiertag sind wir mit meinen Eltern zusammen und am 2. Weihnachtsfeiertag für uns alleine. Der 2. Weihnachtsfeiertag war und ist mir sehr wichtig, da wir dann auch mal richtig zeit für uns haben! So läuft es jetzt seit 2 Jahren…wenn ich an das Chaos der ersten Jahre denke…furchtbar! Gerade ich kam gar nicht auf ein Weihnachten, was mir gefällt….wir waren nur mit der Familie meines Freundes zugange. Dabei sei gesagt, dass mich seine Schwestern leider ablehnen…entsprechend toll war dann das Weihnachtsfest. Wenn man am Tisch dabei sitzt und sich keiner für dich interessiert….vor zwei Jahren hab ich dann die reissleine gezogen-meinem Freund steht offen, ob er zu seiner Familie will, ich tue mir das nicht mehr an, gerade am fest der liebe. Interessanterweise will er jetzt auch nicht mehr mit ihnen feiern…versteh ich. Wenn meine Familie sich so verhalten würde, würde ich auch nicht mit Ihnen feiern wollen. Aber unsere jetzige Lösung passt für uns alle:-) war ein Kampf!

  10. Wow… Ich bin ganz erstaunt, dass es für viele das gerechte wäre, wenn das Kind abwechselnd bei den Eltern an Heiligabend ist. Bei meinem Mann ist es ganz automatisch so geregelt, dass die Mutter ihn Heiligabend und einen Feiertag hat. Dadurch das sie uns auch immer das Gefühl vermittelt hat, wir sollten dankbar sein, dass er überhaupt einen Tag zu uns kommt, habe ich das noch nie in Frage gestellt.
    Dieser Artikel gibt mir neue Denkanstöße und ich bin froh darüber.

    • Vielen lieben dann für den Tipp… Ich werde es mir anschauen.
      Es ist traurig, dass die Mutter eine solche macht missbraucht ich befürchte, da wird es auch immer traurige Wahrheiten geben, egal wie sehr Menschen vor einer Trennung sagen, dass es im Fall aller Fälle harmonisch läuft. Selbst beim zweiten Kind und erneuter Trennung lernen manche Mütter nicht.
      Die selbstverständlichkeit die beim Umgang auf Seiten der Mutter steht,finde ich erschreckend! Ihr ist weniger Trennung von den Kindern, häufiger alleine an Feiertagen zu sein oder Geburtstage immer nur nach zu feiern nicht zu zu muten. Traurig ?

      Ich kann aber auch anders berichten. Mir ist bewusst geworden, dass ich auch Trennungskind bin. Jedoch war ich schon Erwachsene als es dazu kam. Ich habe jedoch auch kleinere Geschwister. Die jüngste war damals 10. Man hat es uns offen gelassen wo wir wohnen wollen… Es haben sich alle für die Mutter entschieden. D.h. Weihnachten standen und stehen wir immer wieder vor der Frage wie feiern. Letztlich haben wir jedoch nur einen Weg gefunden. Wir feiern bei meiner Mutter. Mein Vater wird eingeladen (früher waren es zwei getrennte Orte, heute wohnen sie in einem Haus… Einer oben, einer unten). Es hat lange gedauert, bis er dazu kam. Die Jahre die er nicht wollte, haben wir Kinder zum Teil mit der Mutter überlegt wie wir ihn einbeziehen können. Sind zu ihm,er war auch einverstanden, aber hat letztlich geschlafen. Wir haben gekocht, ihm ein Geschenk gegeben und versucht Zeit zu verbringen, sind aber häufig alle weinend nach hause. Jahr für Jahr dasselbe, bis wir ihm gesagt haben wir kommen nicht mehr. Darauf kam er Heiligabend der Einladung nach, hat mit uns gegessen, ein Geschenk bekommen und ist gegangen. Genau so lief es mit allen anderen Feiertagen auch (inklusive Geburtstag)… Wir Kinder haben uns immer bemüht, haben aber bis heute das Gefühl, wir sind nicht interessant,wichtig…
      Auch dieses Jahr haben wir uns wieder Gedanken gemacht und werden ihn einbeziehen. Mal schauen wie es nun nach 12 Jahren ist.

  11. Kerstin sagt

    Bei der Tochter hatten wir es so gehandhabt, dass wir am 2. Weihnachtstag immer dort waren (immerhin insgesamt 500 km Entfernung). Wir waren dann alle gemeinsam unterwegs irgendwo Essen und auf dem Weihnachtsmarkt(+Mutter u. neuer Lebensgefährte + ihr Hund, unser Hund und meine Kinder + Mann alias Vater). Das klappe immer sehr gut und war auch völlig entspannt.

    Mit den Gatten-Jungs war es ja so, dass sie bei der Trennung noch super klein waren. (1 1/2 und 3 Jahre). Da war er dann dort und hat Geschenke gebracht und ggf. aufgebaut. ABER im Laufe der Jahre war das einfach „über“ – die Kinder merken ja das Verhalten der Mutter bei solchen „Zwangsveranstaltungen“. Also sind sie z.B. dieses Jahr das letzte Mal um den 19. herum hier und kriegen dann ihre Geschenke… Weihnachten/Silvester findet dann hier nichts statt. Denn selbst, wenn Weihnachten offiziell auf ein Besuchswochenende fallen sollte, fährt die Mutter lieber ihre Familie besuchen und ist die Ferien über gar nicht da……

    Nach 8 Jahren ärgert das auch keinen mehr, ist einfach so.

    • Kerstin sagt

      Ja, manchmal frage ich mich auch, was später mal ganz allgemein aus all diesen Kindern werden wird. Nicht nur die vorhandenen eindeutigen Defizite, die bei des Mannes Kindern eindeutig unbehandelt bleiben „dürfen“ (Kind 3. Klasse spricht kaum und wenn dann sehr schlecht auf Kleinkindniveau – Kind 5. Klasse kann nicht lesen/schreiben/rechnen, der Stand dürfte irgendwo der 1./2. Klassen entsprechen , beide Kinder haben massive Essstörungen). Für das/die Kinder ist es auch ganz bitterböse zu erleben, dass ein Elternteil „scheisse“ ist. Denn dies bezieht das Kind automatisch auf sich. Muss es dann ja auch sein, ist ja immerhin sein Vater/Mutter, die so „schlecht“ ist. Wenn man da an die Zukunft denkt und nicht nur bis zur nächsten Woche, da kann einem wirklich ganz anders zu Mute werden.
      Aber offensichtlich dürfen Elternteile sich in diesem Lande vielen erlauben, was letztendlich zu Lasten der Kinder gehen „darf“ und als vermeintliche „Rache“ so praktiziert wird. Was die jeweils zuständigen Behörden damit heraufbeschwören, wird ihnen irgendwann einmal auf die Füße fallen.
      Was dann wird?? Gute Frage…

  12. Jacqueline sagt

    Bei uns ist es ganz einfach: Heiligabend ist das Kind nie bei uns, dafür bietet uns die Ex gerne Silvester und Neujahr an?

    • Jasmin sagt

      Bei dieser „Regelung“ bereit mir die Zukunft echt Bauchschmerzen, wenn wir mal ein eigenes Kind haben, wie man an Weihnachten beiden gerecht wird….. Beschert man dann das eigene Kind an Heiligabend, das Beutekind 2 Tage später? Fühlt sich das Beutekind dann auf einem „Sonderposten“, oder nur im Schlepptau der zweiten Familie? Wie erklärt man das dem eigenen Kind, dass das Geschwisterchen 2 Tage später Geschenke bekommt, und warum es an Heiligabend nicht mit uns feiert……

      • Anouschka sagt

        Ja das macht es für die Kinder schwerer als für die erwachsenen. Wir haben da jetzt klar eine Grenze gezogen. Wenn mein Stiefsohn Weihnachten bei seiner Mutter ist(wir haben jährlichen Wechsel, er lebt fest bei uns) dann feiern wir kejn Weihnachten nach. Er bekommt das Geld was für den kleinen ausgegeben wurde ins Sparschwein. Denn sonst hätte er den Sonderposten mehrmals beschenkt zu werden und unser kleiner könnte das nicht nachvollziehen. Diese Regelung ändern wir evt wenn beide größer sind , aber vorerst wird es so laufen

      • Silvia sagt

        @ Anouschka: da bin ich ganz bei dir u bin froh das dass hier noch jemand so sieht wie ich. Wieso das Beutekind 2 mal bescheren? Würde man doch in einer intakten Familie auch nicht tun. Wenn sich die Eltern nicht einigen können gemeinsam etwas von Christkind oder Weihnachtsmann bringen zu lassen, sollte man sich Alternativen einfallen lassen, ohne das Beutekind zu überschütten.

  13. Jasmin sagt

    Mein Freund hat seine Tochter immer vom 26.12. an für eine Woche, somit auch über Sylvester. Die Mutter hat somit das Kind immer an Heiligabend, und kann an Sylvester schön Party feiern. Ist für sie natürlich top.
    Mein Freund leidet darunter, dass er seine Kleine nie an Heiligabend bei sich hat. Auch über Anwalt und Gericht war es nicht möglich zu bewirken, jährlich zu wechseln, dass die Kleine mal bei Papa Heiligabend feiert, Sylvester bei der Mutter und im Folgejahr umgekehrt. Begründung: Wenn die Mutter des Kindes das so nicht möchte, kann man da gar nichts machen.
    Ein Hoch auf das Rechtssystem.
    Dass wir die Kleine auch gern mal an Heiligabend bei uns hätten, und Sylvester auch mal als Paar feiern wollen, das interessiert ja nicht. Nur Mutti darf glücklich sein!

    • Jacqueline sagt

      Genau so ist es auch bei uns. Die ex pickt sich immer die Rosinen raus. Wir haben sogar ein Gerichtsurteil in dem die wechselseitige Betreuung zu Weihnachten geregelt ist. Aber wie du schon sagst: Papier ist geduldig. Man müsste wieder klagen etc. und dazu haben wir einfach keine Lust mehr.

      • Jasmin sagt

        Jacqueline, das klingt furchtbar! Ich frage mich immer, wenn doch ein Gerichtsurteil besteht, wie kann sich die Mutter einfach darüber hinwegsetzen, und man fängt wieder an zu klagen? Das is doch Geldscheffelei der Anwälte!

      • Jacqueline sagt

        Jasmin: Grund ist, dass die Mutter leider alles torpedieren kann wie sie lustig ist. Sollten wir darauf pochen oder klagen, wird sie Wege finden, dieses wieder zu umgehen, indem das Kind auf einmal krank ist oder gar nicht will etc.
        Wir sind es einfach nach 4 Jahren leid, permanent dagegen anzukämpfen und Unmengen an Geld zu investieren, damit man zwar vor Gericht Recht erhält, die Praxis einen aber eines Besseren belehrt.:-( Solange die Mutter nicht ihren Seelenfrieden gefunden hat, wird es so weitergehen. Aber es wird langsam besser und zwar seitdem sie merkt, dass der Vater des Kindes sich nicht mehr erpressen lässt!

    • Jasmin sagt

      Das finde ich auch toll!
      Leider denken manche Mütter nicht an Fairness oder Gerechtigkeit, sondern agieren aus reiner Boshaftigkeit. Und gerade an Weihnachten piekst das natürlich besonders und man kann den Vater mal richtig bös treffen. Sehr, sehr schade, nicht nur für den Vater, sondern auch für das Kind.

    • Janine sagt

      so ist das seit heuer bei uns auch, da immer nir chaos u Streit entstanden ist.
      letztes jahr sollten wir die kinder am 24. haben, da hat sie sich eingebildet sie muss die bescherung noch am vormittag machen ?

  14. Bärbel sagt

    Also bei uns ist es schon mittlerweile das 4. Jahr, wo Weihnachten toll und besinnlich abläuft, meiner Meinung nach 🙂

    Mein Lebensgefährte holt die Kids am 23.12. von zu Hause ab, sie fahren gemeinsam Baum kaufen bzw. Lebensmittel einkaufen, am 24.12. wird gemeinsam mit den Kids der Baum geschmückt, ein paar Stunden später folgt dann die Bescherung (gegen 15 Uhr), dann wird noch miteinander gegessen und um ca. 17 Uhr fahren sie dann wieder nach Hause, wo sie dann quasi nochmal Bescherung haben (2 x am Tag hat auch was *g*). Am 25.12. + 26.12. sind die Kids dann meist mit der Mutter bei Verwandten und wir können meine Eltern besuchen (da seine Eltern jedes Jahr auf Gran Canaria verbringen, hat sich der Besuch erübrigt)… Silvester wird jährlich abgewechselt.

    Also NULL Problem, Gott sei Dank!

  15. Meine Kinder möchten ihre Geschenke zu Hause unterm Baum auspacken. Nicht bei Papa und nicht bei seinen Eltern… Da bleibt nur, den Papa zu uns einzuladen. Ich habe damit auch kein Problem. Es ist für die Kinder.
    Nun will der Papa aber partout Weihnachten und Ostern wechselseitig aufteilen (Ostern zu Hause kennen sie gar nicht und Weihnachten waren wir bis auf vor 5 Jahren immer ab dem 1.Feiertag bei seiner Familie).
    Ist das im Sinne der Kinder?

    • Susanne Petermann sagt

      Ich kann den Vater schon irgendwie verstehen. Ich weiß ja nicht, ob er eine neue Partnerin hat, ob Du einen neuen Partner hast, aber er mag vielleicht einfach nicht jedes Jahr bei Dir sein. Ihr seid getrennt.

      Meine Eltern haben das so gemacht. Meine Mutter kam jedes Jahr an Weihnachten Heiligabend zu uns ( wir lebten beim Vater), ersten Feiertag aßen wir alle bei ihr. Ich fand das irgendwann alles sehr seltsam, weil das ein „Heile Welt Spiel“ für mich war. Aber das ist meine persönliche Erfahrung.

      Wenn ihr gut miteinander könnt, feiert doch wechselseitig jedes Jahr gemeinsam bei Dir, im nächsten Jahr gemeinsam bei ihm. Ginge das?

  16. Anouschka sagt

    Bei uns ist es auch jährlicher Wechsel. Die geraden Jahre ist mein Stiefsohn bei uns, die ungeraden bei seiner Mutter. Es ist komisch wenn er nicht dabei ist, da er bei uns lebt. Aber ich denke es ist schwerer für die Geschwister als für erwachsenen.

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