Monate: Oktober 2015

Selbsthilfegruppe PatchWork Münster

In Münster gibt es die Selbsthilfegruppe PatchWork Treffpunkt: Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster. Paritätisches Zentrum. Dahlweg 112 48153 Münster. Stiefväter: Willkommen Erstes Treffen: Am 21. Januar 2016 Regelmäßige Treffen: Jeden 3. Donnerstag im Monat um 18.15 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster. Paritätisches Zentrum. Dahlweg 112, 48153 Münster Ansprechpartner: Kristina Kontakt: Mein Mann und ich gründen eine Selbsthilfegruppe in Münster für Frauen und Männer, die auch in einer Patchwork Familie leben und sich mit uns über Chancen und Fallen des Stiefelternseins austauschen wollen. Es würde uns brennend interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und wie ihr mit den Problemen im Alltag umgeht. Ich freue mich auf euch! Falls ihr Interesse habt, meldet euch doch bei mir, Kristina, unter patchworkdschungel@gmx.de Bei Fragen zu Terminen, Uhrzeiten und allen Angelegenheiten rund um die Treffen in Münster wenden Sie sich bitte an Kristina unter patchworkdschungel@gmx.de. Bei generellen Fragen zu den Gruppen, oder falls Sie eine zweite Gruppe im Umkreis von Münster oder generell in Nordrhein-Westfalen gründen wollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Stiefmutterblog@gmail.com.

Wo ist der Platz der Stiefmutter. Foto: Skitter Photo,stocksnap

Trennung ja oder nein – Wo ist mein Platz?

Eine Patchworkbeziehung ist anstrengend. Soviel ist klar. Aber manche Beziehungen scheinen deutlich anstrengender zu sein als andere. Viele Stiefmütter schreiben mir von Situationen, bei denen ich als Außenstehende nur den Kopf schütteln kann. Oft geht es um Eifersucht, überwiegend aber schlicht und einfach um mangelnde Wertschätzung. Einige Frauen fragen mich dann um Rat, ob sie sich trennen sollen oder nicht. Die Frage „Trennung ja oder nein?“ kann ich nicht beantworten, aber ich kann eine kleine Hilfestellung bei der eigenen, ehrlichen Antwortfindung geben.

Eifersucht. Foto: Nathan Walker

Eifersucht – Warum manche Männer Heiopeis sind

Oft bekomme ich E-Mails von Frauen, die gegen ihre Eifersucht ankämpfen. Mal ist es die Eifersucht auf das Kind, die Zeit die ihr Partner mit ihm verbringt oder die Alleinstellung, die das Kind am Wochenende bei ihm einnimmt. Aber es gibt auch die klassische weibliche Eifersucht: die auf die Ex und seine Vergangenheit mit ihr.

Messie und Stiefmutter

Messie, Müll und Stiefmütter-Alarm

Als meine Freundin Sally vor gut einem Jahr in ihr neues Haus zog, bekam sie schnell Ärger mit ihrer Nachbarin. Die war ein Messie, hortete in ihrem Garten extrem viel Müll. Vom entsorgten Grill über alte Fahrräder bis hin zu abgelaufenen Lebensmitteln, Kartoffelsalateimern und halb gegessenen Konservendosen. Es sah dort aus, wie auf einer Mülldeponie. Sally sprach mit ihr, nichts passierte. Sie bot ihr Hilfe an, schlug ihr vor, gemeinsam mit ihr den Garten zu entmüllen, wieder geschah nichts. Sie versuchte zu reden, die Nachbarin schrie sie nur an. Als sie bei ihr klingelte, merkte sie schnell, dass der Garten nur die Spitze des Eisberges war. Im Haus sah es ähnlich aus. Ihr taten die Kinder sehr leid, die in diesem Haus lebten. Sally rief das Ordnungs- und Gesundheitsamt an – nichts passierte.

Konfliktlösung. Foto: Alexey Topolyanskiy, stocksnap

Kommunikation auf Umwegen – Konfliktlösung made in Afrika

Ich saß am Wochenende in Berlin in einem Café und bekam zufällig mit, wie ein Ex-Paar am Nebentisch über ihre gemeinsamen Kinder stritt. Sie sagte etwas, er erwiderte etwas, sie warf ihm etwas vom vergangenen Wochenende vor, er kam ihr mit irgendeiner Uraltkamelle. Um es auf den Punkt zu bringen – keiner hörte dem anderen wirklich zu. Sie wollte ihre Punkte – es ging um den Urlaub der Kinder – durchbringen, er wollte … ja was eigentlich? Er hat nach meiner Empfindung nicht geäußert, was er wollte.  Letzten Endes wäre das auch kaum möglich gewesen, da sie ihm nach spätestens einem Satz ins Wort fiel. Er war höflicher, ließ sie ausreden, machte dabei aber einen völlig abwesenden Eindruck. Für mich als Außenstehende war nach wenigen Minuten klar, dass eine Konfliktlösung bei den Beiden unmöglich war. Dieser angespannt-aggressive Austausch von Worten war ein Paradebeispiel dafür, wie zwei Menschen miteinander sprechen können, ohne dabei zu kommunizieren. Dass ein Konflikt auch ganz anders ausgetragen werden kann, habe ich vor vielen Jahren eindrucksvoll erlebt. Ich war damals bei Isa …

Das Ende. Dan Edwards, free stocksnap

Kontaktabbruch – Die Tragödie meines Lebens

Ich bin ein geschiedener Vater und erlebte die größte Tragödie, die man als Vater erleben kann – den Kontaktabbruch meiner Tochter. 16 Jahre hatte meine Ehe gedauert, zwei Wunschkinder wurden in ihr geboren, ein Mädchen und ein Junge. Die letzten zehn Jahre gestalteten sich für mich immer schwerer, meine Ex-Frau wurde gewalttätig und ich hielt die Ehe nur aufrecht, um für meine Kinder, die ich beide über alles liebe, da sein zu können. Vor 13 Jahren stand ich dann entgültig vor den Scherben meines Lebens, als mir meine Gesundheit sehr klar aufzeigte, dass ich so nicht weiter machen dürfe, wenn ich vermeiden wollte, dass meine Kinder schon bald keinen Vater mehr haben werden.

Am Rande meiner Kräfte. Foto: Jordan McQueen, stocksnap

Verzweifelt und am Rande meiner Kräfte

Mein Name ist Siegritt und ich habe durch Zufall den Stiefmutterblog gefunden. Dafür bin ich sehr dankbar, weil ich wirklich verzweifelt und am Rande meiner Kräfte bin. Ich bin seit 4 1/2 Jahren geschieden und habe einen 9 jährigen Sohn. Für uns gab es nach 17 jahren Ehe keinen anderen Ausweg mehr, die Differenzen waren zu groß. Doch eines war bei der Scheidung völlig klar, wir wollten das gemeinsame Sorgerecht und haben es auch. Manchmal gibt es zwar Differenzen, aber ich würde deswegen niemals vor meinem Kind über seinem Vater schimpfen. Vor drei Jahren lernte ich meinen jetzigen Mann kennen – wir heirateten erst vor Kurzem. Er ist einfach wunderbar. Wir haben eine sehr gute Basis, Verständnis und Vertrauen, auf der unsere Liebe von Tag zu Tag wuchs. Als wir uns kennenlernten war er ca. ein dreiviertel Jahr geschieden. Seine Tochter ist ein wenig jünger als mein Sohn. Die ersten Monate wusste die Mutter nichts von unserer Beziehung, da funktionierte das vierzehntägige Besuchsrecht noch so halbwegs.

Selbsthilfegruppen Stiefmutter

Selbsthilfegruppen: Fit für den Stiefmutter-Alltag

Stiefmutter sein, was bedeutet das eigentlich? Früher war eine Stiefmutter, als neue Frau eines Witwers, mehr oder weniger ein Ersatz für die verstorbene Mutter. Heute sind Stiefmütter meist zusätzliche Bezugspersonen für die Kinder, entweder jedes zweite Wochenende, oder im Wechselmodel. Die leibliche Mutter ist fast immer ebenfalls präsent. Während Mütter Hilfsangebote bekommen, stehen Stiefmütter oft allein und finden kaum Unterstützung für ihren täglichen Drahtseilakt. Viele fühlen sich wie das fünfte Rad am Wagen, leiden zudem unter dem Image der „bösen Stiefmutter“. Das ist keine leichte Situation. Mit Selbsthilfegruppen wollen wir uns nun gegenseitig unterstützen. Fühlen Sie sich manchmal unverstanden und fremdbestimmt? Haben Sie niemanden, mit dem Sie sich über Ihre Patchwork-Situation austauschen können? Sind Sie ab und an überfordert? Vergleichen Sie sich manchmal eher mit Aschenputtel als mit der „bösen Stiefmutter“? Wünschen Sie sich einen Austausch ohne gleich zu hören: „Du wusstest doch, dass er Kinder hat“? Dann sind Sie bei uns richtig! Wir wissen: Auch wenn es als Stiefmutter gut läuft – kompliziert ist es immer! In unseren Selbsthilfegruppen sollen Frauen die Möglichkeit bekommen, …

Selbsthilfegruppe Bonuseltern Berlin

In Berlin trifft sich die Selbsthilfegruppe Bonuseltern ! Treffpunkt: Nachbarschaftsheim Schöneberg, Holsteinische Straße 30, 12161 Berlin Stiefväter: Willkommen sind alle „neuen Partner von“, Stiefeltern, Bonuseltern, Patchworker, und, und, und…. Erstes Treffen: Mittwoch, 11. November 2015 um 18.00 Uhr Regelmäßige Termine: es ist geplant bei ausreichend TeilnehmerInnen sich jeden 2. Mittwoch im Monat von 18 bis 20 Uhr in den Räumen des Nachbarschaftsheim Schöneberg zu treffen. Ansprechpartner: Victoria Luise Kontakt: bonuseltern@outlook.de Idee hinter dem Treffen ist ein unvoreingenommener Austausch über das aufregende Leben in einer – wenn inzwischen alltäglichen, aber in Beratungsdingen stark vernachlässigten – Familienform: die, in der Erwachsene in einer Beziehung leben, in der sie automatisch auch eine Rolle im Leben des Kindes des Partners spielen.Zwar gibt es in Berlin ein großes Angebot für Mütter und inzwischen auch für Väter, aber für „die Neuen“ eben leider nicht, dass möchte Victoria Luise ändern. Bei Fragen zu Terminen, Uhrzeiten und allen Angelegenheiten rund um die Treffen wenden Sie sich bitte an Victoria Luise unter bonuseltern@outlook.de Bei generellen Fragen zu den Gruppen, oder falls Sie eine zweite Gruppe …

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