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Ein Brief von Anna: Ich habe einige alleinerziehende Mütter wirklich hassen gelernt!

Anna - der Brief

Anna hat sich ihren Frust von der Seele geschrieben. Ihre Verzweiflung ist groß und für mich, so wie sie es schreibt, nachvollziehbar. Ihre Geschichte endet mit den Worten: „Liebe frustrierte, an den Rand gefahrene, alleinerziehende Mütter. Ich weiß, ihr liebt eure Kinder, aber lasst euch bitte helfen und macht nicht den Rest der Welt für euren Schmerz verantwortlich. Und Ihr liebe Väter, steht zu euren Kindern, stützt sie und helft ihnen frei zu sein. Macht euren Job. Dann haben alle es leichter.“ Anna hat mir erlaubt, diesen Brief hier zu veröffentlichen und mich würde Ihre Meinung dazu brennend interessieren.

Ich habe einige alleinerziehende Mütter wirklich hassen gelernt!

Von Anna

Alleinerziehende! Pah! Jammern lauthals, wollen ihren alten Status zurück, arbeiten wie vorher Vollzeit und sehen nicht, dass sie nicht nur die Macht haben, das Band zwischen Kind und Vater zu zerstören, sondern auch die Macht haben, Frieden einkehren zu lassen. Für die Kinder! Allerdings IHRE Kinder, und zwar ausschließlich ihre Kinder, denn der Mann hat schließlich „mit der Familie gebrochen“, er muss den Mund halten und sich gefälligst aus dem Leben der Mutter und IHREN Kindern heraushalten.

Ich habe einige Mütter wirklich hassen gelernt! …. Heute, nach zwei Jahren mit einem geschiedenen Mann, bin ich immer noch sehr skeptisch was diesen unglaublichen Mutterwahn betrifft. Im Rückblick auf die eigene Mutter, die vielen tüdeligen Muttis in meinem Freundeskreis und die Mütter meiner Freunde. Mutterliebe ist nicht immer nur gut und auch nicht immer in selbstlos. Wir ALLE sind in unserer Liebe bei Zeiten egozentrisch. Mutter, Partnerin, Tochter, Freundin, … Die einzigen die NICHT egozentrisch sind, sind Tiere. Warum sollten Mütter das also besser können als alle anderen?

Sind Trennungsväter, die sich nicht um ihre Kinder kümmern, wirklich asozial und armselig? Klick um zu Tweeten

Bis ich in die Situation als Freundin eines Mannes mit Kindern kam, war ich der unerschütterlichen Meinung, dass Väter, die sich nach einer Trennung nicht um ihre Kinder kümmern, asozial und in erster Linie armselig sind. Aber ich habe gelernt, dass es meistens auch ein „Warum“ gibt.

Zwei extreme Sichtweisen! Ich werde versuchen es zu erklären:

Das hatte ich mir zu Beginn unserer Beziehung nicht so verstrickt vorgestellt. Sind doch nicht meine Kinder. Die Eltern sind gefragt und müssen die anstehenden Probleme miteinander lösen. Weit gefehlt, Eltern sein ist schwer und getrennte Eltern sein, erst recht.

Der Dreck der auf mich flog und fliegt kommt immer über eine hohe Mauer. Denn ich kenne die Mutter meiner Stiefkinder nicht. Ich kann die Verursacherin nicht sehen und kann mich daher auch nicht wehren, denn: die Kinder kommen jedes zweite Wochenende und haben es verdient, dass ich sie behandele wie Kinder. In welcher Stimmung kommen sie an, was bringen sie mit, sind sie offen oder verschlossen, was war zuhause los? Alles Fragen die nie verbal gestellt werden können – leider, denn die Kids kommen zum Papa und da ist Urlaub angesagt. So sagt es die Mutter: „ Bei uns ist Alltag und was ihr bei Papa macht ist Urlaub. Ihr könnt zu ihm, aber erzählt mir bitte nichts davon“.

Mein Job als neue Frau von Papa

Als neue Frau im Leben vom Papa bin ich dazu verdonnert still zu halten. Hilfestellung für mich von außen musste ich mir hart erarbeiten. Die Mutter hat eine treusorgende Familienhelferin, der Sohn einen vertrauten Betreuer. Der Vater hat nach drei Jahren nun endlich über den sozialpädagogischen Verbund auch eine Stimme im Kreise der Helfer bekommen. Denn, es gibt viele Probleme mit dem Jungen. Er rebelliert, trauert, wird aggressiv, starrt sprachlos in die Welt. „Da muss etwas passieren“, sagen alle.

Ich höre zu, vertrete meine Sichtweise, gebe Anregungen. Das mache ich selbstverständlich für meinen Partner. Aber ich bin nicht seine Therapeutin, die gibt es glücklicherweise auch noch. Aber irgendwann, nach eineinhalb Jahren, war der Kanal voll, die Dreckklumpen zu dick, die Situation zu ausweglos. In vielen Gesprächen fanden wir eine gemeinsame Lösung: wir machen gemeinsam einen Termin bei der Erziehungsberatung.

Die Therapie war dringend nötig

Ich konnte nicht mehr garantieren, nicht vor den Kindern zu platzen und ihnen zu sagen wie entsetzlich ich die Äußerungen und Verwünschungen der Mutter finde und wie sehr ich mir wünsche, dass sie einfach eine Therapie macht, in eine dunkle Grube fällt, platzt, oder von lustigen bunten Aliens entführt wird und von ihren psychopathischen Trips herunterkommt. Wie unfassbar ätzend ich diese Frau finde, die mich beleidigt, mich beschuldigt, ihr die Kinder nehmen zu wollen und ihr den Mann weggenommen zu haben. Sie spricht mir jegliche Intelligenz ab, kommentiert jede Aktion mit den Kindern negativ und mich bezeichnet als Schlampe. Irgendwann reicht es!

Ein Rettungsanker also, die Erziehungsberatung. Mein Freund hat seit drei Jahren regelmäßig Kontakt mit dem netten Herrn vom Amt. Ein guter Zuhörer, ein Leuchtturm in dunklen Zeiten. Am Tag des Termins bin ich aufgeregt und nervös. Gemeinsam nehmen wir Platz in einer sorgsam aufgebauten Kommunikationssitzrunde. Herr B. begrüßt mich als Erste. Oh, was für ein ungewohnt schönes Gefühl, gesehen zu werden! Er fragt mich, spricht mich mit Namen an und lässt den Vater vorerst am Rande dümpeln. Er will es genau wissen, möchte wissen wie es mir geht, was mein Anliegen ist. Ich erzähle ihm von meinen Schwierigkeiten und von meinen Gefühlen. Dass ich an eine Grenze komme, die sich nicht mehr gut anfühlt.

Meine Welt wurde justiert

Herr B. rückt sich und im weiteren Verlauf, auch meine Welt zurecht. Es gelingt ihm, mich da abzuholen, wo ich gerade stehe. Er ist unparteiisch, achtsam und respektvoll. Und er bestärkt mich in meinem Erleben. Ja, es ist schwer. Ja es geht um die Kinder. Ja, die Mutter ist schwierig. Das tut mal gut! Nach einer guten Stunde ist der Termin vorbei und ich bin auf wundersame Weise erleichterter als vorher.

Genau, es geht um die Kinder. Die haben verdient, dass sie als Kinder kommen können, zum Vater. Und wenn ich genervt bin muss der Vater, mein Partner, auch da derjenige sein der meinen Frust abbekommt und bei dem ich mich auslassen kann. Er erträgt es! Einfach, aber für mich ein Hilfegespräch von Bedeutung. Ich wünsche allen Stief-, Vize-, oder Bonusmüttern einen solchen Moment! Erleichterung und kompetente offene Ohren und Herzen.

Glauben Mütter wirklich sie seien die Einzigen, die ins Innerste ihrer Kinder schauen können? Klick um zu Tweeten

Mütter sind größenwahnsinnig!?

In meiner ambivalenten Erlebenswelt sind Mütter manipulativ und größenwahnsinnig. Sie sind mal gebärende Wundertüten, mal Schreckschrauben mit Egoproblem. Sie glauben allen Ernstes sie seien die Einzigen, die ins Innerste ihrer Kinder schauen können. Einige sagen sogar sie seien die „besten Freunde“ ihrer Kinder. Mit etwas normalen Menschenverstand müssten diese Frauen einfach nur mal ihre eigene Mutter ansehen, an ihre eigene Pubertät denken und sie werden feststellen: Nein, meine Mutter kannte mich nicht. Sie glaubte zu wissen, aber wirklich kennen tat sie mich nicht.

Und die Väter? Wo, ihr lieben Solo-Muttis, bleiben die? Klar, wenn die Überforderung zu groß wird und die Probleme der Kinder zu offensichtlich familiär bedingt sind, wie in unserem Fall, dann darf der Mann wieder auftauchen. Aber nur kurz, denn Schuld am Drama der Kinder sind immer die Väter, die gegangen sind, oder rausgeworfen wurden. Die Väter, die sich nicht mehr kümmern, die nie genug zahlen, die nicht helfen, keine Unterstützung geben und einfach immer nur Spaß mit ihren Wochenendkindern haben wollen und jetzt ihren egoistischen Weg gehen. Die Liste der Vorwürfe ist endlos.

Warum wollt Ihr keine Hilfe?

Dass viele Mütter diese Hilfe nicht wollen und keinerlei Kontakt mehr zum Vater wünschen, wird gerne übersehen und überlesen. Und dieser ungewünschte Kontakt ist dann auch häufig für die Kinder unterbewusst bindend. Sie wollen es doch am liebsten allen rechtmachen. Und wenn die Mama immer traurig ist, wenn die Kids freudig zum Papa fahren, passen sie sich auch dort an. Viele Väter resignieren und können emotional diese Abwertung ihres Vaterseins und den Schmerz über den Verlust der Kinder einfach nicht verkraften und ziehen sich aus Eigenschutz zurück.

Ich habe selbst keine Kinder. Ich bin 45 Jahre alt. Die Entscheidung keine Kinder zu bekommen war eher eine Entwicklung als eine Überzeugung. Mein Leben ist bunt, ländlich, tierisch, kindisch und entwicklungsfähig. Ich mag Kinder. Aber ich will sie keiner Mutter dieser Welt wegnehmen, sie der Mutterliebe entreißen, die Mutter den Kindern madig machen. Ich habe meine eigene Geschichte und mein Leben fing nicht erst mit dem Stiefmuttersein an. Ich habe meine eigene Familie! Auch ich habe Wünsche und ein Recht darauf, mit meinen Möglichkeiten diese zu erreichen.

Ich trage nicht Eure Schuld

Den Kindern habe nicht ich den Vater entrissen, sondern die Eltern haben diesen Zustand selbst erreicht. Wir lernten uns etwa ein Jahr nach deren Trennung lieben. Von diesem Tag an war ich für die damalige Frau meines Freundes das personifizierte Böse in ihrem abgehangenen Lebenstraum von der Heile-Welt-Familie mit Kindern, Mann, Großeltern, Haus und Hund. Obwohl sie sich von ihm getrennt hatte, setzte dieses Verdrängen der eigenen Entscheidung praktisch mit dem Tag der Erkenntnis ein, dass nun ein Buch zugeklappt worden war. Nicht dass mir das fremd gewesen wäre, auch ich kannte diese Zustände. Nur war mir die gewaltige Wucht eines Familienzusammenbruchs bis dahin nicht so klar.

Schmerzhafte Trennungen sind ohne Kinder etwas Anderes, Privateres, als das Bersten der Heiligkeit einer Familie. Der Stempel „alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern!“ bedeutet Aufopferung, Erschöpfung, Alleinsein, Frustration. Oftmals wird er von den Frauen verwand wie ein Fahnenmast mit riesiger Flagge. Auf ihrer Flagge  befindet sich ein Opferlamm.

Mütterliche Zersetzungstaktiken

Die Kinder erfuhren von ihrer Mutter, dass ihr Vater ein Versager, ein Nichtskönner sei, der nur auf Kosten anderer gelebt hätte und dass er mit der gesamten Familie gebrochen hätte. Dass sie, die Mama, alles getan hätte, um das Familienglück zurückzugewinnen nur dass der böse Papa nichts mehr mit seinen Kindern zu tun haben wolle.

Die Kinder erlebten ihre Mutter monatelang weinend zusammenbrechend, selbstmordgefährdet mit Klinikaufenthalt, schreiend, wutausbruchgeschüttelt. Die Großeltern, in deren Haus die Mutter mit den Kindern lebt, übernahmen, wie auch schon vorher, die meisten Routineaufgaben. Essen machen, Garten, Kinderbetreuung, Kinder abholen, zur Schule fahren und vieles mehr.

Kinder lernen dazu

Die Mutter hat einen gutbezahlten Job und verdient gutes Geld. Der Papa zahlt pünktlich den vereinbarten Unterhalt. Der Papa bietet immer wieder seine Hilfe an. Aber selbst die Kinder wissen schon: „Ja Papa, ich weiß, aber Mama will das ja nicht… schade.“ So gesehen nicht das klassische Bild von der armen, alleingelassenen, sozial abstiegsgefährdeten alleinerziehenden Mutter. Anstrengend ja, ohne Frage, aber selbstgewählt und eigenständig.

Nur das Wort selbstgewählt kann und will ihr nicht so richtig über die Lippen. Geld ist immer wieder ein Thema. Ob nun die Rentenpunkte, die die Frau bei der Scheidung an den Exmann abgeben musste, oder die Pauschalaussage, dass er zu wenig zahle. Dazu die Frage wieviel ich verdiene und was mein Freund und ich demnach zusammen haben. Dann wird verglichen, wieviel sie mit den Kinden hat. Geld, Geld, Geld. Sie haben immer zu wenig – wir zu viel. Mit diesen Gedanken und Meinungen im Kopf kommen die beiden Kinder zu den Papa-Wochenenden.

Nur komisch, dass ich unseren angeblichen Überfluss nicht sehe. Wir haben getrennte Konten. Ich habe meine Ausgaben, er seine. Üppig ist was anderes.

Die Kinder leiden

Der Sohn hat es schwer. Er findet keine Worte für das Schmerzhafte in ihm. Einfach war er noch nie, auch als kleiner Junge nicht, in der „heilen“ Familie. Seine Probleme verstärken sich massiv. Er bekommt Schulprobleme, verweigert sich überall, dreht durch, wird häufig aggressiv, macht aus Erwachsenensicht unmögliche Dinge. Es wird nach Hilfen gesucht. Die Mutter äußert sich nur in Schuldzuweisungen, adressiert an den Vater. Nach einem Jahr voller Zerreißproben für die implodierte Familie, erreichte der Junge endlich den ersten Rettungshafen. Die Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Tragfähig ist die Situation, die die Eltern den Kindern bieten, nicht wirklich. Sie reicht, um die Tagesabläufe zu ermöglichen, zu mehr aber auch nicht. Denn die Mutter verweigert jegliche konstruktive Kommunikation mit dem Vater über die belastende Erfahrung für den Jungen. Selbst bei Treffen mit der Familienhelferin, dem Betreuer und bei Terminen in der Tagesklinik verweigert sie die Gespräche. Sie will, dass er sich heraushält. Aus allem. Gefälligst! Sie steckt so in ihrem Hass-Film, dass sie übersieht wer dabei vor die Hunde geht.

Die Mutter steckt so in ihrem Hass-Film, dass sie übersieht, wer dabei vor die Hunde geht. Klick um zu Tweeten

Ihr persönlicher Hass-Film

Der Junge hat Probleme mit der Trennung, sagt sie. Hinweise seitens der behandelnden Ärzte, dass die alleinerziehende Mütter emotional belastet sei und die Trennung noch nicht verarbeitet habe, versanden in ihrem auf Amok geschalteten Gehirn. Nicht nur der Junge hat Probleme und nicht nur er benötigt dringende Hilfe. Ich möchte schreien! Helfen jedoch kann ich nicht. Das ist nicht meine Baustelle und die Vertrauensbasis zwischen mir und den Kindern gibt das einfach nicht her. Ich unterstütze meinen Freund dabei, nicht selber komplett zu verzweifeln. Und halte mich soweit wie möglich zurück.

Ich glaube die Kinder finden mich nicht komplett daneben. Die Tochter meines Freundes ist jetzt 9 Jahre alt und sein Sohn ist 11. Sie haben in der kurzen Zeit ihres bisherigen Lebens haben sie schon einige wirklich miese Erfahrungen mit Liebe, Familie, Enttäuschung und Gefühlen der Machtlosigkeit gemacht. Ihnen gelingt es aber, den Spagat zwischen ihren beiden Welten zu leben. Mal besser, mal schlechter. Die Wünsche, dass Mama und Papa wieder zusammen sind bleiben natürlich, aber sie hängen es mir nicht immer an. Trotz der massiven Ausbrüche, die sie zuhause erleben sobald das Thema „Papa“ aufkommt. Ich mag die Beiden wirklich gern. Sie versuchen bisher fair zu mir zu sein und ich glaube da habe ich großes Glück gehabt. Die vergangenen zwei Jahre waren für mich, auf die Kinder bezogen, wirklich schön. Wie es weiter geht, ob es so bleibt – ich kann es nicht sagen. Wandel und Veränderung sind mein ständiger Begleiter.

Stiefmutter sein ist nicht einfach

Stief-, Vize- oder Bonusmutter zu sein ist kein Zuckerschlecken und benötigt mehr Aufmerksamkeit als das bestehende stiefmütterliche Randdasein. Warnungen vor geschiedenen Männer mit Kindern in den diversen Internetforen halte ich allerdings für blödsinnig. Es sind immer die Erfahrungen, die jeder Einzelne benötigt, um sein eigenes kleines Leben sinnerfüllt zu leben, und dabei zu lernen. Klar, möchte ich auch nicht irgendwann für den Unterhalt, der nicht von mir gemachten Kinder herangezogen werden. Auch ich möchte unvoreingenommen über eine Heirat nachdenken können. Ist doch mein gutes Recht, oder?

Ich habe viel gelernt in den vergangenen Jahren. Zuallererst von den Kindern. Aber auch von den Müttern, von den Vätern, von verschiedenen Sichtweisen, von anderen Freundinnen von Männern mit Kindern, von Freunden. Es gibt so viele unterschiedliche Konstellationen und Möglichkeiten und alle erweitern den eigenen Horizont.

Liebe frustrierte, an den Rand gefahrene, alleinerziehende Mütter. Ich weiß, ihr liebt eure Kinder, aber lasst euch bitte helfen und macht nicht den Rest der Welt für euren Schmerz verantwortlich. Und Ihr, liebe Väter, steht zu euren Kindern, stützt sie und helft ihnen frei zu sein. Macht euren Job. Dann haben alle es leichter.

34 Kommentare

  1. Wenn ich das lese denke ich mir wirklich dass hier alle total überfordert und frustriert sind!
    Es ist ein Spiel vom Täter zum Opfer und umgekehrt!
    Momentan fühlst du dich als Opfer, Aber mit vielen Aussagen wirst du zum Täter!
    Recht viel Unterschied zwischen diesen Frauen (die Ex und die Freundin) lässt sich nicht zu erkennen… Und das ist glaube ich das Problem!
    Wenn dir so eine Beziehung soviel Kraft raubt, stellt sich die Frage, ob es Liebe und eine gesunde Beziehung sein kann….

  2. IVONNE BEHRENDT sagt

    Zu Frau Landmann: Sie haben vollkommen Recht. Meine Kinder wollen Gott sei Dank mit dem Vater und dem Anhang nichts mehr zu tun haben. Wir haben heute unsere Ruhe. Ich bin froh, dass es so ist. Man muss nicht diese „neu modische“ patchwuerg Sache mitmachen. Da es mit der Ollen nur Aerger gab hat sich das alles selbst erledigt. Ich kenne persoenlich niemanden wo das funktioniert. Zu 99% ist ueberall der Kontakt zum Vater abgebrochen. Man muss sich auch nicht alles bieten lassen. tt

    • „Patchwuerg“ finde ich wirklich gut – der Begriff in der Form ergibt sich aber auch nur daraus, wenn man sich selbst zu wichtig nimmt und es eben gerade nicht um die Kinder geht…! Echtes Patchwork, wo alle mitarbeiten und sich beteiligen kann eine echte Bereicherung für die Kinder sein!

      Deine Kinder im speziellen tun mir wirklich leid… sie wollen keinen Kontakt zum Vater? Ich glaube vielmehr, sie wollen, dass sie keinen Kontakt mehr zum Vater wollen und aus Loyalität Ihnen gegenüber (die arme „Verlassene“ und „Betrogene“ Mutter!) sprechen das die Kinder Ihnen nach. Deutsche Familiengerichte unterstützen das leider auch noch und so sind diese Kinder dann die Patienten unzähliger Therapien von morgen. Der Artikel über Kontaktabbruch und Umgangsverbot sagt alles.

      Zu 99% ist der Kontakt zum Vater abgebrochen…was kennen Sie nur für Leute??? Es gibt noch mehr Frauen wie Sie? Ich kenne viele getrennte Paare mit Kindern und einige leben sogar sehr erfolgreich paritätische Wechselmodelle! Für sie vermutlich unvorstellbar. Fälle von Kontaktabbruch kenne ich persönlich übrigens gar nicht (zum Glück) !!!

      Verzichten sie denn eigentlich bei kompletten Kontaktabbruch auch auf Unterhalt? Ich meine, sie wollen mit diesem Mann ja schließlich nichts mehr zu tun haben…da wollen sie doch sicherlich auch sein Geld nicht…

  3. Ivonne sagt

    Bravo, Frau Landmann, Sie sprechen mir aus der Seele. Wir waren 8 Jahre eine Bilderbuch Familie bis diese alte Schl.. sich heimtückisch in unser Leben schlich. Sie beendete die Ehe, indem sie mit einem Hausfriedensbruch in meiner Wohnung stand. Anzeigen über Anzeigen waren die Folge. Ich lass so eine Person nicht in das Leben meiner Kinder. Es folgten Sorgerechtsstreits vor dem Familiengericht und vor dem OLG. Ich habe mittlerweile das alleinige Sorgerecht. Zum Vater besteht kein Kontakt mehr. Man muß sich nicht alles bieten lassen!! Ein Vater , der Kinder in die Welt setzt und kein Interesse hat 24 h an dessen Leben teilzuhaben ist kein Vater. Und am lustigstens und erbärmlichsten sind solche Frauen die meinen Stiefmutti spielen zu müssen. Geht es hier um die Kinder, um die Schadenfreude eine Familie zerstört zu haben oder weiter vor der Mutter präsent zu sein um zu zeigen wie toll sie sind

    Ich würde mich vor den Kindern schämen!!
    Auch die Aussagen: Ja, die Mutter bekommt einen neuen Partner!

    Mal in den Sinn gekommen, daß die meisten das gar nicht wollen? Was will ich mit einem Mann, der rein gar nichts mit meinen Kindern am Hut hat! Sowas kann gar nicht funktionieren, außer die Kinder fallen , getrieben vor lauter Ego Trip der Eltern, ins bodenlose.

    Der einzigste Anker der Kinder ist die Mutter.

    • Beetlejuice sagt

      *pfeif* Hier passt die Kategorie „alleinerziehende, an den Rand gefahrene und frustrierte Mutter“ bestens. Wobei die Betonung auf frustriert liegt. Doppelt unterstrichen. Wortwahl und Gedankengut wie bei meiner Großmutter, Gott hab sie selig.

      Zu einem Ehebruch gehören immer (!!!) Zwei, es muss also in Ihrer „Bilderbuchfamilie“ schon kräftig gehapert haben (auch wenn Sie es vielleicht nicht sehen woll(t)en). Wenn alles so perfekt gewesen wäre, könnte sich niemand dazwischen drängen. Klar, die feine Englische ist es definitiv nicht, allerdings leben wir im Jahr 2016 – da kann sowas schon vorkommen. Natürlich auch ein perfekter Plan, dann gleich den Kindern den Kontakt zum Vater komplett verwehren *kopfschüttel*. Die Kinder sind die Therapiepatienten von morgen! Da geht’s nur mehr um Rache, nicht mehr um die Kinder. Armselig und traurig.

      Ein Vater ist auch ein Anker – wenn man ihn den lässt…

      • Zustimmung. der „rhetorische Super- GAU“ ist der letzte Satz: „Einzig“ läßt sich nicht steigern- außer bei super- hysterischen Atomkraftgegnern (Super- größter anzunehmender …) und „einzigsten Anker-“ Müttern. Narzissmus hoch zehn. Therapeuten dürfen sich tatsächlich freuen:
        DAS! WIRD! MEHR! WERDEN! Und man kann als Vater gegen die Übermacht aus Gesetzen, feministischer Rechtsprechung und JugenamtsÜberMacht nichts machen.
        Der einzigSTe Trost, den der Außenstehende hat:
        Diese GÄA- Mütter sterben langsam- und ganz, ganz allein…

    • Hallo Ivonne
      Für sie ist eine Welt zusammen gebrochen, als die „alte Sch..“ in ihr Leben trat.

      Für die Kinder ist eine Welt zusammen gebrochen und nun haben sie ihren Vater (den sie bestimmt lieben) nicht mehr! Kinder lieben ihre Eltern bedingungslos. Den Kindern den Kontakt zum eigenen Vater zu unterbinden ist eine Handlung, die den Kindern seelischen Schaden anrichtet. Das wollten sie doch nicht.

      „man muss sich nicht alles gefallen lassen“ : natürlich nicht, da haben sie vollkommen recht, aber was hat das mit der Beziehung zwischen Kindern und Vater zu tun? SIE müssen sich nicht alles gefallen lassen, aber Sie haben Kinder! Geben Sie sich einen Ruck, springen Sie über Ihren Schatten und lassen Sie die Kinder wieder zum Vater! Lesen Sie bitte „Kontaktabbruch und die Folgen“ hier auf dem Blog. Vielleicht hilft Ihnen das, zu merken, was Sie Ihren Kindern damit antun.

      „die Mutter ist der Anker“: und wenn sie plötzlich stirbt?
      Wünsche ich Ihnen nicht, soll ein Gedankenanstoss sein!

    • Ela K sagt

      Ha, ha! Sie haben ja alles verstanden! Bravo. Das Allerbeste Beispiel geliefert, für das, was diese Stiefmutter meint!

  4. Marie Weber sagt

    Ich bin irritiert, wie undifferenziert teilweise auf die Kommentare geantwortet wird. Jede Mutter macht ihre ganz eigenen Erfahrungen mit den neuen Freundinnen der Väter ihrer Kinder. So auch die neuen Frauen der Väter. Aber vor allem auch die Kinder. Scheinbar darf es in diesem Stiefmutterblog keine kritischen Bemerkungen zu kinderlosen Frauen geben, die sich mit den Kindern anderer Frauen schmücken und sie als die ihren bezeichnen. Leider gibt es das und stürzt die Kinder in schmerzhafte Loyalitätskonflikte. Ich habe das als Kind erlebt und erlebe es heute im Bekanntenkreis. Man merkt dem Kind nicht unbedingt an, dass es Probleme mit der neuen Frau hat. Es gibt Kinder, die sich enorm anpassen, weil sie sich für das Glück des Vaters verantwortlich fühlen. Besteht eine vertrauensvolle Atmosphäre zur Mutter, kann es diese Konflikte loswerden und gestärkt werden. Meine Mutter hat das geschafft. Ich mochte zwar die neue Freundin, obwohl es vorher die Affäre war, mit der mein Vater meine Mutter länger betrog.
    Dennoch spürte ich auch den Druck, ihre Erwartung, dass wir jetzt eine neue Familie sein sollen. Dazu musste es nicht verbal geäußert werden. Da reicht es, wenn Äußerungen von Fremden wie „da fragt mal die Mama“ nicht berichtigt werden. Das hat der kinderlosen Frau gut getan. Mir hat es weh getan. Erzählt habe ich das nur meiner Mutter. Auch, dass ich es als belastend empfand, keine Zeit mehr mit meinem Vater allein verbringen zu können. Ich wünschte mir, dass meine Mutter mit meinem Vater redet. Heute verstehe ich, warum sie mich „nur“ darin bestärkte mit ihm selbst zu reden, meinen Gefühlen zu trauen und sie zu äußern, unabhängig von irgendwelchen enttäuschten Erwartungen der Erwachsenen. Alle Äußerungen und Anregungen ihrerseits ihm gegenüber wären ähnlich kritisch abgeschmettert worden, wie es hier überwiegend in den Kommentaren zum Ausdruck kommt.
    Es ist etwas lang geworden, doch fand ich es wichtig, mal die Erfahrungen eines Scheidungskindes mit „Stiefmutter“ darzulegen.
    Bei den Kommentaren hier gewinne ich den Eindruck, dass es um die Erwachsenen und deren Seelenleben geht. Die Kinder brauchen keine zweite Mutter. Vielleicht, ja hoffentlich, kann die Frau des Vaters eine gute Freundin sein. Mehr ist kaum möglich, wenn die eigene Mutter lebt und für die Kinder sorgt. Grundsätzlich
    stehe ich sehr negativen und einseitigen Schilderungen von „Stiefmüttern“ über alleinerziehende Mütter sehr kritisch gegenüber, insbesondere dann, wenn es nur scheinbar um das Kindswohl geht, hauptsächlich aber die schwierige Mutter kritisiert wird.
    Liebe „Stiefmütter“, insbesondere jene, die Ihr selbst keine Kinder habt, bitte nehmt Euch selbst nicht so wichtig. In erster Linie seid ihr für die Kinder die neuen Frauen ihrer Väter.

  5. Dder Schmer dieser Blutgrätsche, in die sowohl Stiefmutter als auch Patchworkvater gezwungen werden, ist hier mit den Händen zu greifen.
    Es liegt darin, dass die „Systemischen Prioritäten“ auf den Kopf gestellt werden: wer hat im „System Patchwork“ wieviel Verantwortung und damit Entscheidungs- Macht?
    Als 4-facher, uglücklicher ex- und jetzt glücklicher Wieder – Patchwork Vater habe ich mich intensiv damit auseinander gesetzt. Die bittere Pille: der Weg zum Glück ist konservativ und fordert Demut: systemisches Familienstellen heilt! Das Schöne daran: er lohnt sich.
    Angefangen habe ich mit dem Buch „Zweierlei Glück“ von Bert Hellinger.
    Kurzer Einstieg für Väter, (und auch Steifmütter können es für sich übersetzen):
    http://maennerschmie.de/index.php/2013/08/26/weswegen-ich-allein-erziehende-mutter-meide/

  6. Jasmin sagt

    Teile dieses Textes sprechen wirklich aus meiner Seele!
    Ich bin seit 10 Monaten mit einem Mann zusammen, der eine 5-jährige Tochter hat. Er steht zu 100% hinter mir. Und die Mutter des Kindes treibt mich manchmal in den Wahnsinn. Sie hat sich getrennt, sie hat auch selbst einen neuen Partner, mit dem sie zusammen wohnt. Ich bin ihr allein deshalb ein Dorn im Auge, weil sie meinem Freund kein Glück gönnt. Mit dem Kind habe ich ein super Verhältnis, ich bin auch überhaupt nicht darauf aus, die Mutterrolle für mich zu beanspruchen. Ich möchte dem Kind so etwas wie eine erwachsene Freundin sein.
    Was mich an ihrer Mutter tierisch nervt: Sie schiebt das Kind vor, um ihre egoistischen Ziele durchzusetzen…. Ich steh an der Wand und soll kapitulationsmäßig die Hände heben, SIE ist ja die MUTTER. Ich verliere nie ein böses Wort über sie in Gegenwart des Kindes, das Kind äussert mir gegenüber „die Mama hat gesagt sie hasst Dich“ Soll sie doch, sie kann mich hassen und beleidigen, aber warum sagt sie das zu ihrem Kind?! Warum hält sie das Kind nicht raus? GERADE WEIL sie die Mutter ist? Mutter sein bedeutet doch nicht, automatische Heiligsprechung und Absolution, dann soll sie bitte auch ihren verdammten Job machen! Normale Umgangsformen wie Hallo, Danke, Bitte, Tschüss in der Gegenwart des Kindes ist für mich selbstverständlich, die Mutter hingegen ignoriert mich und das irritiert das Kind.
    Wie Anna sie nennt, diese „frustrierten“ Mütter: Ja es ist hart, ja es tut weh, ABER ihr seid Mütter, also denkt auch in erster Linie an das Kind, denn DAS bedeutet Muttersein!

  7. Kerstin sagt

    Irgendwie aus der Seele geschrieben.

    Ich war über 6 Jahre alleinerziehend mit meinen Jungs (quasi von 0 bis 6 Jahre). Sie werden jetzt im Januar 14 Jahre alt, meinen heutigen Ehemann lernte ich kennen, da waren meine Kinder 6 Jahre alt.
    ABER nie im Traum wäre es mir eingefallen, meinen Kindern gegenüber den Vater schlecht zu machen. Wie muss sich das für Kinder anfühlen?? Ihre halben Gene müssten dann ja auch einem „schlechten Wesen“ entsprungen sein. Einem Taugenichts – einem, der zu dumm ist…
    NEIN – so etwas habe ich nie gesagt und werde es auch nicht tun. Selbst seid sie keinen Wert mehr auf Kontakt legen. Ich muss ihn nicht schlecht machen. Nie habe ich mich erdreistet, wegen Geld rumzujammern. Schön dumm.

    Von Seiten der Ex des Gatten erlebe ich aber diese geschilderte Verhaltensweise mehr als hautnah. Da wird gejammert auf Teufel komm raus und natürlich kann man ja selbst nicht mit sooooo kleinen Kindern (*hust* 3. und 5. Klasse) arbeiten gehen. DAS geht ja wohl mal gar nicht… Lieber „da“ sein, aber nicht präsent für die Belange und Unzulänglichkeiten der Kinder. Reicht ja, wenn sie über 8 Jahre miterleben müssen, wie sehr die arme Mutter mit ihrem Schicksal zu leiden hat.

    Was das aus ihren Kindern gemacht hat, dass interessiert sie nicht die Bohne. Es gibt nur einen wichtigen Menschen, um den sich die Erde bitteschön zu drehen hat und das ist SIE.

    Eine Stiefmutter ist mindestens genaus sche* wie der leibliche Vater. Denn wenn der schon ein absolut menschlicher Versager ist, dann kann die Frau, die der noch aufgegriffen hat ja nur noch schlimmer sein…
    Lustigerweise ist diese Frau aber gut genug, um als niedere Dienstmagd die Kinder – deren Gene ja zur Hälfter einem Voll-Looser entspringen – zu versorgen, hinterher zu räumen, medizinisch zu behandeln, zu bekochen.. Das ist alles kein Problem. Seltsamerweise wirds erst kritisch, wenns ans Zwischenmenschliche geht….

    (Mit Verlaub, zu solchen Menschen würde ich MEINE Kinder gar nicht erst hin geben, wenn die doch so schrecklich sind…)

  8. Nina sagt

    Wow, ein wirklich ehrlicher Brief. Ich bin selbst „Stiefmama in Spe“ von einer süßen 2-jährigen und die Ex meines Freundes hat ernsthafte mentale Probleme mit der ganzen Situation und vermutlich auch mit mir (ich sehe sie nur gelegentlich zusammen mit meinem Freund). Ich habe keinen engeren Kontakt zu ihr und möchte das auch nicht. Der Kontakt zwischen beiden Elternteilen sollte sich auf das Kindeswohl beschränken. Die Ex versucht jedoch immer einen Keil zwischen unser Glück zu treiben und macht einen auf Drama Queen, in dem sie meinen sowieso schon leicht depressiven Freund mit SMS gepackt mit Vorwürfen bombardiert, die an den Haaren herbei gezogen sind (das war auch u.a. der Grund für die Trennung). Er blockt es mit meiner Unterstützung gut ab, aber auf Dauer ist das ziemlich ätzend und anstrengend (sie meldet sich natürlich meistens am Abend bzw. kurz vorm Schlafengehen). Ich hoffe sehr, dass das irgendwann nachlässt und sie realisiert, dass ihre Äußerungen zu nichts führen oder sie eben merkt, dass sie vielleicht psychologische Unterstützung benötigt, um die Trennung emotional zu verarbeiten.
    Ich selbst mag die Kleine sehr und sie mag mich auch sehr. Sie hat mich bereits nach kurzer Zeit bei meinem Namen gerufen und freut sich immer riesig wenn mein Freund mich in den Arm nimmt. Immer sagt sie Papa und Nina und ich denke, dass sie auch genauso von uns erzählt wenn sie bei ihrer Mutter ist. Da sich die Eltern bereits kurz nach der Geburt getrennt haben, kommt sie mit der Situation sehr gut klar. Sie kennt es ja nicht wirklich anders. Aktuell ist sie auch noch zu klein um zu verstehen was die Mutter für ein Spiel treibt. Aber sie wird es irgendwann begreifen…und dann möchte ich nicht in der Haut der Mutter stecken.

  9. Alicia sagt

    Der Brief ist ganz toll geschrieben. Ich kann dort sehr viel wiederfinden.

    „Schmerzhafte Trennungen sind ohne Kinder etwas Anderes, Privateres, als das Bersten der Heiligkeit einer Familie. Der Stempel “alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern!” bedeutet Aufopferung, Erschöpfung, Alleinsein, Frustration. Oftmals wird er von den Frauen verwand wie ein Fahnenmast mit riesiger Flagge. Auf ihrer Flagge befindet sich ein Opferlamm.“
    Wie wahr! Trennungen sind etwas Privates und das sollten sie auch vor den Kindern bleiben. Eigentlich.

    „Der Junge hat Probleme mit der Trennung, sagt sie. Hinweise seitens der behandelnden Ärzte, dass die Mutter emotional belastet sei und die Trennung noch nicht verarbeitet habe, versanden in ihrem auf Amok geschalteten Gehirn. Nicht nur der Junge hat Probleme und nicht nur er benötigt dringende Hilfe. Ich möchte schreien! Helfen jedoch kann ich nicht. Das ist nicht meine Baustelle und die Vertrauensbasis zwischen mir und den Kindern gibt das einfach nicht her. Ich unterstütze meinen Freund dabei, nicht selber komplett zu verzweifeln. Und halte mich soweit wie möglich zurück.“
    In Augen der Mutter ist es doch immer die „Trennung“( und natürlich der böse Papa)… sogar wenn das Kind noch ein Baby war als es diese Trennung gab (verschuldet von der Mutter) leidet das Kind auch in der 3. Klasse noch darunter und daher kann man auch darauf die schulischen Probleme mit dem Kind schieben. Es hat auf gar keinen Fall etwas damit zu tun das die Mutter ihren Job als Mutter nicht macht oder das die Mutter es mit ihren psychischen Problemen geschafft hat ein absolut ängstliches Kind heranzuziehen.

    Ein toller Brief. Danke.

  10. Gastkommentator sagt

    „Sie glauben allen Ernstes sie seien die Einzigen, die ins Innerste ihrer Kinder schauen können.“ Mann, kann ich da über die Mutter meiner Töchter ein Lied von singen.

    „Obwohl sie sich von ihm getrennt hatte …“ Auch da sehe ich einige Parallelen.

    „Wie unfassbar ätzend ich diese Frau finde, die mich beleidigt, mich beschuldigt, ihr die Kinder nehmen zu wollen …“ Und hiervon kann meine Freundin ein Lied singen, obgleich die Kindsmutter die Beschuldigung nicht so explizit geäußert hat. Allerdings begannen die Probleme mit einem dreitägigen Besuch von mir und meiner Freundin im Familienurlaub meiner Ex mit deren neuem Mann und den mittlerweile drei Kindern. Dort hat die Kindsmutter hautnah miterlebt, wie sehr meine Kinder meine Freundin ins Herz geschlossen hatten. Wenige Wochen später begannen die Probleme, noch etwas später – unmittelbar nach der Einschulung meiner Töchter – teilte mir die Mutter mit, dass die Familie fortziehen will.

    Aufgrund des laufenden Verfahrens vor dem Familiengericht bleibe ich lieber anonym.

  11. „Obwohl sie sich von ihm getrennt hatte, setzte dieses Verdrängen der eigenen Entscheidung praktisch mit dem Tag der Erkenntnis ein, dass nun ein Buch zugeklappt worden war.“
    Oh wie kommt mir das bekannt vor. Auch meine Mutter trennte sich und hasste meinen Vater dafür, dass seine nächste Frau den Mann bekam, den sie sich immer gewünscht hatte.
    Toller brief, und meine Hochachtung dafür, dass Anna das so durchzieht. Aus meiner erfahrung mit anderen trennungsvätern, würde ich mal sagen ist sie nicht alleine mit dieser Konstellation. Wenn solche Frauen tatsächlich Mutterliebe empfinden würden, dann würden sie mal die Paarebene verlassen und gemeinsam mit dem anderen Elternteil eine gedeihliche Lösung für ihre Kinder suchen.

  12. Ellchen sagt

    Oh, was für ein wichtiges und aufwühlendes Thema. Vieles in dem Brief spricht mir aus der Seele. Ich bin übrigens beides. Ehemals Aleinerziehende und Stiefmutter. Macht 1 eigenes und 2 angenommene Kinder. Und JA!! Alleinerziehende sind ansträngend. Oft einfach nur aus lauter schlechtem Gewissen dem Kind gegenüber. Wir versuchen doppelt stark, doppelt liebevoll, doppelt fürsorglich und doppelt streng zu sein. Weil wir ja immer beweisen wollen dass wir sooooo gut allein zurecht kommen. Das geht natürlich total in die Hose und allen Mitmenschen auf die Nerven. Ich musste in den letzten 13 Jahren viel lernen. Und ganz ehrlich, wer sagt denn, dass wir nur von einer oder von 2 Erwachsenen erzogen werden? Wir werden doch von so viele Menschen geprägt, Großeltern, Geschwistern, Lehrern, Freunden, Nachbarn… Und natürlich auch von der Stiefmutter. Und was können deine Stiefkinder von dir lernen? Dass Liebe und Partnerschaft doch möglich ist. Dass nicht alle Frauen Opfer sind. Dass ihr Papa kein Monster ist. Wenn sie jetzt vielleicht nicht alles verstehen werden sie sich doch später auch an dich erinnern. An deine Geduld. An dein Verständnis.
    Und noch etwas: Kann es sein, dass dein Partner konfliktscheu ist und es allen recht machen will? Ist nur so eine Vermutung.

    • Susanne Petermann sagt

      Liebe Ellchen,
      ich kann mir auch gut vorstellen, dass Annas Mann konfliktscheu ist und es allen recht machen will – und gerade dadurch viel versemmelt. Ohne Annas Partner zu kennen. Einfach weil mir dieses Phänomen immer und immer wieder geschildert wird.
      Liebe Grüße,
      Susanne

  13. Maya sagt

    Hi,
    es ist schon interessant: während müttern in Entzücken verfallen, wenn die Kinder dem Stiefpapa „Papa“ sagen, werden mögliche mütterliche Gefühle der Stiefmutter argwöhnisch beobachtet und schnell entsteht der Verdacht, dass sie ihr die Kinder „wegnehmen“ wolle. (Nebenbei: Wie kann man etwas wegnehmen, das niemand besitzt?)

    Es ist schon so, dass man als Partnerin eines Mannes, der Vater ist und seine Kinder liebt, diesen Kindern gegenüber eine gewisse Verantwortungsrolle übernimmt- ob man dies Bonus-mutter, Stief-mutter, grosse Schwester oder „mütterliche Freundin“ nennen will- sei dahin gestellt. Man denkt sich dabei nichts Böses und verhält sich bloss so, wie man sich die Rolle an Seite eines Vaters in etwa vorstellt oder vorgelebt bekommen hatte. Gerade wenn man selber noch keine Kinder hat, weiss man ja nicht genau, was „Mutter sein“ genau beinhaltet. Man hat eine Vorstellung, aber wie es sich anfühlt, weiss man ja nicht. Ich finde, ich würde es als Mutter eher begrüssen, wenn die neue Partnerin die Kinder wie ihre Eigenen annehmen würde, denn dann übernimmt sie Verantwortung und ich wüsste, dass sie in guten Händen sind.

    Wie Sprüche von erwachsenen Menschen, besonders anderen Müttern, a la: „du bist nicht die Mutter“ gemeint sind, verstehe ich nicht ganz. Schliesslich heisst es ja: Stief – Mutter. Ich sehe es nur ein, wenn es darum geht, dass sich die Stiefmutter gegen zu viel Erwartungen schützen möchte, bei allen anderen Varianten sehe ich nicht ein, weshalb Kinder nicht zwei Mütter haben dürfen? Eine zuhause und eine beim Papa. Sie haben meistens ja auch zwei „Papas“.. ein richtiger Papa und einer bei der Mama.

    Vielleicht gibt es Frauen, die sich zu sehr mit der vergangenen Beziehung des Partners auseinander setzen und sich als „Retterin dieser armen Kinder“ sehen und dadurch zu viel Einfluss nehmen wollen und dies auch versuchen zu tun, oder die meinen, dass sie die Ex ausschalten müssten und ihr den Status „Mutter“ absprechen müssten, um die Liebe des gegenwärtigen Mannes zu gewinnen. Das mag natürlich mühsam sein für die Exfrau, das verstehe ich schon. Man kann sich aber auch sagen, dass es nichts mit einem zu tun hat und man ja immer die Mutter der Kinder bleibt, (ob jetzt jemand anderes ebenfalls die Mutter der Kinder sein will oder nicht).

    • Maya sagt

      Liebe Anna
      Mir scheint, als würde dein Freund Euch beide Frauen gegeneinander ausspielen, ohne dass ihr dies merkt. Ihr Frauen scheint beide eine unsichere Persönlichkeit zu haben. Schon immer, oder erst seit du mit diesem Mann zusammen bist? Gehst du der Frage: „Wer und was verunsichert mich?“ nach, so kannst du dich mit deiner Situation versöhnen. Geh weiterhin zu Leuten, die dir aufrichtig zuhören, um deinen Selbstwert zu stärken.

    • Susanne Petermann sagt

      Liebe Maya,
      mir wäre es auch lieber, wenn mein Kind bei Menschen ist, die sich kümmern als bei Menschen, denen es egal ist. Ich bin dadurch nicht weniger Mutter und mein Kind wird mich nicht weniger lieben. Aber es scheinen nicht alle Menschen so zu denken.
      Herzliche Grüße, Susanne

      • Monika Fröhlich sagt

        Guten Morgen liebe Susanne,

        auch ich bin zu einer „Stiefmütter“ geworden. natürlich ist es auch für mich ein Nicht-endendes Thema…. :-). Dass ich dein Blog im Netz gefunden habe hat mich sehr glücklich gemacht, denn jetzt weiß ich, dass ich mit meiner Situation nicht ganz alleine auf der Welt bin.

        Meine Geschichte unterscheidet sich in vielen Punten sehr von all den anderen die ich bisher gelesen habe. Ich bin eine Vollzeit-Stiefmutter, die Die Kinder weigern sich die eigene Mutter zu besuchen. 365 Tage im Jahr sind sie bei uns. Kein Wunder dass ich Teilweise an meine Grenzen gehen muss und am Rand der Erschöpfung stehe.
        Ich würde dir die Geschichte so gerne erzählen, nur möchte mich davor vergewissern dass ich nicht einfach so E-Mails schreibe und die kommen nirgendwo an, oder
        Aber in einem Postfach den keiner leert.
        Es ist eine Unglaubliche Geschichte die mir widerfahren ist.

        Ich wünsche Dir noch einen tollen Tag und hoffentlich bis Bald.

        Monika

    • „es ist schon interessant: während müttern in Entzücken verfallen, wenn die Kinder dem Stiefpapa “Papa” sagen, werden mögliche mütterliche Gefühle der Stiefmutter argwöhnisch beobachtet und schnell entsteht der Verdacht, dass sie ihr die Kinder “wegnehmen” wolle.“
      Also ich glaube nicht, dass es da prinzipiell einen Unterschied zwischen Stiefvätern und Stiefmüttern giebt. Der einzige Unterschied ist vermutlich, dass im Normalfall die Mutter einen größeren Einfluss nehmen kann, wenn sie befürchtet, dass die Stiefmutter sie ersetzen will, weil das Kind meist im residenzmodell hauptsächlich bei ihr lebt.
      Ich denke jeder Stiefvater findet es prinzipiell genauso toll, wenn das Kind die Stiefmutter so sehr annimmt, dass es sie spontan Mama nennt (die Probleme verursachen hier eben die echten Mütter). Und genausowenig findet ein Vater es toll, wenn das Kind zum neuen Partner der Mutter „Papa“ sagt. Der große Unterschied ist, dass sie meist nur Wochenendpapas sind, und deshalb weniger Potential haben hier zu agieren. Ihnen bleibt dann nur übrig das hinzunehmen, denn wenn sie hier an den Umgangswochenenden Szenen veranstalten, schießen sie sich selber ins Knie und müssen sich nicht wundern, wenn die Kinder irgendwann keinen Umgang mehr wollen.

  14. Bettina Landmann sagt

    Leider ist es tatsächlich so, dass viele Frauen übergriffig und grenzüberschreitend werden und meinen, die Kinder ihres Ehemannes seien auch ihre Kinder. Sie wollen eine Mitverantwortung zu tragen. Aber nein, damit sollten sie sich nicht belasten. Besser ist es, sich um die Produkte des eigenen Bauches zu kümmern als um die Kinder, die eine andere Frau geboren hat. Wie gesagt: die Kinder haben schon eine Mutter. Sie benötigen in der Regel keine zweite Mutter, wie auch keinen zweiten Vater. Aber angesichts der Tatsache, dass viele Frauen in der heutigen Zeit ein eigenes Kind nicht gebacken kriegen, versuchen sie nun, ihren Kinderwunsch mit den Kindern anderer Mütter zu befriedigen und die physische Mütter herabzusetzen. . Es gibt dafür leider viele viele Beispiele. So auch dieser. Traurig.

    • Sehr ungerechter Kommentar. Es geht nicht darum, Kinder den Müttern zu entfremden. Aber ich finde, dass Väter gehört und einbezogen werden müssen. Mütter sind nicht unfehlbar. Viele Entscheidungen sind egoistisch und manche Scheidungskinder werden in Rollen gedrängt, die sie nicht ausfüllen sollten.

    • Susanne Petermann sagt

      Liebe Frau Landmann, mal ganz davon abgesehen, dass nicht alle Frauen einen Kinderwunsch haben, geschweige denn, dass sie ihn mit den Kindern anderer Frauen befriedigen wollen – würden Sie es als Kind nicht auch besser finden, wenn die Frau von Papa sich auch mal um Sie kümmert? Ihnen ein Pflaster aufs Knie klebt nachdem sie gepustet hat? Ihnen zuhört, wenn Sie gerade unglücklich sind oder etwas aufregendes erlebt haben? Würden Sie sich nicht auch im Haus eines Menschen wohler fühlen, der sich auch kümmert? Oder würden Sie sich dort wohler fühlen, wo man sich nicht mit Ihnen „belasten“ möchte? Liebe Grüße, Susanne

      • Chris sagt

        Manchmal kann man als Frau keine Kinder bekommen. Ja, es kann tatsächlich sein, dass man es aus gesundheitlichen Gründen „nicht gebacken“ kriegt, eigene Kinder zu haben. Was ist verwerflich daran, wenn man sich als Partnerin eines Mannes, der ein Kind aus einer früheren Beziehung hat, auch mit um das Kind kümmert, wenn es sich so ergibt? Soll ich die Tochter meines Partners ignorieren, wenn wir etwas gemeinsames unternehmen? Soll ich nicht zuhören, wenn sie mir erzählt, was sie in der Schule erlebt hat, welche Sorgen sie hat? Soll ich einem Kind dann tatsächlich sagen: Du das geht mich nix an, ich bin ja nicht deine Mama“?? – Würde ich das tun, würde ich mein komplettes Vertrauensverhältnis zu diesem Kind über Bord werfen. Als Partnerin des Vaters ist es mir aber wichtig, ein gutes Verhältnis zu seinem Kind zu haben. Ich will nicht die 2. Mama sein, wirklich nicht. Aber was spricht dagegen, für das Kind eine erwachsene weibliche Vertraute zu sein? Ich weiss sicher nichts besser als die Eltern, aber ich habe meine Meinung und meine Haltung zu Themen, die ich dem Kind auch vermittle. Das ist mein Recht als erwachsener und mündiger Mensch. – Das einzige, was ich aus Ihren Worten herauslesen kann, Frau Landmann, ist die Eifersucht, die sie offensichtlich gegenüber der neuen Partnerin des Mannes empfinden. Das ist sehr schade, denn damit nehmen sie den Kindern die Chance, positive Beziehungen zu neuen Partnern in Trennungssituationen aufbauen zu können.

      • Susanne Petermann sagt

        Liebe Chris, danke für Deine Worte! Susanne

    • Werte Frau Lanzmann, Ihre tendenziöse Unterstellung des Kinderwunsches auf Kosten der physischen Mutter geht aus keiner einzigen Zeile des Textes hervor. Bitte noch einmal gründlich lesen!

    • Alicia sagt

      Dieser Kommentar ist eine Freichheit. Keine Frau will sich freiwillig mit Kindern belasten die nicht ihre ist. Dennoch sucht man sich nicht aus in wen man sich verliebt. Traurig das es Mütter mit solchen Wertvorstellungen gibt. Da kann mir die neue Freundin ihres Ex auch nur leid tun.

    • Dina sagt

      Dieser Kommentar ist unterirdisch. Ich bin selbst Stiefmama. Wir wollen nicht nur als neue Partnerin Mitverantwortung tragen sondern wir müssen es auch. Und zwar immer dann wenn die Kinder bei ihren Vätern sind. Das müssen die Mütter akzeptieren. Und vielleicht ist es vielen Frauen auch nicht möglich sich um „die PRODUKTE DES EIGENEN BAUCHES“ (wenn ich so eine Ausdrucksweise schon lesen muss!!!) zu kümmern weil es unmöglich ist. Ich würde mich niemals zwischen der Mutter und dem Kind drängen. NIEMALS! Lassen Sie mich raten, Sie sind auch alleinerziehend und kommen nicht damit klar das ihr Expartner eine neue Partnerin hat. Ich habe z. B. ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Stieftochter. Aber zum Glück gibt es auch Mütter die es toll finden das ein gutes Verhältnis zwischen Stiefmutter und dem Kind besteht, denn dann sehen sie auch das sie sich wohl fühlen und es ihnen gut geht wenn sie beim Papa sind. Ihr Kommentar ist einfach nur beschämend und spiegelt genau das Verhalten wieder weshalb es soviele Jugendamttermine und Streitigkeiten vor Gericht gibt und vor allem weshalb soviele Kinder immer in einen Loyalitätskonflikt geraten und im Schlimmstenfall auf ein Elternteil verzichten müssen.

    • Tanja sagt

      Ich bin total entsetzt! Ich bin auch seit fast acht Jahren Stiefmutter von zwei tollen Kindern! Und ich habe keine eigenen Kinder! Ich kann leider keine bekommen! Ich sage trotzdem das es UNSERE KINDER sind! Das habe ich auch schon getan bevor ich wusste das ich keine RICHTIGE MUTTER werden kann! Ich habe ein gutes Verhältnis mit der Mutter der Kinder! Ja da habe ich sehr viel Glück! Und sie ist froh und dankbar das ich mich um IHRE Kinder so kümmere und sorge als ob es meine wären! ICH LIEBE MEINE STIEFKINDER!
      Ich finde es so schrecklich wenn Menschen nicht akzeptieren können das der Ex Partner ein Recht hat sich wieder zu verlieben! Eine Trennung ist für jeden Schlimm aber man muss auch irgendwann einsehen das das Leben weiter geht! Vorallem für die Kinder!

      • Susanne Petermann sagt

        Liebe Tanja,
        mich freut es sehr, dass bei Euch alles gut läuft.
        Herzlich,
        Susanne

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